Wasserball

3. Liga: 22. Januar 2020

wasserballaction gegen Kiel

HSG Warnemünde mit packendem Heimsieg gegen Kiel

Wasserballer siegen in der Rostocker Neptunhalle mit 6:4

 

Am Wochenende debütierte die HSG in der aktuellen Drittliga-Saison. Zu Gast in der heimischen Neptunhalle war mit dem SV Wiking Kiel der Vizemeister und wohl ärgste Verfolger der HSG Warnemünde in dieser Spielzeit.

Die Zuschauer sahen ein Spiel vieler vergebener Chancen, intensiver Defensivarbeit und spannungsgeladenen Zweikämpfen im Wasser. Es war wie erwartet kein Highscoregame, sondern mit nur 10 Toren ein eher ungewöhnlich niedriges Wasserballergebnis. Es sollten im Spiel daher beide Abwehrreihen und die Torhüter dominieren.

Im Startviertel dauerte es bis Mitte des Abschnitts, als Kiel in Überzahl 1:0 in Führung ging. Bereits im Gegenangriff konnte Paul Helm per sehenswertem Rückhandwurf ausgleichen und vier Sekunden vor dem 1.Pausenpfiff traf Christian Koth, ebenfalls in Überzahl, zur 2:1-Führung für Warnemünde.

Im 2.Viertel bestimmte die HSG weiterhin das Geschehen, hatte aber einerseits Glück, dass Kiel freie Chancen nicht nutzen konnte, andererseits vergab auch der Gastgeber einige Möglichkeiten, zog aber dennoch durch die Treffer von Konrad Meyer und Adrian Reihs auf 4:1 zur Halbzeit davon - bei weitem kein Ruhekissen. Im dritten Abschnitt hatte die HSG keinerlei Offensiv-Erfolg und man musste sich auf die Defensivarbeit verlassen. „Da passte vorne nichts mehr. Ein Glück hielt unsere Abwehr stand. Wir ließen nur ein Gegentor zu und konnten uns so ins Schlussviertel retten,“ resümierte Spielertrainer Jörg Behlendorf die Situation im Spiel.

Es war für beide Teams der sichtbare Saisonauftakt. Noch nicht alle Abläufe liefen reibungslos ab und die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, was den Zuschauern natürlich ein hochspannendes Spiel lieferte. Kein Team konnte früh die Entscheidung herbeiführen und so sollte das Duell bis zum Ende andauern.

Konrad Meyer traf nach einem vorbildlich vorgetragenen HSG-Konter zum 5:2, Kiel verkürzte zwei Minuten später auf 3:5. Noch etwas mehr als fünf Minuten standen auf der Spieluhr – im Wasserball kann das einer Ewigkeit gleichkommen und so fühlte es sich dann auch an. Erneut prallten beide Mannschaften an den gegnerischen Torhütern und Abwehrreihen ab, leisteten sich unnötige Ballverluste und rieben sich gegenseitig auf. Die Zeit war auf Seiten der HSG. Die Erlösung folgte 21 Sekunden vor dem Ende, als sich Youngster Adrian Reihs auf der Centerposition mit hoher Autorität durchtankte und zur 6:3-Vorentscheidung einnetzte. Den Schlusspunkte setzte Kiel mit dem Ertönen der Sirene zur 4:6-Ergebniskosmetik. „4 Gegentore von Kiel sind super aber 6 eigene Treffer sind zu wenig. Wir müssen weiter an der Abstimmung und Chancenausbeute arbeiten. Ein Extralob verdienten sich heute neben Reihs und Meyer auch meine beiden Keeper Steidler und Erben, die sich je eine Halbzeit teilten und sichere Rückhalte waren. Auf Kieler Seite hat es uns deren Keeper aber auch extrem schwer gemacht. Wir haben aus meiner Sicht dennoch verdient gewonnen und wollen weiter nachlegen,“ sagt Warnemündes Trainer Behlendorf nach dem 6:4(2:1, 2:0, 0:1, 2:2)-Heimsieg. Die Chance dazu kommt nun im Wochentakt. Bereits am Freitagabend (24.1. ab 19.50Uhr) reist die HSGI zur SG Lübeck-Ahrensburg, am Donnerstagabend(30.1., 19.30Uhr) geht es im vereinsinternen Derby gegen die eigene 2.Vertretung und am 2.Februar muss man die weite Reise zum SV Meldorf antreten, um das Punktekonto weiter aufzufüllen.       

Text u. Foto: J. Behlendorf       

 

HSG I gegen Kiel: Philipp Steidler (1.Halbzeit), Anton Erben (2.Hz) – Paul Helm (1 Tor), Adrian Reihs (2), Till Lennart Reichel, Rick Plaeschke, Niklas Heese, Maurizio Reitzig, Roman Gruchow, Konrad Meyer (2), Christian Koth (1), Jörg Behlendorf, Daniel Thiele                                     

 

 

3. Liga: 15. Januar 2020

HSG II in Meldorf

HSG Warnemünde II gewinnt Debütantenball in Meldorf mit 27:11

Wasserballer siegen überraschend hoch. HSG I vor Heimspielpremiere gegen Kiel

 

Die 2.Vertretung der HSG reiste am vergangenen Sonntag ins Ungewisse zum SV Meldorf Seals. „Wir wussten überhaupt nicht, wo wir stehen. Gleiches galt wohl auch für den Gastgeber,“ sagte HSG II-Trainer Steffen Klukas vor der Partie.

Entsprechend munter ging es im 1.Viertel hin und her. Warnemündes Tim Hoffmann eröffnete die torreiche Partie zum 1:0 nach handgestoppten 23 Sekunden. Am Ende des 1.Abschnitts führte die HSG II mit 7:4. Im 2.Viertel legten die Gäste ihre Zurückhaltung ab und entschieden das Spiel frühzeitig mit ihrem 7:2-Lauf bis zum 14:6-Halbzeitstand. „Wir hatten unerwartet leichtes Spiel, da sie defensiv und auf der Torhüterposition nicht ganz so gut aufgestellt waren,“ sagte HSG-Kapitänin und Doppeltorschützin Jessica Hembus. So rückten im weiteren Spielverlauf andere Momente in den Vordergrund, gleichwohl man im 3.Viertel mit 8:1 sogar noch deutlicher davonzog. Gleich vier HSG-Spieler feierten ihr Debüt bei den Herren und am Ende trug sich mit Stephan Drawert sogar der Torhüter in die Torschützenliste ein.

Routinier Mirko Hartleb ging mit seinen zarten 52 Lenzen erstmals unter der HSG-Kappe ins Becken. Ihm folgten Neuzugang Ben Ramforth 24 Jahre(er kam vom Uniteam Leipzig nach Rostock) und Tim Reiners mit 22 Jahren. Jüngster HSG-Debütant war dann aber Enno Spiller. Der Wismaraner durchlief bisher alle Jugendabteilungen der HSG und absolvierte am Sonntag mit nur 15 Jahren bei den 2.Herren, dabei traf er auch in Überzahl zum 20:7-Zwischenstand. Mit einer beruhigenden 22:7-Führung ertönte der Anpfiff für das Schlussviertel. In der Schlussminute erarbeitete sich Warnemünde II eine Herausstellung zur Überzahl. Prompt nahm der HSGII-Coach eine Auszeit. Wie bereits im Vorfeld besprochen probte man nun eine „doppelte Überzahl“, indem Keeper Stephan Drawert beim Spielzug teilnimmt. Es lief sogar so gut, dass er einnetzte zum 26:11. Aus dem freien Spiel heraus ist dies ähnlich selten wie beim Fussball, Eishockey oder Handball. Den Schlusspunkt unter eine letzte einseitige Auswärtspartie setzte Jörg Metzner mit seinem 7.Treffer zum 27:11(7:4, 7:2, 8:1, 5:4)-Endstand. Er und Tim Hoffmann waren die Toptorschützen. 9 von 13 HSGII-Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Trainer Steffen Klukas war auch darüber sehr froh: „Wir haben über die gesamte Spieldauer das Geschehen bestimmt. Offensiv war das richtig toll, defensiv müssen wir gegen die Topteams der Liga aber noch wachsamer sein. Es war die erste Standortbestimmung und die ist uns geglückt, darauf können wir aufbauen.

Die HSG II hat nun vorgelegt und am kommenden Samstag folgt der Titelverteidiger HSG Warnemünde im Heimspieldebüt gegen den Vizemeister SV Wiking Kiel. Ab 14.30Uhr bei freiem Eintritt sinnt Kiel auf Revanche und will der „Ersten“ der HSG ein Bein stellen. „Wir sind gut vorbereitet und wissen im die Stärken der Kieler. Ihnen geht es aber nicht anders, insofern ist es das erhoffte Duell auf Augenhöhe. Auf solche Spiele fiebert man immer hin, um sie dann auch hoffentlich gewinnen zu können“, sagt Defensivspezialist Maurizo Reitzig von der HSG Warnemünde.                                    

Text und Bild: J. Behlendorf

HSG II in Meldorf: Stephan Drawert (Torhüter, 1 Tor) – Tim Hoffmann (7), Jörg Metzner (7), Michael Loba (2), Mirco Hartleb, Enrico Rabe (2), Kristian Kühn (3), Ben Ramforth (2), Tim Reiners, Enno Spiller (1), Torben Meyn, Jessica Hembus (2), Christian Strege (1), Trainer Steffen Klukas

13. Januar 2020

Erfolgreicher Saisonstart für WSW Rostock Wasserballer

Die Wasserballer des WSW Rostock übernehmen zum Saisonstart nach insgesamt 14 Partien und 13 Siegen mit alle fünf gestarteten Teams die Tabellenführungen in den norddeutschen Jugendligen. Im Bezirk Hannover gewann die U12 mit 14:8 gegen Waspo 98 Hannover und mit 14:10 gegen Hellas Hildesheim. Das sind zugleich auch die stärksten Konkurrenten im Kampf um Platz zwei. Klarer Favorit in allen Altersklassen sind die Wasserballer von White Sharks aus dem Bundesstützpunkt Hannover. Für die U14 des WSW war diese Begegnung auch die bisher einzige Niederlage. Aufgrund von insgesamt fünf Siegen setzte sich die Rostocker U14 trotzdem an die Tabellenspitze. Erstmals konnte dabei gegen den U14-Nachwuchs vom Champions-League –Achten Waspo 98 Hannover gewonnen werden (23:8). Weitere Erfolge gab es gegen Hellas Hildesheim (14:9), White Sharks Hannover II (9:3), Wolfenbüttel (12:2) und Lehrte (19:7).

In der Jugendliga Nordwest schickte der WSW Rostock die zweiten Teams der U12 und U14 an den Start. Die U12 gewann zum Auftakt gegen ETV Hamburg mit 11:8 und anschließend gegen Poseidon Hamburg mit 9:5. Die U14 setzte sich gegen SV Georgsmarienhütte mit 15:6 und gegen MTV Aurich mit 17:2 durch. Erstmals startete auch die U16 des WSW Rostock in den Punktspielbetrieb. Trotzdem der WSW - der fast mit einer kompletten U14 an den Start geht - in dieser Altersklasse als Außenseiter gilt, wurden die ersten beiden Partien gegen Poseidon Hamburg überraschend gewonnen.

Der WSW Rostock spielte in der U12 mit: Aleks, Marius, Marian, Victoria, Angelina, Sönke, Gavin, Paul, Ian, Amina, Matthis, Anton, Alexander, Ansgar, Daniel, Robin, Samira, Fiete, Emily, Marit - in der U14 und U16 mit: Tammo, Ole, Julius, Lina, Max, David, Til, Franz, Kateryna, Leni, Lilly, Keno, Finley, Fabienne, Johannes, Krisztian, Minh To, Kay, Lisa, Mathilda

Foto - Teambild beim Saisonstart im Oktober 2019: unten von links nach rechts: Julius, Anton, Kateryna, Fiete, Emily, Marius, Aleks, Marit, Kristzian – oben von links: Finley, Uwe (Vereinsvorsitzender) Kay, Franz, Ole, Tammo, Leni, Lina, Lilly, Victoria, Max, Marian, Andy, Sándor (Trainer)

Text und Foto: U. Richter

3. Liga: 10. Januar 2020)

HSG Warnemünde II startet in die neue Wasserballsaison

Ungewisse Auswärtsaufgabe in Meldorf an der Nordsee

 

Am Sonntag reist die HSG Warnemünde in der 3.Wasserball-Liga zum Auftakt ins weit entfernte Dithmarschen zu den SV Meldorf Seals. In der Vorsaison konnte man die Norddeutschen in der Tabelle noch knapp hinter sich halten. Wie es nun zum Beginn ausgeht, ist völlig offen. HSGII-Kapitänin Jessica Hembus dazu: „Sie und wir sind oft Wundertüten. Das kann immer in beide Richtungen gehen aber wir reisen schon als leichter Favorit zu ihnen an. Ich kann überhaupt nicht urteilen wie es ausgehen wird. Wir wollen aber gewinnen.“ Die HSG II reist mit einem vollen 13-Personen-Kader an. Im Abschlusstraining am Donnerstag mussten sogar einige Spieler die schwere Kost verdauen, es dieses Mal nicht in den Kader geschafft zu haben aber das sollte der Ansporn sein, sich über die Trainingsleistungen im 22er-Kader (bestehend aus Warnemündern und Schwerinern) für die nächsten Spiele anzubieten. Anpfiff im Meldorder Schwimmbad ist Sonntag 13.30Uhr bei freiem Eintritt für alle Zuschauer.

In der 3.Liga gehen erneut beide Teams der HSG Warnemünde als einzige Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern in den Herren-Spielbetrieb. Per Sondergenehmigung dürfen bei allen Teams auch Frauen mitmischen und per Sondergenehmigung darf ebenfalls die 2.Mannschaft der HSG in Ermangelung eines Ligenunterbaus in MV ebenfalls in der 3.Liga neben Titelverteidiger HSG Warnemünde I antreten.

Text und Foto: J. behlendorf

13. Dezember 2019

HSG Warnemünde mit Neuausrichtung und Testspieltag am Sonntag

Wasserballer haben die neue Saison vor der Brust

 

Seit dem 12.August ackert die HSG Warnemünde hart für die Mission Titelverteidigung in der 3.Liga der Herren. Auch deren 2.Mannschaft startet erneut in Ermangelung an Möglichkeiten in MV ebenfalls in der 3.Liga. Die einen Zusammenschluss des Verbandes Schleswig-Holstein und seit mehr als 10 Jahren letztlich nur durch die zwei Vereine aus Schwerin (letztmals 2009 als eigenständiger Verein) und der HSG Warnemünde darstellt.

„Von August bis Mitte Oktober haben wir dreimal wöchentlich pro Trainingseinheit 3-4 Kilometer absolviert und dann nach und nach den Schwerpunkt immer mehr auf Technik und Taktik gelegt. Zudem müssen die national wie international beschlossenen neuen Regeln gebetsmühlenartig eingearbeitet werden. Kontakte sind weiterhin erlaubt, jedoch werden Fouls während Torchancen noch häufiger bestraft als bisher,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf der 1.Herrenmannschaft. Hierzu absolvierte die HSG bereits zwei Testspiele gegen Ligakonkurrent Lübeck am 10.11. und nun folgt am Sonntag der nächste echte Härtetest gegen den Vizemeister der Vorsaison Kiel. „Wir werden zwei volle Spiele innerhalb von 3 Stunden absolvieren und dann auch noch gegen Kiel. Beide Vereine versprechen sich davon eine ideale Vorbereitung auf die im Januar startende 3.Ligasaison. Von 11.30Uhr bis 14.30Uhr können Zuschauer und Interessierte sich die Spiele  kostenlos anschauen.

Ebenso vor Ort sind die Jugendlichen Wasserballer vom TriSport Schwerin, die zusammen mit der HSG-Jugend  der U16-U12 ebenso für Spielpraxis sorgen. „Wir nutzen die Zeit für Training mit und ohne Ball sowie Testspiele beider Vereine,“ sagt Jugendtrainerin Jessica Hembus von der HSG Warnemünde. Zugleich belebt die HSG das vereinsinterne Angebot, indem ab dem 7.1.2020 ein Seepferdchenkurs für Schwimmanfänger und weiterführende Kurse für den Nachwuchs angeboten werden. „Ohne Nachwuchs läuft nichts. Wir hatten viele gute Jahre und wollen nun daran anknüpfen,“ sagt auch Jugendkoordinator Christian Strege, der gemeinsam mit Jessica Hembus sowohl die Anfängerkurse im neuen Jahr leitet, als auch mit der 2.Mannschaft gemeinsam in der 3.Liga aktiv ist.

TEXT: Jörg Behlendorf

 

17. September 2019

Die U12 des WSW Rostock wurde Norddeutscher Vizemeister im Wasserball

 

Bei der U12-Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft wurden die Wasserballer des WSW Rostock am Wochenende Vizemeister. Das ist nach der Bronzemedaille vom letzten Jahr der bisher größte Erfolg. Bei herrlichem Freibad Wetter mit bis zu 24°C trafen sich die besten fünf Teams aus Norddeutschland im Freibad JoWiese in Hildesheim. Im Modus jeder gegen jeden hatten alle Vereine zwei Spiele pro Tag zu bestreiten.

Für die Rostocker ging es in der Auftaktpartie gegen HTB Hamburg ins Wasser, der 2018 im Duell um den zweiten Platz erfolgreich war. Der WSW konnte sich mit 13:3 (2:1, 4:1, 7:1, 0:0) sicher durchsetzen.  Lediglich im ersten Viertel hatte der HTB gegenhalten können.  Noch besser lief es für den WSW gegen Waspo 98 Hannover. Im Pokal hatte der WSW noch große Schwierigkeiten mit diesem Gegner, nun aber gelang ein Kantersieg mit 19:6 (4:0, 5:3, 5:2, 5:1).

Am zweiten Wettkampftag kam es  zuerst zum Match gegen  Gastgeber Hellas 99 Hildesheim. WSW-Trainer Vass wollte hier spätestens bis zur Halbzeit eine Spielentscheidung erzwingen, denn Hildesheim hatte in der Punktspielrunde bis zum letzten Viertel mithalten können und den Ostseestädtern alles abverlangt. Der Start klappte hervorragend, bis zur Halbzeit stand es 7:1. Nun konnten die Wechselspieler übernehmen, um so die Stammkräfte für das Finale zu schonen. Der Endstand war 9:4 (4:0, 3:1, 1:1, 1:2) für den WSW.

Wie schon im Pokalwettbewerb hieß das Finale White Sharks Hannover gegen WSW Rostock. Für die Mecklenburger war klar, dass nur bei Bestleistung oder mehr ein Sieg möglich war.  Die Anfangsphase lief gut, bis die Sharks erste kleinere Fehler des WSW eiskalt mit Toren bestraften. Dem Titelfavoriten gelangen im weiteren Spielverlauf immer wieder einfache Tore zum ungefährdeten 12:2-Sieg  (3:1, 3:0, 4:0, 2:1).

WSW-Trainer Sàndor Vass zum Vizemeistertitel seines Teams: „Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit hier in Rostock, war das nun mein letzter Einsatz als Cheftrainer. Ich freue mich riesig, dass wir es im Norden auf Platz zwei geschafft haben und wir mit Marian und Kateryna  gleich zwei Akteure unter den besten drei Torschützen haben.“

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski (3 Tore), Finley v.Samson-Himmelstjerna (4), Aleks Haak (2) – Anton Haak, Marian Kob (18), Kateryna Mifthakova (14), Fiete Sweers, Leni Westendorf, Keno Brügge, Lilly Kröger (2), Victoriia Vassermann, Krisztián  Tsipf, Fabienne Bergfeldt

 

Foto: Trainer Vass am Beckenrand in der Viertelpause. Spieler von vorne: Kappe 13 Marius, 5 Kateryna, 7 Lilly, 4 Finley, 9 Keno, 3 Marian

Text und Foto: U. Richter

10. September 2019

WSW-Wasserball Frauen werden Vizemeister in der 2. Bundesliga Nord

 

Am Ende einer intensiven Saison finden sich die WSW Frauen auf dem zweiten Tabellenplatz der 2. Bundesliga Nord wieder. Die Entscheidung fiel am letzten Spieltag. Die Hamburger Titel-Konkurrentinnen vom ETV hatten sich, außer einer Niederlage gegen den WSW, keinen Fehler erlaubt. Dem WSW Rostock fehlten zwei Siege zur Meisterschaft - gegen RSV und Waspo 98 aus Hannover.

Das erste Match gegen die Rasensportfreunde Hannover lief sehr gut. Die WSW Mädels konnten dank der Unterstützung ihres neuen Capitanos Livio Cocozza mit sauberer Abwehrarbeit glänzen und auch im Angriff ihr Spiel sicher durchziehen. Nach dem dritten Viertel, beim Stand von 8:0, konnte das letzte Viertel sogar zum trainieren von Spielzügen genutzt werden. Mit diesem 9:2 Sieg im Rücken ging es dann weiter zu Waspo 98 ins Volksbad Hannover.

