Wasserball

25. November

HSG II in Lübeck

Wasserballer in Lübeck und Bremen siegreich

HSG Warnemünde II siegt in der 3.Liga, Jugend mit 2 Siegen

 

Am Freitagabend gastierte die 2.Mannschaft der HSG Warnemünde in der 3.Liga bei der SG Lübeck-Ahrensburg.

Mit einer Stark verjüngten und mit einigen Routiniers gespickten Mannschaft startete die HSG II holprig. HSGII-Kapitänin Jessica Hembus dazu: „Wir waren in der Konstellation praktisch nicht eingespielt und so stotterten wir uns ins Spiel hinein und haben am Ende als komplettere Mannschaft das glücklichere Ende gehabt.“ Warnemünde lag zunächst rasch mit 0:2 hinten, ehe zweimal jörg Behlendorf und einmal Enno Spiller die Partie zur 1.Viertelpause auf 3:2 drehten. Es blieb eine enge Partie, in der der Gastgeber letztmals zu Beginn des 3.Viertels mit 5:4 in Führung lag. Danach traf die HSG II stets die besseren Entscheidungen und spielte sich im Schlussviertel durch den Treffer von Jessica Hembus eine 10:7-Führung heraus. Lübeck kam jedoch noch einmal zurück und verkürzte drei Minuten vor dem Ende auf 10:11. Postwendend gelang der HSG II der finale Stachel, als niemand die zweite Dame im Team der HSG auf dem Zettel hatte. Mathilda Hoffmann zog freistehend aus acht Metern ab, der Ball zappelte im rechten oberen Eck, 12:10! Damit war sie die achte unterschiedliche Torschützin der HSG II am heutigen Spieltag. Danach schipperten die Gäste ihren 13:12(3:2, 1:2, 5:3, 4:5)-Auswärtssieg zum Saisonstart in den sicheren Heimathafen und entführten so die ersten Zähler für das eigene Konto.

Einen Tag später reiste die U18-Jugend der HSG nach Bremen zu ihrem Spieltag in der Nord-West-Liga. Im 1.Spiel gegen Bremen begannen sie forsch und führten im 2.Viertel bereits mit 7:1. Johannes Hess arbeitete sicher auf der Centerverteidigerposition und vorn konnte Fynn Urban als Center seine Klasse ausspielen. Den Schlusspunkt setzte Tammo Donath mit seinem Treffer zum klaren 14:6(3:1, 7:3, 2:1, 2:1). Im zweiten Spiel kurze Zeit später, lief es nicht so einfach für Warnemünde. Cuxhaven nutzte einfache Fehler eiskalt aus und so stand es nach dem 1.Viertel 2:2 und zur Halbzeit konnte sich Warnemünde nur knapp mit 6:4 behaupten. HSG-Kapitän Enno Spiller übernahm nun das Heft des Handelns und führte zusammen mit dem guten Torhüter Leonard Hochhausen zu einem am Ende sicheren und verdienten 12:7(2:2, 4:2, 3:1, 3:2)-Erfolg. Mit diesen zwei Siegen war im Vorfeld nicht wirklich zu rechnen, so dass die Freude über den gelungenen Auftakt in der Jugendliga entsprechend groß war.

HSG II in Lübeck: Stephan Behring (Torhüter) – Tim Hoffmann (1 Tor), Martin Hofmann, Enno Spiller (4), Friedrich Hess (1), Nicole Gerth, Fynn Urban, Johannes Hess (1), Fritz Hansen (1), Arwed Meissner, Jörg Behlendorf (2), Kapitänin Jessica Hembus (2), Mathilda Hoffmann, Trainer Christian Strege

 

HSG-U18-Jugend in Bremen: Leonard Hochhausen (Torhüter) – Dorian Hohlfeld, Fritz Hansen (4 Tore), Kapitän Enno Spiller (5), Friedrich Hess (2), Arvid Fohrberger & Oskar Hoffmann (beide nur gegen Bremen), Souheil Alwazir & Idil Yaldaz (beide nur gegen Cuxhaven), Carl G. Mündel (5), Arwed Meissner, Florian Winkler (1), Fynn Urban (6), Johannes Hess (2), Tammo Donath (1), Trainer Christian Strege, Betreuer Thomas Mündel & Adrian Reihs

Text u. Bild J. Behlendorf

16. November 2022

Mit Routinier Jörg Behlendorf in die neue Saison

Wasserballer am Wochenende gefordert

HSG Warnemünde mit Herren und Jugend Auswärts aktiv

 

An diesem Wochenende geht die Saison der Jugendwasserballer der HSG Warnemünde endlich los. Die HSG Warnemünde, die sich mit Spielern von Tri-Sport Schwerin erneut zusammen getan hat, reist mit der U1(-Mannschaft ins ferne Bremen zum Beginn der sogenannten Nord-West-Liga.

Im Horner Bad empfängt der Gastgeber SV Bremen die HSG am Samstag ab 12.30Uhr zum Saisonstart. Bei der in Turnierform ausgetragenen Runde agieren mehrere Teams in Ort und Stelle mehrfach, um die Kosten in Grenzen zu halten. Ab 14Uhr duelliert sich Warnemünde/Schwerin schließlich noch mit Neptun Cuxhaven. Weitere Teams sind der Hamburger TB62, SV Georgsmarienhütte, der WSW Rostock, sowie die SG Schöneberg, die aber erst zu späteren Terminen im neuen Jahr 2023 gegen Warnemünde antreten werden.

Für die 2.Herren der HSG Warnemünde endet und beginnt die Saison quasi mit einem Kuriosum. Eigentlich stand seit September noch ein Nachholtermin gegen den Vizemeister Kiel aus, doch nach mehreren Absagen und Verschiebungen, blieb dem Verband nichts anderes mehr übrig, als Ende Oktober eine 10:0-Wertung der HSG II zuzusprechen. So besiegt Warnemünde II zumindest auf dem Papier die Kieler und startet sogleich am Freitagabend in die neue Saison der 3.Liga. Dort ist Aufsteiger HSG Warnemünde I nicht mehr dabei, dafür rückt Keitum nach einem Jahr Pause wieder ins Teilnehmerfeld auf. Leider erneut nicht dabei sind die Teams des SV Meldorf, Uetersen oder Ahrensburg und Schwerin. Beide letztgenannte gehen zumindest als Spielgemeinschaften jeweils mit Lübeck(Ahrensburg) und Warnemünde(Schwerin) ins Rennen. So bleibt es allerdings beim Minimalfeld von nur vier Teams. Gegen Lübeck möchte die neuformierte HSG II natürlich einen Sieg einfahren und geht leicht favorisiert ins Spiel, nachdem in der Vorwoche bereits Kiel eindeutig gegen die Gastgeber von der Trave mit 14:7 gewinnen konnte.

Text und Bild: Jörg Behlendorf

 

U18-Jugend Warnemünde/Schwerin in der Nord-West-Liga, Horner Bad, Bremen:

19.11.2022, SV Bremen10 – HSG Warnemünde – 12.30Uhr

19.11.2022, Neptun Cuxhaven – HSG Warnemünde – 14Uhr

16. November 2022

Wasserballer trotz Pokal-Aus mit großem Herz und Werbung für den Sport

HSG Warnemünde unterliegt dem SV Weiden mit deutlich

 

Die HSG Warnemünde verlor erwartbar in der 2.Runde des deutschen Pokals gegen den SV Weiden aus der Oberpfalz/Bayern leider klar mit 1:19 (1:3, 0:4, 0:6, 0:6).

Für die Wasserballer der HSG war das Pokal-Aus am Ende zweitrangig. HSG-Trainer Christian Strege nach der Partie: „Wir haben im Vorfeld gesagt, wir wollen das Duell gegen den Bundesligisten genießen und die Chance die wir nicht haben, vielleicht nutzen. Es kam wie es kam, das ist überhaupt nicht schlimm. Es hat für meine Spieler großen Spaß gemacht, mal wieder gegen einen Bundesligaverein zu spielen. Das passiert uns nicht alle Tage und dafür haben wir uns in der 1.Halbzeit ganz gut geschlagen. In der 2.Halbzeit war die Fehlerquote dann zu hoch und Weiden agierte abgezockt. Es war dennoch eine echte Werbung für unseren Sport,“ resümierte Strege.

In der Tat stimmten die Rahmenbedingungen. Wenige Minuten vor dem Anpfiff füllte sich die Rostocker Neptunhalle immer mehr, bis kaum noch ein Platz frei war. Als dann schon gleich im Startviertel HSG-Torhüter Fabian Schulz eine Glanzparade nach der anderen zeigte und Peter Blumberg zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss traf, war die Stimmung in der Halle perfekt. Zum Leidwesen der Warnemünder, zog dann der SV Weiden unwiderstehlich Tor um Tor davon und siegte am Ende etwas zu hoch aber hochverdient mit 19:1. Von der 1. bis zur letzten Minute ließ die HSG jedoch nie locker und vergab die wenigen sich bietenden Torchancen und hätte im Spielverlauf eigentlich ein wenig mehr Ergebniskosmetik betreiben können, doch die Gäste konterten die HSG eiskalt aus. So zog Weiden schlussendlich ins Achtelfinale des DSV-Pokals ein. Die 3.Runde wird erst am 21.Januar im neuen Jahr ausgespielt.

HSG-Kapitän Niklas Heese fügte an: „Natürlich ist es im 1.Moment schwierig einer 1:19-Niederlage etwas Positives abzugewinnen, doch haben wir schon durch den Sieg gegen Hamm in Runde 1 unser Soll erfüllt und so haben wir gegen Weiden ohne Druck spielen können. Ein Riesenlob geht dabei an unseren Torhüter. Fabian hat wahnsinnig gehalten und die vollbesetzte Neptunhalle hat heute allen verdeutlicht, wie großartig dieser Sport und die Stimmung beim Wasserball sein kann. Immerhin sitzen die Zuschauer stets im Trockenen und Warmen,“ schmunzelte Heese am Ende.

Text u. Foto: J. Behlendorf

 

HSG gegen Weiden: Fabian Schulz (Torhüter) – Adrian Reihs, Jacob Groß, Jonte T. Briese, Kapitän Niklas Heese, Maurizio Reitzig, Roman Gruchow, Konrad Meyer, Jörg Behlendorf, Kourosh Behradfar, Peter Blumberg (1 Tor), Ben Ramforth

 

DSV-Pokal 2.Runde, Termine:

05.11., 16.00Uhr, Duisburger SV 98 – SV Würzburg 05 – 15:13

05.11., 18.00Uhr, SGW Rhenania/BW Poseidon Köln – SV Poseidon Hamburg – 17:4

05.11., 18.00Uhr, SV Cannstatt – Düsseldorfer SC – 10:8

05.11., 18.00Uhr, SC Neustadt – SV Bayer Uerdingen 08 – 9:11

05.11., 18.00Uhr, SV BW Bochum – SV Krefeld 72 – 12:11

05.11., 19.00Uhr, SC Wfr. Fulda – WU Magedeburg – 8:6

06.11., 14.30Uhr, HSG Warnemünde – SV Weiden 1921 – Rostocker Neptunhalle – 1:19

20.11., 13.30Uhr, SVV Plauen – SC Wedding Berlin

DSV-Pokal, Achtelfinale 21.1.2023, Auslosung noch offen

02. November 2022

U17 Wasserballerinnen des WSW Rostock werden fünfte im Deutschen Pokal

 

Der WSW Rostock nahm erstmalig am Deutschen Wasserball-Pokal der weiblichen U17 teil. Ausrichter war der SV Bayer Uerdingen 08. Außerdem waren in der Endrunde mit dabei: SSV Esslingen, SC Chemnitz 1982, Aachener SV 06 und SV Blau-Weiß Bochum. Der WSW spielte zum Auftakt am Freitagabend gegen den Gastgeber. In der ausgeglichenen Partie ging der WSW überraschend zwei Mal in Führung. Erst im letzten Viertel setze sich Uerdingen mit drei Toren ab und gewann mit 11:8 (1:1, 4:2, 1:2, 5:3).

Am zweiten Wettkampftag besiegte der WSW die Mädchen aus Aachen mit 13:3 (2:1, 1:0, 3:1, 7:1). Die erste Hälfte der Partie war stark umkämpft. Ab dem dritten Viertel dominierten dann die Mecklenburgerinnen – besonders durch einige gelungene Konter. In den nächsten beiden Spielen am Samstagabend und Sonntagfrüh traf der WSW auf die besten beiden Teams des diesjährigen Pokal-Wettbewerbs und hatten keine Chance: Bochum 3:21 und Esslingen 6:21. Esslingen wurden im Finale durch ein 17:7 gegen Bochum Deutscher Pokalsieger.

Zum Abschluss gegen Chemnitz rechneten sich die Rostockerinnen noch einige Chancen aus für eine bessere Platzierung. Doch mit nur einer halben Stunden Pause zwischen dem vierten und fünften Spiel war nicht mehr als ein 1:22 drin. Chemnitz holte damit verdient den dritten Platz vor Uerdingen, Rostock und Aachen.

„Wir haben hier in Krefeld unseren ersten Sieg geholt und waren auch gegen Bayer Uerdingen gleichwertig. Mit fünf Spielen über 4x8 Minuten effektive Spielzeit innerhalb von 43 Stunden war das für die Mädchen wie der erste Marathonlauf. Wir werden auf Einladung des DSV ab Dezember 2022 in der U16 Bundesliga für den weiblichen Nachwuchs starten, welche gerade als neuer Wettbewerb etabliert werden soll.“ - so WSW-Trainer Uwe Richter nach dem Pokalerlebnis.

Text: U. Richter

 

Foto (privat) hinten von links: Marie Ziems, Marit Schimanski (1 Tor), Lilly Kröger (6), Lina Kob, Leni Westendorf, Kateryna Miftakhova (14); vorne von links: Victoria Altenburg (1), Victoria Roth (2), Victoria Vassermann (3), Emma Bodenburg (4)

28. Oktober 2022

Abendroth-Pokal Berlin 2022

Wasserballer mit erfolgreicher Vorbereitung in Berlin

HSG Warnemünde mit breiter Brust zum Pokalfight

 

Die HSG Warnemünde absolvierte am vergangenen Wochenende den traditionsreichen Abendroth-Pokal beim gastgebenden SC Wedding Berlin. In der Hammer-Gruppe A, gespickt mit dem polnischen Vertreter Gorzow und Zweitliga-Ost-Topteam Magdeburg, setzte es 2 hauchdünne Niederlagen und so sprang am Ende nur ein 5.Rang im Turnier heraus, der jedoch die wahre Leistung der HSG nicht komplett widerspiegelt.

Im 1.Spiel gegen ALFA Gorzow agierte beide Teams auf Augenhöhe. Der Ex-Weddinger Maurizio Reitzig erzielte das zwischenzeitliche 5:5. Am Ende konnte HSG’s Iraner Kourosh Behradfar in der letzten Spielsekunde nur noch den 9:10-Anschlusstreffer markieren. Im 2.Duell gegen die WU Magdeburg ähnelte sich das Bild. Warnemünde hielt sehr gut gegen die cleveren Bördestädter, schwamm aber fast die gesamte Spieldauer über einem Rückstand hinterher. Den Schlusspunkt setzte Warnemündes Konrad Meyer zum 5:7-Endstand. Somit stand fest, dass es beim Freundschaftsturnier nur zum Spiel um Platz 5 gehen würde. „Wir haben erstaunlich stark agiert. Unsere Abwehr scheint unser Prunkstück zu bleiben. Nur im Angriff vergeben wir entweder die wenigen Chancen oder aber lassen uns gegen homogene Abwehrreihen zu sehr einschüchtern. In der Summe bis hier her aber eine super Leistung, da wir als Zweitliga-Aufsteiger hier klarer Außenseiter gelten,“ sagt HSG-Trainer Strege nach dem 1.Turniertag.

Am Sonntag gelang der HSG im Platzierungsspiel gegen eine Berliner-Allstarmannschaft ein überraschend klarer 16:4-Sieg, wo beides passte: Abwehr top, Angriff top. Acht verschiedene Torschützen und mit ihrem Amerikaner Peter Blumberg gar einen Vierfachschützen im Protokoll. Das Spiel um Platz drei gewann Magdeburg deutlich mit 17:10 gegen ihren Ligakonkurrenten und Gastgeber SC Wedding, in deren Team sogar noch HSG-Torhüter Fabian Schulz etwas Spielpraxis im Feld sammeln durfte. Das Finale ging denkbar knapp mit 10:9 für die 2.Vertretung des Bundesligisten SG Neukölln aus. Mit dieser, trotz der 5.Position, tollen Turnierleistung zeigt sich die HSG in guter Form und geht daher durchaus mit breiter Brust ins Unterfangen 2.Pokalrunde gegen den haushohen Favoriten SV Weiden aus der Bundesliga, nachdem man in der 1.Runde am 15.10. zu Hause Rote Erde Hamm überraschend mit 8:5 ausschaltete.

Nach einigem Hin und Her hinter den Kulissen, konnte man sich auf den Spieltermin 6.11.2022 ab 14.30Uhr in der Rostocker Neptunschwimmhalle einigen. Ursprünglich wäre das Pokalspiel am 12.11. zur Austragung gelangt, doch nach dem Veto-Recht (weil eigentliche alle Spiele am 5.11. absolviert werden sollten) der Oberpfälzer wurde besagter Sonntag in knapp einer Woche gefunden.