Hier sollte nun die Entscheidung fallen. In einer eng umkämpften Partie gelang es dem WSW zwar immer wieder heran zu kommen - Stand nach dem zweiten Viertel 3:3, es reichte aber leider nicht zum Sieg. Die Hannoveranerinnen nutzten ihre Chancen einfach besser. Mit dem Endstand von 5:8 waren die Tietelträume der Rostockerinnen für diese Saison zwar geplatzt, doch die Mannschaft freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Cheftrainer. Sie wird hart daran arbeiten, im nächsten Jahr vielleicht endlich ganz oben zu stehen. Trainer Livio Cocozza zu seinem ersten Einsatz für den WSW: "Wir haben gerade erst begonnen. Ich sehe in der Frauenmannschaft ein großes Potential und freue mich darauf, den WSW auf das nächste Level zu bringen."

Foto: Der WSW spielte mit: vorne von links Josefine Schermer, Lisa Jacobi, Jessica Hembus, Nicole Vogt, Annemarie Müller und hinten von links Trainer Livio Cocozza, Anne Krowke, Emma Hamann, Charlotte Sweers, Kati Czelkalla, Nicole Gerth, Maja Schröder, Alina Tristram (es fehlt Mareike Specht)

Text u. Foto: U. Richter

04. September 2019

Wassersport Warnow Rostock U14

Am Wochenende richtete der WSW Rostock die U14-Endrunde der Norddeutschen Wasserball Meisterschaft aus.

Der Gastgeber trat mit dem mit Abstand jüngsten Team gegen je zwei Vertretungen aus Hamburg und Hannover an. Daher hatte WSW-Trainer Sándor Vass auch nicht als Ziel die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft (1.-3. Platz) ausgegeben. Es sollte versucht werden, über möglichst große Teile der Partien mit den starken Gegnern mitzuhalten.

Los ging es im Auftaktmatch gegen Poseidon Hamburg. Nach schlechtem Start (1:5) kämpften sich die WSW-Wasserballer bis zum letzten Viertel auf 8:9 heran. In der Schlussphase machte Poseidon dann mit vielen Kontertoren den 15:11 Sieg perfekt. Gleich in der zweiten Partie trafen die Ostseestädter dann auf Titelverteidiger White Sharks Hannover. Die Sharks gewannen mit 15:6. Das letzte Viertel ging mit 3:0 an den WSW, als die Hannoveraner drei Stammspieler auf die Bank schickten.

Am zweiten Wettkampftag hieß der erste Gegner Waspo 98 Hannover, der mit einem kompletten 2005er Jahrgang antrat, wogegen die Rostocker nur eine Spielerin im ältesten Jahrgang dabei hatten. In der sehr ausgeglichenen Partie kam Waspo leider zu einigen leichten Toren und konnte sich so kontinuierlich einen Vorsprung erarbeiten. Dem WSW gelang im dritten Viertel ein 1:1 - am Ende gewann aber Waspo deutlich mit 14:5 und wurde Vizemeister.

In der letzten Begegnung ging es gegen den HTB Hamburg ins Wasser. Ähnlich wie gegen Poseidon kam der WSW nach schlechtem Start immer besser ins Spiel und konnte bis zu Beginn des letzten Viertels ein achtbares 7:11 vorweisen. Dann kamen alle Rostocker Wechselspieler ins Wasser und kassierten noch sieben Konter Tore. Der HTB holte die Bronzemedaille.

In der Torschützenliste konnten sich sieben WSW-Spielerinnen/ Spieler eintragen, wobei U11-Akteur Marian Kob mit elf Treffern auf dem vierten Platz landete. In zwei Wochen finden die Meisterschaften in der U12 in Hildesheim statt. Der WSW ist dann einer der Favoriten auf eine Medaille.

Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson-Himmelstjerna, Aleks Haak, Marian Kob (11 Tore), Kateryna Miftakova (2), Franz Lantow, Keno Brügge, Lilly Kröger (4), Mathilda Hoffmann (5), Lina Kob, Tammo Sweers (4), Julius Pannier, Max Papenfuß (2), Ole Kopitzki (1)

Text: U. Richter

Foto: Archiv WSW Rostock

 

26. August 2019

Wasserballer des Wassersport Warnow Rostock blicken auf erfolgreiche Saison

Nach dem Durchmarsch in der Nordwestdeutschen Jugendliga haben die U12-Wasserballer des WSW Rostock auch die größte Jugendliga des Nordens - im Großraum Hannover - gewonnen. Die Liga-Hinspiele wurden im Hallenbad von Hannover-Anderten mit Vorprogramm, bestehend aus Schwimmen und Werfen gespielt, wogegen die Rück- bzw. Sommerrunde in den Freibädern stattfand. Für den WSW Rostock als Gaststarter bedeutete das, vierzehn Auswärtsspiele mit vielen Reisestrapazen zu bestreiten.

Den Rostockern gelang zum Saisonstart ein sensationeller 15:11 Sieg gegen die White Sharks Hannover, die vor wenigen Wochen souverän Deutscher Pokalsieger in dieser Altersklasse wurden. Bis zum Rückspiel gegen die Sharks am letzten Spieltag im Freibad Leinhausen (25.8.) hatten beide Teams alle Partien gegen die anderen sechs Mannschaften gewonnen (Ergebnisse siehe unten). Der Tabellenführer aus Rostock war nun klarer Meisterschafts-Favorit, denn mit 26:0 Punkten und 194:59 Toren hatte sich der WSW ein um 28 Tore besseres Torverhältnis erarbeitet. Das war selbst für das zurzeit beste Team Deutschlands kaum noch einzuholen.

Rostocks ungarischer Cheftrainer Vass wollte von dieser Möglichkeit nichts wissen und versuchte mit verbessertem Centerspiel auch diese Partie zu gewinnen. Doch schon nach dem ersten Viertel (1:3) stand fest, dass dieses Ziel nicht erreicht werden konnte. Grund war ausgerechnet die ungeschickte und unglückliche Centerverteidigung der Hansestädter. Der Hannoveraner Schiedsrichter machte von Beginn an klar, dass jede Berührung des White-Sharks-Stürmers eine Zeitstrafe bedeutete. Die Sharks gewannen auch das zweite Viertel (3:0), ehe der WSW im dritten Abschnitt wenigstens ein 1:1 herausholen konnte. Im Schlussviertel durfte dann auch die zweite Reihe ins Wasser. Am Ende hieß es 11:3 für den Vizemeister aus Hannover.

WSW-Trainer Sándor Vass: „Meine Mannschaft hat hier Großartiges geleistet. Als einziges Team aus ganz Deutschland konnten wir in dieser Saison gegen die White Sharks gewinnen. Es ist sicher auch mal eine Abwechslung, wenn nicht zehn Jahre lang in allen Altersklassen der Meister White Sharks Hannover heißt. Dafür sind uns auch unsere Gegner und viele Zuschauer der Liga sehr dankbar.“

WSW-Vorsitzender Uwe Richter: „Gratulation an des Team. Auch die U14 hat in dieser Jugendliga mit dem dritten Platz hinter White Sharks und Waspo 98 Hannover ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Wir waren hier mit einem jüngeren Jahrgang angetreten und konnten mit 18:10 Punkten fünf andere Teams hinter uns lassen. In der nächsten Saison werden wir auch in der U14 um die Meisterschaft mitspielen.“

Hier die restlichen U12 Ergebnisse: Wolfenbütteler SV 24:7 und 20:2; SpVg Laatzen 20:5 und 11:2; Waspo 98 Hannover 20:7 und 11:3; RSV Hannover 16:4 und 14:0; White Sharks Hannover II 12:11 und 11:5 und Hellas Hildesheim 9:1 und 9:1

Der WSW Rostock spielte in der U12 mit: Marius Schimanski, Finley von Samson-Himmelstjerna, Aleks Haak, Marian Kob, Kateryna Miftakova, Fiete Sweers, Franz Lantow, Leni Westendorf, Keno Brügge, Lilly Kröger, Victoriia Vassermann, , Oskar Masur, Fabienne Bergfeldt, Torben und Magnus Gatniejewski, Krisztián Tsipf,

Und in der U14 mit: Mathilda Hoffmann, Lina Kob, Tammo Sweers, Julius Pannier, Alban Aland, Max Papenfuß, Andy Haak, Ole Kopitzki

 

Foto: vordere Reihe von links: Finley, Aleks, Marian, Anton, Fiete, Marius, Julius, Victoriia

Hintere Reihe von links: Keno, Lina, Kateryna, Ole, Mathilda, Tammo, Lilly, Leni, Sándor

Text u. Foto: Uwe Richter

 

4. Juli 2019

Bronze für Mathilda Hoffmann bei Deutscher Meisterschaft

Mit Zweitstartrecht holte die Rostocker Wasserballerin Mathilda Hoffmann mit dem ETV Hamburg die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft der weiblichen U16. Mit nur 13 Jahren war Mathilda die jüngste Spielerin. Das Endturnier mit den besten fünf Teams aus Deutschland fand in Hamburg statt. Auftaktgegner war der SSV Esslingen. Beim ETV gab es einige Abstimmungsprobleme in der neu formierten Mannschaft, wodurch ein unnötige Punktverlust verbucht werden musste (9:9).

Zweiter Gegner war der erfolgreichste Verein in der weiblichen Jugend der letzten Jahre SC Chemnitz. Beim 12:4 Sieg von Chemnitz, war der ETV chancenlos. Um die letzte Medaillenchance ging es in der vorletzten Partie gegen SV Blau-Weiß Bochum ins Wasser. Der Eimsbütteler Turnverband setzte sich mit seiner besten Turnierleistung mit 11:9 durch. Abschließend gab es ein 6:16 gegen den neuen Meister von SV Bayer Uerdingen.

Mathilda Hoffman zum bisher größten Erfolg: „Nachdem ich den Einsatz beim Pokalwettbewerb im Frühjahr verpasst hatte, bin ich nun sehr glücklich über meinen Medaillengewinn. Beim ETV Hamburg konnte ich schon einige Tricks dazu lernen – z.B. von der Jugend-Nationalspielerin Selin Karakus.“

Mathilda hat auch in den kommenden Jahren die Möglichkeit beim ETV Hamburg in der U16 und U18 mit Zweitstartrecht zu spielen. Beim Heimverein, dem WSW Rostock holte sie kürzlich mit der gemischten U14 Bronze in der Jugendliga Nordwest. Schon in der nächsten Saison darf Mathilda dann auch bei den Frauen des WSW Rostock spielen, die in der zweiten Bundesliga zurzeit auf dem ersten Platz liegen.

Text: U. Richter; Foto privat

27. Juni 2019

Die U12 des WSW Rostock krönt perfekte Saison mit Titelverteidigung

 

In der Jugendliga Nord West glückte Rostocks erfolgreichem Wasserballverein zum zweiten Mal in Folge ein Durchmarsch: Der alte und neue Meister heißt WSW Rostock! Am Wochenende wurde im Freibad Oxstedt nahe Cuxhaven die Endrunde der U12 Jugendliga ausgespielt. Die Mannschaft aus Rostock konnte den hohen Erwartungen (bisher hatte der WSW noch keinen Punkt abgegeben) gerecht werden.

Nach vierstündiger Anreise ging es zuerst im Halbfinale gegen den MTV Aurich ins Wasser. Die Rostocker nutzten von Beginn an das ungewohnt kleine Spielfeld zu ihrem Vorteil und spielten ihre individuelle Überlegenheit voll aus. Beim Stand von 9:0 nach dem zweiten Viertel durfte die Reservebank übernehmen. Der Endstand von 20:0 für den WSW Rostock zeigte die hervorragende Mannschaftsleistung.  Auch im Finale gegen HTB Hamburg ließ der WSW nichts anbrennen. Das Angriffsduo Miftakova /Kob bot Schnelligkeit und sichere Ballbeherrschung und kam so zu vielen variantenreichen Abschlüssen. Nach dem zweiten Viertel (Stand 14:1) konnte Trainerlegende Sándor Vass abermals durchwechseln. Keeper Aleks Haak war hellwach und bot den Hamburger Angriffsbemühungen mit tollen Paraden Paroli. Beim Endstand von 17:3 sprang die gesamte Rostocker Mannschaft nebst Trainer ins Wasser und feierte den verdienten Sieg.

Mit sagenhaften 32 Treffern ist Kateryna Miftakova Torschützenkönigin der Liga. Die U12 des WSW Rostock schließt eine tolle Saison mit 16:0 Punkten und einem Torverhältnis von 129:18 ab, Trainer Sándor Vass dazu: „Unsere Spieler haben hart gearbeitet und sich dafür belohnt, gelingt es uns nun noch die Spitzenposition in der Regionalliga Hannover zu halten sind wir in diesem Jahr die Nummer Eins in Norddeutschland. Um deutschlandweit erfolgreich zu spielen benötigen wir jedoch dringend mehr Wasserzeiten.“

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski, Finley v.Samson-Himmelstjerna, Aleks Haak – Anton Haak, Marian Kob, Kateryna Miftakova, Fiete Sweers, Franz Lantow, Leni Westendorf, Keno Brügge, Lilly Kröger, Victoriia Vassermann, Krisztián  Tsipf, Oskar Masur, Emily Wilde, Fabienne Bergfeldt, Ansgar Wandschneider, Alexander Fadeev, Johannes Töllner, Matthis Krafft

Text und Foto: U. Richter

 

27. Mai 2019

Im Deutschen Wasserballpokal holte die U12 des WSW Rostock am Wochenende in Stuttgart den neunten Platz. Am ersten Wettkampftag traf der WSW auf die besten Teams aus den Landesgruppen Süd  (1. FC Nürnberg) und West (Rote Erde Hamm). Gegen Rote Erde Hamm kassierten die Rostocker acht Rausstellungen bei  der Centerverteidigung. Das war spielentscheidend und führte zur unnötig hohen Niederlage mit 13:7. Bester Spieler beim WSW war Kapitän Marian Kob mit drei sehenswerten Treffern von der Centerposition.

 

In der zweiten Partie erwischten die Rostocker einen sehr schlechten Start und lagen gegen Nürnberg zur Halbzeit mit 7:2 hinten. Dann startete die große Aufholjagd. Bis zur letzten Viertelpause konnte der WSW zum  8:8 ausgleichen. Durch zwei unglückliche Schiri Entscheidungen musste Marian Kob nach drei Fouls die Kappe absetzen.  Das Spiel war jetzt vollkommen offen. Große Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt. Nürnberg zog mit drei Treffern in Folge auf 11:8 davon. Der WSW konterte jetzt immer gefährlicher und hatte auch nach den Anschlusstreffern zum 10:11 die besseren Möglichkeiten. Leider reichte die Zeit nicht mehr aus, um ein 5m-Werfen zu erzwingen.

 

Im Spiel um Platz neun am Sonntag traf der WSW Rostock auf Gastgeber SV Cannstatt. Hier zeigten die Rostocker nun über das komplette Spiel ihre Stärken und gewannen klar und deutlich mit 14:5. Bestes Mädchen des Turniers wurde mit sieben Treffern Kateryna Miftakhova vom WSW Rostock (siehe Foto).

 

WSW-Trainer Sándor Vass: „Wir hatten gleich zwei von vier Landesgruppen Sieger in unserer Staffel. Mit weniger Pech bei der Auslosung hätten wir mindestens das Spiel um Platz sieben oder fünf erreichen können. Nun konzentrieren wir uns voll auf das Finalturnier der Jugendliga Nordwest in vier Wochen in Cuxhaven, wo wir zusammen mit HTB Hamburg, MTV Aurich und SV Georgsmarienhütte  in der Endrunde stehen.“

 

Der WSW Rostock spielte mit:  Marius Schimanski (5 Tore), Marian Kob (11),  Fiete Sweers,  Aleks Haak (1), Kateryna Miftakhova (7), Keno Brügge (1), Lilly Kröger (5), Leni Westendorf (1), Finley von Samson-Himmelstjerna

 

Foto privat: Kateryna beim Einwerfen vor dem Turnier

 

Uwe Richter

22. Mai - 3. Liga

HSG in Lübeck

Meister wahrt weiße Weste zum Abschluss in Lübeck

Wasserballer gewinnen am letzten Spieltag mit 19:8 an der Trave

 

Es war der Schlussakt der diesjährigen Wasserball-Saison der Herren in der 3.Liga. Am Freitagabend gastierte der vorzeitig feststehende Champion HSG Warnemünde I bei der SG Lübeck-Ahrensburg.

Geplakt von immensen Personalproblemen musste Spielertrainer Jörg Behlendorf im Kader erheblich rotieren. Es fehlten im Vergleich zur Vorwoche beim Sieg über Kiel die 6 Spieler Einhorn, Koth, Thiele, Helm, Erben und Meyer. „Alles Leistungsträger und deshalb hatte ich schon ein bisschen ein mulmiges Gefühl, als wir dann mit den restlichen 11 Spielern nach Lübeck sind. Anfangs taten wir uns auch dementsprechend schwer und sind erst kurz vor dem Ende des 2.Viertel richtig in die Partie gekommen. Lübeck hat das zu Beginn richtig gut gemacht. Mit der Leistung stehen sie da unten eigentlich zu Unrecht als punktloser Letzter da,“ analysierte Behlendorf den Beginn.

Lübecks Carsten Riege setze bereits zum 1:0 den 1.Nadelstich. Die HSG glich aus, ging in Führung doch die Gastgeber ließen sich partout nicht abschütteln. Was aber auch an der Unerfahrenheit einiger HSG-Spieler lag, die nun mehr Verantwortung übernehmen mussten als gewohnt. Im 2.Viertel lag Warnemünde „nur“ mit 6:4 in Front und konnte innerhalb von drei Minuten auf ein beruhigenderes 9:4 ausbauen. Im dritten Abschnitt hielt die HSG dann weiter das Tempo hoch und generierte so Konter um Konter. Auch saß nun die Abwehr um Keeper Philipp Steidler sattelfester. Zur Mitte des 3.Viertels machte Christopher Wende mit seinem Treffer zum 13:4 entgültig den Sack zu. Danach entwickelte sich noch ein munteres Schaulaufen und auf beiden Seiten fielen noch einige Tore. „Am Ende haben wir uns gegenseitig in der Abwehr nicht mehr wirklich weh getan, dadurch boten sich viele Lücken und Chancen.“ sagte HSG-Kapitän Philipp Steidler. Den Schlusspunkt und gleichbedeutend mit dem finalen Tor des Spiels und der Saison markierte Lübecks Aktivposten Carsten Riege zum 8:19(2:3, 2:6, 2:6, 2:4)-Endstand. Erfolgreichste Werfer der HSG waren dieses Mal die Youngster Filip Hohlfeldt und Adrian Reihs mit je 4 Toren.

Mit diesem eingeplanten Sieg, blieb Warnemünde in dieser Spielzeit komplett verlustpunktfrei und holte in der kleinen Liga aus 10 Spielen die Maximalpunktzahl und gewann jedes Spiel mit 5 oder meist mehr Toren Unterschied. „Jetzt ist jeglicher Druck weg, wir haben es geschafft. Unser Ziel war der Titel, dass es am Ende auf diese Weise gelingt, konnten wir nur hoffen. Ich bin stolz auf mein Team und alle Spieler.“ sagt Behlendorf zur Saison. Trotz des Titels wird diese Saison nicht der Aufstieg in die 2.Liga in Angriff genommen, da hier Kosten und Spielerniveau noch einmal ein anderes und viel höheres Level darstellen, als in Liga Drei. Daher gilt es in der Saison 2019/2020, die Meisterschaft erfolgreich zu verteidigen und die Ergänzungsspieler weiter an die Leistungsträger heranzuführen.

Text u. Bild:Jörg Behlendorf

HSG I in Lübeck: Philipp Steidler  - Filip Hohlfeldt (4 Tore), Adrian Reihs (4), Christian Strege (1), Christopher Wende (2), Maurizio Reitzig (2), Roman Gruchow (3), Jonte-T. Briese, Jörg Behlendorf (3), Ben Hüpenbecker, Tim Wellnitz

15. Mai 2019

Die Frauenwasserballerinnen des WSW Rostock übernehmen die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga

 Mit zwei Siegen gegen die Bundesligareserve von ETV Hamburg und Waspo 98 Hannover gelang den Rostockerinnen diese Überraschung. Zuerst wurde Waspo 98 auswärts mit 9:6 aus dem Becken geschickt. Es folgte ein Heimsieg gegen ETV Hamburg hauchdünn mit 4:3. Außerdem wurde Rostocks Angstgegner RSV Hannover im kleinen Becken in Hannover-Anderten sicher mit 12:6 besiegt. Bei nur noch zwei ausstehenden Partien Anfang September können die WSW-Wasserballerinnen dieses Jahr erstmalig den Meistertitel nach Rostock holen. Ein Aufstieg in die zur Zeit unterbesetzte 1. Bundeliga steht allerdings in den nächsten Jahren noch nicht in der Planung. Die Spielpause wird für die Teilnahme an diversen Turnieren in Hameln, Hamburg und Buxtehude genutzt. Höhepunkt 2019 wird ein Trainingslager in Ungarn sein.