Text u. Foto: J. Behlendorf

HSG in Berlin: Fabian Schulz (Torhüter) – Adrian Reihs (2 Tore), Jacob Groß (1), Jonte T. Briese(1), Daniel Thiele (2), Kapitän Niklas Heese (4), Maurizio Reitzig (3), Roman Gruchow (1), Konrad Meyer (4), Kourosh Behradfar (5), Peter Blumberg (7), Ben Ramforth

 

Spielplan Abendroth-Pokal 2022, Kombibad Seestraße, Berlin:

22.10.2022, zwei 3er-Gruppen

1 13.30 Uhr, A ALFA Gorzow – HSG Warnemünde 10:9

2 14.20 Uhr, B SC Wedding Berlin – SG Neukölln II 5:11

3 15.10 Uhr, A Gorzow – Magdeburg 6:5

4 16.00 Uhr, B Wedding – Allstars 18:6

5 16.50 Uhr, A Warnemünde – Magdeburg 5:7

6 17.40 Uhr, B Neukölln II – Allstars 10:6

23.10.2022, K.O.-Duelle

7 09.30 Uhr, Spiel um Platz 5 – Warnemünde – Allstars 16:4

8 11.00 Uhr, Spiel um Platz 3 – Magdeburg – Wedding 17:10

9 12.30 Uhr, Finale Gorzow – Neukölln II 9:10

  

DSV-Pokal 2.Runde, Termine:

05.11., 16.00Uhr, Duisburger SV 98 – SV Würzburg 05

05.11., 18.00Uhr, SGW Rhenania/BW Poseidon Köln – SV Poseidon Hamburg

05.11., 18.00Uhr, SV Cannstatt – Düsseldorfer SC

05.11., 18.00Uhr, SC Neustadt – SV Bayer Uerdingen 08

05.11., 18.00Uhr, SV BW Bochum – SV Krefeld 72

05.11., 19.00Uhr, SC Wfr. Fulda – WU Magedeburg

06.11., 14.30Uhr, HSG Warnemünde – SV Weiden 1921 – Rostocker Neptunhalle, EINTRITT FREI; DERZEIT KEINE CORONA-BESCHRÄNKUNGEN,

20.11., 13.30Uhr, SVV Plauen – SC Wedding Berlin

DSV-Pokal, Achtelfinale 21.1.2023

 

19. Oktober

Wasserballern gelingt der Pokal-Coup und Einzug in die 2.Runde

HSG Warnemünde bezwingt Rote Erde Hamm mit 8:5

 

Überraschung geglückt! Die Wasserballer der HSG Warnemünde haben in der 1.Runde des DSV-Pokals die Westfalen von Rote Erde Hamm knapp mit 8:5 (2:0, 0:1, 3:1, 3:3) besiegt.

Vor dem Spiel waren beide Trainer gleichermaßen ahnungslos wie motiviert. Warnemünde und Hamm kannten einander gar nicht und so begann die Partie offensiv beidseitig mit einer großen Portion Vorsicht. Der Ehemalige 11malige Rekordmeister Hamm (Zuletzt in 1975 Meister und zuletzt 2009 erstklassig, 2022 freiwilliger Rückzug aus der 2.Liga-West in die 4.Liga-West) ging dennoch vom Papier her als Favorit ins Spiel. HSG-Youngster Konrad Meyer nutzte jedoch gleich zu Beginn abgeklärt und schlitzohrig zwei Chancen und so führte der Gastgeber überraschend mit 2:0. Im 1.Viertel passierte danach wenig, da vor allem die Defensivreihen überzeugten und wenig klare Torchancen zuließen. Im 2.Viertel neutralisierten sich beide Teams noch mehr. HSG-Keeper Fabian Schulz hielt sensationell und bewahrte in mehreren kniffligen Situationen sein Team vor Gegentoren. Im Angriff von Warnemünde landeten die Würfe leider zu oft gar neben des Gegners Gehäuse und Hamm gelang nach zähem Ringen zumindest der Anschluss auf 1:2 zur Halbzeit.

Beide Teams agierten auf Augenhöhe und legten mehr und mehr ihre Scheu ab. Hamm spekulierte dabei immer öfter auf Konter und stand sehr tief. Warnemünde biss sich die Zähne aus, ehe die wichtigen Minuten von Routinier Christian Koth kamen. Eingeleitet wurde die Sturm- und Drangphase der Hausherren durch den Treffer per Strafwurf von ihrem US-Amerikaner Peter Blumberg zum 3:1, danach agierte Koth sowohl in Abwehr wie Angriff gedankenschnell und brachte die HSG mit zwei Toren in Folge zum 5:1 auf die Siegerstraße. Die sehr gut besetzte Rostocker Neptunhalle jubelte, doch kurz vor dem Ende des 3.Viertels gelang dem Gast der 2:5-Anschluss. Es war weiterhin extrem spannend. Im Schlussviertel waren beide Visiere endgültig unten. Hamm warf alles in die Waagschale und die HSG nutzte die schwimmerische Überlegenheit zu weiteren Toren. Der iranische Neuzugang Kourosh Behradfar erhöhte auf 6:2, der Gast steckte nicht auf und brachte die HSG mit zwei Treffern zum 4:6 erneut ins Zittern. HSG-Center Adrian Reihs traf im Konter drei Minuten vor dem Ende zum erlösenden 7:4. Rote Erde Hamm kam zwar nochmal auf 5:7 heran aber 49 Sekunden vor dem Ende besiegelte Christian Koth mit seinem 3.Treffer den vielumjubelten 8:5-Heimerfolg im deutschen Wasserball-Pokal. HSG-Trainer Christian Strege nach der Partie: „Wir haben mit Fabian Schulz im Tor einen grandiosen Rückhalt gehabt, das Team hat auf allen Positionen funktioniert und als dann noch Christian mit seinen Aktionen das Spiel in die entscheidende Richtung lenkte, kannte unsere Freude keinen Grenzen mehr.“

Mit dem Abpfiff war dann klar, es geht für die HSG in die 2.Runde, diese wird am 5.11. ausgetragen. Da Warnemünde die Neptunhalle wegen einer Terminkollidierung dort nicht zur Verfügung hat und erneut Heimrecht genießt, wird deren Zweitrundenmatch erst am 12.11.2022 ausgetragen. Die Auslosung hierzu steht noch aus, fest steht allerdings, dass es ein Bundesligavertreter sein wird, die allesamt in der 1.Runde ein Freilos hatten. Alle drei zukünftigen Zweitligakonkurrenten der HSG schieden in der 1.Runde aus. Hildesheim verlor bei Wedding Berlin mit 9:11, Laatzen unterlag zu Hause Cannstatt mit 12:16 und der Hamburger TB62 unterlag ersatzgeschwächt dem SVV Plauen gar mit 4:19.

Text u. Foto: J. Behlendorf

 

HSG gegen Hamm:

Fabian Schulz (Torhüter) – Adrian Reihs (1 Tor), Felix Schenk, Jonte Tristan Briese, Daniel Thiele, Kapitän Niklas Heese, Maurizio Reitzig, Roman Gruchow, Konrad Meyer (2), Christian Koth (3), Kourosh Behradfar (1), Peter Blumberg (1), Ben Ramforth

 

DSV-Pokal, 1.Runde:

15.10.2022, SGW Essen – SC Neustadt                                  9:26       

15.10.2022, HSG Warnemünde – Rote Erde Hamm                8:5 (2:0, 0:1, 3:1, 3:3)

15.10.2022, SV Zwickau – SC Wfr. Fulda                                11:14

15.10.2022, SC Wedding Berlin – SC Hellas Hildesheim         11:9

15.10.2022, WU Magdeburg – Aachener SV                            20:2

15.10.2022, SpVg Laatzen – SV Cannstatt                              12:16

15.10.2022, SVV Plauen – Hamburger TB62                           19:4

22.10.2022, SV BW Bochum – SG Stadtwerke München

 

DSV-Pokal, 2.Runde, 5.11.2022 / 12.11.2022, Auslosung noch offen

DSV-Pokal, Achtelfinale, 21.1.2023

13. Oktober

Herren-Wasserballer mit Jahreshöhepunkt DSV-Pokal am Samstag

HSG Warnemünde empfängt Traditionsklub Rote Erde Hamm

 

Für die Herren der HSG Warnemünde steht am kommenden Samstag, den 15.Oktober das absolute Highlight des Kalenderjahres 2022 an. Über den norddeutschen Pokal qualifizierte sich das Team für den gesamtdeutschen Pokalwettbewerb und bekam ein attraktives Los für die 1.Runde zugesprochen.

Mit dem Team von Rote Erde Hamm, kommt nicht irgendein Verein nach Rostock, sondern ein mit 11 Titeln dekorierter ehemaliger nationaler Rekordmeister. Freilich liegt deren letzter Titel schon länger zurück (1975), dennoch agierte der zuletzt 1999 erstklassig spielende Verein als Zweitligist in NRW eine gewichtige Rolle. Doch den Verein traf ein radikaler Umbruch, nachdem sie 2022 noch Siebter in der der2.Liga-West wurden und musste derart viele Abgänge verzeichnen, dass sie 2023 in der Verbandliga (4.Liga) einen Neuaufbau starten müssen.

Unter diesen Vorzeichen besteht naturgemäß für den 3.Liga-Meister Warnemünde eine „Chance“ aufs Weiterkommen. Die HSG kann ihrerseits aus dem Vollen schöpfen und geht voll motiviert in die Partie gegen Hamm. „Sie haben immer noch einen Stamm von 7 bis 8 Arrivierten und füllen den Rest des Teams mit U16-Jugendspielern auf. Wir müssen geduldig spielen und vielleicht ergibt sich die Chance auf den Heimsieg, je länger das Spiel andauert,“ mahnt HSG-Trainer Christian Strege im Vorfeld zur Besonnenheit. Gemäß dem Sprichwort, dass ein angeschlagener Boxer gefährlicher sein kann, als ein fitter Gegner.

Anpfiff zur Partie am Samstag ist 15.30Uhr in der Rostocker Neptunschwimmhalle bei freiem Eintritt und keinerlei Coronabeschränkungen für Zuschauer. Daher besteht auch die Hoffnung der HSG Warnemünde, vor möglichst vollen Rängen mit den Zuschauern im Rücken die kleine Sensation gegen Hamm zu packen und vielleicht in die 2.Pokalrunde einziehen zu können.

Text u. Foto: J. Behlendorf

 

DSV-Pokal, 1.Runde:

15.10.2022, 14Uhr, SGW Essen – SC Neustadt

15.10.2022, 15.30Uhr, HSG Warnemünde – Rote Erde Hamm, Neptunhalle, Eintritt Frei

15.10.2022, 17Uhr, SV Zwickau – SC Wfr. Fulda

15.10.2022, 17.30Uhr, SC Wedding Berlin – SC Hellas Hildesheim

15.10.2022, 18Uhr, WU Magdeburg – Aachener SV

15.10.2022, 18Uhr, SpVg Laatzen – SV Cannstatt

15.10.2022, 19Uhr, SVV Plauen – Hamburger TB62

22.10.2022, 17.30Uhr, SV BW Bochum – SG Stadtwerke München

 

DSV-Pokal, 2.Runde, 5.11.2022

DSV-Pokal, Achtelfinale, 21.1.2023

28. September 2022

WSW-Kapitän Tammo Sweers

16-Wasserballer des WSW Rostock beenden die Deutschen Meisterschaft mit dem 10. Platz

 

Die U16-Wasserballer des WSW Rostock beenden zum Saisonabschluss die Deutschen Meisterschaft bei erstmaliger Teilnahme mit einem sehr guten 10. Platz. Vor heimischem Publikum gab es drei klare Niederlagen gegen den ASC Duisburg (8:32), Spandau 04 (9:16) und Post SV Nürnberg (6:22). Nur gegen Spandau konnte phasenweise Gleichwertigkeit hergestellt werden. So gewann der WSW wenigstens das dritte Viertel mit 3:0.

Der WSW spielte mit: Alban Aland und  Til Hippchen im Tor - Kolja Kleiner (1 Tor), Tammo Sweers (5), Keno Brügge, Marius Schimanski (1), Marian Kob (11), Franz Lantow, Anton Haack, Julius Pannier, Finley von Samson-Himmelstjerna, Max Papenfuß, Amar Mahmutovic (2), Ole Kopitzki (3)

Bevor die neue Saison startet gibt es nur fünf Wochen Vorbereitungszeit. Dann stürzt sich der WSW Rostock in das Abenteuer U18 Bundesliga. Dort starten zwölf Teams in zwei Gruppen (siehe unten). Der Spielmodus sieht eine Hin- und Rückrunde vor.  Danach werden die Relegation und die Platzierungen in Turnierform gespielt. Der WSW wird mit Abstand das jüngste Team stellen. Vom 19-köpfigen Kader sind allein zehn Spieler im jüngsten Jahrgang (2008) und im ältesten Jahrgang (2005) haben die Ostseestädter keinen einzigen Spieler im Aufgebot.

 

Gruppe A U18 Bundesliga

White Sharks Hannover, Post Nürnberg, SV Krefeld 72, ASC Duisburg, SC Potsdam, SV Cannstatt

Gruppe B U18 Bundesliga

SV Blau-Weiß Bochum, Hamburger TB von 1862, Wasserport Warnow Rostock, Wfr. Spandau 04, SG Neukölln Berlin, SC Neustadt/Weinstraße

Text u. Foto: U. Richter (WSW)

 

19. September

Turniersieg für die U15 weiblich des WSW Rostock in Oxstedt

 

Nach der Übernachtung in Zelten folgte am Sonntag eine Sichtung für die Nordauswahl, die Anfang Oktober bei einem Landesgruppenvergleich in Krefeld an den Start gehen soll. Der WSW Rostock konnte fünf Spielerinnen (Victoria R., Victoria V, Marie, Marit und Elisa) in die engere Auswahl bringen. Nordauswahl-Trainer Erik Bukowski aus Hannover konnte sich allerdings bisher nicht zu einer endgültigen Entscheidung für die Nominierung durchringen.

WSW-Trainerin Charlotte Richter mit einem Fazit: „Ich konnte in allen drei Partien komplett durchwechseln. Meine Mädchen hatten hier viel Spaß, besonders als wir zum Abschluss am Sonntag gegen eine Auswahl der anderen drei Vereine eine ausgeglichene Partie hingelegt haben. Vielen Dank auch an Udo Kattenberg aus Cuxhaven, der mit seiner Idee mal ein reines Mädchenturnier auszurichten voll ins Schwarze getroffen hatte.“

Text: U. Richter

Foto (privat) hinten von links: Kateryna Miftakova,  Victoria Vassermann, Marie Ziems, Lilly Kröger, Marit Schimanski, Elisa Zopf

Foto Mitte von links: Greta Pannier, Käthe Herrmann, Lilly Jähn, Victoria Roth, Thea Böhnke

Foto vorne von links: Vivienne Roth, Lola Finze, Sam Mia Spannenkrebs

 

06. September 2022

HSG Neuzugang Kourosh Behradfar

Wasserballer im Norddeutschen Pokal mit Ausrufezeichen

HSG Warnemünde 3. Im NSV-Pokal-Wettbewerb 2022

 

Für die Wasserballer der HSG Warnemünde gab es am Ende des Tages einiges an Lob, nichts Zählbares und dennoch eine gute Erkenntnis.

Beim norddeutschen Wasserball-Pokal 2022 siegte erwartungsgemäß Gastgeber SpVg Laatzen vor Hellas Hildesheim und dem Dritten HSG Warnemünde.

Den Beginn machten Laatzen und die HSG. Außenseiter Warnemünde begann giftig und hielt mit 1:2 das Spiel völlig offen. Danach dominierte Laatzen jedoch das Geschehen und zog souverän davon. Als Aufsteiger aus der 3.Liga tat sich die HSG gegen den ehemaligen Bundesligisten und Titelkandidaten in Liga Zwei vor allem offensiv erwartbar schwer, doch die Mannen um Trainer Christian Strege zogen sich achtbar aus der Affäre und er resümierte: „Ein schweres Spiel gleich zu Beginn der Saison. Wir mussten uns im Spielverlauf erst auf die härter Gangart einstellen, haben aber bis zum Schluss gegen gehalten und eine solide Leistung gezeigt.“ Zur Halbzeit lag die HSG 2:9 hinten, Keeper Fabian Schulz zeigte mehrere Glanzparaden, Tom Plaeschke und Niklas Heese verkürzten auf das Zwischenzeitliche 4:11, doch am Ende war es vor allem ihr torgefährlichster Mann Michael Hahn, der mit insgesamt sechs Treffern dem Gastgeber zum 19:6(2:1, 7:1, 3:2, 7:2)-Sieg führte.

Im eng getakteten Turnierplan startete für Warnemünde bereits eine Stunde nach Abpfiff die 2.Partie des Tages, nun gegen den SC Hellas Hildesheim. Die HSG legte ohne Furcht los und durch den Treffer von Konrad Meyer, lautete der 1.Pausenstand gar 3:2-Führung für Warnemünde. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. In diesem torreichen Duell zeigten beide Teams eine eher schwache Verteidigung und so boten sich den Zuschauern viele feine Torszenen im Minutentakt. Der Wendepunkt im Spiel stellte das 3.Viertel dar. Die HSG hatte schon Kräfte beim Auftakt gelassen und Hildesheim übernahm nun das Zepter. Ihr Ilja Immermann markierte als Toptorschütze dieses Spiels alleine Vier seiner Sechs Tore in diesem Abschnitt. Die HSG ging mit einer Hypothek von 7:12 ins Schlussviertel und angeführt von ihrem Kapitän Niklas Heese konnte zumindest das Viertel mit 7:5 gewonnen werden, leider ging das Spiel dennoch knapp mit 14:17(3:2, 1:3, 3:7, 7:5) verloren.

„Der NSV-Pokal gilt seit Jahren als Gradmesser für die kommende Spielzeit und wir gehen als Aufsteiger der 3.Liga ins Haifischbecken 2.Liga-Nord, wo das Niveau vor allem in der Breite um ein Vielfaches höher ist, als in der 3.Liga, so dass wir uns mit der heutigen Leistung eigentlich vor Niemandem verstecken müssen. Es steckt zwar noch viel Arbeit drin aber wir haben heute ein echtes Ausrufezeichen gesetzt, zumal wir Auswärts auf eine Handvoll Spieler verzichten mussten, die uns sicherlich zu Hause und auch sonst weiter verstärken werden,“ sagte HSG-Trainer Strege nach dem NSV-Pokal. Den Titel holte sich indes Laatzen mit einem deutlichen 21:11-Sieg über Hildesheim.

Sein Debüt im HSG-Dress feierte heute Kourosh Behradfar. Der 33-jährige Iraner und ehemalige U16-Nationalspieler seines Landes verstärkt die HSG auf der rechten Außenposition ab dieser Saison. Er war mit zwei Treffern auch schon erfolgreich. Besser machte es der 2.Linkshänder im Team von Warnemünde. Tom Plaeschke belegte in der Torschützenliste mit seinen fünf Toren den 4.Platz, Erster wurde auch hier mit Michael Hahn (15Tore) ein Laatzener.