Cheftrainer Sándor Vass: „Unsere Frauen haben in dieser Saison mehr Zugänge als Abgänge zu verzeichnen. Besonders freue ich mich, dass Lisa aus der eigenen Jugend es ins Frauenteam geschafft hat. Einige hochkarätige Neuzugänge haben bisher noch nicht gespielt. Wenn beispielsweise die sehr schnelle Alina zukünftig mit dabei ist, habe wir taktisch noch mehr Möglichkeiten.“

Die WSW-Frauen: Charlotte Sweers, Anne Krowke, Nicole Gerth, Maja Schröder, Nicole Vogt, Annemarie Müller, Josefine Schermer, Jessica Hembus, Emma Hamann, Mareike Specht, Kati Czelkalla, Lisa Jacobi, Alina Tristram, Sabine Jaschke, Katja Thiele, Stephanie Schwarz

Text u. Foto: Uwe Richter

14. Mai 2019

HSG-Siegerteam in Kiel

Dramatik Pur in Kiel mit Meisterleistung der HSG Warnemünde

Wasserballer entern die Kieler Landeshauptstadt mit würdigem Finalspiel-Sieg

 

Man hätte es nicht schöner malen können. Frei nach dem Motto „Pokal oder Hospital“ würde der Sieger der Drittligapartie Meister der Saison 2018/2019 werden.  Gastgeber SV Wiking Kiel empfing den Tabellenführer HSG Warnemünde. Kiel benötigte einen 6-Tore-Sieg, um Meister werden zu können, da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich herangezogen wird. Die HSG war bis dato noch ungeschlagen und siegte im Hinspiel 7:2 in Rostock.

Der SV Wiking startete nun brilliant in die Partie und ging im 1.Viertel mit 5:1 in Führung. Nicht nur die verdutzten HSG-Mannen schienen überrascht, doch HSG-Spielertrainer Jörg Behlendorf behielt mit seinem Team kühlen Kopf: „Wir begannen unterirdisch und sie profitierten von unseren Fehler, mir war schon klar dass wir nicht so schlecht waren, wie es die Situation darstellte.“ Durch die Tore von Christian Koth und Maurizio Reitzig verkürzte die HSG noch zur 1.Viertelpause auf 3:5. Im 2.Abschnitt spulte der Gast aus MV weiter sein Programm runter und glich zunächst durch ihren starken Kapitän Klaus Einhorn zum 5:5 aus und wenig später erzielte Einhorn auch die 1.Führung zum 6:5. Kiel drehte abermals die Partie und kämpfte sich mit dem Mute der Verzweiflung zurück, ging mit einer hauchdünnen und 7:6-Führung in die Halbzeit und hielt den Traum vom Titel weiter am Leben. Anfang des 3.Viertels gelang ihnen sogar der Treffer zum 8:6.

Warnemünde stellte zur Halbzeit aber einige taktische Feinheiten in der Defensive um und blieb in der Offensive stets geduldig. Da Kiel mit David Rathjen über einen gefährlichen Centerspieler (2015 noch für die HSG in der 2.Liga aktiv), zwei starke Linkshänder mit John Bräcker und Fynn Lenger verfügte, agierte man über eine flexible Zonenverteidigung und zog den Kielern so den Zahn. Zur Halbzeit wechselten zudem die Torhüter. Philipp Steidler parierte u.a. einen Strafwurf im 2.Viertel und übergab nun an Youngster Anton Erben. Auch dieser Wechsel sollte sich noch auszahlen und die HSG begann ihr bestes Wasserball zu zeigen. Zweiten Bällen und Chancen wurde erfolgreich nachgegangen und in der Verteidigung ließ man praktisch nichts mehr zu. Vier Tore in Folge für Warnemünde und so ging es mit einer 10:8-Führung ins Schlussviertel. Kiel konnte dem konstant hohen Tempo und der Effektivtität von Warnemünde nicht mehr folgen und verlor weiter an Boden. Klaus Einhorn legte einen vernichtenden Doppelpack zur 12:8-Vorentscheidung auf. Mit der Schlusssirene vergoldete Nachwuchsmann Adrian Reihs per Heber den Sieg auf den 14:9(3:5, 3:2, 4:1, 4:1)-Endstand, nachdem 20 Sekunden zuvor Torhüter Erben ebenfalls einen Strafwurf glänzend parierte. Kiel musste den verdienten Sieg anerkennen und Warnemünde feierte den Sieg zum Titelgewinn euphorisch. „Nach dem Stolperstart war es das erhoffte tolle Endspiel um den Titel gegen Kiel. Wir haben beide alles gegeben und man spürte den gegenseitigen Respekt im und außerhalb des Beckens. Es war ein würdiges Duell um den Titel und unsere Freude ist riesig. Es war ein richtig geiles Spiel mit vielen Aufs und Ab auf beiden Seiten,“ sagte HSG-Kapitän Klaus Einhorn. Er und Christian Koth waren mit je vier Toren die heutigen Garanten für den Auswärtssieg und vorzeitigen Titelgewinn der HSG Warnemünde.

Der Pflicht folgt nun am Freitag die Kür, wenn es am letzten Spieltag zum für die Tabelle bedeutungslosen Abschluss gegen die SG Lübeck-Ahrensburg kommt. „Wir nehmen auch das Spiel ernst und wollen die perfekte Saison ohne Punktverlust erreichen. Da uns einige Topleute fehlen werden, ist auch gegen Lübeck Vorsicht geboten.“ sagt Jörg Behlendorf zur Abschlusspartie am kommenden Freitagabend am 17.Mai.

 

HSG I in Kiel: Philipp Steidler (1.-16.), Anton Erben (17.-32.) - Paul Helm, Adrian Reihs (1 Tor), Klaus Einhorn (4), Daniel Thiele, Niklas Heese (1), Maurizio Reitzig (3), Roman Gruchow, Konrad Meyer (1), Christian Koth (4), Jörg Behlendorf, Ben Hüpenbecker, Betreuer Christopher Wende

 

Text u. Foto: J. Behlendorf

02. Mai 2019

Die U12-Wasserballer des WSW Rostock kommen beim Norddeutschen Pokal bis ins Finale

Am Samstag  trafen die Ostseestädter  auf den Gastgeber Hellas Hildesheim und auf Waspo 98 Hannover. Beider Partien gingen klar an den WSW Rostock mit 17:1 gegen Hellas und 14:1 gegen Waspo. Damit war die Qualifikation für den Deutschen Pokal (Platz 1-4) schon perfekt. Das Turnier mit den sechs besten Teams aus Norddeutschland  ging dann Sonntag für den WSW mit dem Halbfinale gegen HTB Hamburg weiter. Erst im letzten Viertel gelang hier der klare Sieg mit 10:5 nach einer hart umkämpften Partie.

Damit zog der WSW Rostock erstmalig in ein Norddeutsches Finale ein, was bisher noch keinem Team aus Mecklenburg-Vorpommern gelang. Der Gegner White Sharks Hannover konnte kürzlich in der überregionalen Jugendliga deutlich bezwungen werden. Doch das Finale dominierten die Sharks von Beginn an, was nach bisherigem Turnierverlauf nicht überraschte, weil sie pro Spiel mindestens 23 Toren warfen. Die Rostocker lieferten trotzdem eine solide Abwehrarbeit ab und konnten zum Schluss auch im Angriff Akzente zum 4:9-Endstand setzen.

WSW-Trainer Sándor Vass zum Abschneiden seines Teams. „Das ist unser bisher größter Erfolg und eine gute Ausgangsposition für den Deutschen Pokal. Schade finde ich, dass White Sharks mit einer Landesauswahl Niedersachsen antritt, obwohl der Wettbewerb eigentlich für Vereine ausgeschrieben ist.“

Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski (8 Tore), Kisztian Tsipf (1), Marian Kob (21),  Fiete Sweers (1),  Aleks Haak (3), Kateryna Miftakhova (4), Keno Brügge (1), Lilly Kröger (3), Victoriia Vassermann (1), Leni Westendorf, Finley von Samson-Himmelstjerna (2)

Teambild von links nach rechts: Trainer Sándor, Marius, Aleks, Finley, Keno, Marian, Lilliy, Fiete, Kati, Victoriia, Leni, Betreuer Uwe, Krisztian

 

Text und Bild: U. Richter

25. April 2019

Wasserballer der HSG kämpfen um den Titel in Liga Drei

 

Am Samstag geht es nach über einmonatiger Pause in die heiße Endphase der Saison. Am 16.März schlug die HSG I zu Hause den Tabellenletzten SG Lübeck-Ahrensburg mit 22:2 und zeigte anschließend beim Nordpokal trotz Niederlagen gegen die Zweitligateams Hildesheim und Hamburg sowie der 2.Mannschaft von Championsleague-Teilnehmer Waspo Hannover sehr gute Leistungen.

Nun beim Rückspiel gegen Keitum in Kiel geht es in der 3.Liga schon jetzt im Fernduell gegen Verfolger Wiking Kiel. „Keitum wird der schwere Gratmesser im Kampf um den Titel gegen Kiel. Keitum selbst hat bereits 3 Niederlagen und nur noch theoretischen Chancen auf die Meisterschaft. Wir können daher nur noch von Kiel abgefangen werden, zumal im Mai der Showdown gegen sie ansteht. Wir müssen  gegen Keitum alles abrufen und stellen uns auf schweres Stück Arbeit gegen die Sylter ein. Immerhin haben wir ihnen nach über 5 Jahren die erste Saisonpleite zu Beginn der Saison beigefügt, Sie sinnen auf Revanche,“ warnt Spielertrainer Jörg Behlendorf zur Ausgangslage. Bei einer Niederlage gegen Keitum, wäre man zum Siegen gegen Kiel verdammt, doch soweit soll es erst gar nicht kommen und natürlich spielt die HSG I gegen Keitum auf Sieg. Nachdem die Erste gegen Keitum ab 12.30Uhr in der Kieler Unihalle sich somit beweisen muss, folgt ihnen wenig später an Ort und Stelle  die Zweite der HSG Warnemünde, die ebenfalls gegen Keitum ins Becken steigt, dort aber als Außenseiter eher geringere Chancen auf Punkte hat. „Möglich ist es allemal jedoch wissen wir um das aktuelle Kräfteverhältnis,“ sagt HSG II-Kapitänin Jessica Hembus zur zweiten Samstagspartie um 15.30Uhr gegen den TV Keitum. Zwischen beiden Begegnungen trifft an diesem Wasserball-Tag Titelaspirant Wiking Kiel um 14Uhr auf die SG Meldorf-Itzehoe. Es können sich also alle Anwärter aus nächster Nähe analysieren.

Text u. Foto: Jörg Behlendorf

Restprogramm Warnemünde, Herren:

Sa., 27.04.2019, 12.30 Uhr in Kiel – HSG Warnemünde I – TV Keitum

Sa., 27.04.2019, 14.00 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – SG Meldorf-Itzehoe

Sa., 27.04.2019, 15.30 Uhr in Kiel – HSG Warnemünde II – TV Keitum

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So., 05.05.2019, 13.30 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – HSG Warnemünde II

So., 12.05.2019, 13.30 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – HSG Warnemünde I

Fr., 17.05.2019, 19.50 Uhr in Lübeck – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde I

 

10. April 2019

Wolfgang Richter mit 79 Jahren noch top in Form

Titel beim 26.Wasserball-Mastersturnier knapp verpasst

Seriensieger Magdeburg ergattert erneut den Pokalsieg mit 6:4 über Warnemünde

 

Beim diesjährigen Mastersturnier der HSG Warnemünde gab es erneut den Favoritensieg durch die SG Handwerk Magdeburg. In einem packenden und hartumkämpften Duell gegen Gastgeber Warnemünde behielten die Mannen von der Börde mit 4:6 die Oberhand. Am Ende des Turniertages sollte dies dn erneuten Titelgewinn bei der 26.Ausgabe des traditionsreichen Seniorenturniers, dem sogenannten Masterscup der HSG Warnemünde bedeuten.

Gespielt wurde bei verürzter Spieldauer von 2x5min effektiv im Modus Jeder gegen Jeden in der 50m-Neptunhalle. Dritte wurden die Berliner vom SV Neptun, die sich durch ein hauchdünnes 4:3 von Fürstenwalde behaupten konnten. Chemnitz verlor das Duell gegen Fürstenwalde knapp mit 4:5 und behielt dadurch die Rote Laterne im Turnier.

Nach insgesamt 10 Partien wurde der Masterscup wie gewohnt im Warnemünder Yachthafen zeremoniell abgeschlossen. Die Siegerehrung und abschließendes Klönen zwischen allen Teams brachten nochmals Hochstimmung bei allen Aktiven, die zumeist den Altersklassen Ü60 zugehörten, ausgenommen auch Organisatior und HSG-Urgestein Wolfgang Richter, der mit seinen 79Jahren !!! noch fleißig mitmischte und der HSG zu Silber half: „Es ist für mich schon sehr anstrengend zwischen den jungen 50-60jährigen Hüpfern mitzuhalten. Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger für mich. Aber ich beiße mich durch. Mal sehen ob ich bei der 27.Ausgabe mit 80 immernoch mitmachen kann. Das Turnier war auf jeden Fall wieder ein großer Erfolg für alle, nicht nur sportlich.“ resümierte Richter nach dem Erreichen des 2.Platzes hinter Sieger Magdeburg.

TEXT u. FOTO: Jörg Behlendorf

HSG-Team: Richert – Hoffmann (3Tore), Metzner (3), Richter (1), Hartleb, Höfer, Schulz, Schinke, Kühn (5), Gerth (1), Hembus (2), Klukas (4), Steinhardt

Endstand 26.Mastersturnier HSG Warnemünde 03_2019:

SG Handwerk Magdeburg          28:10 Tore          8:0 Punkte
HSG Warnemünde                     19:11                   6:2
SV Neptun Berlin                        10:13                  4:4
BSG Pneumant Fürstenwalde    13:22                  2:6

08. April 2019

NSV-Pokal im Fössbad

Warnemünde knapp geschlagen beim Nordpokal in Hannover

Herren-Wasserballer zeigen Top-Leistung beim Pokalturnier

 

Beim diesjährigen Nordpokal unterlag die HSG Warnemünde bei allen drei Partien und scheiterte somit in der Vorrunde. Gegen die Zweitligisten Hildesheim und Hamburg sowie gegen die zweite Mannschaft von Championsleague-Teilnehmer Waspo Hannover zeigte die HSG aber durchweg tolle Leistungen.

Den Anfang machte die Partie gegen den Gastgeber im Fössebad zu Hannover. Beide Teams zeigten eine tolle Defensive, so dass sich für Wasseballverhältnisse ein torarmes Spiel entwickelte. Schuld daran war auch HSG-Keeper Philipp Steidler, der mit vielen Glanzparaden seinem Gegenüber in Nichts nachstand. Zur Halbzeit lag die HSG leider bereits mit 1:6 zurück und biss sich weiterhin die Zähne an der Waspo-Abwehr aus. Im dritten Viertel fielen gleich gar keine Tore und das Schlussviertel gewann man durch zwei Tore von beiden Centern Jacob Groß und Adrian Reihs und schloss die Partie mit 3:6(0:2, 1:4, 0:0, 2:0) ab. Im engen Fössbad schaffte es die HSG zu selten, im Angriff Druck auszuüben. Beide Abwehrreihen um deren Keeper dominierten das Spiel. „Wir hatten unsere Chancen genauso wie der Gastgeber. Philipp hat wahnsinnig gehalten und das Ergebnis hätte auch zu unseren Gunsten mit 6:3 ausgehen können, das war schade. Wir haben toll gekämpft und knapp verloren,“ sagte Spielertrainer Jörg Behlendorf im Anschluss. Mit dem guten Gefühl ging es in die Turnierpause. Am Folgetag musste Warnemünde zweimal ins Wasser. Erst gegen den Hamburger TB62 und zum Abschluss gegen Turnierfavorit Hildesheim.

Nur zwei Teams qualifizierten sich bei dieser Pokalvorrunde für das Endturnier, bei dem bereits Poseidon Hamburg und Laatzen gesetzt sind. Gegen den Zweitligisten Hamburger TB rechnete sich Drittligist Warnemünde im Vorfeld einiges aus. Es war das erwartete Duell auf Augenhöhe und beide Teams gaben Vollgas. Hamburg ging 2:0 in Führung, Youngster Ben Hüpenbecker verkürzte nach 3 Minuten auf 1:2. Dann gab es eine verherende Schwächephase der HSG. Der Hamburger TB spielte seine Zweitligaerfahrung eisklat aus, war im Zweikampf cleverer und kochte die HSG im Schnellverfahren ab und zog auf 7:1 davon. 26 Sekunden vor der 1.Viertelpause verkürzte Christopher Wende in Überzahl nochmal auf 2:7, doch diesen Rückstand sollte die HSG gegen den HTB nicht mehr wett machen können. „Hier haben sie uns die Zähne gezogen. In der 3.Liga wird nich so gut und fair verteidigt. Sie haben uns stark unter Druck gesetzt uns viele Bälle abgenommen und eiskalt verwandelt. Sie waren über das gesamte Spiel einen Tick besser und haben in der 1.Halbzeit einfach effektiver gespielt,“ resümierte Jörg ehlendorf. Erst im dritten und vierten Viertel war die HSG wieder ebenbürtig und zeigte tolle Spielzüge. Am Ende unterlag Warnemünde verdient mit 7:16(2:7, 1:4, 2:2, 2:2), war aber näher dran, als es das Ergebnis zu vermitteln mochte.

Im letzten Spiel wollte man gegen den haushohen Favoriten Hildesheim nicht untergehen, hatten diese doch bisher 16:8 gegen Hamburg und 21:4 gegen Waspo II gewonnen. „Unter zwanzig Gegentore“ lautete daher die Devise von Defensivmann Maurizio Reitzig. Danach sah es nach der 1.Halbzeit leider nicht aus, als ein ernüchterndes 1:10 auf der Anzeigetafel zu sehen war. Adrian Reihs traf zum zwischenzeitlichen 1:7. Die Luft schien raus und die zwei kräfteraubenden Partien gegen Waspo II und Hamburg zeigten ihre Wirkung in den Reihen der Warnemünder. In der 2.Halbzeit ließ Hildesheim die HSG jedoch am Leben und schraubte merklich zurück, so dass die HSG am ende noch ein versöhnliches  4:14 (0:4, 1:6, 2:4, 1:0) erreichen konnte und zumindest das vorher ausgegebene Ziel von „unter Zwanzig“ packte. „Ja wir waren wirklich platt und haben trotzdem alles bis zum Ende versucht und uns auch selber belohnt,“ sagte Torhüter Steidler.

Warnemünde schied damit aus nutzte dieses Turnier aber als guten Gratmesser für die aktuelle Leistung, die man als Tabellenführer der 3.Liga abliefert. Es fehlten mit Klaus Einhorn, Christian Koth und Konrad Meyer ohnehin deren drei Besten, so dass es die gezeigten Leistungen noch aufwertete. Die Glükwünsche galten dem Gastgeber für die sehr gute Ausrichtung der Vorrunde, die man selber gerne in Rostock durchgeführt hätte und den Finalteilnehmern Poseidon Hamburg, Laatzen, Hamburger TB62 und Hildesheim.

Text und Foto: Jörg Behlendorf

01. April 2019

Marian Kob beim Torwurf

U12-Wasserballer des WSW Rostock qualifizieren sich für die Endrunde des Norddeutschen Pokals

In der Vorrundengruppe B schafften die U12 Wasserballer am Sonntag souverän die Qualifikation für die Endrunde des norddeutschen Pokalwettbewerbs. Waspo 98 Hannover war Ausrichter im Fössebad und gleichzeitig erster Gegner der Rostocker. Der WSW war gegen den Tabellenersten der Bezirksliga Hannover deutlich überlegen und gewann mit 21:1. Für ein sicheres Weiterkommen musste nach gut einer Stunde Pause auch der zweite Gegner - Neptun Cuxhaven - besiegt werden. Das gelang sogar ohne Gegentor mit 19:0. Im abschließenden Spiel sicherte sich Waspo 98 mit einem 10:4 gegen Cuxhaven den zweiten Startplatz dieser Vorrundengruppe. Außerdem mit dabei in der  Endrunde des NSV Pokals nach Ostern in Hildesheim sind Gastgeber Hellas Hildesheim, ETV Hamburg, HTB Hamburg und White Sharks Hannover.

 

Der WSW Rostock spielte mit:  Leni Westendorf, Marius Schimanski, Marian Kob, Aleks Haak, Kateryna Miftakhova, Keno Brügge, Lilly Kröger, Finley von Samson-Himmelstjerna, Fiete Sweers, Kristian Tsipf

 

Bilder (privat): Marian Kob beim Torwurf 

Uwe Richter

3. Liga: 12. März

HSG Warnemünde II mit Kantersieg in heimischer Neptunhalle

Wasserballer gewinnen mit 26:3 gegen die SG Meldorf-Itzehoe

 

Am Sonntag gelang der zweiten Mannschaft der HSG Warnemünde ein überlegener Kantersieg in der 3.Liga. Zum aktuellen Spieltag kam die SG Meldorf-Itzehoe in die Rostocker Neptunhalle.