Text u. Foto: J. Behlendorf

HSG im NSV-Pokal in Laatzen:

Fabian Schulz (Torhüter) – Adrian Reihs (1 Tor), Jacob Groß (nur gegen Laatzen), Ben Ramforth (nur gegen Hildesheim), Jonte Tristan Briese (1), Daniel Thiele (1), Kapitän Niklas Heese (2), Maurizio Reitzig (1), Roman Gruchow, Konrad Meyer (4), Tom Plaeschke (5), Kourosh Behradfar (2), Peter Blumberg (3), Felix Schenk

 

Spielplan, NSV-Pokal, 3.9.2022, Spielort Laatzen

3.9.22, 14Uhr, SpVg Laatzen – HSG Warnemünde                       19:6 (2:1, 7:1, 3:2, 7:2)
3.9.22, 16.30Uhr, SC Hellas Hildesheim – HSG Warnemünde      17:14 (2:3, 3:1, 7:3, 5:7)
3.9.22, 19Uhr, SpVg Laatzen – SC Hellas Hildesheim                   21:11

06. September 2022

U16 Wasserballer des WSW Rostock werden Norddeutscher Vizemeister

 

Die U16-Wasserballer des WSW Rostock starteten erstmalig bei einer Norddeutschen Meisterschaft und wurden auf Anhieb Vizemeister. Das Auftaktspiel gegen Hellas Hildesheim begann für den WSW mit einem Fehlstart. Mitte des zweiten Viertels führte Hellas verdient mit 6:2. Wenige Minuten später beim Stand von 5:7 musste der gegnerische Spielmacher wegen einer Tätlichkeit gegen WSW-Kapitän Tammo Sweers die Kappe absetzen. Das war der spielentscheidende Moment, denn der Gastgeber gewann am Ende doch deutlich mit 14:9 die erste Partie.

Am zweiten Wettkampftag musste der WSW zuerst gegen die White Sharks Hannover antreten und waren gegen die Jungs vom Bundesleistungszentrum beim 38:1 chancenlos. Um den Vizemeistertitel ging es dann im abschließenden Spiel gegen den HTB Hamburg. Der WSW-Start war mit einem 1:4 nach dem ersten Viertel wieder schlecht. Doch schon zur Halbzeit konnten die Mecklenburger ausgleichen. Die zweite Halbzeit wurde dann äußerst spannend. Die Rostocker konnten zwei Minuten vor Ende erstmalig mit 9:8 in Führung gehen und verteidigten sie mit ein bisschen Glück bis zum Schlusspfiff.

Der kroatische WSW-Trainer Vinko Rossi zum Erfolg seines Teams: „Wir hatten nach langer Spielpause und Vorbereitungszeit nun endlich den ersten großen Höhepunkt und konnten uns mit dem zweiten Platz im Norden erfolgreich für die Deutsche Meisterschaft in drei Wochen qualifizieren. Ziel ist dort das Erreichen der Endrunde der besten acht Teams.“

Foto (privat) hinten von links: Trainer Vinko Rossi, Kolja Kleiner (6 Tore), Tammo Sweers (4), Keno Brügge, Cay Ahlers (1), Marius Schimanski (1), Marian Kob (6), Franz Lantow (4)

Vorne von links: Anton Haack, Julius Pannier (2), Finley von Samson-Himmelstjerna, Max Papenfuß, Til Hippchen, Nikita Linker, Davith Durin

Text: U. Richter

01. September 2022

Konrad Meyer von der HSG

Wasserballer im Norddeutschen Pokal Außenseiter

HSG Warnemünde reist nach Laatzen zum NSV-Pokal

 

Am Samstag geht es schneller als erwartet los für die Herren der HSG Warnemünde. Nachdem der Aufstieg mit Titel in der 3.Liga im Juni perfekt gemacht wurde und nun erst die Planungen für die 2.Liga-Nord laufen, geht es im norddeutschen Verband bereits um die ersten Ehren.

Eigentlich haben mit Gastgeber Laatzen, Hildesheim, Hamburg und Warnemünde vier Teams gemeldet, jedoch zog der Hamburger TB62 kurzfristig seine Meldung zurück, so dass die drei verbliebenen Mannschaften am Samstag in niedersächsischen Laatzen um den Pokal2022 kämpfen.

Durch die Teilnahme am NSV-Pokal sind alle drei zudem für den übergeordneten deutschen Pokalwettbewerb qualifiziert. „So können wir ohne Druck aufspielen, hatten uns gegen Hamburg allerdings Siegchancen ausgerechnet, was sich ja nun erledigt hat. Laatzen und Hildesheim sind arrivierte und eingespielte Teams, da wird es schwer werden gegen beide etwas zu holen,“ kommentiert HSG-Kapitän Niklas Heese die Vorbereitung.

Es ist der Aufgalopp für die neue Saison, obgleich rein theoretisch die alte noch gar nicht abgeschlossen ist, da in der 3.Liga zumindest noch die HSG Warnemünde II gegen Kiel ein Nachholspiel am 18.9. absolvieren muss. Aufgrund der Corona-Nachwehen kam es zu diesem späten Termin in der 3.Liga, in der die HSG Warnemünde I ungeschlagen blieb.

Text u. Foto: J. Behlendorf

 

Spielplan, NSV-Pokal, 3.9.2022, Spielort Laatzen

3.9.22, 14Uhr, SpVg Laatzen – HSG Warnemünde
3.9.22, 16.30Uhr, SC Hellas Hildesheim – HSG Warnemünde
3.9.22, 19Uhr, SpVg Laatzen – SC Hellas Hildesheim

04. Juli 2022

Christian Koth, 7 Tore, Meister u. Torschützenkönig

Wasserballer mit Kantersieg zur perfekten Meisterschaft

HSG Warnemünde I lässt Lübeck beim 33:3 keinerlei Chance

 

Am Letzten Spieltag fertigte der designierte Meister HSG Warnemünde I die Gastgeber der SG Lübeck-Ahrensburg mit einem überdeutlichen 33:3(8:0, 8:1, 11:1, 6:0)-Sieg ab.

Auch in ihrem letzten Saisonspiel ließen sie ihren Gastgebern nicht den Hauch einer Chance und beendeten die Saison somit ungeschlagen. Bei Sechs Spielen standen nun sechs klare Siege zu Buche. Beim Auswärtssieg begann Jacob Groß das Torfestival bereits nach 46 Sekunden. Mit seinem Treffer zum 8:0 schickte der US-Amerikaner Peter Blumberg beide Teams in die 1.Viertelpause. Schon jetzt war der Ausgang klar. Die Warnemünder waren vor allem durch ihre schwimmerische Überlegenheit nicht zu stoppen. Allen voran Christian Koth, der heute mit sieben Toren erfolgreichster Werfer war, schraubte die HSG die Führung zur Halbzeit auf 16:1 hoch. Am Ende stand ein 33:3 auf der Anzeigetafel und die HSG krönte ihre beeindruckende Saison mit 129:12 Toren und 12:0 Punkten. Christian Koth wird zudem mit seinen 24 Toren in der Saison Torschützenkönig werden. Dabei verpasste er sogar ein Spiel und kam so „nur“ zu fünf Einsätzen. Theoretisch könnte ihn noch der Kieler und gebürtige Schweriner Carsten Eschrich abfangen, da am 18.9. das letzte Ligaspiel anstünde, doch dazu müsste er schon 13 Tore markieren, was absolut unvorstellbar ist. Ohnehin sind alle Positionen fest bezogen und das Spiel der HSG II gegen Kiel Mitte September hat nur noch Kür-Charakter.

HSG-Kapitän Niklas Heese nach der Partie: „Wir freuen uns über die perfekte Saison ohne Punktverlust. Mal sehen wo nun die Reise hingeht und was wir in der kommenden Saison erreichen können. Der Aufstieg in die 2.Liga-Nord ist nur noch organisatorische Formsache aber Genaueres ist erst im September verkündbar.“

Für Warnemünde geht es nun in die wohlverdiente Sommerpause zur Ferienzeit in Mecklenburg-Vorpommern, ehe es ab dem 15.August wieder mit dem Training in der Rostocker Neptunhalle weitergeht, die wie gewohnt in dieser Zeit geschlossen bleibt.

Text u. Foto: Jörg Behlendorf

 

Aufstellung HSG I: Gianmarco Serio (Torhüter) – Adrian Reihs (6 Tore), Jacob Groß (2), Jonte T. Briese (2), Kapitän Niklas Heese (1), Maurizio Reitzig (4), Fabian Schulz (3), Christian Koth (7), Peter Blumberg (6), Felix Schenk (2)

24. Juni 2022

Torhüter Stephan Drawert

Wasserballer ringen Lübeck nieder und sind Dritter

HSG Warnemünde II überrascht in Lübeck mit klaren 13:4-Auswärtssieg

 

Am vergangenen Freitag überraschte die HSG Warnemünde nicht nur den Gegner sondern auch sich selbst. Mit einem klaren 13:4(4:1, 4:0, 4:1, 1:2)-Auswärtserfolg bei der SG Lübeck-Ahrensburg kehrten die Wasserballer zurück nach Rostock und schoben sich in der Tabelle vor auf Rang Drei.

Im Hinspiel hatte es noch eine empfindliche 9:12-Heimpleite der HSG II gegeben, doch am heutigen Tage lief es von Beginn an super. Durch eine effiziente Torausbeute führte Warnemünde schnell mit 3:0, Lübeck verkürzte per Centertor und im nächsten Angriff schloss Nicole Gerth sehenswert per Heber-Tor zum 4:1-Pausenstand ab. Warnemünde kam über eine enge Zonenverteidiung gut ins Spiel und schwamm den Gastgebern ein ums andere Mal davon. Bis zur Halbzeit baute man so die Führung zur Überraschung aller auf 8:1 aus. „Heute haben alle in der Verteidigung aufmerksam mitgemacht und im Angriff hat es zusätzlich gepasst. Wir haben uns die Chancen auch gut erarbeitet und nicht nur von gegnerischen Fehlern profitiert,“ resümierte der heutige HSGII-Trainer Niklas Heese, sonst Spielerkapitän der 1.Männermannschaft.

Mit 5 Toren war hatte heute Tim Hoffmann das beste Zielwasser getrunken. Auch seine Tochter Mathilda war heute erfolgreich. Insgesamt acht verschiedene Damen und Herren waren für die HSG II erfolgreich. Ein Fingerzeig für die heute tolle Teamleistung. Da bei Punktgleichheit in dieser Liga der direkte Vergleich zählt, schob sich die HSG II somit auf den Bronzerang und wird dort aller Voraussicht auch bleiben.

Am diesem Freitagabend bestreitet „die Erste“ ihr letztes Saisonspiel und steht dabei bereits als Meister fest. Dann wird Niklas Heese auch wieder aktiv ins Geschehen eingreifen und auf Torejagd gehen. Bei einem Sieg, der mehr als wahrscheinlich ist, wäre dann auch Warnemünde II sicherer Dritter in dieser Kurzsaison.

Text und Foto: Jörg Behlendorf

23. Juni 2022

Deutsche Endrunde U14 mixed - WSW auf Platz 8

 

Die WSW-Wasserballer der U14 (mixed) holten am Wochenende in Duisburg den achten Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Durch den Ausfall von gleich vier Stammspielern reisten die Ostseestädter Samstag früh um 5 Uhr mit nur acht Sportlern ins Vereinsfreibad von Gastgeber ASCD Duisburg. Das Ziel, den sechsten Platz zu holen, war mit der Notbesetzung nicht mehr möglich.

In der ersten Partie - kurz nach der langen Anreise - gegen Brandenburg stand die Rostocker Abwehr super stark. Leider lief im Angriff nichts zusammen. Am Ende stand es 11:0 für Brandenburg. Nach drei Stunden Pause bei 33 Grad im Schatten war der Kräfteverschleiß beim WSW deutlich zu spüren. Mit nur einem Wechselspieler war gegen die SG Neukölln nichts zu holen - Endstand 29:6.

Zum Abschluß am Sonntag ging es im Spiel um Platz sieben gegen den Gastgeber Duisburg ins Wasser. Nach schneller 2:0 Führung für den WSW, hatte im weiteren Spielverlauf der ASCD leichte Vorteile und gewann knapp mit 8:5 Toren. Deutscher Meister wurde Nürnberg mit einem 9:5 gegen Cannstatt. Der WSW traf vor vier Wochen in der Zwischenrunde auf Nürnberg und konnte nach einer überraschenden 5:0-Führung nach dem ersten Viertel, am Ende immerhin ein hervorragendes 13:16 erkämpfen.

Trainer Uwe Richter: "Wir haben als einziger Verein in Deutschland mit beiden U14 Teams (weiblich 5. Platz und mixed) die Deutsche Endrunde erreicht. Außerdem hatten wir als einziges Team in Duisburg Mädchen (4) mit im Kader. Mindestens drei von ihnen waren durchgehend im Wasser. Das wertet die enorme Leistung unserer Nachwuchswasserballer in beiden Turnieren nochmals auf."

 

Foto (privat) von links: Anton Haak, Marian Kob, Fiete Sweers, Victoria Roth, Marius Schimanski, Marit Schimanski, Victoria Vassermann, Marie Ziems

 

Text: Uwe Richter

 

15. Juni 2022

Christian Koth traf sechsmal gegen Kiel

Wasserballer machen Meisterschaft mit Heimsieg perfekt

HSG Warnemünde I bleibt weiter ungeschlagen und ist vorzeitig Champion

 

Am Samstag tütete die HSG Warnemünde I die Meisterschaft in der 3.Liga vorzeitig ein. Mit einem ungefährdeten wie souveränen 16:4(5:0, 1:2, 3:1, 7:1)-Heimerfolg über Verfolger SV Wiking Kiel, ist ihnen die Tabellenspitze einen Spieltag vor dem Ende nicht mehr zu nehmen.

Zu Buche steht eine bisher perfekte Bilanz von fünf Spielen und fünf Siegen mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 96:9.

Warnemünde legte im Startviertel über Kiel den Grundstein zum Sieg und zur Meisterschaft. Fünf verschiedene Torschützen sorgten für eine beruhigende 5:0-Führung. Die HSG dominierte über eine erneut bärenstarke Verteidigung und sorgte im Angriff durch geschickte Spielzüge für genügend Verwirrung bei den Gästen. Im 2.Viertel stotterte zwar der HSG-Motor (mit 1:2 ging der Abschnitt an Kiel), doch in der 2.Halbzeit agierte die HSG wieder spielbestimmend und konnte vor allem die schwimmerische und physische Überlegenheit ausspielen. Christian Koth lief dabei zur Höchstform auf und war mit 6 Treffern erfolgreichster Werfer der Warnemünder Wasserballer. Im Schlussviertel brachen bei Kiel dann alle Dämme, jedoch wechselten sie auch ihren Nachwuchstorhüter ein, was die Gastgeber erbarmungslos ausnutzten und das Ergebnis auf den 16:4-Endstand hochschraubten.

„Wir wollten diesen Heimsieg und wir haben ihn uns auch redlich verdient. Wir waren in allen Belangen überlegen und haben zudem im Kader viel rotiert. Nur unser Torhüter hat durchgespielt,“ gab Kapitän Niklas Heese augenzwinkernd zu Protokoll. „Diese Meisterschaft ist sicherlich aufgrund der Umstände etwas Besonderes und wir freuen uns, dass wir den Titel vorzeitig geschafft haben. Im letzten Saisonspiel in Lübeck spielen wir dann komplett ohne Druck auf,“ fügt er an.

Die besonderen Umstände waren unter anderem die Coronabedingungen, die noch Ende 2021 beinahe zur Absage der Saison führten. Meldorf und Keitum zogen frühzeitig die Reißleine und spielten diese Saison nicht mit. In der Vorbereitung musste man mit diversen Einschränkungen im Trainingsbetrieb zurechtkommen. Vorbereitungsspiele gab es keine. Mit dem traurigen Verlust von Vereinsboss Wolfgang Richter wurde Anfang des Jahres noch zusätzlich ein organisatorisches Vakuum mühselig erst Schritt für Schritt gefüllt und so war man im Verein am Ende froh, überhaupt eine kleine Saison mit Lübeck und Kiel realisiert zu haben. Dass es dann noch die Meisterschaft in der 3.Liga 2022 wurde, freut das Team umso mehr. Ob und wie es nun 2023 weitergeht, wird intern schon rege diskutiert. Ein Aufstieg in die 2.Liga-Nord gilt als wahrscheinlich, stünde aber auch erst im Herbst2022 an.

Text u. Foto Jörg Behlendorf

Aufstellung HSG I: Gianmarco Serio (Torhüter) – Adrian Reihs (2 Tor), Jacob Groß (1), Ben Ramforth, Daniel Thiele (3), Kapitän Niklas Heese, Maurizio Reitzig, Roman Gruchow, Fabian Schulz (3), Christian Koth (6), Jörg Behlendorf (1), Peter Blumberg (1), Felix Schenk

 

10. Juni 2022

HSG I-Torhüter Gianmarco Serio

Wasserballer-Derby-Rückspiel endet mit klarem 18:0

HSG Warnemünde I bleibt erwartungsgemäß siegreich

 

Der Donnerstagabend lief ergebnistechnisch wie erwartet in der 3.Wasserball-Liga. Favorit HSG Warnemünde I besiegte die kämpferische Zweite der HSG klar mit 18:0(5:0, 3:0, 5:0, 5:0).

Angeführt vom erneut tadellosen Keeper Gianmarco Serio agierte die HSG I vor allem in der Defensive eiskalt. Allein in der Offensive läuft es im Standspiel noch immer nicht optimal. Das mag beim Anblick des Ergebnisses paradox klingen, doch erzielte die Erste ihre Tore hauptsächlich durch Konter und nutzte die schwimmerische Überlegenheit aus. Im 1.Viertel trafen fünf verschiedene Schützen und am Ende waren Jonte Briese, Roman Gruchow und Felix Schenk mit ihren je drei Treffern die erfolgreichsten Werfer. Geburtstagskind und Kapitänin der HSG II Jessica Hembus blieb ebenso ohne Torerfolg, wie ihre Teamkameraden.

Aufgrund dieses Sieges, hat Warnemünde I am Samstag somit den 1.Matchball im Kampf um die Meisterschaft. Am 11.6. empfängt sie den Zweiten Kiel, den man im Hinspiel bereits mit 11:2 bezwang. Nach den gezeigten bisherigen Leistungen und dem heutigen Kantersieg, liegt die Favoritenrolle erneut beim Tabellenführer Warnemünde. „Wir sind gewappnet und wollen den Heimsieg gegen Kiel. Mit dem nötigen Selbstvertrauen und einer konzentrierten Spielweise haben wir die Trümpfe in der Hand. Wir müssen diese nur geschickt ausspielen“, gibt sich Maurizio Reitzig optimistisch. Er gab die taktische Marschroute zum heutigen Derby aus und wird das Team auch gegen Kiel gewohnt klug einstellen. Sollte am Samstag Kiel dann erneut in die Schranken gewiesen werden, wäre die Meisterschaft vorzeitig einen Spieltag vor dem Ende der Kurzsaison perfekt. Anpfiff zur Partie ist 14Uhr in der Neptunschwimmhalle. Es gelten erneut keine Einschränkungen für die Zuschauer bei freiem Eintritt. Mit dabei sein werden dann auch wieder Fabian Schulz, Christian Koth und Daniel Thiele, die im heutigen Derby einer Rochade zum Opfer fielen und die HSG gegen Kiel wieder verstärken.