Nachdem die Gäste am letzten Spieltag ihrerseits im Tabellenkeller gegen die SG Lübeck-Ahrensburg einen Sieg einfahren konnten, erwartete die HSG ein enges Match, doch weit gefehlt. Bereits im Startviertel ging es mit 4:1 in Richtung Siegerstraße. Im 2.Viertel folgte ein 5:0-Lauf der HSG II und so führte der Gastgeber zur Halbzeit mit 9:1. HSG-Kapitänin machte den 10.Treffer und Kristian Kühn traf zum 11:1 und schraubte die Führung somit in den zweistelligen Bereich.

Warnemünde spielte in Halbzeit Eins tatsächlich fahrig und vergab hier noch eine Vielzahl an Chancen. Die Gäste konnten durch eine Pressdeckung komplett aus dem Spiel genommen werden und kamen nur vereinzelt vors Tor der HSG. Hier wechselten sich Stephan Drawert und Stephan Behring je eine Halbzeit ab und blieben im Grunde beschäftigungslos. Nico Beuster (6) und Kristian Kühn (5) waren am Ende mit insgesamt 11 Toren die erfolgreichsten Schützen der HSG II. Den Schlusspunkt unter eine einseite Partie setzte Nicole Gerth von der HSG mit ihrem 2.Treffer zum 26:3(4:1, 5:0, 10:1, 7:1)-Endstand. „In Halbzeit zwei sind sie eingebrochen und wir haben unsere Chancen mehr und mehr genutzt. Schwimmerisch und technisch hatten wir klare Vorteile und so dann leichtes Spiel, was wir so nicht erwarteten. Dennnoch freuen wir uns über den klaren Heimsieg,“ sagte Routinier Tim Hoffmann. Ein Extralob verdiente sich auch der Lübecker Schiedrichter Potratz, der das Spiel solo leitete und dies auch souverän meisterte.

Die nächste schwere Aufgabe steht der HSG II bereits in wenigen Tagen bevor. Am Donnerstag folgt ab 19.30Uhr in der Neptunhalle das Derby gegen die eigene Erste, den aktuellen Tabellenführer der 3.Liga

 

TEXT u. Bild: Jörg Behlendorf

HSG II gegen Kiel: Drawert  (1.Halbzeit), Behring (2.Hz.) – Loba (1 Tor), Metzner (1), Hoffmann (3), Fiedler (1), Gerth (2), Jaschke (1), Hembus (1), Strege (2), Beuster (6), Kühn (5), Hüpenbecker (3)

3. Liga: 06. März 2019

 

Wasserballer behaupten Tabellenführung mit 7:2-Sieg über Kiel

HSG Warnemünde I besiegt Kiel, HSG II verliert hingegen Heimspiel mit 2:9

 

Am Wochenende fanden in der Rostocker Neptunhalle die Topspiele in der 3.Liga statt. Zuerst empfing der Tabellendritte HSG Warnemünde II den Zweiten SV Wiking Kiel und danach stand das Topduell zwischen der HSG Warnemünde I und den Gästen aus Kiel statt.

Die HSG II begann nervös und lag im 2.Viertel bereits mit 0:3 hinten, als in Überzahl endlich das 1.HSG-Tor durch Christopher Wende fiel. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause verkürzte Christian Strege nochmals auf 2:4, den Halbzeitstand. Es folgten jedoch zwei ernüchternde Spielviertel, in dem der Gastgeber keine Tore mehr erzielen konnte und am Ende klar mit 2:9(0:2, 2:2, 0:4, 0:1) verlor.

„9 Gegentore gegen Kiel ist ein guter Wert, jedoch waren unsere zwei Tore zu wenig. Kiel deckte uns Press und schon waren viele Spieler hilflos und ergaben sich der guten Deckungsarbeit der Gäste. Das war offensiv katastrophal in der 2.Hälfte. Daran müssen wir dringend arbeiten. Zumal wir im gesamten Spiel aus 8 Überzahlchancen nur einen einzigen Treffer erzielten. So gewinnt man keinen Blumentopf,“ analysierte HSG II-Trainer Steffen Klukas etwas angesäuert die Partie. Immerhin war die Abwehrarbeit gegen die agilen Kieler ein Lichtblick und zeigt auf, dass es gegen die Topteams der Liga eigentlich gehen kann. Dafür muss allerdings eine konstant gute Leistung abgerufen werden, wenn es am kommenden Sonntag gegen die SG Meldorf-Itzehoe um weitere Punkte im Kampf um Rang 3 in der Tabelle geht.

Im 2.Spiel des Tages nach einer Pause von 1h15min zwischen der HSG I und den Fördestädtern, ging es los wie die Feuerwehr. Youngster Ben Hüpenbecker feierte sein Debüt in der 1.Herrenmannschaft und traf gleich nach 19 Sekunden per Fernwurf krachend ins rechte Dreiangel, 1:0! Daniel Thiele legte in Überzahl wenig später zum 2:0 nach, ehe HSG-Kapitän Klaus Einhorn per Trickwurf auf 3:0 erhöhte. Nach der 1.Viertelpause entwickelte sich nun eher eine Abwehrschlacht, als ein Torfestival. Grund dafür war zwar auch die gute Defense beider Teams, vor allem vom Gastgeber, jedoch war es auch ein Spiel vieler vergebener Chancen auf beiden Seiten. „Man merkte uns Beiden die Nervösität schon an, die vor allem Kiel nie wirklich abschütteln konnte und so setzten wir uns Schritt für Schritt weiter ab,“ sagter HSG-Keeper Philipp Steidler. Zur Halbzeit führte die HSG mit 5:1 und geriet nur im 3.Viertel wirklich stark unter Druck. Das spiegelte auch das Zeitstrafenverhältnis im Spiel von 10:3 zu Ungunsten der HSG wider. Doch immerwieder hatten die Abwehrspezialisten Klaus Einhorn, Christian Koth und auch Paul Helm einen Arm dazwischen und hielten so Warnemünde in der Spur. „Wir hatten ein Paar schwierige Momente zu überstehen, haben aber kühlen Kopf bewahrt und unsere phasenweise Offensivschwäche durch grandiose Abwehrarbeit ausgeglichen. Dann kam auch noch hin und wieder Glück hinzu, als Kiel einige Riesenchancen liegen ließ. Wir haben das Topspiel verdient gewonnen und im Rückspiel Mitte Mai wird es sicherlich noch turbulenter und auf alle Fälle torreicher ablaufen. Davon bin ich überzeugt,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem 7:2-Heimsieg über den SV Wiking Kiel. Im Schlussviertel beim Stande von 6:2 machte Roman Gruchow mit seinem wuchtigen Tor zum 7:2 den Endstand zwei Minuten vor dem Abpfiff perfekt. Letzte verzweifelte Angriffe der Kieler verpufften. Daher war die Freude über die Festigung der Tabellenführung bei den Warnemündern nach Spielende riesengroß. Nun rangiert man mit zwei Punkten Vorsprung, als noch einziges ungeschlagenes Team, vor Kiel und der HSG II auf Tabellenplatz Eins in Liga Drei. Weiter geht es für die HSG I am 14.3. im vereinsinternen Derby in der 3.Liga am 14.3. und am 16.3. beim Heimspiel gegen die SG Lübeck-Ahrensburg.

TEXT u. Foto: Jörg Behlendorf

HSG II gegen Kiel: Drawert – Loba, Metzner, Hoffmann, Meissner, Fiedler, Gerth, Wende (1 Tor), Jaschke, Meyn, Hembus, Strege

HSG I gegen Kiel: Steidler – Helm, Groß, Einhorn (3 Tore), Thiele (1), Hüpenbecker (1), Reichel, Gruchow (1), Wende, Koth, Behlendorf (1), Briese

 

letzte Ergebnisse, Herren 3.Liga:

2.3.2019 – HSG Warnemünde II – SV Wiking Kiel  - 2:9

2.3.2019 – HSG Warnemünde I – SV Wiking Kiel – 7:2

3. Liga: 30. Januar 2019

Torben Meyn von der HSG 2

Wasserballer punkten Auswärts in Lübeck und Meldorf

HSG Warnemünde II siegt 17:6, HSG I gewinnt 18:6

 

Für beide Drittligisten war es ein erfolgreiches Wochenende. Die Zweite Mannschaft gewann am Freitagabend ihr Auswärtsspiel bei der SG Lübeck-Ahrensburg klar mit 17:6(3:0, 4:2, 7:0, 3:4). Am Sonntag folgte ihnen die Erste mit einem 18:6(2:1, 3:1, 6:1, 7:3)-Sieg.

Am Freitag legte die HSG II äußerst konzentriert los und konnte Gastgeber Lübeck lange in Schach halten. Torben Meyn traf zum 3:0 und der ersten Viertelpause. Im 2.Viertel fanden die Hausherren besser ins Spiel, getragen von ihrem heutigen Toptorschützen Jörg Hoppe, der insgesamt 4 Treffer erzielen konnte. Warnemünde hatte aber immer wieder die passenden Antworten parat und konnte mit einer 7:2-Führung in die Halbzeit gehen. Danach spielte man die Vorteile im technisch-schwimmerischen Bereich so toll aus, dass mit sieben Toren in Folge die Vorentscheidung fiel. Mit dem Treffer von Centerspieler Tim Hoffmann zum 14:3 ging es ins Schlussviertel. Die sehr gute Defensivarbeit stellte Warnemünde II nun teilweise ein, so dass die Lübecker ihrerseits noch etwas für das eigene Torekonto tun konnten. Den 17:6-Sieg der HSG II konnten sie jedoch nicht verhindern. „Wir haben mit 10 verschiedenen Torschützen heute sehr gut in der Kaderbreite gearbeitet. Das Ergebnis war deutlicher als der Spielverlauf. Ich freue mich fürs Team, dass wir gewonnen haben,“ sagte HSG II-Kapitänin Jessica Hembus .

Am Sonntag ging es für die Erste ins weit entfernte Meldorf nach Dithmarschen an die Nordseeküste. HSG-Spielertrainer Jörg Behlendorf war gewarnt, verlor man doch im Vorjahr völlig überraschend wie zurecht mit 8:11 bei Meldorf. Meldorf verfügt über ein enges Becken, in dem praktisch jeder ungenaue Pass ein Fehlpass wird, da das Spielgeschehen unglaublich eng ist. Mit einer gewissen Nervösität begannen dann beide Teams! Dem 2:0 durch Center Jacob Groß, folgte der 1:2-Anschlusstreffer von Meldorfs Bestem Sebastian Beyer, Viertelpause. Mit dieser knappen Führung im Rücken drückte die HSG nun mehr und mehr im Angriff und erspielte sich zahlreiche Chancen, konnte zur Halbzeit aber nur mit einer dünnen 5:2-Führung aufwarten. Die SG Meldorf-Itzehoe machte die Räume eng und konnte so viele Torchancen vereiteln. Nach einer kleinen Standpauke zur Halbzeit zog Warnemünde das Tempo im 3.Viertel nochmals an und Meldorf schien angeschlagen. Fünf Tore in Folge brachten die Gäste auf die Siegerstraße. „Das Spiel stand im 3.Viertel auf der Kippe und in den entscheidenen Zweikämpfen haben wir immer einen Arm dazwischen bekommen und gut in der Defensive ausgeholfen und so dann einfache Tore herausspielen können. Meldorf fehlten am Ende die Möglichkeiten und wie unsere Zweite am Freitag, war bei uns auch die Qualität in der Kaderbreite entscheidend. Wir sind mit nur 11 Spielern angereist und 9 verschiedene Torschützen konnten sichs auszeichnen. Meldorf hat stark gekämpft und wir hatten immer eine bessere Antwort. Ich bin absolut zufrieden mit der Leistung,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach der Partie. Er konnte heute nur auf zwei der sechs U18-Bundesligaspieler zurückgreifen und mit Christian Koth und Klaus Einhorn fehlten zudem die zwei besten HSG-Spieler. Daher konnte die HSG erleichtert mit der 11:3-Führung in die letzte Pause gehen. Hier unterliefen im Schlussviertel dann beiden Teams einige Flüchtigkeitsfehler, so dass das Ergebnis noch hochgeschraubt wurde. Den Schlusspunkt unter ein für die HSG Warnemünde erfolgreiches Wochenende setzte Christopher Wende mit seinem 2.Treffer zum 18:6-Endstand.

Beide Warnemünder Teams haben nun einen Monat Pause, ehe sie am 2.März wieder ins Ligageschehen eingreifen. Dann geht es in der 3.Liga gegen Kiel in der heimischen Neptunhalle.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG II in Lübeck: Behring – Reihs (4 Tore), Metzner (1), Hoffmann (3), Voss (1), Gerth (1), Hohlfeldt, Kühn (2), Birkhoff, Meyn (1), Meissner (1), Hembus (1), Strege (2)

HSG I in Meldorf: Steidler – Helm, Groß (1 Tor), Reitzig (3), Heese (3), Reihs (1), Gruchow (2), Meyer (4), Behlendorf (1), Thiele (1), Wende (2)

Text und Bild: Jörg Behlendorf

 

3. Liga: 22. Januar 2019

Warnemünde bringt Keitum erste Liga-Pleite seit fast 5 Jahren bei

Wasserballer der HSG Warnemünde I siegen 14:9, HSG II verliert 6:12

 

Nach dem HSG-Derby und 11:6-Sieg der „Ersten“ gegen die „Zweite“ vom vergangenen Donnerstag, stand die schwere Auswärtsaufgabe gegen den Titelverteidiger TV Keitum an.

Die Sylter hatten ihre letzte Liga-Niederlage am 5.4.2014 hinnehmen müssen. Damals gegen Warnemünde mit 6:17, bevor die HSG als Meister aufstieg und drei Jahre lang in der 2.Liga spielte. Am heutigen Spieltag sollte es nun  der HSG erneut gelingen, nach fast 5 Jahren, dem TV Keitum zu bezwingen. Ein fast vergessenes Gefühl für die Sylter. Zunächst legte die HSG jedoch einen Katastrophenstart hin und lag nach 5 Minuten bereits 0:3 hinten.  Erst dieser Rückstand weckte die HSG I auf. In einer hitzigen Partie, die souverän vom Schiedsrichtergespann Rohde-Eschrich geleitet wurde,  gab es diverse  Strafzeiten und dementsprechend viele Überzahlchancen für beide Teams. Warnemünde schaltete einen Gang höher und konnte bis zur 1.Viertelpause die Führung zum 4:3 zurückerlangen. Im 2.Viertel konnte Neuzugang Daniel Thiele vom Zweitligisten ASC Brandenburg auf 5:3 erhöhen und HSG-Youngster Konrad Meyer traf zum 6:3. Mit diesem 3-Tore-Vorsprung ging es dann mit der 7:4-Führung in die Halbzeitpause.

Die Gäste agierten aus einer tollen Zonenverteidigung heraus und fingen so viele Bälle der Keitumer ab. Die Gastgeber begannen zudem, immer mehr mit sich und den Schiedsrichterentscheidungen zu hadern und verloren so den Faden. Ausgerechnet zur Mitte des 3.Viertels stockte erneut der Motor der HSG und die Sylter kamen von 4:8 auf 8:10 heran, waren dem 9.Treffer näher als die HSG dem 11.Tor. Durch einen für Keitum völlig überraschenden Doppelschlag von Jörg Behlendorf, stand es eine Minute vor Ende des 3.Viertels 12:8 und die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Im Schlussviertel ließ die HSG keine ernsthafte Gefahr mehr aufkommen und brachte so den Gastgebern nach fast 5 Jahren wieder eine Niederlage bei. Den Schlusspunkt unter eine rasante, hartumkämpfte und intensive Partie setzte Maurizio Reitzig zum 14:9(4:3, 3:1, 5:4, 2:1)-Endstand. Jörg Behlendorf mit 5 und Konrad Meyer mit 3 Toren waren die erfolgreichsten Schützen der HSG Warnemünde I. „Wir haben das als Team fantastisch umgesetzt. Wir haben sie in der Abwehr abgekocht und im Angriff einfach mehr getroffen als Sie. Wir haben konstant durchgewechselt und waren so stets frisch und agil. Der breitere Kader war heute der Schlüssel zum Erfolg, getragen von der großartigen Abwehrleistung von Reitzig, Einhorn und Koth. Die Drei haben uns das Leben leicht und Keitum schwer gemacht. Ich bin rundum zufrieden,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem historisch anmutenden Erfolg über die Sylter.

Nach einer kurzen Pause stand im Anschluss gleich das Duell der HSG II gegen Keitum auf dem Plan. Die HSG II konnte ihre gesteckten Ziele und Erwartungen jedoch nicht erfüllen und lief dem 0:5 aus dem Startviertel das ganze Spiel über hinterher. Kapitänin Jessica Hembus erzielte zwar den 1:5-Anschluss, danach zog Keitum aber in cleverer Manier auf 8:1 davon und verwaltete danach geschickt die Führung. „Auf dem Papier waren wir bereits im 2.Viertel ebenbürtig, doch defakto haben wir im Angriff zu viel vergeben und in der Verteidigung Anfangs zu nachlässig gespielt, sagte Interimscoach Klaus Einhorn nach der 5:12(0:5, 2:3, 2:2, 1:2)-Niederlage der HSG II. Jörg Metzner war mit 2 Toren noch am treffsichersten. Doch gegen Hagen Decker und Simon Schmiedel, die beide jeweils 3 Tore und so zusammen die Hälfte der Keitumer Tore erzielten, fehlte Warnemünde II heute die Mittel. In der noch sehr schiefen Tabelle, führt nun die HSG I mit 6:0 Punkten vor Keitum (4:2) und der HSG II (4:4).

Text und Foto: Jörg Behlendorf

HSG I gegen Keitum: Anton Erben (1.+2.Viertel im Tor), Philipp Steidler (3.+4.) - Daniel Thiele (2 Tore), Kapitän Klaus Einhorn (2), Maurizio Reitzig (1), Till L. Reichel, Adrian Reihs, Filip Hohlfeld, Christopher Wende, Christian Koth (1), Spielertrainer Jörg Behlendorf (5), Konrad Meyer (3)

HSG II gegen Keitum: Stephan Behring – Adrian Reihs, Jörg Metzner (2 Tore), Filip Hohlfeld (1), Daniel Thiele (1), Nicole Gerth, Konrad Meyer, Kristian Kühn, Christopher Wende, Torben Meyn, Maurizio Reitzig, Jessica Hembus (1), Christian Strege

21. Januar 2019

Wasserball U14 Saisonstart Jugendliga Nordwest und Ankündigung Norddeutscher Pokal U14 in Rostock am 26. und 27. Januar 2019

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock starteten im Hamburger Inselparkbad erfolgreich in die neue Saison. Zum Auftakt ging es gegen den PSV Oldenburg ins Wasser. Beide Teams hatten in dieser Altersklasse bisher noch nicht gegeneinander gespielt. Auf ein vorsichtiges Abtasten verzichtete der WSW und entschied mit einem 7:0 im ersten Viertel frühzeitig die Partie. Am Ende stand es 18:1.

In der zweiten Partie hieß der Gegner Neptun Cuxhaven, der bisher in der U14 noch nicht bezwungen werden konnte. Zu Beginn dominierten die Abwehrreihen das Geschehen. Ab dem zweiten Viertel fielen dann auch Tore. Und zur Freude von Rostocks Trainer Sándor Vass für sein Team. Beim ungefährdeten 6:1-Sieg musste der überragende Rostocker Torwart Alban Aland nur ein Ball aus dem Netz holen, welches Cuxhaven bei einer Überzahlsituation erzielen konnten.

Trainer Vass bemängelte lediglich die schlechte Chancenverwertung - freute sich jedoch über die vorläufige Tabellenführung, weil die Topfavoriten von HTB Hamburg und Georgsmarienhütte sich die Punkte teilten. Nun gilt es der Mannschaft den letzten Feinschliff zu verpassen, um beim Norddeutschen Pokal der U14 am 26. und 27. Januar in der Rostocker 50m Halle auch einige Siege verbuchen zu können. Gespielt wird Sonnabend von 11-18 Uhr und Sonntag von 8:00-16:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der WSW Rostock spielte mit: Alban Aland, Mathilda Hoffmann, Duyke Maluch, Julius Pannier, Max Papenfuß, Ole Kopitzki, Tammo und Fiete Sweers, Lina und Marian Kob, Marius Schimanski, Andy Haak, Katharina Miftakhova

Text und Bild: Uwe Richter

17. Januar 2019

Wasserball U12 des WSW Rostock beim Turnier des OSC Potsdam Fünfter

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock folgten zum vierten Mal der Einladung des OSC Potsdam zum traditionellen Jugendturnier. In der Vorrunde trafen die Rostocker auf Brandenburg und Spandau 04 Berlin, dem amtierenden Deutschen Pokalsieger in dieser Altersklasse. Gegen Brandenburg lag der WSW lange mit 1:0 zurück, ehe das Spiel in den letzten 90 Sekunden noch gedreht werden konnte – Endstand 2:1. Dafür führten die Rostocker danach gegen Spandau mit 2:0, bis die Berliner drei Tore in Folge warfen. In der Schlussphase hatte Kapitän Marian Kob drei Mal die Chance zum 3:3 Ausgleich, was den Einzug in die Finalrunde bedeutet hätte. Der Ball wollte aber nicht rein und blieb immer wieder auf der Torlinie liegen, statt ins Tor zu treiben.