Text und Foto: Jörg Behlendorf

Aufstellungen:

HSG II: Stephan Behring (Torhüter) – Tim Hoffmann, Torben Meyn, Christian Strege, Maksim Ivanov, Nicole Gerth, Arwed Meissner, Michael Hess, Enno Spiller, Henning Krause, Mathilda Hoffmann, Kapitänin Jessica Hembus, Anton Günzl

HSG I: Gianmarco Serio (Torhüter) – Adrian Reihs (2 Tore), Jacob Groß, Ben Ramforth, Rick Plaeschke (2), Kapitän Niklas Heese (1), Maurizio Reitzig (1), Roman Gruchow (3), Enrico Rabe (2), Jonte Tristan Briese (3), Jörg Behlendorf, Peter Blumberg (1), Felix Schenk (3)

30. Mai 2022

U 14 mixed

U14-Wasserballer des WSW Rostock spielen im Final 8 um die Deutsche Meisterschaft in Stuttgart

 

Erstmals qualifizierten sich die U14 mixed Wasserballer des WSW Rostock durch den Norddeutschen Meistertitel direkt für das Final 8 um die Deutsche Meisterschaft. Der Meister und die Plätze werden in Turnierform mit jeweils vier Teams an zwei Wochenenden ausgespielt. Die Rostocker spielten in Stuttgart und hatten die schwerstmögliche Gruppe mit  Cannstatt, Nürnberg und Brandenburg. Alle vier Teams landeten  im letzten DSV-Wettbewerb für den Jahrgang 2008 und jünger  unter den Top 5 (Cannstatt 1, Nürnberg 2, Rostock 4, Brandenburg 5). Der Dritte Hannover hatte sich dieses Jahr nicht qualifiziert.

Los ging es mit dem vermeintlich „schwächsten Gegner“ aus Brandenburg, der die Qualifikation souverän mit plus 60 Toren gewann und damit als heißester Kandidat für Bronze galt. Nach gutem Start mit 2:1 im ersten Viertel, bekam der WSW im zweiten Abschnitt gleich fünf Konter Tore. Das dritte Viertel ging dann wieder an die Ostseestädter, die damit auf 7:10 verkürzen konnten. Die Entscheidung im Spiel fiel dann mit einem verworfenen 5-Meter Strafwurf beim Stand von 9:13. In der letzten Minute kassierte der WSW dann noch zwei unnötige Treffer zum Endstand von 9:15.

In der zweiten Partie des Tages standen die Nürnberger auf dem Programm, die neben Cannstatt zu den beiden haushohen Favoriten auch auf den diesjährigen Titel zählen. Das Spiel hatte einige Merkwürdigkeiten zu bieten. Nürnberg ließ zum Start alle sechs Stammspieler auf der Bank und begann mit der zweiten Reihe, was das WSW-Team mit einer 5:0-Führung nach dem ersten Abschnitt quittierte. Das zweite Viertel benötigte Nürnberg dann um den Rückstand wieder wegzumachen. Statt nun ernsthaften Wasserball zu spielen, begann Nürnberg den eigenen Torwart mit  in die Angriffe einzuschalten, wie es beim Handball manchmal gemacht wird. Die Mecklenburger kamen zu einigen leichten Toren durch Fernwürfe ins  unbewachte Tor und waren dadurch gleichwertig. Erst beim Anschlusstreffen zum 11:12 durch Victoria Roth (einziges Mädchentor des Turniers)  zu Beginn des vierten Viertels wurden die Franken nervös und gewannen die Partie dann doch sicher mit 16:13.

Zum Abschluss am Sonntag traf der WSW auf die zurzeit beste Mannschaft Deutschlands – den SV Cannstatt.  Der Gastgeber führte zur Halbzeit verdient mit 10:0. Die Rostocker ließen neben vier Überzahlspielen diverse gute Möglichkeiten aus, was hauptsächlich an der Abschlussschwäche lag. Wie in einem anderen Film verlief dann das dritte Viertel, wo Cannstatt nun mit allen sechs Spielern von der Wechselbank im Wasser war. Sieben WSW-Traumtore ohne Gegentreffer waren das Resultat, wobei das siebte Tor nicht zählte, weil es mit der Viertelsirene fiel. Zum Schluss durfte die erste Sieben das Spiel mit einem souveränen 16:6 beenden.

Trainer Uwe Richter zum Saisonhöhepunkt seines Teams: „In der anderen Gruppe mit Potsdam, Duisburg, Neukölln und Krefeld wäre sicher mehr möglich gewesen. Trotz der drei Niederlagen bin ich hochzufrieden, weil wir auf diesem hohen Niveau beachtliche Leistungen gezeigt haben, was auch im Torverhältnis von 28:47 deutlich wird. Unser Kapitän Marian Kob wurde mit 15 Toren bester Torschütze des Turniers. Die starke Leistung  war auch der Kooperation mit dem SG Schöneberg zu verdanken, der mittels Zweitstartrecht uns mit vier Spielern – Niklas Constantin, Amar, Kolja und Aron – unterstützte. Nun spielen wir am 18. und 19. Juni um die Plätze 5 bis 8 mit den Teams aus Brandenburg, Duisburg und Neukölln.“

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski (3 Tore), Niklas Constantin Rudolph, Marian Kob (15), Victoria Vassermann, Amar Mahmutovic (3), Fiete Sweers (1), Marie Ziems, Victoria Roth (1), Kolja Kleiner (3), Anton Haak (1), Aron Denes (1), Marit Schimanski

 

Foto hinten von links nach rechts: Kolja Kleiner, Marian Kob, Marius Schimanski, Amar Mahmutovic, Marie Ziems, Victoria Vassermann, Trainer Uwe Richter

vorne von links: Anton Haak, Aron Denes, Niklas Constantin Rudolph, Fiete Sweers, Victoria Roth, Marit Schimanski, Co-Trainerin Sabine Kleine

Text u. Foto: Uwe Richter

25. Mai 2022

Michael Loba von der HSG II mit 5 Toren gegen Kiel

Wasserballer erbarmungslos gegen Lübeck in 3.Liga

HSG Warnemünde II bringt Kiel an den Rand einer Blamage

 

Das vergangene Wochenende bot wieder jede Menge Überraschungen in der 3.Liga. Allein Sieg und Niederlage waren keine. Die HSG Warnemünde I fertigte daheim die SG Lübeck-Ahrensburg mit 21:0 (4:0, 8:0, 1:0, 8:0) aus der Neptunhalle und die HSG II verlor beim SV Wiking Kiel hauchzart mit 11:12 (0:2, 2:4, 6:3, 3:3).

Den Beginn machte am Samstag die „Erste“ gegen gute Lübecker. Doch die Defensive um HSG-Keeper Serio ließ den Gästen keinerlei Erfolgserlebnisse. Dabei mühten sie sich redlich und hätten eigentlich mehrere Treffer verdient gehabt doch so stand am Ende ein makelloser wie beeindruckender 21:0-Sieg zu Buche. Christian Koth war mit 5 Treffern erfolgreichster Werfer, gefolgt von den Vierfachtorschützen Enrico Rabe, Tom Plaeschke und Kapitän Niklas Heese der nach dem Spiel konstatierte: „Wir haben offensiv im 3.Viertel geschwächelt und wir können uns bei unserem Torhüter bedanken, dass wir zu Null gespielt haben. Die Lübecker haben uns in der Tat stärker gefordert als die höher eingeschätzten Kieler. Das hätte heute auch locker 5-7 Gegentore werden können. So ein Zu-Null-Spiel gelingt im Wasserball nur äußerst selten.“

Am Sonntag reiste die Zweite Vertretung von Warnemünde so dann als krasser Außenseiter nach Kiel. Die Kieler führten dann auch in der heimischen Unihalle im 2.Viertel bereits mit 5:0. Fünfachtorschütze Michael Loba konnte per Doppelschlag noch auf 2:5 verkürzen, doch durch das Tor von Ex-Warnemünder Maximilian Wulff stand es zur Halbzeit 2:6 aus Warnemünder Sicht. Im 3.Viertel legten die Gäste dann los wie die Feuerwehr und der Vorsprung der Kieler schmolz dahin. Durch den Treffer von Christian Strege hieß es vor dem Schlussviertel auf einmal nur noch 9:8 für Kiel. Die Gastgeber boten im Angriff wie schon in der Vorwoche gegen HSG I eine eher überschaubare Offensivleistung. Oft wurde ohne echten Center gepsielt, im Angriff rotierte man die Positionen ohne wirkliche Torgefahr zu erzeugen, so dass sich Warnemünde II bestens auf deren Spielweise einstellen konnten. Im Schlussabschnitt glich dann Michael Loba zum 9:9 aus. Alles war möglich. Doch die Hypothek der Anfangsphase  war zu hoch und die Kräfte schwanden nun dahin, so dass die Kieler mit Ach und Krach ihren Kopf noch aus der Schlinge ziehen und überraschend knapp mit 12:11 gewannen. HSG II-Torhüter Stephan Behring nach der Partie: „Wir haben es am Anfang nicht verstanden ihnen unser Spiel aufzuzwingen, was Auswärts ohnehin nicht leicht ist. Erst ab Mitte des 2.Abschnitts haben wir ihre Spielsystem durchschaut und unsererseits die Tore gemacht. Leider etwas zu spät.“

Weiter geht es für Warnemünde im vereinsinternen Rückspiel zum Derby am 9.6. Vorher duellieren sich am 1.Juni noch Kiel und Lübeck, wobei hier das Momentum aufgrund der gezeigten Leistung eigentlich bei Lübeck liegt, die nach der 13:10-Hinspielniederlage gegen die Kieler ohnehin auf eine Revanche aus sind.

Text u. Foto: Jörg Behlendorf

 

HSG I: Gianmarco Serio (Torhüter) – Adian Reihs (1 Tor), Jacob Groß, Ben Ramforth, Rick Plaeschke, Kapitän Niklas Heese (4), Jonte Tristan Briese (1), Enrico Rabe (4), Tom Plaeschke (4), Christian Koth (5), Jörg Behlendorf (1), Peter Blumberg (1), Felix Schenk

 

HSG II: Stephan Behring (Torhüter) – Tim Hoffmann (1), Torben Meyn, Christian Strege (2, Johannes Hess, Arwed Meissner, Michael Hess (2), Michael Loba (5), Fynn Urban, Nicole Gerth, Kapitänin Jessica Hembus (1), Mathilda Hoffmann, Fritz Hansen

19. Mai 2022

Christian Koth HSG I

Wasserballer mit Sieg und Niederlage in 3.Liga

HSG Warnemünde I bezwingt Kiel mit bärenstarker Defensive

 

Am vergangenen Wochenende waren wieder beide Teams der HSG Warnemünde im Einsatz in Liga Drei. Den Beginn machte „die Zweite“ zu Hause gegen die SG Lübeck-Ahrensburg. Am Sonntag reiste Warnemünde I zum SV Wiking Kiel an die Förde.

Leider verlor die HSG II am Samstag ihr Duell gegen die Gäste von der Trave knapp mit 9:12 (1:2, 4:4, 2:2, 2:4). Aus einer guten Abwehr heraus agierte man im Angriff jedoch nicht konzentriert genug und schwamm ab dem 2.Viertel einem Rückstand hinterher. Als Arwed Meissner 5 Sekunden vor dem Ende des 3.Viertels auf 7:8 verkürzte und gleich zu Beginn des Schlussviertels Kapitänin Jessica Hembus zum 8:8 ausglich, hätte das Spiel kippen können. Es blieb jedoch beim Konjunktiv da die abgezockten Lübecker mit ihrer körperlichen Präsenz und besseren Chancenausbeute sich den Auswärtssieg und den Sprung auf Tabellenplatz Zwei sicherten. Da war deutlich mehr drin für die HSG II.

Am Sonntag verlor der SV Wiking Kiel vor heimischer Kulisse den besagten 2.Tabellenplatz, da die Gäste der HSG Warnemünde I mit einer grandiosen Verteidigung einen 11:2-Auswärtserfolg einfuhren. Doch zu Beginn mussten sich die Gäste auf die klare Linie der souveränen Schiedsrichter erst einstellen. Es hagelte 7! Rausstellungen für die HSG I, die jedoch allesamt unbeschadet überstanden wurden. So ging es mit einem überraschenden wie spannendem 1:1-Unentschieden in die 1.Pause. Im 2.Viertel sollte dann die Wende folgen. Die Routiniers im Team mit Christian Koth, Tom Plaeschke und Jörg Behlendorf legten mit ihrem Team und ihren Keeper Gianmarco Serio einen 5:0-Lauf hin. Defensiv wurde nichts zugelassen, dank der nun funktionierenden Pressdeckung und Einstellung auf die klare Schiri-Linie. Offensiv verwandelten die Warnemünder ihre Chancen nun endlich eiskalt. Mit 6:1 ging es in die Halbzeit. Im 3.Abschnitt tat sich die HSG erneut im Angriff schwer, profitierte aber erneut von der guten Verteidigung und durch die Treffer von Aktivposten Daniel Thiele und Fabian Schulz wurde die Führung zum Schlussviertel auf 8:2 ausgebaut. Dort ließ man Kiel keine Chance und spielte trotz der hohen Foulbelastung innerhalb der Mannschaft seinen Stiefel souverän runter. Fünf von Sechs Zeitstrafen nutzte die HSG zu Toren, zwei 5m-Strafwürfe rundeten die megaeffiziente Offensivleistung ab. Umgekehrt gelang den Kielern bei insgesamt 12 HSG-Zeitstrafen in Überzahl nur ein Tor. Am Ende stand ein klarer und verdienter 11:2-Sieg für die Gäste der HSG Warnemünde I zu Buche und die alleinige Tabellenführung.

Bereits am kommenden Wochenende geht es weiter. Samstag empfängt „die Erste“ die SG Lübeck-Ahrensburg in der Rostocker Neptunhalle um 14Uhr bei freiem Eintritt. Sonntag reist Außenseiter HSG II nach Kiel, Anpfiff ist dort bereits um 13.30Uhr.

Text u. Foto: Jörg Behlendorf

 

HSG II: Stephan Behring (Torhüter) – Tim Hoffmann, Torben Meyn, Christian Strege (2 Tore), Johannes Hess (1), Anton Günzl, Arwed Meissner (1), Michael Hess (1), Enno Spiller (1), Fynn Urban (1), Nicole Gerth, Kapitänin Jessica Hembus (2)

HSG I: Gianmarco Serio (Torhüter) – Adian Reihs, Jacob Groß, Ben Ramforth, Daniel Thiele (2), Kapitän Niklas Heese, Maurizio Reitzig, Tom Plaeschke (3), Fabian Schulz (1), Christian Koth (3), Jörg Behlendorf (1), Peter Blumberg (1), Felix Schenk

10. Mai 2022 

Doppeltorschütze der HSG II Björn Voss

Wasserball-Derby in Liga 3 mit deutlichem Ausgang für den Favoriten

HSG Warnemünde I fegt die Zweite mit 30:3 aus der Neptunhalle

Das Derby zum 1.Spieltag hätte einseitiger kaum laufen können. Titelfavorit HSG Warnemünde I zerlegte deren Zweite mit 30:3 (8:1, 8:0, 9:1, 5:1). Dem 1:0 durch den amerikanischen Neuzugang Peter Blumberg, aktuell Fitnesstrainer und bald Medizinstudent an der Uni Rostock, folgte postwendend der Ausgleich durch Björn Voss. Im Anschluss überrollte die Offensive den Gegner Angriff für Angriff. Die wenigen Chancen der HSG II vereiltete der 2.Neuzugang im Tor der HSG I – Gianmarco Serio. Er kommt mit den höchsten Meriten ausgezeichnet nach Warnemünde. Mit der U19-Nationalmannschaft sorgt er für Furore. Mit Plauen spielte er in der 1.Bundesliga und qualifierte sich für den Europapokal. Durch sein Nautik-Studium spielte er für den Bundesligisten Poseidon Hamburg und nun eben für Warnemünde. „Er ist im Tor und im Team schon eine echte Hausnummer und wir freuen uns, dass er für uns die Kappen schnürt“, sagt HSG-Kapitän Niklas Heese.

Mit dem beruhigen Halbzeitstand von 16:1 ging es ins dritte Viertel. Die HSG I erhöhte gnadenlos auf 27:2 und im Schlussviertel schraubte man das Ergebnis noch auf 30:3, der Endstand einer einseiten Partie. Bester Werfer war Peter Blumberg mit 6 Toren. Bei der HSG II traf Björn Voss doppelt.

Für beide Mannschaften geht es bereits am kommenden Wochenende weiter. Warnemünde II empfängt Samstag in der 25m-Halle der Neptunhalle die SG Lübeck-Ahrensburg. Beide Teams sind mit einer Niederlage gestartet und es wird ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Anpfiff ist bei freiem Eintritt um 14.30Uhr. Am Sonntag kommt es dann in Kiel ebenfalls zu einem Duell auf Augenhöhe. Dann geht es in der diesjährigen kleinen Liga schon vorentscheidend um die Meisterschaft, wenn der SV Wiking Kiel die Warnemünder der HSG I zu Gast hat in der Kieler Uni-Halle ab 13.30Uhr. Ein 1.Matchball ist dann womöglich schon vergeben, Ausgang ungewiss.

Text u. Bild: J. Behlendorf

 

HSG I: Gianmarco Serio (Torhüter) – Adian Reihs (4 Tore), Jacob Groß (1), Ben Ramforth (2), Daniel Thiele, Kapitän Niklas Heese (3), Maurizio Reitzig (1), Roman Gruchow, Fabian Schulz (1), Christian Koth (3), Jörg Behlendorf (3), Peter Blumberg (6), Felix Schenk (2)

HSG II: Stephan Behring (Torhüter) – Tim Hoffmann, Torben Meyn (1), Maksim Ivanov, Michael Loba, Anton Günzl, Arwed Meissner, Björn Voss (2), Enno Spiller, Fynn Urban, Henning Krause, Kapitänin Jessica Hembus, Fritz Hansen

09. Mai 2022

Die U14-Mädchen des WSW Rostock werden Fünfter bei der Deutschen Wasserball Vereinsmeisterschaft in Esslingen. Bei der dreitägigen Meisterschaft im Vereinsfreibad des SSV Esslingen auf der Neckarinsel erkämpften die Rostockerinnen zwei Unentschieden. Los ging es am Freitagabend unter Flutlicht gegen Hellas Hildesheim mit einem 2:14. Mit dieser Leistung gehörte Neuling Hildesheim gleich zu den Medaillenfavoriten. Am Samstag hatte der WSW dann einen schweren Stand gegen die beiden Topvereine im weiblichen Nachwuchs: -SSV Esslingen 1:33 und - SC Chemnitz 1892 1:34.

Am Abschlusstag machten die Ostseestädter dann ihre besten Spiele. Gegen SV Bayer Uerdingen 08 holten die Rostockerinnen überraschend ihren ersten Punkt beim 7:7-Unentschieden. Auch gegen den Aachener SV 06 gab es eine Punkteteilung beim 6:6.  Mit einem Sieg wäre der WSW-Nachwuchs sogar auf Platz vier vor Uerdingen durch das bessere Torverhältnis gelandet. Aber die Kräfte reichte im fünften Spiele innerhalb von 42 Stunden nicht mehr aus. Meister wurde Esslingen vor Chemnitz und Hildesheim.

Trainer Uwe Richter zum Abschneiden seines Teams: "Wir haben als einziges Team uns ganz bewusst gegen die seit kurzem erlaubte Verstärkung mit drei Spielerinnen mit Zweitstartrecht entschieden. Das wir hier trotzdem zwei Unentschieden holen ist eine große Leistung meiner jungen Spielerinnen - insbesondere bei dem enormen Pensum.Wir hatten nur einer Wechselspielerin. Ein Turnier mit fünf Spielen über die volle Spielzeit, habe ich bisher noch nicht erlebt."

Der WSW spielte mit (von links nach rechts): Laura Zopf, Elisa Zopf, Thea Böhncke,  Marit Schimanski (2 Tore), Marie Ziems (6), Victoria Vassermann (7), Lilly Jähn, Victoria Roth (2)

Text und Bild: U. Richter (WSW)

03. Mai 2022

Warnemünde mit tollem Heimsieg gegen Cuxhaven

U16-Wasserballer überraschen mit Debüterfolg

 

Am Samstag den 30.4.2022 ist den Jungwasserballern von HSG-Trainer Christian Strege der ersehnte 1.Sieg gelungen und dieser zugleich in der heimischen Neptunhalle.

In der Jugendliga Nord-West setzte es beim Heimspieltag jedoch zunächst die erwartbare Niederlage gegen den haushohen Favoriten Hamburger TB62. Mit 0:18(0:4, 0:4, 0:6, 0:4) unterlag die HSG deutlich. Im Hinspiel verlor man noch krachend mit 0:34 und konnte sich heute deutlich verbessert präsentieren. Die Hamburger erzielten ihre Tore hauptsächlich per Konter. Im Standspiel konnte Warnemünde hingegen gut mithalten, doch im Angriff gelang nichts Zählbares.

Im 2.Spiel des Tages sollte gegen Neptun Cuxhaven die große Überraschung folgen. Die leicht ersatzgeschwächten Gäste hatten vor allem in der 2.Halbzeit keine Chance gegen den Gastgeber und so gewann die HSG nach tollem Kampf ihr Saisonspiel mit 12:7 (5:2, 1:2, 3:2, 3:1).

Fynn Urban traf zum 1:0 für die HSG und das Spiel nahm seinen Lauf. Im zweiten Viertel hatten die Spieler etwas Angst vor der eigenen Courage und dem möglichen Sieg, so dass durch kleinere Nervositäten Cuxhaven zurück ins Spiel fand. Zur Halbzeit stand es 6:4 für Warnemünde. Im 3.Viertel übernahm man jedoch wieder das Zepter und Carl-Gustav Mündel und Friedrich Hess erzielten ihre ersten Pflichtspieltore.

Im Schlussabschnitt markierte Florian Winkler sein Premierentor zur 10:6-Führung ausweiten und der Sieg war der Heimmannschaft nicht mehr zu nehmen. Den Schlusspunkt des Spiels setzte HSG-Kapitän Anton Günzl mit seinem 5.Tor im Spiel. Durch eine gute Defensive in Leitung von Johannes Hess und Arwed Meissner, den schnellen Außenspielern Carl-Gustav Mündel, Fritz Hansen, Carlo Bernhard und Friedrich Hess, sowie sieben verschiedenen Torschützen war der Sieg durch eine mannschaftliche Geschlossenheit hochverdient. „Damit haben wir unseren ersten Sieg überhaupt eingefahren und die Freude ist groß“, sagte HSG-Trainer Strege nach der Partie. Dennoch muss die HSG weiterhin hart arbeiten, um den Leistungsunterschied zu den Besten Teams wie dem Hamburger TB62 und dem WSW Rostock weiter zu verringern.

 

Tammo Donath(Torhüter) - Leonhard Hochhausen, Carl Gustav Mündel(2 Tore), Carlo Bernhardt, Friedrich Hess(1), Florian Winkler(1), Fritz Hansen, Arwed Meissner, Johannes Hess, Fynn Urban(1), Kapitän Anton Günzl (5), Enno Spiller(2), Oskar Hoffmann, Carlo Eidam, Dorian Hohlfeld

 

Tabelle:

Hamburger TB62                                            4 Spiele                   67:14 Tore          6:2 Punkte
WSW Rostock                                                4                              49:21                  6:2
Neptun Cuxhaven                                           4                              29:36                  4:4
HSG Warnemünde/Tri Sport Schwerin           4                             12:72                   2:6
SG Schöneberg                                              2                             12:26                   0:4

 

Nächster Spieltermin: 25.6.2022, Kiwi-Bad Hamburg

 

Text u. Bild: Jörg Behlendorf

 

26. April 2022

WSW Rostock ist Norddeutscher Meister in der U14 mixed Wasserball

 

Der WSW Rostock wurde in Cuxhaven mit der U14 mixedNorddeutscher Wasserballmeister und entthront damit Serienmeister White Sharks Hannover, der nur auf Platz fünf landete. Los ging es am Samstag mit einem ungefährdeten Sieg gegen Wolfenbüttel (18:6).  Danach folgte eine knappe Niederlage mit 5:6 gegen HTB Hamburg. Trotzdem qualifizierte sich der WSW für das Halbfinale am Sonntag. Dem selbst ernannten Favoriten für die diesjährige Deutsche Meisterschaft aus Hannover gelang dies nach den Niederlagen gegen Cuxhaven (9:10) und Hildesheim (6:12) nicht.

Der WSW konnte sich mit viel Mühe im Halbfinale gegen Hildesheim mit 9:4 durchsetzen.  Im anderen Halbfinale gewann der HTB Hamburg deutlich und überzeugend  gegen Gastgeber Neptun Cuxhaven (15:5) und war damit klarer Favorit im Finale gegen die Ostseestädter. Doch im Finale spielten die WSW-Wasserballer wie ausgewechselt und dominierten die Partie klar. Garant dafür waren neben Torwart Marius Schimanski die beiden Centerverteidiger Fiete Sweers und Anton Haak. Im Angriff war Marian Kob nicht zu stoppen. Bis zu drei  Hamburger Spieler kümmerten sich gleichzeitig um ihn und konnten seine zehn Tore nicht verhindern. Tor für Tor wuchs der Vorsprung des WSW bis ins letzte Viertel auf 10:4, ehe die Hamburger in den letzten Minuten bis zum Endstand von 11:7 Ergebniskorrektur betreiben konnten.

Trainer Uwe Richter zum bisher größten Erfolg auf Norddeutscher Ebene: „Ich bin total glücklich, dass wir nach doch eher durchschnittlichen Leistungen punktgenau zum Finale alles gezeigt haben, was wir können. Die Belohnung dafür ist die direkte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft (final eight) ohne Vorrunde, wo Hamburg und Hildesheim (3. Platz) antreten müssen, um die restlichen vier Plätze im Final 8 auszuspielen.  Erschüttert bin ich dagegen von der unglaublichen Arroganz der White Sharks Hannover, die hier mit einer zweiten Mannschaft antraten – aber dafür mit dem Ausscheiden aus dem Wettbewerb auch hart bestraft wurden.“

 

Der WSW Rostock spielte mit: (vorne von links) Gustav Decker, Victoria Roth, Victoria Vassermann, Fiete Sweers, Anton Haak, Claas Lohmann und (hinten von links) Marie Ziems, Daniel Maier, Marit Schimanski, Gavin Grimm, Steve Hamann, Marius Schimanski, Marian Kob und Trainer Uwe Richter  

Text u. Foto: U. Richter WSW Rostock

07. April 2022

Wasserballer vom Rückzug des Titelkonkurrenten Keitum kalt erwischt

Teilnehmerfeld schrumpft im Corona-Jahr 2022 weiter von ehemals 6 auf nun 4 Teams

 

Die Wasserballer der HSG Warnemünde erreichte Ende letzter Woche eine kleine Schocknachricht, doch es sollte kein Aprilscherz sein. Mit dem TV Keitum aus Sylt, zieht ein weiterer Verein seine Meldung zur diesjährigen 3.Liga kurzfristig und überraschend zurück.

Vor Saisonbeginn, als die Planungen zur Ligagestaltung Fahrt aufnahmen, vermeldeten die SV Meldorf-Seals von der Nordseeküste aus Dithmarschen bereits ihren Verzicht. Das nun einer der Titelkandidaten die Segel streicht überrascht. Als Gründe nannten die Sylter ihre angespannte Personaldecke, die eine Saisondurchführung unmöglich zu machen scheinen, sowie die noch immer hohen Corona-Inzidenzen. Zwar hatten die Keitumer schon vor Monaten zwischen den Zeilen durchklingen lassen, dass auch sie sich bei anhaltenden hohen Corona-Inzidenzen vorbehalten, ihre Meldung zurückzuziehen, doch hatten dies die Organisatoren der Liga die Hoffnung auf minimale fünf Teams gesetzt. Zumal der Spielplan schon fertiggestellt war.

So verbleiben „nur“ noch die HSG Warnemünde I, der SV Wiking Kiel und der MTV Lübeck(die ihrerseits mit dem Ahrensburger TSV eine Spielgemeinschaft unter dem Dach der Lübecker bilden). Da die HSG Warnemünde auch ihre zweite Mannschaft ins Rennen schickt, sind es immerhin noch vier Mannschaften, die nun eine einfache Hin- und Rückrunde absolvieren. Los geht es für beide Warnemünder Teams mit ihrem Direktduell am 5.Mai, Donnerstagabend in der Neptunhalle ab 19.30uhr. Insgesamt wird es in dieser Runde mickrige 12 Duelle geben aber alle verbliebenen Vereine und Spieler sind froh, überhaupt wieder Wasserball spielen zu können, da die Corona-Verordnungen beim Hallensport ihnen in den letzten zwei Jahren schwerer zu schaffen gemacht haben, es es bei Freiluftsport der Fall war und ist. Fakt ist, dass die Saison 2022 eine der kleinsten und kürzesten der jüngeren Verbandsgeschichte im Norden wird, aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl. Die Signale für die Saison 2023 sind indes schon wieder etwas hoffungsvoller, denn dann will Keitum auf jeden Fall wieder dabei sein und vielleicht ja auch wieder der SV Meldorf.

Text und Foto: Jörg Behlendorf

 

Teilnehmer: HSG Warnemünde I, SV Wiking Kiel, MTV Lübeck, HSG Warnemünde II

Spielplan

 

28. März 2022

HSG Warnemünde-Jugend unterliegt knapp der SG Schöneberg

Nachwuchs schrammt knapp am Heimsieg vorbei

 

Die Jungwasserballer der HSG Warnemünde hatten vergangenen Sonntag ihr Heimdebüt in der Jugendliga Nord-West, die unter der Federführung vom Bremer Schwimmverband durchgeführt wird. An verschiedenen Spieltagen werden an wechselnden Orten mehrere Spieltage im Block gespielt.

Am Sonntag (20.3.) fungierte der WSW Rostock als Gastgeber in der Neptunhalle.

Für die HSG Warnemünde, die ein gemeinsames Mixed-Team mit Tri-Sport Schwerin bildet, ging es zuerst gegen den großen Favoriten WSW Rostock. Bis zur Halbzeit konnte die HSG noch recht gut mithalten, Mathilda Hoffmann erzielte ein Center-Tor und so ging es mit 1:9 in die Viertel 3 und 4, in denen der WSW jedoch gnadenlos davon zog und am Ende mit 23:1 gegen Warnemünde gewann.

Im 2.Duell des Tages für Warnemünde spielte man gegen die Berliner der SG Schöneberg (die ihrerseits am 30.4. in Berlin den nächsten Spieltag ausrichten). Aufgrund einer aufmerksamen Verteidigung schnappte sich Warnemünde einige Bälle weg und führte nach dem 1.Viertel mit 2:1. Es war eng auf ein Match auf Augenhöhe, 3:3 lautete der Halbzeitstand. Zweimal Mathilda Hoffmann und ein Tor von Enno Spiller standen auf der Habenseite der Gastgeber. Im 3.Viertel agierten beide Mannschaften mit offenem Visier so dass es mit 6:6 ins Schlussviertel ging. Im Gegensatz zur Warnemünde, ließen die Kräfte bei den Berlinern nicht nach und so enteilten sie verdient. Schöneberg siegte mit 10:6 nach hartem Ringen.

Trainer Christian Strege war zufrieden mit dem Abschneiden seiner Jugend: „In Hamburg haben wir noch Lehrgeld gezahlt, nun haben wir gegen den WSW unser 1.Tor erzielt und gegen Schöneberg beinahe den 1.Sieg. So kann es im Training und beim nächsten Spieltag Ende April weitergehen“.

Bei Warnemünde zeichnete sich besonders die junge Amazone Mathilda Hoffmann, die Youngster Enno Spiller und Anton Günzl aus. Im Tor war erneut Tammo Donath ein bärenstarker Rückhalt der sein Team wiederholt vor größerem Unheil bewahrte. Für Carl G. Mündel, Arvid Forberger und Fritz Hansen war es in Rostock gar ihr Ligadebüt mit ansprechender Leistung. „Das Team funktioniert und entwickelt sich. Wir schauen nach Vorne,“ sagte Trainer Strege mit Blick auf den Spieltag in Schöneberg.

 

Aufstellung Warnemünde/Schwerin: Tammo Donath (Torhüter), Aaron Kortmann(nur gegen WSW im Einsatz), Fritz Hansen, Carl Gustav Mündel, Florian Winkler, Anton Günzl (Kapitän, 1 Tor), Dorian Hohlfeld (nur gegen Schöneberg), Souheil Alwazir (nur gegen WSW), Arvid Forberger, Enno Spiller (1), Maksim Ivanov, Carlo Bernhardt, Hussein Alashki (nur gegen Schöneberg), Mathilda Hoffmann (5) Trainer Christian Strege, Betreuer Dieter Schmedemann und Thomas Mündel

Text und Foto: Jörg Behlendorf

18. März 2022

HSG-Jugend in Hamburg

Jugendwasserballer mit Lehrgeld in Hamburg, Heimdebüt in Rostock

HSG Warnemünde verlor zweimal in Hamburg und hat nun Heimrecht am Sonntag

 

Die Jungwasserballer der HSG Warnemünde reisten vor Kurzem zur Ihrem 2022er-Debüt in der Nord-West-Liga nach Hamburg. Das gemischte Team von Spielern der HSG Warnemünde und dem Verein Tri-Sport Schwerin musste auf einige Stammkräfte verzichten und startet ohnehin mit einem sehr jungen Team in der diesjährigen Jugendliga. Daher machte sich Trainer Christian Strege keine allzu großen Hoffnungen: „Wir werden wohl einiges an Lehrgeld zahlen aber die Hauptsache ist es, dass unsere Jugend von Schwerin und Warnemünde endlich wieder spielt.“

So geschah es dann auch, als man im 1.Spiel im Hamburger Wilhelmsbad mit 0:34 gegen die Jugend des Bundesligisten Hamburger TB62 verlor. Durch viele zu schnelle Ballverluste gerieten die Mecklenburger früh in einen uneinholbaren Rückstand.

Im 2.Spiel gelang ebenfalls kein Tor aber mit 0:13 konnte sich sowohl das Ergebnis, als auch die Spielweise gegen Neptun Cuxhaven mehr als sehen lassen. Tammo Donath zeichnete sich als Torhüter mit mehreren Glanzparaden aus. Auch die Spieler Florian Winkler und Anton Günzl konnten Akzente setzen, fanden aber zu keinem Zeitpunkt am Cuxhavener Torhüter den Weg vorbei.

Schon am kommenden Wochenende steigt die HSG Warnemünde erneut ins Becken. In der heimischen Neptunhalle spielen sie im Rostocker Derby gegen den WSW Rostock am Sonntag um 10Uhr in der 50m-Halle und ab 11.30Uhr folgt das zweite Spiel in der Jugendliga gegen die SG Schöneberg.

 

Die HSG beim Debüt in Hamburg:

Tammo Donath – Arwed Meissner, Friedrich Hess, Florian Winkler, Aaron Kortmann, Souheil Alwazir, Anton Günzl, Oskar Hoffmann, Dorian Hohlfeld, Carlo Eidam, Christian Strege (Trainer), Rüdiger Müller & Axel Zahn(Co-Trainer), Dieter Schmedemann (Schiedsrichter), Hussein Alashki (Betreuer)

Text und Foto: Jörg Behlendorf

24. Januar 2022

Am Wochenende starteten  die U12-Wasserballer des WSW Rostock im Hamburger Inselparkbad bei der Norddeutschen Pokalendrunde.  Im ersten Spiel gegen ETV Hamburg siegten die Rostocker ohne große Gegenwehr mit 14:4. Nach nur einer Stunde Pause war der HTB Hamburg der zweite Gegner. Der WSW startet sehr stark und ging mit 5:2 in Führung. Doch schon im zweiten Viertel ließen die Kräfte der Mecklenburger merklich nach. Die Hamburger holten auf und gingen zum Ende des dritten Viertels in Führung. Am Ende gewann der HTB deutlich mit 13:8, insbesondere weil die Chancenverwertung des WSW schlecht war.

Am Morgen des zweiten Wettkampftages stand die Partie gegen Poseidon Hamburg an. Leider waren bei Poseidon so viele Spieler in Quarantäne, dass eine spielfähige Mannschaft nicht zustande kam. Das Spiel wurde mit 10:0 für Rostock gewertet. Zum Schluss zeigten die Ostseestädter ihre beste Turnierleistung beim 7:17 gegen Titelverteidiger White Sharks Hannover, die wieder mit einer Landesauswahl Niedersachsen an den Start gingen. Besonders der Spielaufbau und das Zweikampfverhalten waren im Vergleich zum Vortag stark verbessert. Der WSW verwertete alle drei Überzahlspiele.