In der Platzierungsrunde ging es sehr spannende weiter. Gegen Neukölln verlor der WSW in einer sehr ausgeglichenen Partie unglücklich mit 2:1. Um den fünften Platz ging es dann zum Abschluss gegen Leipzig. Hier konnte der WSW endlich mal ein Spiel eindeutig dominieren und gewann mit 4:1, wobei alle Spieler zum Einsatz kamen. Das Turnier gewann Nürnberg vor Spandau und Potsdam.


Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski, Franz Lantow, Lilly Kröger, Marian Kob, Fiete Sweers, Katharina Miftakhova, Kistian Tsipf, Aleks und Anton Haak, Leni Westendorf, Oskar Masur, Keno Brügge

 

Foto: vorne von links: Oskar, Marian, Kristian, Anton, Fiete

hinten von links: Sàndor, Marius, Keno, Lilly, Franz, Finley, Aleks, Katharina 

 

10. Januar 2019

Klaus Eichhorn

Wasserballer feiern Auftakt nach Maß mit 21:4-Kantersieg

HSG I besiegt die SG Meldorf-Itzehoe und auch die Zweite legt Erfolg nach

 

Am 1.Spieltag lief für die HSG Warnemünde alles wie geschmiert. Die SG Meldorf-Itzehoe kam mit einer stark verjüngten Mannschaft in die Rostocker Neptunhalle und hatte gegen den Gastgeber nicht den Hauch einer Chance. Trotzdem auf einem verkürzten 23m-Feld gespielt wurde, konnte die HSG I einen echten Kantersieg mit 21:4(7:1, 5:1, 5:1, 4:1) feiern.

Den Auftakt der einseitigen Partie machte Roman Gruchow mit dem 1:0. Zum Ende des Startviertels ging es durch 2 Tore von Christian Koth mit 7:1 in die 1.Pause. In der Folge hätte das Ergebnis noch viel weiter in die Höhe geschraubt werden können, wenn nicht auf HSG-Seite noch leichte Abstimmungsprobleme und schlecht getimete Pässe aufgetreten wären. Im Tor stand Stammkeeper Philipp Steidler, der wegen eines Fingerbruchs noch nicht 100 Prozent fit war und daher zur Halbzeit daher Stefan Behring sein Debüt in der 3.Liga verschaffte. Beide machten ihre Sache hervorragend und mussten nur je zweimal hinter sich greifen. Überragender Akteur war ohnehin Klaus Einhorn. Der Kapitän der Warnemünder fiel über ein Jahr wegen einer Schulterverletzung aus und kämpfte sich mühsam seit August2018 zurück ins Team und war bei seinem ganz persönlichen Debüt mit 8 Toren unangefochtener Spieler des Tages. „Es hat wieder richtig Spaß gemacht und wir haben als Team auch sehr gut gespielt. Ich muss aber doch noch etwas mit meiner rechten Schulter aufpassen, bin derzeit vielleicht bei 85% aber ich bin einfach nur froh, wieder dabei zu sein.“

Der klare Heimsieg war im Vorfeld so nicht zu erwarten und stimmte die Verantwortlichen natürlich positiv, dass man in dieser Saison vielleicht wieder dem Serienmeister TV Keitum Paroli bieten könnte.

Direkt nach dem Spiel, ging die HSG Warnemünde II gegen die SG Lübeck-Ahrensburg ins Wasser und zeigte ebenfalls eine souveräne Leistung. „Die Zweite“ geht erneut in der selben Liga wie „die Erste“ ins Rennen und konnte mit dem 10:4-Auswärtssieg im alten Jahr bereits einen Sieg feiern und ließ nun den zweiten folgen. Zwar tat man sich in den ersten beiden Vierteln noch schwer und ging nur mt einer hauchzarten 4:0-Führung in die Viertel drei und vier, konnte dort aber dank der besseren Spielanlage den Weg zum 12:2(2:0, 2:0, 4:1, 4:1)-Heimsieg ebnen. Zu Beginn fanden die Gastgeber nur schwerlich einen Weg vorbei am Lübecker Torhüter und Ex-Warnemünder Tommy Weber. Die Gäste standen ihrerseits auch sehr gut in der Verteidigung und blieben trotz der Offensivschwäche mit dem knappen 0:4-Rückstand im Spiel. Als im dritten Viertel der Reihe nach Tim Hoffmann, Björn Voss und Jörg Metzner auf 7:0 erhöhten, waren die Weichen auf Sieg für die HSG II gestellt. Am Ende war HSG-Mann Nico Beuster mit 5 Toren bester Torschütze gegen die Spielgemeinschaft. „Es war eine geschlossene Teamleistung. Lübeck hielt gut dagegen aber wir fanden einen Weg, deren Abwehr auszuhebeln und haben aus einer felsenfesten Verteidigung heraus das Spiel gewonnen,“ sagte HSG-Trainer Steffen Klukas nach dem 2.Sieg im 2.Spiel seiner HSG II.

Für beide Warnemünder Teams kommt es dann am 17.1. zum Derby gegeneinander, ehe ebenfalls für beide zum Aufeinandertreffen gegen den Vorjahresmeister TV Keitum in Kiel am 19.Januar kommt.

Text und Bild: Jörg Behlendorf

 

HSG I gegen Meldorf-Itzhoe: P.Steidler (1.Halbzeit), S.Behring (2.Halbzeit im Tor) – P.Helm (1 Tor), K.Einhorn (8), J.-T.Briese (2), N.Heese, R.Gruchow (4), C.Wende, C.Koth (3), J.Behlendorf (3)

05. Dezember 2018

Christian Strege - Vierfachtorschütze zum Auftakt

HSG Warnemünde II mit Auftakt nach Maß in Meldorf

10:4-Auswärtserfolg an der Nordseeküste für Herren-Wasserballer

 

Die Herren der HSG Warnemünde II haben etwas überraschend den Liga-Auftakt der 3.Liga gewonnen. Gegen die im Vorfeld leicht favorisierte Spielgemeinschaft Meldorf-Itzehoe gewann das Team von Trainer Steffen Klukas mit 10:4(2:2, 1:0, 1:2, 6:0).

Dabei konnte die HSG erst im Schlussviertel ihre Stärken ausspielen und endlich die schwache Torausbeute der ersten drei Abschnitte abschütteln und mit einem 6:0-Lauf die Partie entscheiden.

Den Beginn machte Christian Strege. Er traf nach eineinhalb Minuten zur 1:0-Führung, doch Meldorfs Sebastian Beyer glich postwendend aus. „Wir hatten danach Chancen für zwei Spiele, haben aber im Abschluss eklatante Schwächen gezeigt und den Gastgeber so viel zu lange im Spiel gehalten“, monierte Klukas nach der Partie. Fast die gesamte Partie über Stand die Defensive um Keeper Stephan Drawert felsenfest und lies nur wenige Möglichkeiten der Meldorfer zu. Alle! Sieben Unterzahlsituationen überstand die HSG II ohne Gegentor. Meldorf musste seinerseits auf ihren besten Spieler Björn Aschmoneit verzichten und blieb so ohne wirkliche Durchschlagskraft. Doch die HSG II konnte daraus erst im Schlussviertel Kapital schlagen. Beim Stande von 4:4 ging es in den letzten Abschnitt und Michael Loba traf zur erneuten 5:4-Führung. Das komplette Spiel über sollten die Gastgeber kein einziges Mal führen, konnten jedoch dreimal ausgleichen. Jetzt saßen jedoch die Konter und Würfe von Warnemünde und durch Beuster und Strege zog der Gast auf 7:4 davon. Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Spieler breit. Als dann Kristian Kühn vier Minuten vor dem Abpfiff zum 8:4 einnetzte, war die Vorentscheidung gefallen. Er ist einer von 10 Schwerinern, die im gesamten Kader der HSG II zur Verfügung stehen und gemeinsam mit Warnemünde die dritten Saison kooperieren. Heute standen alleine Fünf von ihnen im Kader (Müller, Meyn, Voss, Kühn, Zahn) „Vielleicht können wir in der kommenden Saison wieder ein eigenes Team aus Schwerin melden, doch bis dahin geben wir alles mit den Warnemünder Jungs, auch um Spielpraxis zu sammeln und von Spiel zu Spiel an Erfahrung dazu zugewinnen,“ sagt Torschütze Kühn. Die Schlusspunkte setzte Vierfachtorschütze Christian Strege per Doppelschlag zum vielumjubelten 10:4-Auswärtssieg. „Tolle Defensive, toller Kampfgeist, großes Potential, gelungener Auftakt mit Schönheitsfehlern,“ lautete das Fazit von Trainer Steffen Klukas. Die nächsten Partien stehen dann erst im neuen Jahr an, dann steigt auch „die Erste“ von Warnemünde in den Spielbetrieb ein.

TEXT u. Bild: Jörg Behlendorf

HSG II in Meldorf:

Stephan Drawert – Michael Loba (1 Tor), Rüdiger Müller, Torben Meyn, Björn Voss, Jonte Tristan Briese, Nico Beuster (2), Kristian Kühn (1), Maurizio Reitzig (2), Axel Zahn, Christian Strege (4)

 

1.Termine, Herren 3.Liga:

2.12.2018 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde II – 4:10 (2:2, 0:1, 2:1, 0:6)

17.1.2019 – HSG Warnemünde I – HSG Warnemünde II (50m-Neptunhalle), 19.30Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde I (in Kiel), 16.15Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde II (in Kiel), 18Uhr

25.1.2019 – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde II (in Lübeck), 19.50Uhr

27.1.2019 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde I (in Meldorf), 13.30Uhr

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26. November 2018

Maurizio Reitzig

Berliner Neuzugang mit Bundesligaerfahrung für die HSG Warnemünde

Maurizio Reitzig verstärkt Drittligisten zur neuen Saison

 

Die HSG Warnemünde kann mit Maurizio Reitzig den nächsten Top-Zugang vermelden.  Der erst 19-Jährige spielte seit 2017 für den Bundesligisten SC Wedding Berlin und war dort in der Endphase der abgelaufenen Saison mehr als nur Ergänzungsspieler. „Ich habe bei Wedding am Ende viel Spielzeit bekommen und reichlich Bundesligaluft geschnuppert. Nun bin ich beruflich in Rostock gelandet und gespannt auf das neue Abenteuer mit Warnemünde in der 3.Liga,“ sagt Maurizio. Sinnigerweise wohnt er aktuell sogar im Stadtteil Warnemünde, hat daher einen etwas weiten Weg zum Training in der Neptunhalle, ist dort aber bereits jetzt einer der Teamleader mit seinen jungen Jahren. „Man sieht ihm einfach seine wasserballerischen Fähigkeiten an. Er ist nicht nur ein junger, sondern schon sehr gut ausgebildeter Spieler. Seine sportliche Vita ließt sich auch sehr verheißungsvoll und er wird uns daher sicherlich sportlich weiterbringen, was er menschlich bereits getan hat,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf. Reitzigs Lieblingsposition ist die Centerverteidigung und die linke Seite. Seine bisherigen persönlichen Erfolge sind der Gewinn des deutschen Pokals, der ostdeutschen Meisterschaft und des ostdeutschen Pokals, die er allesamt in der Jugend einheimste. Vielleicht folgt ja nun mit den Herren der HSG Warnemünde der Gewinn der Meisterschaft in der 3.Liga SH/MV.

Diese beginnt für die HSG erst im neuen Jahr mit dem Duell gegen die eigene 2.Mannschaft am 17.1.2019. „Die Zweite“ darf erneut in der selben Liga antreten und muss zu ihrem Auftakt am 2.12. zur SG Meldorf-Itzehoe an die Nordseeküste reisen. Der komplette Spielplan und der Ausblick auf die Saison 2018/2019 folgt in Kürze.

Bild und TEXT: Jörg Behlendorf

 

1.Termine, Herren 3.Liga:

2.12.2018 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde II (in Meldorf), 13.30Uhr

17.1.2019 – HSG Warnemünde I – HSG Warnemünde II (50m-Neptunhalle), 19.30Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde I (in Kiel), 16.15Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde II (in Kiel), 18Uhr

25.1.2019 – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde II (in Lübeck), 19.50Uhr

27.1.2019 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde I (in Meldorf), 13.30Uhr

20. November 2018

U10-Wasserballer des WSW Rostock gewinnen Norddeutschen Mini-Cup 2018

 

Der WSW Rostock gewinnt das wichtigste Turnier der jüngsten Altersklasse (Jahrgänge 2008 und jünger) in Wingst, Landkreis Cuxhaven. Die Rostocker trafen in der Vorrundengruppe B auf den HTB 62 Hamburg, ETV Hamburg und MTV Aurich. Zum Auftakt gegen den MTV Aurich machte der WSW mit einem 12:1 schnell klar, dass der einzige Vertreter aus MV in Topform angereist war. Auch der HTB Hamburg wurde deutlich mit 7:1 aus dem Becken geschickt. Zum Abschluss der Vorrunde wurde Außenseiter ETV Hamburg mit 20:0 bezwungen.

Für die Endrunde konnten sich außer den Rostockern die White Sharks aus Hannover, SV Georgsmarienhütte und der HTB Hamburg qualifizieren. Diese vier Teams spielten nun mit Hin—und Rückspiel den Meister aus. Gegen den Sieger der Vorrundengruppe A White Sharks Hannover wurde der WSW Rostock das erste Mal im Turnierverlauf richtig gefordert. Nach schnellem Rückstand und fragwürdigen  Entscheidungen des Schiedsrichters  verbreitete sich ungewohnte Unsicherheit im WSW-Team, was zur einzigen Niederlage des Turniers (3:5) führte. Im weiteren Verlauf konnte Trainer Sándor Vass  sein Team wieder auf Kurs bringen. Es folgten vier souveräne Siege gegen Georgsmarienhütte (10:3 und 11:2) und HTB Hamburg (12:4 und 13:1).

Über den inoffiziellen Norddeutschen Meister der U10 entschied nun das Finalspiel. Mit einem Sieg gegen die White Sharks Hannover konnte der WSW Dank des besseren Torverhältnisses noch Meister werden. Voll konzentriert und motiviert gelang den Rostockern eine herausragende Abwehrarbeit. Fiete Sweers, mit acht Jahren der jüngste Rostocker,  traf  beim einzigen Überzahlspiel zur 2:1 Halbzeitführung ins kurze Eck. Zuvor hatte Marius Schimanski die 1:0 Führung mit einem schönen Centertor erzielt. In der zweiten Hälfte erhöhte Kapitän Marian Kob zum 3:1 mit einem Distanzwurf. In den verbleibenden gut fünf Minuten machten die Hannoveraner enormen Druck. Es gelang ihnen aber nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3 Endstand.

WSW-Trainer Sándor Vass zum ersten Meistertitel auf norddeutscher Ebene: „Meine Mannschaft hat zum entscheidenden Zeitpunkt im Finale ihre Bestleistung abrufen können. Darauf bin ich enorm stolz. Das Leistungsniveau unter den ersten fünf Teams war trotz unserer deutlichen Siege sehr gut. Die Entwicklung des traditionsreichen Wingst-Turniers von einem Anfängerturnier zu einer hochklassigen Veranstaltung ist beeindruckend.“

 

Die zweite Mannschaft belegte den achten Platz. Hier spielten die jüngeren Jahrgänge des WSW, um für das nächste Jahr Erfahrungen zu sammeln. Die besten Ergebnisse waren ein 4:7 gegen Bremen/ Cuxhaven und ein 6:8 gegen ETV Hamburg.

Text und Bilder: U. Richter

Endstand:

  1.         WSW Rostock I              10:2 Punkte                      52:16 Tore
  2.         White Sharks Hannover 10:2                                  41:18
  3.         Georgsmarienhütte          3:9
  4.         HTB Hamburg                  1:11
  5.         MTV Aurich
  6.         Bremen/ Cuxhaven
  7.         ETV Hamburg
  8.         WSW Rostock II

 

Nachtrag Saisonfinale 3. Liga

Warnemünde geht mit einem 20:7-Erfolg als Vize in die Sommerpause

 

Der bereits als Vizemeister feststehende Zweitligaabsteiger HSG Warnemünde I hat die Saison in der 3.Liga erfolgreich beendet. Beim Gastspiel in Lübeck bei der SG Lübeck-Ahrensburg gab es einen klaren 20:7(5:1, 3:1, 6:2, 6:3)-Auswärtssieg.

Als Favorit ins Spiel gestartet, zogen die HSG-Herren sofort die Zügel an und auf 5:1 davon. Im 2.Viertel erarbeiteten sich die Gastgeber viele Chancen, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Fünffach-Torschütze und HSG-Kapitän Christian Koth schickte mit seinem Tor zum 8:2 beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Aus einer sicheren Abwehr heraus, fing man viele Bälle der Lübecker ab und konnte trotz der hohen eigenen Foulbelastung die Führung stetig ausbauen. Warnemündes Paul Helm, ebenfalls als Fünffach-Torschütze heute in Topform, sorgte praktisch für die Entscheidung mit seinem Treffer zum 14:3-Zwischenstand im 3.Abschnitt. Als dann noch Neuzugang Christopher Wende aus Gotha seinen ersten Treffer überhaupt beim 17:5 erzielte, war die Vorfreude auf den sehr versöhnlichen Saisonabschluss perfekt. Das Endergebnis wurde von beiden Teams noch auf 20:7 für Warnemünde hochgeschraubt. Denn auch Lübeck konnte offensiv mit 7 Toren überzeugen und war nur in der Abwehr viel zu anfällig. Ein großes Lob gebührt an dieser Stelle den Lübeckern und konkret Alexander Glathe. Aufgrund fehlender Schiedsrichter, stand die Durchführung der Partie lange Zeit auf der Kippe und als Spielertrainer des Heimvereins erklärte er sich bereit, als zweiter Schiedsrichter zu amtieren und so das letzte Ligaspiel überhaupt erst möglich zu machen. Conrad Skowronek vom Gastgeber markierte in der Partie schließlich den letzten Drittligatreffer der Saison 2017/2018. Keitum stand bereits als Meister fest, Warnemünde I ebenfalls als Vize. Dritter wurde SV Wiking Kiel nur dank des besseren Torverhältnisses vor der SG Meldorf-Itzehoe. Fünfter wurde die HSG Warnemünde II, die im Vergleich zur sieglosen Vorsaison immerhin fünfmal gewinnen konnte. In einer Saison in der es bei allen Spielen nur Gewinner oder Verlierer und nie ein Unentschieden gab, belegte die SG Lübeck-Ahrensburg den 6.Tabellenplatz.

 TEXT u.Bild  : Jörg Behlendorf

HSG I in Lübeck: Steidler (Torhüter) – Helm (5 Tore), Groß (2), Schröder, R.Plaeschke (2), Wende (1), Krause (1), Heese (3), Koth (5), Behlendorf (1), Wellnitz, Meyer

                                                                                              

Wassersport Warnow Rostock: (25. September 2018)

Marian Kob in Aktion

Norddeutsche Meisterschaften U-12

Die U12-Wasserballer des WSW Rostock holte am Wochenende die erste Medaille bei Norddeutschen Meisterschaften. Der WSW konnte dabei auch als Ausrichter mit optimalen Bedingungen in der 50m Halle glänzen.  Zum Auftakt gegen den Titelverteidiger White Sharks Hannover sahen die Zuschauer ein körperbetontes Spiel. Die Rostocker hielten in den Zweikämpfen stark dagegen  und verhinderten erfolgreich das schnelle Konterspiel der Hannoveraner. Leider blieben alle sechs Überzahlspiele des WSW erfolglos. Das war auch der Hauptgrund, weshalb sich die Sharks langsam aber sicher absetzen und die Partie am Ende mit 10:2 für sich entschieden konnten.

 

Im zweiten Spiel des ersten Wettkampftages ging es gegen Neptun Cuxhaven ins Wasser. Hier waren die Rostocker nun klarer Favorit und konnten sich ohne Probleme mit 10:4 durchsetzen.  Am Sonntag hieß der erste Gegner Waspo Hannover, gegen die der WSW Rostock bisher noch nie einen Sieg geholt hatte. Doch dieses Mal stand die Rostocker Abwehr sehr sicher und konnte sogar alle sieben Zeitstrafen ohne Gegentor überstehen.  Gleich drei Viertel entschieden die Gastgeber mit jeweils 2:0 für sich. Nur im zweiten Viertel gab es einen kleinen Hänger (1:2). Es reichte aber trotzdem zu einem souveränen 7:2 Sensationssieg, womit den Ostseestädtern die Bronzemedaille schon sicher war.