WSW-Trainer Uwe Richter mit einer Auswertung des Turniers: „Wir haben es wieder unter die Top 3 im Norden geschafft und uns damit die Qualifikation für den DSV-Pokal im Mai gesichert. Unser Kapitän Fiete Sweers war bester Spieler des Turniers und mit 21 Treffern zweitbester Torschütze. Auch die jüngeren Spieler, die ihr erstes großes Turnier absolvierten, konnten große Fortschritte machen – besonders Moritz, Oskar,  Greta, Elisa und Thea. Center Käthe und Mykhailo warfen gegen Hannover ihre ersten Tore.“

 

Foto 1: Teambild nach der Siegerehrung (vorne von links: Oskar Alm, Mykhailo Tsatskyn (1 Tor), Johannes Breuel, Gustav Decker, Käthe Herrmann (1), Thea Böhnke, Greta Pannier und hinten von links: Elisa Zopf, Moritz Bartelt, Leon Mügge (1), Ian Grimm, Fiete Sweers (21), Marit Schimanski (5)

Foto 2: Kapitän Fiete Sweers (weiß 7) beim Torwurf

Text u. Fotos: U. Richter (WSW)

30. November 2021

Wasserballer durch Corona erneut eingebremst

HSG Warnemünde wohl nicht vor April2022 in der 3.Liga aktiv

 

Die Wasserballer der HSG Warnemünde waren noch im Spätsommer voller Vorfreude auf die anstehende Saison, die im Januar2022 starten sollte. Die Herren um ihren neugewählten Kapitän Niklas Heese trainieren derzeit eifrig am „Corona-Comeback“, wurden und werden nun aber erneut durch die Pandemie ausgebremst. Von Liga-Seite liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, es sollte im Januar in die neue Saison gehen, doch nun verdichten sich die Anzeichen, dass man erst im Frühjahr und frühestens im April2022 in die verkürzte Saison starten würde, wenn es die Lage zulässt.

„Wir trainieren eigentlich auf den Januar hin, müssen unser Pensum nun aber neu auf den April und Mai ausrichten. Es ist natürlich etwas frustrierend immer wieder diese Verzögerungen in Kauf nehmen zu müssen aber das Virus nimmt keine Rücksicht auf den Wasserballkalender. Wir alle sind verantwortlich für die Eindämmung von Corona und wenn das geschafft ist, wollen wir endlich wieder gegen Keitum, Kiel, Lübeck und Co antreten,“ gibt sich Niklas Heese kämpferisch.

Der Kader der HSG I steht derweil bei knapp 18 Sportlern. Neben den bereits verkündeten Abgängen von Anton Erben und Konrad Meyer, werden auch Tim Wellnitz und Till-Lennart Reichel das Team verlassen. Beide gehen beruflich außerhalb von Rostock ihre Wege. Bei der HSG Warnemünde II, die erneut in der selben Liga als separates Team an Start gehen wird, stehen sogar 26 Spieler auf der Liste. Allerdings fügt HSGII-Kapitänin Jessica Hembus an: „Unter den 26 sind viele Wackelkandidaten, da werden nicht immer alle verfügbar sein.“ Die Warnemünde II kooperiert erneut mit Tri Sport Schwerin und schickt einen breit gemischten Kader ins Rennen. Kurzfristig ausgefallen ist in der Liga mit der SG Meldorf-Itzehoe gleich ein kompletter Verein. Etwas überraschend verkündeten sie ihren Rückzug für die aktuelle Saison vor wenigen Tagen. Wann diese allerdings wirklich zur Austragung kommt und ob es bei April/Mai2022 bleibt, ist in jedem Falle dem pandemischen Verlauf und den Verordnungen im Amateursport untergeordnet. Stand Ende November nehmen „nur“ noch fünf Teams in der Saison2022 in der 3.Liga teil: HSG Warnemünde I + II, sowie der TV Keitum, der SV Wiking Kiel und die SG Lübeck-Ahrensburg.

Text und Foto: J. Behlendorf (HSG Warnemünde)

25. November 2021

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock starten mit Silber beim Norddeutschen Pokal in die neue Saison. Die Rostocker fuhren nur mit einem Notaufgebot von zehn Spielern nach Hamburg ins Inselparkbad, davon sechs Spieler aus der U12 mit wenig Spielerfahrung. Aber auch die Konkurrenz konnte durch diverse Ausfälle nicht in optimaler Besetzung antreten. Das zeigte sich gleich in der ersten Partie gegen Hellas Hildesheim beim 25:4-Sieg.

Im zweiten Spiel ging es gegen Gastgeber HTB Hamburg ins Wasser. Nach schlechtem Start, machte der WSW aus einem 1:3 Rückstand bis zur Halbzeit ein 7:4. Nun verpassten die Ostseestädter das Spiel vorzeitig zu entscheiden, beispielsweise vergab Kapitän Marian Kob alle drei Strafwürfe gegen den starken HTB-Torwart. In der Schlussphase gingen die Hamburger drei Mal in Führung. Nur mit viel Glück gelang 16 Sekunden vor Abpfiff der 11:11 Endstand.

Am zweiten Wettkampftag gab es dann eine leichte Aufgabe gegen SC Neptun Cuxhaven (31:4) und eine schwere Aufgabe gegen Titelfavorit White Sharks Hannover. Da Hannover quasi als Landesauswahl Niedersachsen startet und zur Zeit auch das beste Team Deutschlands ist, war von den Mecklenburgern bei der 24:2 Niederlage keine große Gegenwehr möglich.

Trainerin Charlotte Richter: „Wir haben uns hier mit dem zweiten Platz eine sehr gute Ausgangslage für den DSV Pokal geschaffen. Unser Ziel ist das Erreichen der Vierer-Endrunde. Die U12-Spieler waren schwer begeistert, hier mit den Großen spielen zu dürfen und dann auch noch so erfolgreich. Unser bester Spieler Marian Kob wurde mit sagenhaften 42 Treffern Torschützenkönig.“

Der WSW spielte mit: Marian Kob (42 Tore), Marius Schimanski (11), Aleks Haak (9), Fiete Sweers (5), Anton Haak (2), Claas Lohmann, Johannes Breuel, Gavin Grimm, Leon Mügge, Ian Grimm

Foto: Blau 3 Marian Kob beim Torwurf

Text und Foto: U. Richter (WSW Rostock)

 

16. November 2021

U10-Wasserballer des WSW Rostock werden Zweiter beim Norddeutschen Mini-Liga-Cup in Wingst

 

Die U10-Wasserballer des WSW Rostock werden Zweiter beim Norddeutschen Mini-Liga-Cup in Wingst. In der Vorrunde starteten die Rostocker gegen den SV Georgsmarienhütte. In  der sehr ausgeglichenen Partie gewannen die Niedersachsen mit etwas Glück mit 5:4. Da nur drei von sechs Teams in die Endrunde kamen, stand der WSW nun schon unter großen Druck.  Doch mit dem 8:6 gegen ETV Hamburg, 5:2 gegen HTB Hamburg und 8:4 gegen Poseidon Hamburg bekam der WSW immer mehr Sicherheit ins Spiel und das Selbstbewusstsein stieg.

Mit den drei Siegen hintereinander stand schon vor dem letzten Spiel der Vorrunden gegen Titelverteidiger White Sharks Hannover die Finalteilnahme fest. Die Hannoveraner konnten zuletzt im Finale vor drei Jahren knapp besiegt werden. Mit dem diesjährigen Jahrgang 2011 war es jedoch eine klare Angelegenheit für die Rostocker. Sie siegten souverän mit 9:3.

In der Finalrunde ging es dann nochmal gegen Georgsmarienhütte und Hannover ins Wasser. Gegen die Sharks lief es wieder optimal für den WSW beim erneut klaren 6:1-Sieg. Die beiden stärksten Teams standen somit in der letzten Partie in einem richtigen Finale. Die Ostseestädter begannen stark und führten 2:0. Kurz vor der Halbzeit verlor der WSW den Faden und kassierte den 2:2-Ausgleich. Gleich nach der Pause gelang zwar noch der 3:2 Führungstreffer - dann verletzten sich gleich zwei WSW-Spieler leicht und konnten nicht mehr eingesetzt werden. Georgsmarienhütte nutzte den Vorteil eiskalt aus und siegte mit 6:3.

WSW Trainer Uwe Richter zeigte sich mit dem zweiten Platz hochzufrieden: „Unsere Kinder haben hier fast alle ihr erstes großes Turnier gespielt. Sehr gefreut habe ich mich neben den zweiten Platz auch über den Fair-Play-Preis. In dieser Wertung kam  der Cupgewinner nur auf den letzten Platz, weil er die Schiri-Ansetzungen manipuliert hatte.“

 

Foto im Laub vorne von links: Oskar Decker, Johannes Breuel, Lola Finze davor Janne Richter, Käthe Herrmann, Vivienne Roth, Laura Zopf

Foto im Laub hinten von links: Oskar Alm, Marit Schimanski, Emma Rieschke, Leon Mügge, Ian Grimm

Text und Bild: U. Richter (WSW Rostock)

08. November 2021

U14 Wasserballerinnen des WSW Rostock holen Bronze beim Deutschen Pokal in Rostock

 

Nach der U12 mixed im letzten Jahr ist das erst die zweite Medaille bei einer Deutschen Endrunde für unser Bundesland. Der WSW startete zum Auftakt gegen Chemnitz schlecht und wurde beim 36:3 förmlich überrollt. Die Gäste aus Sachsen trainieren etwa das dreifache Pensum pro Woche im Vergleich zu den Rostockerinnen und gehen an die Sportschule.

 Die Bronzemedaille konnte nur über einen Sieg gegen den ETV Hamburg in der zweiten Samstagspartie erreicht werden, weil kurz zuvor der SSV Esslingen sich vorzeitig den Titel sicherte, indem er Chemnitz mit 24:6 aus dem Becken fegte. Der ETV Hamburg wurde von den Mädchen von der Ostsee von Beginn an dominiert. 7:2 nach dem ersten Viertel und 17:3 zur Halbzeit waren die Zwischenergebnisse. In der zweiten Hälfte konnten alle Rostocker U12-Mädchen von der Wechselbank Einsatzzeit bekommen. Endergebnis 27:12 – Bronze gehörte dem WSW und der Jubel und die Freude waren groß.

 Zum Abschluss am Sonntag stand dann noch der Titelverteidiger SSV Esslingen auf dem Programm. Der WSW war sehr gut auf die superstarken Mädchen aus dem Süden eingestellt. Sie spielten mit Hilfe der neuen Torfrau Lilly Kröger im Angriff eine Überzahl. Centerspielerin Kateryna Miftakhova machte insgesamt sechs von sieben WSW-Treffer. Damit kam die gebürtige Ukrainerin mit insgesamt 18 Toren auf Platz zwei der Torschützinnen Liste. In der Abwehr waren die Rostockerinnen kompakt mit einer sehr tief stehenden Zonenverteidigung und ließen nur 25 Treffer zu – bei einer Spielzeit von 4x8 Minuten effektiv, wie bei den Frauen.

 Trainer Uwe Richter: „Wir sind schwer ins Turnier gekommen, haben dann aber hervorragende Leistungen gegen Hamburg und Esslingen abgeliefert. Besonders hervorzuheben ist, dass von unseren 13 Sportlerinnen neun aus der U12 kommen. Der Bundestrainer weibliche Jugend Sven Schulz wird nächste Woche eine unserer Spielerinnen in den NK2 Kader berufen. Wir sind sehr gespannt, wer es sein wird.“

 

Foto vorne von links: Emily Wilde, Marie Ziems, Lilly Kröger, Leni Westendorf, Kateryna Miftakhova, Ella Fuchs, Larissa Krehmke

Foto hinten von links: Marit Schimanski, Elisa Zopf, Thea Böhnke, Käthe Herrmann, Greta Pannier, Victoria Roth

 Text u. Foto: U. Richter (WSW rostock)

 

07. Oktober 2021

Marian Kob

Die U14-Wasserballer der Landesgruppe Nord holten beim Stamm-Pokal in Berlin nach einem denkwürdigen Comeback den zweiten Platz. Mit Marian Kob - Jahrgang 2008 - vom WSW Rostock wurde erstmalig ein Spieler aus M-V in die Nordauswahl berufen. Das von Marvin Wawoczny (Hannover) betreute Team der fünf norddeutschen Bundesländer trat mit lediglich vier Aktiven des bei diesem Turnier maßgeblichen Jahrgangs 2007 an und war damit die mit Abstand jüngste Mannschaft.

Der erste Gegner, die Auswahl der Landesgruppe Ost, hatte dagegen 14 Spieler des Jahrgangs 2007 dabei. Beim 4:26-Debakel hatte die Nord-U14 nicht die Spur einer Chance. „Der Erfolg der von André Laube (Potsdam) betreuten LGO-Vertretung (6:0 Punkte und 71:13 Tore) ist die höchste Überlegenheit eines Teams in der zwölfjährigen Geschichte  des bundesweiten Sichtungs- und Auswahlturniers gewesen.“ resümierte am Ende Nachwuchsbundestrainer Nebojsa Novoselac (Berlin).

Auch in der zweiten Partie gegen die Landesgruppe Süd lief es anfangs nicht rund. Zur Halbzeit stand es 0:4. Doch im dritten Viertel gingen die Dinger auf einmal alle rein und es stand vor dem Schlussabschnitt 4:4. Der Süden ging nochmal mit 6:5 in Führung. Doch dann kam der Auftritt des  Rostockers Marian Kob. Durch zwei schnelle Konter über die rechte Seite warf er den Norden mit 7:6 in Führung. Elf Sekunden vor Abpfiff hielt Nord-Torwart Eric Heinrich (Hannover) einen Strafwurf und machte damit die Sensation perfekt.

Zum Abschluss gab es einen weiteren knappen  7:6-Erfolg gegen die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen. In dieser Partie musste die LGN einen 3-Tore-Vorsprung über die Zeit bringen und sicherte sich damit die Silbermedaille.  Direkt im Anschluss des Stamm-Pokals gab es ein zweitägiges Wasserball-Camp an gleicher Stelle mit dem Bundesnachwuchstrainer. Dabei trainierten die Jugendlichen an verschiedenen Stationen taktische Aufgabenstellungen.

Text u. Foto: U. Richter WSW Rostock

 

Foto: Marian Kob vom WSW Rostock beim Training in der Neptunhalle

 

05. Oktober 2021

Marian Kob (mit weißer Kappe)

DM U14 Wasserball in Rostock

 

Bei der Deutschen Meisterschaft der U14 Wasserballer belegte der WSW Rostock den elften Platz. Beim Viererturnier in Rostock konnten nur die beiden besten Teams die restlichen
Plätze für das Viertelfinale erkämpfen. Das gelang den Gästen von Wasserfreunde Spandau Berlin und dem ASC Duisburg. Vervollständigt wird das Viertelfinale von Krefeld, Neukölln, Hannover, Potsdam, Cannstatt und Hamm.

Der WSW traf in der ersten Partie auf den ASC Duisburg. Bis zum Halbzeitstand von 3:4 hielten die Rostocker gut mit. Dann kam eine starke Phase der Duisburger, wo sie die Führung bis auf 10:4 ausbauen konnten.  Der Duisburger Trainer Popovic wechselte nun komplett durch, wodurch der WSW innerhalb von zwei Minuten auf 7:10 heran kam. Nun musste die erste Reihe der Duisburger wieder ins Wasser, um den Sieg zum Endstand von 13:7 abzusichern.

Nach drei Stunden Pause ging es dann gegen die Spandauer ins Becken. Der Berliner Trainer Laszlo Baksa, der gleichzeitig auch Torwart bei den „Profis“ von Spandau ist, ließ eine sehr aggressive Pressdeckung über das ganze Feld spielen. Die WSW-Wasserballer kamen damit nicht zurecht und verloren deutlich mit 22:7. Lediglich das letzte Viertel konnte der Gastgeber mit 4:4 erfreulicher gestalten.

Zum Abschluss gab es am Sonntag die Ansetzung gegen Nürnberg. Zu diesem Zeitpunkt stand das Ausscheiden von Nürnberg und Rostock bereits fest, da Spandau kurz zuvor Duisburg mit 8:6 besiegen konnte. Die Nürnberger hatten zum Turnierauftakt am Samstag mit einem 6:6 gegen Spandau für die einzige Überraschung des Wochenendes gesorgt.

In der Begegnung Rostock-Nürnberg hatte der WSW den besseren Start und führte zur ersten Pause mit 3:2. Im weiteren Spielverlauf erarbeiteten sich die Bayern eine 8:5-Führung bis zum letzten Viertel. Als der WSW 14 Sekunden vor Ende auf 8:9 verkürzte, kam nochmal Spannung auf. Doch Nürnberg machte mit dem 10:8-Siegtreffer alles klar.

WSW-Trainer Uwe Richter fasst zusammen: „Wir haben hier trotz zweimonatiger Zwangspause in der Vorbereitung eine sehr gute Leistung abgeliefert. Die Trainingsrückstände wurden gegen Spandau deutlich sichtbar. Besonders hervorheben möchte ich unser weibliches Sturmduo Lilly Kröger und Kateryna Miftakhova mit insgesamt 9 Treffern. Unser Center Marian Kob wurde mit 11 Toren zweitbester Torschütze und fährt am kommenden Wochenende mit der Nordauswahl zum Stammpokal nach Berlin mit anschließendem Sichtungslehrgang mit dem Bundestrainer.“

Text u. Foto: U. Richter (WSW Rostock)

22. September 2021

HSG Kapitän Klaus EInhorn spielt bald in Liga 1

Wasserballer mit vielen Personalumstellungen vor ungewisser Zukunft

HSG Warnemünde noch immer ohne Aussicht auf Ligaspiele

 

Für die Wasserballer der HSG Warnemünde läuft mittlerweile der zweite Monat des regulären Trainings. Nach den Sommerferien konnten unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen in der Neptunhalle alle HSG'ler aller Altersklassen wieder ins Becken steigen.

Für die ganz kleinen laufen nunmehr im 2.Jahr die Anfängerkurse im Schwimmen, wo ihnen von der Pike auf dass Schwimmen (inkl. Seepferdchen) und der Wasserball beigebracht wird. Die Senioren mussten nach 2020 nun erneut ihr Traditionsturnier aussetzen und ob es 2022 eine neue Ausgabe geben wird, ist derzeit ebenfalls ungewiss.

Bei den Herren haben sich die größten Veränderungen aufgetan. Der langjährige Trainer Jörg Behlendorf ist aus privaten Gründen ab August2021 vorerst zurückgetreten, somit ist die HSG nun auf der Suche nach einem neuen Coach. Dies gestaltet sich zum einen nicht leicht, zum anderen hat die HSG das Hauptproblem, dass immernoch kein Spielbetrieb im Norden in Sicht ist. „Die 3.Liga ist nachwievor ausgesetzt und keiner weiß, wann es mit den Duellen gegen Kiel, Keitum, Lübeck, Meldorf und möglichen neuen Teams wieder losgeht,“ sagt Ex-Coach Behlendorf, der der HSG jedoch noch als erfahrener Spieler zur Verfügung steht und im Sommer 2021 über dies auch zum neuen Landeswasserballwart für MV gewählt wurde.

In dieses „ligalose Vakuum“ stößt nun HSG-Kapitän Klaus Einhorn. Der gebürtige Fürstenwaldener und Ex-Spieler des Erstligisten OSC Potsdam, wird sich in der laufenden Saison dem Bundesligaaufsteiger Hamburger TB62 anschließen. „Sie haben mich gefragt und ich will das Abenteuer 1.Liga wagen. Mit der HSG sind ja leider keine Ligaspiele möglich, wahrscheinlich sogar bis zum Frühjahr2022 nicht und in dieser Zeit hat sich mir die Chance auf Bundesliga-Wasserball geboten. Ich trainiere ja auch so gut ich kann bei der HSG mit und werde auch für Warnemünde wieder spielen, sobald es möglich ist in 2022,“ sagt Klaus Einhorn. Die Hamburger haben nicht nur bei der HSG in der 3.Liga ihre Augen geworden, auch beim HSG-Kontrahenten Kiel konnten sie zwei Spieler zur neuen Erstligasaison abwerben.

Ebenfalls verlassen werden die HSG Torhüter Anton Erben und Offensivspieler Konrad Meyer. Erben wird zum dualen Studium nach Leipzig gehen und dort womöglich sich den Leipzigern anschließen, die in der 2.Liga-Ost agieren. Konrad Meyer, der vor der Corona-Pandemie 2019 und 2020 zu den besten der HSG-Herren gehörte, wird zum Studium nach Halle ziehen und sich definitiv den benachbarten Leipzigern zum Wasserball anschließen.

Trotz der vielen Veränderungen halten die Wasserballer der HSG weiter zusammen und tranieren eifrig für ihr Comeback. Auf mehrere Schultern verteilen die Aktiven ganz unbürokratisch die Anteile im Training an Kondition und Schwimmen, sowie Technik und Ball. Wenn es in 2021 bis Anfang 2022 leider doch keinen Ligabetrieb geben sollte, will man verstärkt auf Test- und Freundschaftsspiele setzen, um alle Wasserballer auch ein bisschen bei Laune zu halten und ihnen mehr als nur Trainingsspiele zu ermöglichen. Im Amateursport ist eben die Pandemie noch lange nicht ausgestanden.

Text und Foto: J. Behlendorf

                                                                                                                                                            

20. September 2021

Die U12-Wasserballer des WSW Rostock erreichen beim Norddeutschen  Pokal in Hildesheim das Halbfinale

 

Das stand bereits nach der ersten Partie gegen Außenseiter Poseidon Hamburg fest, welche die Rostocker mit 17:9 gewinnen konnten. Im zweiten Spiel der Vorrunde am Samstag unterlag der WSW deutlich mit 16:4 Gastgeber Hellas Hildesheim.

Der Gegner im Halbfinale war White Sharks Hannover. Da die Hannoveraner in der Vorrunde bereits mit einem 40:0 gegen Wolfenbüttel die Favoritenrolle geklärt hatten, galt es für die WSW-Wasserballer deutlich weniger Treffer zu kassieren. Mit dem erzielten 2:25 konnte Trainer Uwe Richter sehr zufrieden sein, da sein Team zur Hälfte aus U10 Spielern bestand.

 

Das Spiel um Platz drei stand als Schlusspunkt des Pokalturniers auf dem Programm. Das Überraschungsteam aus Wolfenbüttel hatte in der Vorrunde den Bundesliganachwuchs von HTB Hamburg aus dem Turnier geworfen. Die Rostocker erwischten im ersten Viertel einen glatten 0:4 Fehlstart. In den beiden nächsten Vierteln (jeweils 1:1) waren beide Teams gleichwertig. Zu Beginn des Schlussabschnitts kassierte der gegnerische Centerverteidiger seine dritte Rausstellung. Jetzt begann die große Aufholjagd des WSW. Tor um Tor holten die Ostseestädter auf und erzielten 55 Sekunden vor Ende den Anschlusstreffer zum 6:7. Jetzt versuchte Wolfenbüttel zusammen mit Hilfe des eigenen Torwarts den Ball zu halten.  Doch der verlor an der Mittellinie den Ball und WSW-Kapitän Anton Haak konnte aus 12m auf das leere Tor werfen.  Der Ball blieb jedoch vor dem rechten Pfosten auf dem Wasser liegen, statt zum Ausgleich ins Tor zu rutschen, was ein Strafwurfwerfen zur Folge gehabt hätte.

 

Co-Trainerin Charlotte Richter zum kleinen Finale  ihres Teams: „Wir sind total begeistert, wie die Kinder bis zur letzten Sekunde gekämpft haben, obwohl es schon das vierte Spiel an diesem Wochenende war. Am Ende reichte auch der vierte Platz aus, um uns für den Deutschen Pokal zu qualifizieren. Besonders hervorheben möchte ich die Leistung von Victoria Roth, die in ihrem erst zweiten Turnier mit 12 Treffern unangefochten beste Rostocker Torschützin wurde.“

 

Der WSW spielte mit: Anton Haak, Johannes Breuel, Leon Mügge, Marit Schimanski, Marie Ziems, Victoria Roth, Ian Grimm, Käthe Herrmann, Thea Böhnke, Gustav Decker, Lilly Jähn, Fiete Sweers

 

Foto: Kapitän Anton Haak (rot 1 Torwart) schwört sein Team auf den nächsten Gegner ein.

Text u. Bild: U. Richter WSW Rostock

 

 

07. September 2021

Norddeutscher Vizemeister U-14

Die U14-Wasserballer des WSW Rostock holen souverän den Vizemeistertitel bei der Norddeutschen Meisterschaft in Cuxhaven. Zum Auftakt gegen Hellas Hildesheim merkte man den Rostockern die lange Spielpause nicht an. Der letzte Auftritt war am 18.10.2020 bei der Deutschen Meisterschaft in Potsdam. Schon zur ersten Viertelpause war die Partie mit 7:0 entschieden – am Ende stand es 18:3. Ein beachtliches Resultat, denn Hellas holte mit einer enormen Leistungssteigerung im Turnierverlauf Bronze.

In der Begegnung mit Gastgeber Neptun Cuxhaven lief auch alles nach Plan. Der WSW glänzte mit einer starken Defensive. Nach dem dritten Viertel stand es 11:0 und die jüngeren Spieler aus der U12 brachten die Partie sicher mit 14:4 zu Ende. Damit standen die Halbfinalansetzungen für den zweiten Wettkamptag fest: White Sharks Hannover gegen Hellas Hildesheim und HTB Hamburg gegen WSW Rostock.

Die Hamburger waren nicht der erwartete schwere Gegner. Über weite Strecken musste sich der HTB mühevoll über die Mittellinie kämpfen um in Tornähe zu kommen. Der WSW hingegen machte viele leichte Tore mit Kontern. Am Ende konnten die Stammspieler für das Finale geschont werden, denn die Leistungsunterschiede waren an diesem Tag zu groß (16:6).

Das Finale gegen White Sharks begann für die Ostseestädter hervorragend. Die WSW-Abwehr stand hinten eng mit einer Doppeldeckung des Centers. Das 1:0 für Rostock durch einen Strafwurf brachte den haushohen Favoriten aus dem Konzept. Erst zum Ende des ersten Abschnitts gelang das 1:1. Auch im zweiten Viertel war der WSW gleichwertig, musste allerdings beim  Stand von 2:2 eine harte Entscheidung des Schiris wegstecken. WSW-Spielmacher Marius Schimanski sah die rote Karte, weil er beim Schwimmen den Gegner mit dem Fuß im Gesicht traf. Bis zur Halbzeit warfen die Sharks noch zwei Tore. In der zweiten Hälfte setzte sich Hannover dank der besser besetzten Wechselbank deutlich ab und gewannen mit 19:7.

WSW-Trainer Uwe Richter zum Vizemeistertitel: „Wir sind super glücklich, dass wir hier mit einer überzeugenden Leistung wieder in den Spielbetrieb gestartet sind. Nach dem vierten Platz im Vorjahr ist diese Silbermedaille unser größter Erfolg in der U14 bisher. Es gibt noch gleich zwei weitere tolle Nachrichten: Wir dürfen am 25. und 26. September die Deutsche Meisterschaft in Rostock ausrichten und Marian Kob wurde in die Auswahl der fünf norddeutschen Bundesländer berufen. Damit ist er der erste männliche Nachwuchsspieler, der M-V beim Stamm-Pokal Anfang Oktober mit der Nordauswahl vertritt.“

 

Bild 1: Gruppenaufnahme im Waldfreibad Sahlenburg/ Cuxhaven

Vorne von links nach rechts: Lilly Kröger, Victoria Roth, Finley von Samson-Himmelstjerna, Anton Haak, Fiete Sweers, Kateryna Miftakhova,

hinten von links nach rechts: Leni Westendorf, Marian Kob, Keno Brügge, Steve Hamann, Franz Lantow, Marius Schimanski, Aleks Haak

Text und Bilder: U. Richter, WSW Rostock

 

31. August 2021

Marian Kob beim Wurf (letztes Punktspiel vor einem Jahr in Oxstedt gegen Cuxhaven)

Die U14-Wasserballer des WSW Rostock starten als erstes Team nach über zehnmonatiger Pause wieder in den Spielbetrieb. Die Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft steht im Waldfreibad Sahlenburg/ Cuxhaven auf dem Programm. Ziel der Rostocker ist es die erste Medaille in dieser Altersklasse nach M-V zu holen.  Neben Gastgeber Neptun Cuxhaven wird der WSW auf Hellas Hildesheim, HTB Hamburg, WSV Wolfenbüttel und die White Sharks Hannover treffen. Die Hannoveraner sind haushoher Favorit auf den Norddeutschen und den Deutschen Titel. Sie konnten seit Oktober 2020 durchgehend täglich trainieren und bereiteten sich kürzlich bei einem Turnier in Serbien auf die Höhepunkte in Deutschland vor. Die anderen fünf Teilnehmer können dagegen ihren gegenwärtigen Leistungsstand nur schwer abschätzen, weil monatelang kein Training möglich war.

21. Oktober 2020

HSG-Kapitän Klaus Einhorn

Nachbericht - Wasserballer mit bittersüßem 4.Rang beim NSV-POKAL 2020

HSG Warnemünde spielt in Topform gegen Zweitligisten und verpasst Bronze

 

Die Drittligisten der HSG Warnemünde haben den ganz großen Wurf bei der Pokalendrunde knapp verpasst. Gegen die Zweitligisten Laatzen, Hildesheim und Hamburg präsentierte sich Warnemünde in Topform und konnte mehr als nur mithalten. „Leider hat in jedem Spiel das kleine Quentchen gefehlt und gegen Hamburg haben wir lange die Hand an Bronze gehabt und am Ende im 5m-Werfen unglücklich verloren,“ sagte Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem Turnier.

An Tag 1 verlor man gegen den späteren Turniersieger aktuellen Tabellenführer der 2.Liga Nord Laatzen mit 8:15, wobei man im 2.Viertel zwischenzeitlich gar mit 4:3 führte. Vor allem HSG-Neuzugang Fabian Schulz konnte sich im homogenen Team auszeichnen. Der 31-Jährige gebürtige Leipziger und Ex-Hallenser hat sich aus dem Stand im Team integriert und ist ein echter Zugewinn der Mannschaft. Er brachte verdutzte Laatzener mit seinen 3 Treffern oft zum Staunen. Das es am Ende nicht zum Sieg langte, lag vor allem am Gäste-Center Weiß und Sturmtank Müller, die beide jeweils fünfmal trafen und so den Favoriten fast im Alleingang zum Auftaktsieg führten.

Gegen Hildesheim verlor man tags darauf mit 6:9, gab dabei das Startviertel mit 0:3 ab. „Wir haben zu Beginn oft gepennt und Hildesheim agierte eiskalt,“ sagte Kapitän Klaus Einhorn nach der Partie. Diesen Rückstand konnte man am Ende nicht mehr egalisieren, da ab dem 2.Viertel beide Teams auf Augenhöhe waren.

Im direkten Duell um Bronze kam es dann zum Showdown gegen Hamburg. Die HSG dominierte nicht überraschend die 1.Halbzeit, führte durch die Tore von Reitzig, Thiele und Einhorn mit 3:0. Ende des 2.Viertels hatte die HSG dann beim 5:2 zwei Überzahlchancen zum 6:2 auf der Hand, vergab diese leider. Hamburg rettete sich in die Halbzeitpause und kam wie ausgewechselt zurück, nahm als Zweitligist das Zepter in die Hand und konnte trotz der Tore von Behlendorf und Schulz vor der letzten Pause zum 7:7 ausgleichen. Warnemünde spielte in diesem Abschnitt etwas zu ungefährlich im Angriff und nicht konsequent in der Verteidigung. Dieser Schlendrian hielt auch noch zu Beginn des Schlussviertels an. Die Gäste aus Hamburg führten aus dem Nichts mit 9:7 und die HSG sah wie der sichere Verlierer aus. Nun mobilisierte die HSG die letzten Kräfte, mit Erfolg. Behlendorf traf doppelt und Kapitän Einhorn traf zur letzten Führung 10:9. Was nun folgte glich einem Herzschlagfinale im besten Pokalstil. Eine Minute vor dem Abpfiff glich HTB durch Bräcker aus. Im Folgeangriff erarbeitete sich die HSG einen Strafwurf zur möglichen Vorentscheidung. Spielertrainer Jörg Behlendorfs Wurf ging an die Latte und wenig später war die Partie vorbei, 10:10. Im anschließenden 5m-Werfen hatte Hamburg erneut das Glück auf seiner Seite und die HSG das Pech. Als 1.Schütze für die HSG verwarf Behlendorf und da in der Folge alle weiteren Werfer trafen, gewann der Hamburger TB hauchdünn und glücklich mit 15:13 nach 5m-Werfen. „Es tut mir unglaublich Leid fürs Team. Wir haben so ein tolles Turnier gespielt und sowohl Laatzen als auch Hildesheim sahen in uns den verdienten Dritten. Doch das Glück war heute auf Seiten der Hamburger, denen wir auch herzlich zum 3.Rang gratulierten,“ sagte ein sichtlich geknickter Spielertrainer Jörg Behlendorf von der HSG Warnemünde. HSG-Kapitän Klaus Einhorn ergänzte noch: „Wir haben alle toll geackert und uns leider nicht dafür belohnt. 5M-Werfen ist auch oft eine Glückssache, wir hätten schon während der regulären Spielzeit das Spiel entscheiden und gewinnen müssen. Schade das es nicht zu Bronze gereicht hat.“

Als Drittligist hat sich Warnemünde ohnehin teuer verkauft und gezeigt, dass man den Zweitligisten im Norden sehr wohl Paroli bieten kann. Erfolgreichste Torschützen war das Trio Spielertrainer Jörg Behlendorf, Kapitän Klaus Einhorn und SV Halle-Neuzugang Fabian Schulz mit je 6 Toren. Als Endrundenteilnehmer hat man sich zudem für die 1.Runde des DSV-Pokal2021 qualifiziert.

HSG beim NSV-Pokal:

Philipp Steidler – Paul Helm (2 Tore), Adrian Reihs, Klaus Einhorn (6), Enno Spiller, Niklas Heese, Maurizio Reitzig (4), Till L. Reichel (1), Filip Hohlfeld, Felix Schenk, Jörg Behlendorf (6), Daniel Thiele (2), Fabian Schulz (6)

                                                                                                                                                      Text u. Foto: Jörg Behlendorf

20. Oktober 2020

U14 Wasserballer starten mit drei deutlichen Niederlagen in die Deutsche Meisterschaft

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock starteten am Wochenende in Potsdam erstmals bei der Deutschen Meisterschaft. In der Runde der besten acht Teams konnten die Rostocker als krasser Außenseiter in keiner Partie auch nur annähernd Paroli bieten. Der erste Gegner Titelverteidiger SV Krefeld 72 spielte überraschend eine Raumdeckung und nutzte hauptsächlich Kontermöglichkeiten für den 17:5-Erfolg. In der zweiten Partie gegen White Sharks Hannover waren die Ostseestädter komplett überfordert, denn der Titelfavorit spielte eine extrem aggressive Pressdeckung über das komplette Spielfeld und über die gesamte Spielzeit. Lediglich Marian Kob, der kürzlich im Finalturnier der U12 unter die Top 7 Spieler Deutschlands gewählt wurde, konnte sich in den harten Zweikämpfen mehrmals durchsetzen und erzielte die beiden einzigen Treffer für Rostock. WSW Torwart Til Hippchen musste trotz mehrerer guter Paraden den Ball 33 Mal aus dem Netz holen.

Abschließend stand noch die Begegnung gegen den Gastgeber OSC Potsdam auf dem Programm. Im Vorfeld wurden die Potsdamer als „leichtester“ Kontrahent eingeschätzt. Doch schon bei der Vorstellung der Teams vor Spielbeginn musste diese Beurteilung zurück genommen werden, denn mehrere „Riesen“ aus Plauen (Dritter der Landesgruppe Ost) verstärkten das Team des OSC. Besondere Schwierigkeiten hatte die WSW-Verteidigung mit dem Center, der seine Gegenspieler wie Puppen aus dem Weg schob. Am Ende stand es 25:3 für den Gastgeber und Medaillenkandidaten für das Finalturnier in zwei Wochen.