 

Nun gab es noch die Chance auf Silber. Gegen HTB Hamburg musste mindestens ein Unentschieden her. Nach einem krassen Fehlstart erkämpfte sich der WSW eine zwischenzeitliche 6:5 Führung. Zu viele Fehler gaben aber am Ende den Ausschlag für den 13:9 Sieg für den HTB. Der Vorstandschef des WSW Uwe Richter zeigte sich trotzdem sehr zufrieden mit dem Abschneiden der U12: „Wir sind super glücklich über diesen ersten Medaillengewinn für unseren Verein. Und natürlich auch darüber, dass wir mit Marian Kob den Torschützenkönig mit 16 Treffern in unseren Reihen haben.“

 

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers (5 Tore), Alban Aland, Ole Kopitzki (1), Kateryna Miftakhova (5), Lilly Kröger, Torben Gatniejewski (1), Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob (16), Leni Westendorf

Text: U. Richter

Foto: privat

Wassersport Warnow Rostock: (18. September 2018)

Die U12 des WSW Rostock startete dieses Jahr erstmalig auch in der Bezirksliga Hannover. Zehn Teams aus Hannover und Umgebung kämpften hier um den Titel. Nach einem ordentlichen dritten Platz für den WSW in der Hinrunde (Winterrunde) wurde die Rückrunde

                                     (Sommerrunde) in den Freibädern gespielt.

Die Rostocker Träume, noch in dieser Saison einen Angriff auf die beiden ersten Teams zu starten, konnten durch ein unglückliches 5:5 gegen Wolfenbüttel und ein 4:8 bei Waspo Hannover noch nicht ganz erfüllt werden. Dagegen waren die anderen fünf Spiele gegen die hinter dem WSW platzierten Vereine Selbstläufer: - Waspo Hannover II 13:1, - White Sharks Hannover II 9:1, - SpVg Laatzen 9:3, - RSV Hannover 22:1 und - Hellas Hildesheim 15:6. Im Spitzenspiel gegen die ungeschlagenen U12-Wasserballer von White Sharks Hannover verlor der WSW mit 12:3.

Trainer Sándor Vass zog kurz Bilanz: »Nach dem souveränen Titelgewinn in der Nordwestdeutschen Jugendliga, haben wir hier im Bezirk Hannover doch einige Niederlagen kassiert. Mein Team muss sich in den entscheidenden Spielen mehr konzentrieren.Am kommenden Wochenende bei der Norddeutschen Meisterschaft der U12 in Rostock können wir zeigen, dass wir es besser können. «

Hier die Ansetzungen des WSW Rostock für das kommende Wochenende (Norddeutsche Meisterschaft U12 in der 50m Halle – Eintritt frei, Zuschauer sind herzlich Willkommen): Samstag 13 Uhr White Sharks Hannover und 15 Uhr Neptun Cuxhaven. Sonntag 10 Uhr Waspo Hannover und 12 Uhr HTB 62 Hamburg.

 

Der WSW spielte im Bezirk Hannover mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Alban Aland, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Keno Brügge, Magnus Gatniejewski, Fiete Sweers
 
Tabelle Bezirksliga Hannover:
White Sharks Hannover 30:0 Punkte
Waspo 98 Hannover 24:6
WSW Rostock 21:9                              
Wolfenbütteler SV 15:15
White Sharks Hannover II 15:15
SpVg Laatzen 11:19
Waspo 98 Hannover II 6:24
Hellas Hildesheim 2:28
RSV Hannover nur Sommerrunde 0:16
Braunschweig nur Winterrunde

 

Text: U. Richter

Foto: privat

26. Juni 2018

In der nordwestdeutschen Jugendliga gewannen die U12-Wasserballer des WSW Rostock am Wochenende in Hamburg souverän die Endrunde. Die Rostocker zeigten in beiden Partien eine hochkonzentrierte Leistung. Centerspieler Ole Kopitzki war nach seinem Armbruch rechtzeitig wieder in Bestform und von den Gegnern kaum zu halten. Abwehrchef Tammo Sweers gelang es, die torgefährlichen Spieler der Gegner vollständig zu neutralisieren.

Im Halbfinale ging es gegen Neptun Cuxhaven bei nur 10 Grad Außentemperatur und Regenschauern ins zum Glück beheizte Wasser des Poseidon-Feibades. Schon zur Halbzeit beim Stand von 5:0 war die Partie entschieden, nun konnten die Rostocker Wechselspieler zeigen, dass sie in Topform sind. Am Ende hieß es 11:2 für den WSW. 

Die Freude auf das erhoffte Finale WSW gegen HTB 62 Hamburg war trotz des miesen Wetters riesig. Beide Teams hatten sich in den letzten Jahren immer wieder Duelle auf Augenhöhe geliefert, doch dieses Mal dominierten die Ostseestädter die Partie von Beginn an. Die WSW-Abwehr stand sicher, Torwart Marius Schimanski war hellwach. Das drückte auch das Zwischenergebnis nach dem dritten Viertel aus: 8:0. Nun konnten die komplette Rostocker Wechselbank nochmal ins Wasser am Ende siegte der WSW deutlich mit 10:3.

WSW-Trainer Sándor Vass: „Meine Spieler haben die ausgegebene Taktik heute hervorragend umgesetzt. In den entscheidenden Phasen kam der Gegner kaum zu Torchancen und unsere Angriffskombinationen waren durchaus sehenswert. Besonders hervorheben möchte ich Spielmacher Andy Haak, der mit seiner Übersicht immer wieder die richtigen Bälle spielte und selber enorm torgefährlich war.“

 

Der WSW spielte mit:

Marius Schimanski,  – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Fiete Sweers, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Andy Haak, Aleks Haak

 

Uwe Richter

 

11. Juni 2018

U12-Wasserballer des WSW Rostock klarer Favorit

In der nordwestdeutschen Jugendliga gewannen die U12-Wasserballer des WSW Rostock alle sechs Vorrundenspiele und sind nun klarer Favorit auf den Meistertitel. Das Finalturnier der besten vier Teams findet am 23. Juni in Hamburg statt. Die Saison begann mit zwei leichten Gegnern, die dem WSW die Möglichkeit gaben neue Spieler zu testen. Zum Auftakt hieß es ein 8:2 gegen PSV Oldenburg. Anschließend hatte der Rostocker Nachwuchs auch gegen ETV Hamburg keinerlei Probleme, das Spiel endete 9:2

Der zweite Spieltag der U12 fand erstmalig in Rostock statt. Es kamen die stärksten Gegner der Liga: HTB und Poseidon Hamburg.  Der WSW konnte in Bestbesetzung gegen HTB Hamburg mit 7:5 gewinnen und nur eine halbe Stunde später Poseidon Hamburg mit 13:1 bezwingen. Am letzten Spieltag ging es zuerst gegen Neptun Cuxhaven ins Wasser, der WSW gewann souverän mit 14:5. So lautete auch der Endstand gegen Georgsmarienhütte, den letzten Gegner der Vorrundengruppe. Das bedeutet für den WSW die Tabellenführung. Auch der Torschützenkönig kommt diese Saison aus Rostock: Youngster Marian Kob führt die Torschützenliste mit riesigem Abstand an - 21 Treffer in nur 4 Spielen – eine tolle Leistung!

Sándor Vass zum sehr guten Auftritt seines Teams: „Wir haben in den sechs Partien mit 22 Spielern fast unseren gesamten Kader getestet. Nun gilt es im Finale voll konzentriert zu sein, damit der erste Meistertitel des WSW gebührend gefeiert werden kann.“

Der WSW spielte mit:

Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna, Alban Aland  – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Fiete Sweers, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Andy Haak, Magnus Gatniejewski, Oskar Masur, Christian Tsipf, Aleks Haak, Tom Helmecke, Leni Westendorf, Keno Brügge

Text u. Bild: Uwe Richter

15. Mai 2018

Team wassersport Warnow

Platz 9 beim Deutschen Pokal  für U12 Wasserballer  

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock holten beim ersten Start gleich den neunten Platz beim Deutschen Pokal. In der Vorrundengruppe 4 in Berlin trafen die Rostocker auf den Ostdeutschen Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04, SV Weiden 1921 (Bayern) und auf WV Darmstadt 70 (Hessen). Nur der Sieger der Vorrundengruppe qualifizierte sich für die Endrunde. Schnell machte Spandau deutlich, dass dieser Platz nicht zur Diskussion stand. Die Übermacht der Spandauer wurde gleich im ersten Spiel gegen den WSW Rostock deutlich: 15:3. Dabei gab es bei den Berlinern nur zwei Ausnahmespieler, die in allen Belangen der Konkurrenz überlegen waren. Im zweiten und vierten Viertel kamen sie nicht zum Einsatz und prompt holte der WSW ein 1:1 und 2:0 heraus. 

In der zweiten Partie kamen die Rostocker dann zum erhofften ersten Erfolg beim 12:6 gegen Darmstadt. Max Papenfuß und Marian Kob konnten mit jeweils vier Treffern wesentlich dazu beitragen. Kritisch wurde es für den WSW nur kurzzeitig im dritten Viertel als Darmstadt drei Tore in Folge warf und auf 4:8 verkürzen konnte. Nach der Auszeit von WSW-Trainer Sandor Vass fingen sich seine Schützlinge wieder.

Zum Abschluss ging es um Platz zwei in der Vorrundengruppe gegen Weiden ins Wasser der Schöneberger Schwimmhalle. Die ausgeglichene Partie wurde erst zum Ende des dritten Viertels zu Gunsten von Weiden entschieden, als Rostock reihenweise die Ausgleichschance zum 5:5 leichtfertig vergab. SV Weiden dagegen setzte sich eiskalt durch zwei Konter noch vor der letzten Pause zum 7:4 ab. Dann musste Kateryna Miftakhova ihre Kappe wegen drei Fouls abnehmen und das Spiel ging am Ende mit 12:5 viel zu deutlich an den SV Weiden.

Fazit von Trainer Sandor Vass: „Wie erwartet haben sich die mit Abstand besten Teams: OSC Potsdam, SSV Esslingen, White Sharks Hannover und Spandau 04 Berlin für die Endrunde qualifiziert. Unser Team hatten schon mit der Qualifikation zum Deutschen Pokal einen tollen Erfolg gefeiert und konnte sich hier nochmal steigern und den neunten Platz zusammen mit Nürnberg, Plauen und Neukölln erkämpft. Nun geht es weiter mit den U12 und U14 Finals in den regionalen Jugendligen und nach den Sommerferien dann mit den Norddeutschen Meisterschaften in der U12 und U11 - hoffentlich in Rostock.“

WSW-U12 spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Alban Aland, Andy Haak, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob

Text: U. Richter;  Bild: Wassersport warnow RostocW

 

11. Mai 2018

F. Hohlfeld (vorn) undL. Klahn

HSG Warnemünde beim Heimauftritt der Jugendliga souverän

 

Die Wasserball-Jugend der HSG Warnemünde konnte zwei klare Heimerfolge in der Nordwest-Jugendliga feiern. An diesem Spieltag war die HSG endlich Gastgeber der U16. Sonst muss das Team von Trainer Reiner Seidel meist nach Bremen, Hamburg oder Meldorf reisen und konnte an diesem Wochenende nun in der heimischen Neptunhalle die Zuschauer entzücken. Angereist waren der SV Poseidon Hamburg, der Hamburger TB62 und die Mannschaft der SV Meldorf Seals. Der Spielplan sah für Warnemünde die Partien gegen beide Hamburger Teams vor.

Im ersten Duell ging es für das Team und Torhüter und Kapitän Anton Erben gegen den Hamburger TB62 ins Becken. Die HSG agierte aus einer sicheren Abwehr heraus und fuhr mit Sturmspitze Adrian Reihs im Startviertel einige Konter. Reihs traf dreimal  in Folge und legte den Grundstein für den klaren Heimerfolg. Im 2.Viertel fand der HTB besser ins Spiel, doch die HSG erhöhte weiter und ging mit einer 7:2-Führung in die Halbzeit. Im 3.Viertel gelang Warnemünde ein 6:0-Lauf, ehe die Hamburger noch einen Treffer zum 13:3 beisteuern konnten. Das Spiel war entschieden und im Schlussviertel zeigte der Gastgeber nochmal seine Überlegenheit und gewann mit 16:4(3:0, 4:2, 6:1, 3:1). Erfolgreichster HSG-Kanonier war Adrian Reihs mit 7 Treffern. Trainer Seidel war sichtlich zufrieden: „Wir haben in der Abwehr früh gestört und haben auch unsere schwimmerische Überlegenheit genutzt. Wir haben jedoch in vielen Momenten grobe Fehler gemacht, was das Zeitstrafenverhältnis von 8:0 zu unseren Ungunsten zeigt. Zum Glück standen wir auch in Unterzahl gut und haben den Hamburgern auch dort die Bälle abgeluchst.“

Im Duell gegen die Jugend von Bundesligist Poseidon Hamburg erwartete die HSG eine weitaus schwierigere Aufgabe. Getragen von ihrem Besten Tore Witte, der auch schon in der Zweitligamannschaft der Herren mitwirkt, konnten die Hamburger ihrerseits das 1.Spiel mit 16:2 gegen Meldorf gewinnen. Warnemünde war gewarnt und legte erneut einen Blitzstart hin. Zweimal Adrian Reihs und einmal Carlo Günzl erstickten mit ihren Treffern alle Bemühungen der Elbestädter im Keim. Dabei waren beide Teams auf Augenhöhe, doch hatte die HSG das Glück des Tüchtigen heute auf ihrer Seite. Im zweiten Viertel konnte Keeper Anton Erben erneut seinen Kasten sauber halten und Coach Seidel bestaunte weitere drei HSG-Tore. Mit 6:0 ging es in die Halbzeit. Danach verwaltete die HSG die Führung, Poseidons Witte verkürzte auf 1:6 und im Schlussviertel traf er erneut zum 2:6. Den Schlusspunkt unter eine grundsolide und sourveräne Leistung setzte Carlo Günzl zum 7:2(3:0, 3:0, 0:1, 1:1)-Heimsieg. „Das war wirklich toll. In der 1.Halbzeit haben wir alles richtig gemacht. Das 6:0 war die sichere Basis zum Triumpf über sehr gute Hamburger,“ sagte ein sichtlich erleichterte Trainer Seidel, der mit dem 7:2-Sieg in der Form nicht gerechnet hatte.

Weiter geht es für die U16 nun mit den Playoffs in der Meisterschaft, die erst Ende Juni ausgetragen und ausgelost werden.                                                                                             TEXT u. Bild : Jörg Behlendorf

 

HSG-U16-Jugend:

Anton Erben(Torhüter) – Matis Grundner, Richard Graetz, Ben Hüpenbecker (2 Tore), Filip Hohlfeld (4), Leon Klahn, Carlo Günzl (2), Adrian Reihs (10), Till Lennard Reichel (4), Trainer Reiner Seidel

 

U16-Spieltag der HSG:

SV Poseidon Hamburg – SV Meldorf Seals 16:2

Hamburger TB62 – HSG Warnemünde 4:16

Hamburger TB62 – SV Meldorf Seals 15:5

11. Mai 2018

NSV-Pokal (Spielszene)

NSV-Pokal – Aus der Traum vom Weiterkommen

 Drittligist HSG Warnemünde unterliegt beiden Zweitligisten

 

Die HSG Warnemünde hat in einer bisher sehr wechselhaften Ligasaison auch im Pokalwettbewerb eine schwache Leistung gezeigt und ist nach zwei Spielen gegen die höherklassigen Gegner aus Hildesheim und Hamburg klar gescheitert.

Als Drittligist und aktueller Tabellendritter wollte man als Ausrichter einer der norddeutschen Pokalvorrunden den Einzug ins Vierer-Endturnier packen. Gegen Hildesheim im 1.Spiel war kein Blumentopf zu holen und nach einer teilweise ernüchternden Leistung verlor man mit 3:17 (1:4, 0:5, 0:5, 2:3). Nach dem 1:3-Anschlusstreffer durch Niklas Heese verlor die HSG zusehends den Anschluss und eiskalte Hildesheimer gewannen bravourös. „Wir haben es Anfangs wirklich versucht und das 1.Viertel war noch okay. Als die Gäste dann im 2.Viertel praktisch jede Torchance nutzten und uns in der Abwehr immer wieder abtropfen ließen, haben wir in der 2.Halbzeit stark durchgewechselt, um die Kräfte für die Partie gegen Hamburg zu bündeln,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach der Niederlage. Es folgte das Duell zwischen Hamburg und Hildesheim, was die Niedersachsen nach drei dominanten Spielvierteln am Ende locker mit 16:7 gewannen. Das in deren Halbzeitpause der Hamburger Spieler Raoul G. vollkommen unnötig und unpassend, die zuschauenden Warnemünder Spieler als „scheiss Ossis“ bezeichnete, verdeutlichte schon im Vorfeld, welche Brisanz im anschließenden Spiel zwischen Hamburg und Warnemünde stecken würde.

Hildesheim hatte nun zwei Siege aus zwei Spielen, war sicher weiter und Hamburg oder Warnemünde würden folgen. Der Hamburger TB ging leicht favorisiert ins Spiel und verleihte diesem Anspruch auch Deutlichkeit mit einer überharten Spielweise. Die HSG geriet paradoxerweise dadurch schnell in Foulprobleme, da man sich von der Hamburger Spielart anstecken ließ und weniger clever vor den Schiedsrichtern agierte und zu sehr mit den äußeren Einflüssen haderte, als sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Denn in den ersten beiden Vierteln war es auch vom Spielstand her ein enger Kampf. Hamburg legte jeweils ein Tor vor, Warnemünde verkürzte oder glich aus. Hamburg führte 6:4, doch die HSG kam durch die Tore von Sebastian Schröder und Jörg Behlendorf auf 6:6 zurück. Hamburg zog erneut davon auf 8:6, Tom Plaeschke verkürzte auf 7:8. Ab hier gelang den Hamburgern ein 9:0-Lauf, der vom Ende des 2.Viertels bis eine Minute vor Schluss halten sollte. Paul Helm konnte nur noch Ergebniskosmetik zum 8:19 betreiben. Warnemünde schied aus, Hamburg war weiter. Unterm Strich reichte die eigene Leistung nicht aus, dennoch hatte die Art und Weise der Hamburger einen faden Beigeschmack, der allerdings auch nur von einigen Spielern ausgelöst wurde. „Sie sind eine junge engagierte Truppe, mit der wir uns eigentlich gut verstehen. Sie entschuldigten sich sogar für die ein-zwei Gestrigen im eigenen Team. Solche getätigten Aussagen vergiften aber unnötig die Atmosphäre und stehen einem sportlichen Gewinner leider nicht gut,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf mit Blick auf die Endrundenteilnehmer. Fast völlig untergegangen sind dabei das Debüt des 22-jährigen gebürtigen Gothaers Christopher Wende. In beiden Spielen übernahm er schnell Verantwortung, konnte das Ausscheiden jedoch auch nicht verhindern. Im 1.Spiel gegen Hildesheim war zudem im Schlussviertel Nachwuchskeeper Anton Erben im HSG-Kasten. Der erst 14-jährige machte seine Sache gut und zeigte großes Potential. In der Parallelgruppe kam Zweitligist Laatzen weiter, sowie Drittligist Keitum. Drittligist Cuxhaven blieb ebenso auf der Strecke wie die Warnemünder.         

Text u. Bild: J. behlendorf                             

NSV-Pokal

NSV-Pokal der Herren am Samstag in der Neptunhalle

- HSG Warnemünde will einen Sieg und in die nächste Runde-

Am kommenden Samstag steht der Saisonhöhepunkt der Herren an. Nachdem es in der Liga immer wieder Aufs und Abs gab, soll nun im norddeutschen Pokal vor heimischer Kulisse ein Sieg her. Als Zweitligaabsteiger kennt die HSG ihre Gegner noch allzu gut. Beim Dreierturnier empfängt man den SC Hellas Hildesheim und den Hamburger TB62. Zwei Teams qualifizieren sich für das Vierer-Endturnier, was gleichbedeutend mit der Teilnahme zum Deutschen Pokalwettbewerb 2018/2019 wäre. „Wir haben zuletzt auswärts geschwächelt und zu hause keine Konstanz bewiesen. Jetzt gilt es. Mein Team muss sich beweisen. Wenn wir am Samstag einen Sieg holen wollen, geht das nur über volle Konzentration und Willen. Hildesheim wird wohl außer Reichweite liegen, gegen Hamburg ist ein Erfolg möglich aber keinesfalls sicher. Beide Teams werden uns alles abverlangen, denn beide wollen ebenfalls das Endturnier und den DSV-Pokal buchen.“

Beim vorletzten Spieltag der 2.Liga-Nord, trafen Hamburg und Hildesheim aufeinander. Am 8.April gewann Hildesheim an der Elbe souverän mit 3:21. Dieses Ergebnis mag überdeutlich sein, zeigt jedoch klar die Tendenz und das reale Kräfteverhältnis, indem sich die HSG vom Spielvermögen her „irgendwo“ knapp hinter Hamburg sieht. „Es muss alles passen, wir werden alles geben für einen Sieg,“ sagt auch Stammtorhüter Philipp Steidler.

Den Beginnn der NSV-Pokal-Vorrunde machen Warnemünde und Hildesheim um 12.45 Uhr. Spiel zwei zwischen Hamburg und Hildesheim folgt um 15Uhr und den spannenden Abschluss bildet Spiel drei zwischen der HSG und Hamburg um 17Uhr. Zwei Teams kommen eine Runde weiter, der Dritte ist ausgeschieden. In der Parallelgruppe spielen Laatzen, Cuxhaven und der Sylter Gastgeber TV Keitum um die weiteren zwei Tickets.

Am Samstag fährt unterdessen auch die U14-Jugend von Trainer Reiner Seidel zu den Jugendligaspielen nach Hamburg. „Wir spielen gegen Cuxhaven und den Hamburger TB. Es geht vor allem um Spielpraxis der Jugendlichen in diesem Alter. Vielleicht kommen wir ja auch mit ein Paar Punkten zurück nach Rostock.“

Am Sonntag findet dann noch ein kostenloses Schnuppertraining für alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren in der 50m-Neptunhalle statt. Ab 10 Uhr bis 12 Uhr können sich Jung und Alt sowie Mädchen und Jungen im Wasserball ausprobieren. Einfach Schwimmsachen mitbringen  und mitmischen.                                                                             TEXT u. Bild : Jörg Behlendorf

 

Übersicht:

 

NSV-Pokal 21.4., 50m-Neptunhalle:

Spiel 1 – 12.45Uhr HSG Warnemünde – SC Hellas Hildesheim, Spiel 2 – 15Uhr Hamburger TB62 – Hildesheim, Spiel 3 – 17Uhr Warnemünde – Hamburg

 

 

U14-Jugend 21.4. in Hamburg gegen Neptun Cuxhaven & Hamburger TB62

 

 

19. April 2018

19. April 2018

HSG-Torhüter Jens Richert

25. Mastersturnier der HSG Warnemünde in Rostock

HSG Warnemünde wird wie im Vorjahr Dritter, Pokal erneut an Magdeburg

2018 ging der Masterspokal der 25.Ausgabe des Traditionsturniers der HSG Warnemünde wiederholt nach Magdeburg. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen anstatt 6, dieses Mal 5 Teams teil. Leipzig meldete nach 2017 ebenso wenig wie Düsseldorf. Neu mit an Bord war hingegen die BSG Pneumant Fürstenwalde, die sich am Samstag mit Berlin, Chemnitz, Magdeburg und Gastgeber Warnemünde duellierten.

Die Senioren boten wie gewohnt großen Sport. Tricks und Kabinettstückchen wechselten sich mit intensiven Zweikämpfen und sehenswerten Toren ab. Die Chemnitzer überließen allen Teams den Vortritt als Fünfter, hatten aber beispielsweise Berlin beim knappen 2:3 am Rande eines Punktverlusts. Mit dem gleichen Ergebnis verlor die HSG gegen die Hauptstädter und haderte mit den eigenen Chancen. Auch gegen Magdeburg gab es eine hauchzarte 3:4-Niederlage. „Wir haben gut gespielt und zweimal wirklich knapp verloren. Da war heute beinahe der Turniersieg drin aber die Magdeburger verteidigten ihr Abonnement auf den Pokalerfolg auch verdient. Es hat mal wieder großen Spaß gemacht, was auch alle Beteiligten bei der abendlichen Siegerehrung im Warnemünder Yachthafen uns bestätigten. Die 26.Auflage kann kommen,“ sagt Organisator Wolfgang Richter, der mit seinem Sohn Torsten gemeinsam mit der HSG den 3.Platz erkämpfte. Beim abschließenden Turnierspiel gegen Chemnitz konnte dieser Rang endgültig ergattert werden. Nach zögerlichem Beginn und einer 2:1-Führung der Chemnitzer, drehte die HSG die Partie zu ihren Gunsten und gewann klar. Im Spiel um den Turniersieg bezwang Magdeburg die Berliner mit 3:1. Die Partie war hart umkämpft, doch das Pendel schlug zur Seite des Cupverteidigers, die am Turnierende ihren Gesamterfolg frenetisch feierten.

Text u. Bild: Jörg Behlendorf                                                                                                                  

 

HSG-Masters 2018: J.Richert – E.Woelk, C.Steinhardt, W.Richter, T.Richter (3 Tore), T.Hoffmann (3), A.Zahn, K.Kühn (3), S.Klukas (1), N.Gerth, J.Hembus (2)

 

25.Mastersturnier der HSG Warnemünde in der 25m-Neptunhalle, Endstand 14.4.:

 

Ergebnisse HSG:  2:3 gegen Berlin, 5:2 gegen Chemnitz, 3:4 gegen Magdeburg, 2:1 gegen Fürstenwalde

 

1.SG Handwerk Magdeburg          8:0 Punkte

2.SV Neptun Berlin                        6:2

3.HSG Warnemünde                     4:4

4.BSG Pneumant Fürstenwalde    2:6

 

 

10. April 2018

Trainer S. Vass

WSW Rostock qualifiziert sich vorzeitig für den Deutschen Wasserballpokal in der U12

Der WSW Rostock qualifizierte sich schon am Samstag als Erster der Vorrundengruppe A vorzeitig für den Deutschen Wasserball Pokal in der U12. Im Eröffnungsspiel hatten die Gastgeber zunächst ein paar Startschwierigkeiten gegen Poseidon Hamburg, fanden aber mit der Zeit immer besser ins Spiel. Im letzten Viertel konnte sich der WSW dann entscheidend absetzen und gewann mit 9:4. Im zweiten Vorrundenspiel gegen Hellas Hildesheim stand es schon nach knapp fünf Minuten 6:0, sodass der WSW Rostock komplett durchwechseln konnte - am Ende wurde es ein 17:2. Damit war der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte perfekt, denn der dritte Platz in der Landesgruppe Nord war damit gesichert.

In der Endrunde der besten drei Vereine der norddeutschen Bundesländer trafen die Rostocker am Sonntag auf die beiden Teams aus dem Bundesstützpunkt Hannover: Waspo 98 und White Sharks. Gegen Waspo wurden die letzten drei Partien jeweils nur mit einem Tor verloren. Eng ging es auch dieses Mal los, die Hannoveraner führten zur Halbzeit etwas glücklich mit 2:1. Die zweite Halbzeit ging dann klar mit 3:0 an Hannover. Trainer Sándor Vass zog folgendes Fazit: „Tust du nichts, kriegst du nichts.“

Im letzten Spiel wartete nun der amtierende Norddeutsche Meister und klarer Favorit White Sharks Hannover auf den WSW. In der vollen Halle kam richtig Stimmung auf, denn die Rostocker führten in der Anfangsphase sogar mit 1:0 und 2:1. Die White Sharks zeigten Nerven und verloren zwei Viertel an den WSW. Am Ende reichte es zwar knapp für Hannover zum Endstand von 14:10. Trotz der zwei Niederlagen in der Endrunde waren Trainer und Zuschauer gerade mit der starken Leistung im letzten Spiel hoch zufrieden. Unsere U12er haben sich innerhalb kürzester Zeit enorm weiterentwickelt, die harte Arbeit der letzten Monate zahlt sich nun aus. Schon in fünf Wochen heißt es: auf zum Deutschen Pokal, wo Rostock erstmalig durch den WSW unter den besten 16 Mannschaften Deutschlands vertreten ist!

 

Der WSW spielte mit:

Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna, Alban Aland  – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Andy Haak

Text: U. Richter

Foto: privat

 

20. März 2018

Henning Krause

Zwei HSG-Teams bei zwei Heimsiegen mit zwei Gesichtern

Wasserballer gewinnen gegen Kiel und SG Lübeck-Ahrensburg

 

Am Samstag spielten beide Herrenteams zu Hause in der 3.Liga. Zuerst gewann die HSG I mit 14:7(3:1, 3:1, 3:3, 5:2) gegen den SV Wiking Kiel. Dabei zeigte die HSG über weite Strecken eine recht unmotivierte und überhebliche Spielweise. Mit der wohl schwächsten Saisonleistung gelang immerhin der Heimsieg.Tom Plaeschke gab nach über einem Jahr Abstinenz sein Comeback, markierte das 1:0 und insgesamt 4 Tore. Sein Farewell absolvierte Roman Gruchow, der vorerst 2 Wochen in Japan weilt, ehe er für weitere 2 Monate nach Südafrika geht und erst in der kommenden Saison wieder seine Kappe für die HSG schnüren kann. Er traf zur 6:2-Halbzeitführung. „Wir haben uns leider unserem Gegner angepasst und nicht unser eigenes Spiel aufgezogen. Heute ging das nochmal gut aber gerade letzte Woche haben wir gesehen, das man so ein Spiel auch verlieren kann beim 8:11 in Meldorf. Ich bin mit dem Sieg zufrieden aber mit der Spielweise und dem Auftreten der Mannschaft absolut unzufrieden. Die Youngster brauchen noch die Unterstützung der Arrivierten aber wenn diese zu lässig und überheblich agieren, dann sieht unser Spielaufbau furchtbar aus. Die Konzentration sank in den Keller. Die Pässe und Torabschlüsse waren nicht drittligareif und so haben wir Kiel bis ins Schlussviertel im Spiel gehalten. Wir müssen klaren Kopf bewahren und die unzähligen Chancen einfach reinmachen, dann geraten wir erst gar nicht in solche Probleme,“ moserte nicht nur Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem Heimsieg.

Im direkten Anschluss daran gewann die HSG II bravourös mit 17:0(1:0, 4:0, 7:0, 5:0) gegen couragierte Gäste der SG Lübeck-Ahrensburg. Das 1:0 von Jörg Metzner im Startviertel sollte lange Zeit das einzige Tor im Spiel bleiben. Lübecks Torhüter Alexander Glathe zeigte tolle Reflexe und der HSG-Angriff spielte zudem zu kompliziert und vergab auch zu viele Chancen. Im 2.Abschnitt löste sich erst langsam der Knoten und die ersatzgeschwächten Gäste kamen immer öfter einen Schwimmzug zu spät. Vor allem in Halbzeit zwei gelang dann den Gastgebern fast alles und den Lübeckern gar nichts mehr. Das 3.Viertel wurde mit 7:0 gewonnen und hätte noch höher ausfallen können, denn auch hier sind noch einige gute Torchancen liegen gelassen worden. Christian Strege erzielte 4 Treffer und setzten auch den Schlusspunkt zum eindrucksvollen 17:0-Heimerfolg. Die Youngster Reichel, Reihs und Hüpenbecker konnten in einem hervorragend eingestellten Team ebenfalls überzeugen. Keeper Stephan Drawert, der auch im 1.Spiel den etatmäßigen Keeper Steidler(erkrankt) ersetzte, parierte in beiden Partien je einen Strafwurf und war an diesem Tage bester Wasserballer in der Rostocker Neptunhalle.

Die Stimmung nach den 2 Heimsiegen könnte unterschiedlicher nicht sein, da die HSG I bisher oft enttäuschte  selten konstant ablieferte und die HSG II hingegen von positiver Überraschung zu Überraschung eilt.

Am 24.März reist die HSG II zu einem vorentscheidenden Spiel nach Itzehoe. Auswärts steht das Duell gegen die SG Meldorf-Itzehoe an. Beide Mannschaften sind in der Tabelle punktgleich und nur getrennt durch das Torverhältnis. Der Gewinner untermauert seine Ambitionen auf die Tabellenplätze Zwei und Drei. Daher wird ein enges und spannendes Match erwartet, im Itzehoer Schwimmzentrum am kommenden Samstagnachmittag.

                                                                                                                                             TEXT : Jörg Behlendorf

HSG1 gegen Kiel: Drawert - Helm (2 Tore), Groß (1), Plaeschke To. (4), Plaeschke Ri., Heese, Beuster (4), Gruchow (1), Briese, Koth (1), Behlendorf, Krause (1), Meyer

HSG 2 gegen SG Lübeck-Ahrensburg: Drawert - Hoffmann (3), Metzner (2), Loba (1), Voss, Reihs (2), Hüpenbecker (1), Fiedler (1), Jaschke, Reichel (1), Meyer (2), Hembus, Strege (4)                                                                                                                                   

06. März 2018

Erfolgscoach der 2. Steffen Klukas

Wasserballer gewinnen doppelt in der 3.Liga gegen Meldorf & Kiel

Am Samstag hatte die 1. und 2.Mannschaft der Wasserballer in der Oberliga je ein Heimspiel. Beide Teams dürfen in der selben Liga agieren, wie es einst auch schon Kiel oder vor Jahren auch einmal Warnemünde praktizierten. Zunächst spielte die HSG I gegen die SG Meldorf-Itzehoe und gewann nach souveräner 2.Halbzeit mit 19:7 (4:2, 6:4, 7:1, 2:0) und im Anschluss gewann die HSG II überraschend gegen den SV Wiking Kiel mit 14:5 (5:2, 2:0, 2:2, 5:1).

Im 1.Duell zeigte sich die HSG I anfangs noch stark verunsichert nach der Kiel-Pleite der Vorwoche und kam nur schwer in Gang. Ex-Bundesliga-Akteur Björn Aschmoneit hielt die Gäste kontinuierlich auf Tuchfühlung und schlussendlich markierte er alle 7 Meldorfer Tore. Zur Halbzeit führte die HSG „nur“ mit 10:6. Vor allem im 2.Viertel schienen beide Abwehrreihen bei 10 Toren und 6:4 viel zu fahrlässig. Erst im dritten Viertel besserte sich der Spielaufbau der Gastgeber und auch durch Konter wurde die HSG-Führung ausgebaut. Vor allem dank der starken Abwehrleistung von Kapitän Christian Koth gab es in der 2.Häfte keinen Zweifel am klaren Warnemünder Heimsieg. Erfolgreichster HSG-Schütze waren Konterspezialist Niklas Heese mit 4 und Roman Gruchow mit 3 Toren. Den Schlusspunkt setzte Nachwuchsspieler Sebastian Schröder mit seinem Treffer zum 19:7-Endstand. „Zu Beginn war es zerfahren aber wir sind geduldig geblieben und haben verdient gewonnen. Auch wenn wir „Aschi“ auf gegnerischer Seite nie wirklich in den Griff bekamen. Er macht halt seine Tore auch aus unmöglichen Situationen. Wir hatten bei 13 Spielern jedoch 10 verschiedene Torschützen, was heute unsere Qualität in der Kaderbreite gezeigt hat. Ich bin sehr zufrieden damit. Wenn alle an Bord sind, was schon zweimal nicht der Fall war, sind wir immer Favorit. Im Rückspiel kommende Woche sieht das schon wieder anders aus,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach der Partie. Am 11.3. folgt bereits das Rückspiel im Meldorfer Hallenbad.

Die zweite Mannschaft ging am Samstag ebenfalls als Sieger hervor. Gegen ersatzgeschwächte Kieler gewann das Team von Trainer Steffen Klukas mit 14:5 überraschend klar. Verkehrte Welt in der Liga. Vor 2 Wochen gewinnt Meldorf gegen Kiel, in der Vorwoche verlor „die Erste“ in Kiel mit 13:15 und nun der Heimerfolg „der Zweiten“ in der heimischen Neptunhalle. „Das ist ein klares Zeichen der Leistungsdichte der 3.Liga. Wir hatten heute auch alle Spieler an Bord und mit Stephan Drawert einen bärenstarken Rückhalt im Tor. Aber auch im Angriff war unsere Chancenauswertung sehr gut, so dass wir die Kieler Bemühungen im Keim ersticken konnten und vor allem im Schlussviertel schienen die Kieler zu verzweifeln. Ich bin überglücklich und etwas überrascht, dass wir diesen Heimsieg eingefahren haben,“ sagte Coach Klukas nach der Partie. Den Anfang machte Kapitänin Jessica Hembus mit dem 1:0 und mit etwas Wurfglück ging es bereits mit 5:1 in die 1.Viertelpause. Kiel haderte nicht nur mit der eigenen Leistung und fand nicht so recht den Zugriff ins Spiel. HSG II-Center Tim Hoffmann und Kanonier Jörg Metzner markierten im Spielverlauf je 4 Tore und sorgten so neben der selbtsicher auftretenden Warnemünder Kollektiv für die Entscheidung. Der Heimsieg war perfekt und die Mannschaft feierten diesen überschwänglich. In der Tabelle sind nun beide Warnemünder Teams erste Verfolger der Keitumer, die ihr Heimspiel gegen Lübeck wegen der Wetterlage auf Sylt absagen mussten.                                                                  TEXT : Jörg Behlendorf

 

HSG I gegen Meldorf: Steidler – Helm (2 Tore), Groß (1), Schröder (1), Ri. Plaeschke, Heese (4), Beuster (2), Gruchow (3), Briese (1), Behlendorf (2), Koth (2), Wellnitz (1), Hüpenbecker

 

HSG II gegen Kiel: Drawert – Hoffmann (4), Metzner (4), Loba (1), Voss, Reichel, Hüpenbecker (1), Fiedler (1), Jaschke (2), C.Günzl, Gruchow, Hembus (1), Strege

25. Januar 2018

Adrian Reihs greift an

HSG Warnemünde II mit wichtigem Auswärtssieg in Lübeck

 

In der 3.Liga hatte die „Erste“ der HSG Warnemünde vergangenes Wochenende spielfrei, die „Zweite“ musste hingegen doppelt ran. Am Freitagabend gewann die HSG II bravourös bei der SG Lübeck-Ahrensburg mit 14:10 (4:3, 3:2, 2:2, 5:3) und am Sonntag unterlag man an der Förde dem SV Wiking Kiel mit 4:10 (0:1, 1:2, 2:4, 1:3).

Gegen Lübeck entwickelte sich von der ersten Minute an ein stetiges Hin und Her. Kein Team konnte sich absetzen. Nachdem Lübeck durch Stefan Runge bereits 3:1 führte, verkürzte Jörg Metzner auf 2:3, ehe Michael Loba per Doppelschlag sogar die erste Führung zur 1.Viertelpause mit 4:3 herstellte. Von nun an legte die HSG stets vor, aber der Gastgeber blieb stets auf Tuchfühlung. Mit einer knappen 9:7-Führung ging es ins Schlussviertel. Warnemünde spielte couragiert, was auch Trainer Steffen Klukas erfreute: „Wir haben das Konzept von Anfang bis Ende durchgesetzt und durchgehalten. Youngster Anton Erben im Tor war der starke und nötige Rückhalt und alle jungen Spieler hielten gegen die robusteren Lübecker dagegen, zeigten keine Scheu und so hatten wir auch das Nötige Glück auf unserer Seite.“ Es passte einfach im Spiel und nachdem der 15jährige Adrian Reihs die Treffer zum 12:9 und 13:9 servierte, waren noch zwei Minuten zu spielen. Der Sieg war gesichert und den Schlusspunkt setzte Routinier und Centerspieler Tim Hoffmann zum 14:10-Endstand. Dies bedeutete den ersten Sieg seit der vorletzten Saison! Blieb man in der letzten Spielzeit noch ohne Punkt, so wurde die schwarze Serie nun beendet und die Freude darüber war riesig.

Mit der so gewonnenen Euphorie ging es am Sonntag nach Kiel. Gegen ausgeruhte Kieler hielt nun Warnemünde gut mit. Kiel war klarer Favorit, konnte aber selten Kapital aus den sich bietenden Chancen schlagen, die HSG ebenso wenig. So entwickelte sich eine torarme Partie. Zu Beginn des 3.Viertels traf Kiel zum 4:1. Konrad Meyer und Adrian Reihs verkürzten auf 3:4 und es schien weiter spannend zu bleiben. Kiel zog nun das Tempo etwas an und der HSG schwanden nach und nach die Kräfte, auch weil man im Gegensatz zum Freitag auf einige Spieler verzichten musste und so nicht in voller Besetzung spielen konnte. Kiel gelangen drei Treffer in Folge und zur letzten Pause stand es 3:7 aus HSG II-Sicht. Diesen Rückstand konnten die Gäste nicht mehr wett machen. Jessica Hembus gelang nur noch ein kosmetischer Treffer im Schlussabschnitt und so gewann Kiel mit 10:4. „Wir waren mal wieder nah dran, haben bisher in allen Saisonspielen gut gespielt. Der Mix aus Alt und Jung greift diese Saison besser und die Schweriner haben ja auch bei sich endlich wieder wasserballtaugliche Trainingsbedingungen und helfen, unser Spiel zu stabilisieren. Wir schauen nach vorne und wollen kommendes Wochenende vor heimischer Kulisse gegen die SG Meldorf-Itzehoe erneut um den Sieg kämpfen,“ gibt Trainer Klukas die Richtung vor. Am Samstag(27.1.) empfängt dann zunächst Zweitligaabsteiger HSG I die SG Lübeck-Ahrensburg ab 13.45Uhr, ehe „die Zweite“ ab 15Uhr gegen die Dithmarscher ins Becken steigen.

Die  Partien sind wie gewohnt kostenlos für die Zuschauer in der Rostocker Neptunhalle. Für beide HSG-Teams zählt nur ein Sieg. „Die Erste“ kann sich nach der nicht eingeplanten Keitum-Niederlage ohnehin keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Warnemünde II spielt indes ohne Druck auf und wird gegen Meldorf einen engen Kampf erwarten.                                                          TEXT : Jörg Behlendorf

 

HSG II in Lübeck & Kiel: Erben (Torhüter) – Hoffmann (2 Tore), Metzner (1), Loba (3), Kühn, Reihs (3), Hüpenbecker (1), Meyer (1), Hembus (3), Reichel, Strege (1), Voss (2), Fiedler, Gerth, Müller

Warnemünde im Spielaufbau gegen Keitum

Wasserballer mit Derby-Sieg und Keitum-Debakel

HSG Warnemünde II verliert zweimal, dennoch mit erhobenen Haupt

Am Donnerstagabend duellierten sich beide Teams der HSG Warnemünde in der 3.Liga. Als Zweitligaabsteiger hätte „die Erste“ das Spiel von Beginn an dominieren müssen. Doch weit gefehlt. Der HSG-Motor stotterte an allen Ecken und Enden und die HSG II hingegen, legte ein bravouröses Spiel hin.  Sabine Jaschke und Tim Hoffmann trafen zum 2:0. Zwar glich die HSG I zum 2:2 aus, doch Till Reichel traf zur verdienten wie gleichermaßen überraschenden 3:2-Führung der Reserve. Im zweiten Viertel leistete „die Zweite“ um ihren Keeper Stephan Drawert weiter erbitterten Widerstand, konnte aber die 4:3-Halbzeitführung nicht verhindern. Hinzu kam noch ein nicht gegebenes Rückhandtor von Rick Plaeschke für „die Erste“, der zwar ohne Tor blieb aber angesichts der privaten Ereignisse ein gutes Spiel ablieferte und mit dem Rückhandwurf sein Team aufweckte. Denn nun kam der Favorit ins Rollen und ließ auf dem Weg zum 1.Sieg im 1.Saisonspiel zwar jede Menge hochkarätige Chancen liegen, gewann am Ende aber klar mit 16:7 (2:3, 2:0, 6:2, 6:2). Erfolgreichste Werfer waren Nico Beuster mit vier und Jörg Behlendorf mit drei Treffern. Auf HSG-II-Seite traf Rüdiger Müller ebenfalls vierfach.

Dieser holprige HSG-I-Sieg war leider kein gutes Signal für das wichtige nächste Spiel am Samstag in Kiel. Es ging gegen den Titelverteidiger der 3.Liga, den TV Keitum. Leider verstolperte man hier die ersten beiden Viertel komplett und lag zur Halbzeit bereits aussichtslos mit 3:10 zurück. Erst in Halbzeit zwei begann man Wasserball zu spielen, was zumindest als gutes Zeichen für die anstehenden Duelle in der 3.Liga gewertet werden kann. Am Ende unterlag man den Syltern mit 8:15 (1:5, 2:5, 3:3, 2:2). im Anschluss an die Partie ging die zweite Mannschaft um Trainer Steffen Klukas gegen Keitum ins Becken und zeigte wie am Donnerstag eine tolle Leistung. Bis in die Schlussminuten lag die nächste faustdicke Überraschung in der Luft, als es nach den Anschlusstreffern von Jörg Metzner und Roman Gruchow zwei Minuten vor dem Ende 5:6 aus HSG II-Sicht stand. Keitum behielt jedoch den kühleren Kopf und schloss ein letztes Überzahlspiel erfolgreich zum 8:5-Endstand 4 Sekunden vor dem Abpfiff ab.

Warnemünde II steht zwar mit zwei Pleiten aus zwei Spielen da, jedoch mit erhobenen Haupt, wie Steffen Klukas meinte: „Donnerstag haben wir eigentlich keine Chance gehabt und toll gespielt. Gegen Keitum haben wir gut gestanden und hätten beinahe einen Punkt eingefahren, mit dem wir nie und nimmer gerechnet hatten. Die Form und die Einstellung stimmt. Bereits kommenden Freitag wollen wir gegen Lübeck Auswärts punkten.“

Einstellung und Form stimmt hingegen bei Warnemünde I mit Nichten. „Gegen unsere Zweite haben wir über weite Strecken überheblich und fahrlässig agiert. Gegen Keitum haben wir Anfangs ohne taktisches Konzept agiert, was Keitum hart bestraft hat. In Halbzeit Zwei haben wir in beiden Partien gezeigt, dass wir Wasserball spielen können. Wir müssen das einfach über eine komplette Spieldauer abrufen und auch in Liga-Drei uns volle vier Viertel strecken. Die Saison steht noch am Anfang und auch Keitum kann mal ein Ausrutscher passieren. Sie sind jetzt die Gejagten, dass nimmt uns etwas den Druck. Im Training werden wir die Zügel anziehen müssen,“ moniert Spielertrainer Jörg Behlendorf die aktuelle Situation.         

In der noch frischen Saison und schiefen Tabelle steht Keitum bisher mit 3 Siegen und einer weißen Weste da. Alle anderen Teams starten erst im Laufe des Januars ins Geschehen ein, dann kann auch die Tabelle ein reales Bild vermitteln.                                                                   TEXT : Jörg Behlendorf

HSG I in 2 Spielen: Steidler (Torhüter) – Helm (2 Tore), Groß (2), Krause, Schröder, Rick Plaeschke, Heese, Beuster (6), Gruchow (3), Briese, Koth (2), Behlendorf (6), Wellnitz (2), Meyer (1), Reihs, Hüpenbecker

HSG II in 2 Spielen: Drawert, Erben, Richert (Torhüter) – Hoffmann (1 Tor), Müller (4), Metzner (2), Loba, Kühn (1), Reihs, Hüpenbecker, Schröder, Meyer, Gruchow (1), Hembus (1), Jaschke (1), Reichel (1), Strege, Voss, Schmedemann

Rick Plaeschke steigt für HSG I ins Wasser

Warnemünder Wasserballer starten mit Derby in 3.Liga

HSG Warnemünde in Gedanken woanders, dennoch steht der 1.Spieltag an

 

In der letzten Woche hielten kollektiv alle Rostocker Wasserballer die Luft an, als mit Rene Plaeschke, eine der Identifikationsfiguren des Wasserballs in der Hansestadt verstarb. So schnell einen die Realität einholt, holt einen auch der Spielplan in der 3.Liga Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern ein. Zur absoluten Unzeit duellieren sich nun zum 1.Spieltag am 11.1. die HSG I und die HSG II. Warnemünde startet mit Sondergenehmigung mit ihren beiden Teams in der selben Liga, nachdem sich „die Erste“ zur aktuellen Saison aus der 2.Liga-Nord mit dem 3.Rang vorerst verabschiedete. Sie gelten somit eine Liga tiefer als Titelkandidat gilt. Kampflos werden die Sylter des TV Keitum ihr Abonnement auf die Meisterschaft jedoch nicht abgeben. Auch die wiedererstarkten Kieler und die Wundertüte der SG Meldorf-Itzehoe werden ein Wörtchen mitreden. Sowohl die SG Lübeck-Ahrensburg, als auch die 2.Mannschaft von Warnemünde haben nur in kühnsten Träumen Außenseiterchancen.

Am diesem Donnerstag ab 19.30Uhr kommt beim Liga-Start besonders Rick Plaeschke eine Sonderrolle zu. Er hat signalisiert, trotz des Verlustes seines Vaters ins Becken zu steigen und genau dass zu tun, was wohl auch sein Vater sich gewünscht hätte – Wasserball spielen. Der Eintritt zu diesem in vielerlei Hinsicht besonderem Liga-Start ist wie gewohnt kostenlos, in der Rostocker Neptunhalle. Und gleich am Samstag des 13.1. reisen beide HSG-Vertretungen zum ersten Auswärtsauftritt nach Kiel. Es geht jeweils gegen den TV Keitum um 12.20Uhr ist Anpfiff für „die Erste“ und um 14.30Uhr spielt „die Zweite“ im Kieler Unibad gegen die Sylter Wasserballer.                                                                                                                                Text u. Bild J. Behlendorf

 

HSG-Torhüter Philipp Steidler

Warnemünde mit Testspielsieg in Lübeck und Neuaufbau in der 3.Liga

 

Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, die Herren der HSG Warnemünde ziehen sich nach dem 3.Platz in der 2.Liga-Nord zurück, um eine Liga tiefer den Neuaufbau in Angriff zu nehmen.

Es gab Umstellungen im Trainerteam, sowie erneut eine Fluktuation im Herrenteam. „Einige treten kürzer, andere sind nicht mehr dabei. Wir waren nicht schlecht in der 2.Liga aber für unser Ansinnen nicht gut genug, daher machen wir einen Schritt zurück, um langfristig wieder eine Liga noch oben schielen zu können. Die Bankspieler müssen nachrücken und an das Niveau unserer Topleute heranrücken, nur mit einer geschlossenen Leistung vom 1. bis zum 13.Spieler kann man im Bundesligaunterhaus bestehen. Daran arbeiten wir,“ sagt Jörg Behlendorf, der als Spielertrainer seinen Vorgänger Christian Koth abgelöst hat zur neuen Saison.

Als 1.Test absolvierte die HSG am Freitag bereits Freundschaftsspiel den neuen Ligakonkurrenten SG Lübeck-Ahrensburg. Mit einem klaren 14:7-Sieg bestand die HSG die Feuertaufe. „Vor allem unsere Jugendspieler Adrian Reihs und Ben Hüpenbecker haben sich mit Bravour geschlagen. Wir können zuversichtlich in die anstehende 3.Liga-Saison schauen,“ fügte Behlendorf an.

Los geht es allerdings erst im Januar 2018, und dann sogar per Sondergenehmigung mit zwei Herrenteams. Es sind genügend Spieler da, dass zwei Mannschaften in den Spielbetrieb geschickt werden können, um allen Damen und Herren im Team die Spielpraxis zu ermöglichen. Die Gegner werden der TV Keitum, der SV Wiking Kiel, die SG Meldorf-Itzehoe und die SG Lübeck-Ahrensburg sein. Zudem wird der Zweitliga-Absteiger Warnemünde auch am übergeordneten norddeutschen Wasserball-Pokal mitwirken, um sich womöglich wie in den Vorjahren für den deutschen Pokal 2018 zu qualifizieren, nachdem man in diesem Jahr in der 1.Runde an der SG Solingen-Wuppertal (3:13) ausschied.

TEXT und Foto: Jörg Behlendorf

1. Runde Deutscher Pokal (11. Oktober 2017)

Wasserball in der HRO

Warnemünder Wasserballer im Pokal ausgeschieden

Die Wasserballer der HSG Warnemünde sind in der 1.Runde des deutschen Pokals in der heimischen Neptunhalle ausgeschieden. Gegen die weitgereisten Gäste der SG Solingen-Wuppertal, unterlag man am Ende deutlich mit 3:13 (1:5, 0:2, 1:3, 1:3).

Es war das 1.Aufeinandertreffen beider Teams und es ging im Spiel ohne Federlesen los wie die Feuerwehr. Die Gäste trafen im 1.Angriff zum 1:0, den die HSG postwendend durch Roman Gruchow ausgleichen konnte. Danach setzte jedoch nur noch der Ex-Bundesligist Akzente und zog bis zur Halbzeit auf 7:1 davon. Zwar war die Führung verdient, doch verspielte Warnemünde 3 vielversprechende Überzahlgelegenheiten, die die HSG mit etwas mehr Fortune zu Toren hätten ummünzen müssen. „So haben wir vorne vergeben und hinten die Gegentore kassiert,“ sagte HSG-Kapitän Klaus Einhorn etwas zerknirscht. Er war es auch in Personalunion, der die Treffer Zwei und Drei für die HSG beisteuerte (2:7, 3:10). Der Gastgeber Warnemünde machte es den Solingern in der Tat zu leicht und so war das Endresultat von 3:13 etwas zu hoch, denn klar ist auch: „3 eigene Tore sind schlichtweg zu wenig. Sie haben eine gute Verteidigung gespielt und uns fehlten etwas die Ideen im Angriff. Wir haben das Spiel schon im 1.Viertel verloren, als die SG zu leichten Treffern kam und den Vorsprung dann in kleinen Schrittes ausbaute. Wir haben aber gezeigt, dass wir Wasserball spielen können und haben in der Summe gut gespielt,“ sagt der neue Spielertrainer Jörg Behlendorf, der ab dieser Saison seinen Vorgänger Christian Koth ablöst. Besonderes Pech hatte die HSG im doppelten Sinne. Zum einen verletzte sich Koth bereits im 1.Viertel und brach sich einen Zeh, konnte daraufhin nicht mehr eingreifen und zumAnderen konnte Stammspieler Paul Helm erst gar nicht dabei sein. Seine „Ausrede“ ist aber wohl die Schönste die passieren kann, denn an diesem Nachmittag wurde er Vater einer kerngesunden Tochter, ein möglicher Wasserballnachwuchs der Damenmannschaft ?

Mit der Niederlage und einem dennoch guten Gefühl, bereiten sich die Herren nun weiter auf die anstehnden Liga vor, die wohl erst im Dezember oder gar Januar2018 beginnen wird. Die SG Solingen-Wuppertal ist eine Runde weiter und trifft in der 2.Runde am 21.10. beim Heimspiel auf den SV Plauen.                                                                                                      TEXT und Foto: Jörg Behlendorf

 

Deutscher Pokalwettbewerb 2017/2018, Resultate 1. Runde 

Sonnabend, den 7. Oktober 2017
SG Schöneberg – SV Ludwigsburg 1:10 (0:1, 0:3, 1:1, 0:5)
SGW Brandenburg – SpVg Laatzen 11:8 (2:3, 2:0, 3:2, 4:3)
SC Hellas-99 Hildesheim – WU Magdeburg 12:14 (4:4, 2:3, 2:3, 4:4)
HSG Warnemünde – SG Solingen/ Wuppertal, Neptunhalle Rostock3:13 (1:5, 0:2, 1:3, 1:3)             Erster Frankfurter SC – Hamburger TB 1862 18:5 (2:1, 8:2, 3:2, 5:0)
SV Zwickau 04 – SG Stadtwerke München 12:11 (3:3, 3:1, 3:2, 3:5)
SV Weiden – SV Blau-Weiß Bochum 15:10 (4:3, 5:3, 2:2, 4:2)
SGW Leimen/Mannheim – SGW Rhenania/BW Poseidon Köln 8:18 (2:3, 1:3, 0:5, 5:7)

Auslosung 2. Runde

Sonnabend, den 21. Oktober 2017
Erster Frankfurter SC – SC Wedding
DJK Poseidon Duisburg – SV Weiden
SGW Brandenburg – Duisburger SV 98
SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal – SVV Plauen
SV Krefeld 72 – SC Neustadt
WU Magdeburg – SV Poseidon Hamburg
SV Zwickau 04 – SGW Rhenania/BW Poseidon Köln

 

2. Liga: 17. Mai 2017

Klaus Einhorn in Topform gegen Hamburg

Wasserballer siegen in Hamburg mit 9:5

 

Die Wasserballer der HSG Warnemünde haben das 1.Spiel der Best-of-Three-Serie mit 9:5(3:1, 1:0. 1:4, 4:0) für sich entschieden.  Verlor die HSG in der Saison noch beide Ligaspiele und zudem ein Spiel im Pokalwettbewerb, sollte heute endlich die Ernte eingefahren werden. Im Hamburger Inselpark-Bad zeigte die HSG eine tolle kämpferische Leistung, behielt die Nerven und gewann verdient.

Im 1.Viertel begannen beide Teams couragiert und der Gastgeber ging nach 3 Minuten mit 1:0 in Führung, aber Warnemünde schlug eindrucksvoll zurück. Auf Center erarbeite man sich Zeitstrafen gegen den Hamburger TB und diese nutze zuerst Niklas Heese zum 1:1-Ausgleich nach 4 Minuten und später Roman Gruchow mit Wucht zur 2:1-Führung. In der letzten Minute des ersten Abschnitts veredelte Klaus Einhorn einen Angriff zur 3:1-Pausenführung.

Die gute und konsequente Schiedsrichterleistung der Unparteiischen Noak+Matanovic produzierte insgesamt 21 Zeitstrafen auf beiden Seiten, doch beide Teams waren in der Offensive zu nervös, um daraus vernünftige Torquoten umzumünzen. Vor allem der HTB scheiterte immer wieder an der Warnemünder Unterzahlabwehr und am bestens aufgelegten HSG-Torhüter Philipp Steidler. Im 2.Viertel ging es ohne viel Zählbares hin und her und beide Mannschaften lieferten sich eine echten Zermürbungskampf im Duell um Bronze. Dem 4:1 für Warnemünde folgte wenig später ein Strafwurfpfiff für Hamburg. Doch Steidler parierte eiskalt und so ging es mit 4:1 in die Halbzeitpause.

Im 3.Viertel legte die HSG erneut nach und führte nun mit 5:1. So leicht wollte sich der Gastgeber jedoch nicht geschlagen geben und die wendigen und jungen Spieler von HTB kämpften sich bravourös zurück ins Spiel. Warnemünde fiel in dieser Phase wenig ein und Tor-um-Tor schmolz der Vorsprung, ehe Hamburg den viel umjubelten 5:5-Ausgleich markierte. Mit etwas Glück rettete sich die HSG in die letzten Viertelpause. Voll fokussiert und konzentriert ging Warnemünde ins Schlussviertel, anders als bisher gegen die Hamburger, verlor man nie die Nerven und besonn sich auf die eigenen Stärken, trotz einiger Aussetzer im Spiel.

„Wir haben auf diesen Moment hingearbeitet. Hamburg hat damit nicht gerechnet und entsprechend tief hingen ihre Köpfe nach dem Spiel. Vor dem Beginn der Serie war klar: wer weniger Fehler macht, wird gewinnen. Sie und wir spielen oft nicht konstant, aber wir haben heute 3 Viertel funktioniert, dass gab den Ausschlag zum am Ende klaren Auswärtssieg, den wir natürlich extrem genossen haben,“ sagte Spielertrainer Christian Koth, der trotz Erkältung sein Team heute im und außerhalb des Beckens voll unterstützte.

Im Schlussviertel waren nun die Visiere runter geklappt und 3 Minuten lang verzweifelten erneut beide Sturmreihen an der gegnerischen Defensive, doch dann kamen die starken Minuten von Klaus Einhorn. Mit all seiner Erfahrung (spielte mit dem OSC Potsdam bereits international) und Klasse brachte er sein Team auf die Siegerstraße. Erst traf er zur 6:5-Führung, um eine Minute später durch geschicktes Stellungsspiel in Überzahl zum 7:5 zu treffen. Hamburg taumelte und Roman Gruchow schloss einen Konter nach Einhorn-Pass zur 8:5-Vorentscheidung ab. Warnemünde jubelte bereits, Totenstille bei Hamburg. Die Spieluhr zeigte noch 3 Minuten an und die HSG ließ sich diesen schmackhaften Auswärtssieg nicht mehr nehmen. Paul Helm besiegelte den Erfolg mit seinem Tor zum 9:5-Endstand. Somit liegen nun alle Trümpfe in Händen von Warnemünde. Wer die Serie zuerst mit 2 Siegen abschließt, gewinnt Bronze und ist Dritter. Spiel 2 findet am 27.5. um 15Uhr statt. Sollte Hamburg ein 3.Spiel erzwingen, findet es am 28.5. ab 14uUr statt, beide Partien in der Rostocker Neptunhalle!!! Doch zunächst feierte das Team sich und seine Helden: einen starken Torhüter Philipp Steidler und einen Klaus Einhorn in Bestform und er sagte nach dem Sieg: „Wir haben als Team funktioniert und nun müssen wir noch einmal genauso cool aufspielen, dann schlagen wir Hamburg auch zu Hause in der Neptunhalle.“

Eine Gratulation geht indes auch nach Laatzen. Im rein niedersächsischen Finale zwischen Hildesheim und Laatzen, behielt die Sportliche Vereinigung Laatzen die Oberhand mit 2 Siegen und ist somit Nordmeister 2017.

HSG in Hamburg: Philipp Steidler - Paul Helm (1 Tor), Klaus Einhorn (4), Jacob Groß, Niklas Heese (1), Rick Plaeschke, Nico Beuster (1), Roman Gruchow (2), Christian Koth, Jörg Behlendorf, Tim Wellnitz

Text und Bild: Jörg Behlendorf