WSW-Trainer Uwe Richter: „Bei der U14 sind die riesigen Unterschiede in den Trainingsumfängen sehr deutlich erkennbar. Wir können mit unseren drei Stunden Wassertraining pro Woche hier nicht mehr gegen die besten Spieler Deutschlands mithalten. Trotzdem freuen wir uns, dass wir in knapp zwei Wochen das Platzierungsturnier (Platz 5-8) in Rostock ausrichten dürfen. Mit dabei sind dann der ASC Duisburg, der 1. FC Nürnberg und der SV Krefeld 72.“

Der WSW Rostock spielte mit: Max Papenfuß, Finley von Samson-Himmelstjerna, Marian Kob (5 Tore), Keno Brügge (1), Kateryna Miftakhova (2), Victoria Vassermann, Lilly Kröger (1), Leni Westendorf, Tammo Sweers (1), Julius Pannier, Marius Schimanski, Til Hippchen

Foto privat: Gruppenfoto vor der letzten Partie im Sportpark Luftschiffhafen Potsdam -  von links nach rechts: Leni, Victoria, Leni, Julius, Max, Marius, Til, Kateryna, Tammo, Finley, Keno, Marian, Trainer Uwe Richter 

Text: U. Richter

15. Oktober 2020

U14 Wasserballer schaffen Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock qualifizierten sich erstmalig für die Deutsche Meisterschaft und treffen am Wochenende in Potsdam auf den Gastgeber OSC Potsdam, den Titelverteidiger SV Krefeld 72 und die White Sharks Hannover. Die Potsdamer haben sich als Zweiter in der Landesgruppe Ost hinter Titelfavorit Spandau 04 qualifiziert. Krefeld wurde Landesmeister von Nordrhein-Westfalen und Hannover gewann souverän die Norddeutsche Meisterschaft vor dem WSW Rostock.

In der zweiten Gruppe, die in Nürnberg spielt, wird das Teilnehmerfeld von insgesamt acht Teams durch SSV Esslingen, Spandau 04, ASC Duisburg und Gastgeber 1. FC Nürnberg komplettiert. Die Platzierungen (5-8) werden am 30.10. und 01.11.2020 wahrscheinlich in Rostock ausgespielt.

WSW-Trainer Uwe Richter: „Der Titelkampf wird zwischen Esslingen, Hannover, Krefeld und Spandau entschieden. Ich hoffe wir können zumindest zeitweise mit Nürnberg, Duisburg und Potsdam mithalten. Alles andere als der achte Platz wäre eine riesige Überraschung – zumal Centerverteidiger Ole Kopitzki nicht dabei sein kann.“

Foto privat: Keno Brügge (weiß 4) beim Torwurf im Vorbereitungsspiel gegen Neptun Cuxhaven

Text: U. Richter

07. Oktober 2020

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock holen beinahe Bronze beim Finalturnier um den Deutschen Pokal 2020 in Stuttgart - Bad Cannstatt

 

Die besten vier Teams Deutschlands trafen sich im Vereinsbad des SV Cannstatt an der Mombachquelle. Der Gastgeber war auch gleich der erste Gegner für die Rostocker. Mit dem neuen serbischen Trainer Djordje Miljokivic und Verstärkung vom SSV Esslingen galt Cannstatt für viele Insider als Favorit für den Pokalgewinn. Das konnten sie auch gleich mit einen 22:8 Sieg gegen den WSW unter Beweis stellen. Am Abend war dann Titelverteidiger WS Hannover der zweite Gegner für die Mecklenburger. Die Hannoveraner hatten ihren Auftakt mit einem 7:8 gegen Nürnberg vermasselt. Mit dem WSW hatten die Niedersachen dann beim 23:5 keine Probleme und wahrten sich dadurch noch eine kleine Chance für die erfolgreiche Titelverteidigung.

In der dritten Partie innerhalb von 24 Stunden traf Rostock dann auf den 1.FC Nürnberg. Nur mit einem Sieg konnte die Bronzemedaille noch nach M-V geholt werden. Gegen die Bayern zeigte der WSW die mit Abstand beste Turnierleistung. Bis ins dritte Viertel führte das Team von Trainer Uwe Richter mit 6:4. Die Mannschaft wuchs über sich hinaus und zeigte auf allen Positionen hervorragende Aktionen. Auch Marit Schimanski, die mit Abstand jüngste Spielerin des Turniers, kämpfte bärenstark für den WSW. Dann verließ der Schiedsrichter aus Gelsenkirchen seinen bisherigen Kurs und verteilte gleich fünf Zeitstrafen hintereinander gegen den WSW, allesamt für Nichtigkeiten. Nürnberg gelang es so in der Schlussphase mit 11:9 in Führung zu gehen. Neun Sekunden vor Ende konnte der WSW nur noch zum Endstand von 10:11 (3:2, 2:2, 2:3, 3:4) verkürzen. Dank einer tollen Idee der DSV-Offiziellen war das knappe Verpassen der Bronzemedaille für die Rostocker U12 kein Grund, sich lange zu ärgern - denn es gab auch für den vierten Platz wunderschöne Medaillen - in Kupfer.

Den Pott holte Gastgeber Cannstatt mit einem 12:11-Sieg gegen WS Hannover nach Fünfmeterwerfen. Vize wurde Nürnberg vor Hannover. WSW-Kapitän Marian Kob wurde mit 13 Treffern zweitbester Torschütze des Turniers. Das ist herausragend, da er in allen drei Spielen durchgehend von zwei bis drei Gegnern bearbeitet wurde.

WSW-Trainer Uwe Richter nach der Siegerehrung: „Ich bin von unserer großartigen Leistung gegen Nürnberg total begeistert. Wir spielten hier als einzige reine Vereinsmannschaft ohne externe Verstärkungen gegen die Landesauswahlteams von Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Marian Kob wird als bester und vielseitigster Spieler des Finalturniers gute Chancen für die Jugend-Nationalmannschaft haben.“

Der WSW spielte mit: Aleks Haak (2 Tore), Gavin Grimm, Marian Kob (13), Sönke Marx, Anton Haak, Victoria Vassermann, Marius Schimanski (8), Fiete Sweers, Emily Wilde und Marit Schimanski.

Text:  U. Richter

Foto:  privat

von links: Gavin, Marit, Marian, Emily, Marius, Anton, Aleks, Fiete, Victoria, Sönke, Trainer Uwe Richter

23. September 2020

Endlich wieder Wasserball un der Neptunschwimmhalle

Wasserballer als Außenseiter und Ausrichter beim NSV-POKAL 2020 - HSG Warnemünde I als Drittligist nach dem sportlichen Lockdown gegen Zweitligisten

Die noch kaum für möglich gehaltene Wendung im Wasserball im Norden ist eingetreten. Die Saison sowohl in der 2.Liga-Nord und auch in der 3.Liga mit der HSG als dortiger Tabellenführer wurden abgebrochen. Lange sah es im Wasserball nach Ebbe aus, doch aufgrund der guten Entwicklung und geringen Fallzahlen in MV und Norddeutschland, wurde neben den vielen Profisportarten auch dem Wasserball wieder Leben eingehaucht. Rundenleiter Marc Zirzow aus Hannover ist froh, dass zumindest der Pokalwettbewerb des norddeutschen Verbandes zur Austragung gelangt. Man kann es als eine Art Vorreiterrolle sehen. Dem Hygienekonzept des Landes MV, des Sportamtes Rostock und letztlich den Vorgaben in der Rostocker Neptunhalle ist es nun zu verdanken, dass der zweitätige Wettbewerb in Rostock stattfinden kann. Nicht mit dabei ist das Team von Neptun Cuxhaven, die ursprünglich beim NSV-Pokal meldeten aber nach Corona nun wegen Terminproblemen die Teilnahme zurückzogen. Somit bleibt der HSG noch die Mammutaufgabe der drei höherklassigen Zweitligisten Hamburg, Hildesheim und Titelfavorit Laatzen. An ihnen wird wohl kein Weg vorbei führen, sind sie doch bis zum Abbruch der 2.Liga-Nord bisher in jedem Spiel als Sieger aus dem Becken gestiegen. Jedoch sind die Karten gänzlich neu gemischt und Warnemünde fühlt sich in der Rolle des Underdogs recht wohl: „Wir können nur gewinnen. Wir haben noch im Juli zwei Wochen unter Einschränkungen trainieren können und nach dem Ferienende in MV wieder unter normalen Bedingungen echten Wasserball trainieren und spielen können. Wir fühlen uns daher recht gut vorbereitet, wissen aber um die Favoritenrollen unserer Gegner. Mit etwas Fortune schielen wir Richtung Bronze,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf, dem jedoch 4 wichtige Spieler fehlen werden. „Wir sind keine Vollprofis und als die Entscheidung zur Durchführung kam, hinter der wir auch voll stehen, mussten leider einige Spieler frühzeitig passen aber der Rest der Mannschaft ist motiviert und wir versuchen allen voran mit Kapitän Klaus Einhorn ein gutes Turnier zu spielen“, und Jörg Behlendorf ergänzt: „Es wird womöglich kurzfristig die ein oder andere Überraschung in unserem Kader geben. 13 sind pro Spiel einsetzbar. Für das Turnier darf ich jedoch 15 Spieler melden, wir werden sehen was passiert.“

Am Samstag geht es ab 15 Uhr los, zwei Duelle werden ausgetragen. Sonntag beginnt das Turnier ab 9.30 Morgens und hier können die Zuschauer vier Spiele sehen. An beiden Tagen sind Zuschauer & Presse erlaubt!!! Sie müssen sich, ähnlich dem Prozedere im Restaurants im Lande, in eine Anwesenheitsliste eintragen und während des Aufenthalts beim Turnier im Zuschauerbereich eine Mund-Nase-Maske tragen. Dies gilt im übrigen für Alle in der Neptunhalle, auch für die gerade nicht im Wasser befindlichen anderen Wasserballer. Der Eintritt ist kostenlos !

Text und Bild: J. Behlendorf

22. September 2020

WSW Rostock U12

U12 Wasserballer ziehen beim Deutschen Pokal ins Finalturnier ein

 

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock haben sich beim Deutschen Pokal in Rostock mit einer sensationellen Leistung für das Finale der besten vier Teams Deutschlands qualifiziert. In der entscheidenden und sehr dramatischen Partie - coronabedingt ohne Zuschauer - konnte die SGW Brandenburg mit 14:12 (3:1, 3:4, 5:4, 1:3/ 2:0) nach Fünfmeterwerfen bezwungen werden. Der WSW erarbeitete sich im Spielverlauf mehrere Zwei-Tore-Führungen. Besonders Marius Schimanski glänzte dabei mit insgesamt sieben sehr platzierten Treffern. Jedoch kurz vor Abpfiff führte Brandenburg durch drei schnellen Toren in Folge mit 12:11 und sah wie der sichere Sieger aus. Erst wenige Sekunden vor Ende gelang dem WSW-Kapitän Marian Kob mit einem gekonnten Distanzwurf in die lange Ecke der rettende 12:12 Ausgleichstreffer für das Fünfmeterwerfen. Nun wechselte Center Marian Kob ins Tor und war der Held des Tages mit vier gehaltenen Strafwürfen und dem verwandelten ersten Wurf für Rostock. Dem WSW reichte aufgrund der starken Torwartleistung ein zweiter Treffer, den Marius Schimanski ganz cool versenkte. Nun brach der Siegesjubel bei den Ostseestädtern aus, wobei auch Trainer Uwe Richter ins Wasser befördert wurde (siehe Foto).

Er gab anschließend sein Fazit ab: „Wir sind überglücklich, weil wir als krasser Außenseiter nicht mit einem Erfolg gegen die sehr schwimmstarken Brandenburger gerechnet haben. Das war natürlich nur möglich, weil sich unser Team in allen Mannschaftsteilen enorm steigern konnte. Besonders hervorheben möchte ich die Leistungen der beiden Mädchen Victoria Vassermann und Emily Wilde, die einen riesigen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Co-Trainerin Charlotte Sweers zur Bedeutung dieses sportlichen Erfolgs: „Mit diesem Sieg haben wir für unser Bundesland und unseren Verein Wasserball-Geschichte geschrieben. Noch nie zuvor hat es eine Mannschaft aus M-V unter die besten acht Teams Deutschlands geschafft. Dass es nun sogar mindestens Platz vier wird und wir uns mit Stuttgart, Nürnberg und Hannover zum Finalturnier in zwei Wochen treffen, ist der totale Wahnsinn.“

Der WSW spielte mit: Aleks Haak, Gavin Grimm, Marian Kob, Daniel Maier, Sönke Marx, Fiete Sweers, Anton Haak, Angelina Bannow, Paul Otto, Emily Wilde, Victoria Vassermann, Marit Schimanski, Marius Schimanski.

Foto privat: von links: Sönke, Angelina, Paul, Gavin, Trainer Uwe Richter, dahinter Daniel und Fiete, weiter mit Marian, Aleks, Anton (hinten), Marit, Victoria, Marius, Emily

Text: U. Richter

16. September 2020

Das Mädchentrio aus dem Jahrgang 2007: von links Lilly, Kateryna, Leni

Wasserballer des WSW Rostock starten am Wochenende in den Spielbetrieb - gleich mit Saisonhöhepunkt im DSV Wettkampf

Nach nur wenigen Wochen Wasserballtraining werden im Jugendbereich die Deutsche Meisterschaft in der U14 und bei den Mädchen - sowie der Deutsche Pokal der U12 nachgeholt. Der WSW Rostock hat sich gleich in allen drei Wettbewerben qualifiziert und steht erstmalig jeweils unter den besten acht Teams Deutschlands in den Endrunden.  Am kommenden Wochenende richtet der WSW den DSV Pokal der U12 in Rostock aus. Mit dabei sind Brandenburg, Hannover und Erfurt. Wegen der strengen Auflagen im DSV Hygienekonzept sind in Rostock keine Zuschauer zugelassen. Die zweite  Gruppe spielt in Krefeld mit Esslingen, Cannstatt und Nürnberg. Am Wochenende 3. und 4. Oktober werden dann die Platzierungen in Stuttgart ausgespielt.

Die U14 fährt am 17./ 18. Oktober nach Potsdam und spielt dort gegen Krefeld, Esslingen und Potsdam. Außerdem in der U14 dabei sind Duisburg, Spandau, Hannover und Nürnberg. Zwei Wochen später reisen die Rostocker nach Nürnberg zur Endrunde. Die Mädchen starten dann Anfang November. Die Gegner sind Bochum, Chemnitz, Esslingen und Uerdingen.

Vereinsvorsitzender Uwe Richter zum Start seines Vereins in den DSV Endrunden: "Unser Ziel war es in 2020 eine Endrundenteilnahme zu erzielen. Das es nun gleich alle drei Teams, die im DSV an den Start gegangen sind, geschafft haben, ist für uns natürlich der bisher größte Erfolg. Da wir in allen drei Altersklassen als "Neuling" Außenseiter sind, würden wir es schon feiern, wenn uns ein bis zwei Siege in den anstehenden 16 Partien auf DSV Ebene gelingen würden."

Text: U. Richter

Foto: privat

 

3. Liga: 22. Juni

Corona-Trainings-Restart

Wasserballer beenden Corona-Saison mit zweiwöchigem Training

HSG Warnemünde I hakt Saison 2020 ab und blickt auf 2021

Für die Wasserballer ist es vorbei...Erster aber kein Titel...

Am 22.Juni beginnen in M-V die Ferien. Traditionell schließt dann auch die Rostocker Neptunhalle für die Wasserballer der HSG Warnemünde. Das jedoch kein Meistertitel mit in die Sommerpause genommen wurde liegt am an der omnipräsenten Corona-Pandemie.

Zunächst per Dekret wurde alle ausstehenden Spiele ab dem 14.3. abgesagt, ehe von Liga-Seite die Saison bereits am 6.5.2020 abgesagt wurde. Somit wird kein Meister gekürt, die Spiele wurden und werden nicht nachgeholt, ein Novum in der jüngeren Historie, wie in so vielen Sportarten derzeit.

„Wir hatten diese Saison alles im Griff, haben gegen unseren ärgsten Verfolger jeweils im Hinspiel gewonnen und in den Duellen gegeneinander haben sie Kiel und Keitum jeweils besiegt und somit der HSG eigentlich einen roten Teppich für die erfolgreiche Titelverteidigung ausgerollt. Doch dann kam Corona und für uns änderte sich alles,“ sagt HSG-Spielertrainer Jörg Behlendorf.

Als schon niemand mehr mit Lockerungen für die Kontaktsportart Wasserball vor der Sommerpaus rechnete, entschied die Politik und das Rostocker Sportamt, dass ab dem 8.6. noch einmal für zwei Wochen die Schwimmhalle öffnete. Mehr als ein Trainingstestlauf unter starken Restriktionen war nicht drin. „Wir konnten nur Schwimmtraining machen und in Kleingruppen bei Mindestabstand Ballfangen und Torwürfe. An klassisches Wasserball war leider nicht zu denken aber jeder hat die zwei Wochen genossen und hofft ab August auf mehr,“ sagt HSG-Kapitän Klaus Einhorn. Für die HSG II endete die Saison indes noch unbefriedigender, da man in der windschiefen Tabelle aufgrund der Ansetzungen bis zum Abbruch gar nur auf 3 Spiele kam. „Unsere Erste lag wenigstens auf dem Platz an der Sonne mit auch nur fünf Partien aber unsere 3 Spiele waren schon wenig und es war sehr schade, dass die Saison so endete,“ sagt HSG II-Kapitänin Jessica Hembus.

Zum Glück ist in der Pandemie-Zeit seit März niemand von der HSG erkrankt und unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen soll dies auch bis nach den Ferien so bleiben, wenn hoffentlich wieder alle Wasserballer in alter Frische in die Vorbereitung der dann neuen Saison 2020/2021 starten könnten.    

Text und Foto: J. Behlendorf                                                       

3. Liga: 04. März 2020

Ruhe vor dem Sturm in Kiel

Wasserballer demontieren Verfolger Keitum eindeutig

HSG Warnemünde gewinnt mit 18:9 am 5.Spieltag in Kiel

 

15Uhr, 5.Spieltag in der 3.Wasserball-Liga SH/MV, Abpiff um 16.10Uhr. Die HSG Warnemünde hat völlig überraschend und verdient ihren ärgsten Verfolger klar geschlagen. In Abwesenheit von Spielertrainer Jörg Behlendorf, er weilte bei seiner hochschwangeren Frau, brannte die HSG ein kleines Feuerwerk gegen den TV Keitum ab.

„Wir haben im Vorfeld uns ganz konkret auf Keitum vorbereitet und das hat sich perfekt ausgezahlt. Ich bin total stolz auf meine Jungs, dass sie so souverän gewonnen haben. Wir hatten vor dem Spiel ja spekuliert, dass es ein enges Match werden würde, aber nach dem Startviertel sorgten wir für klare Verhältnisse,“ sagte Jörg Behlendorf.

Zu Beginn konnte Keitum, geschwächt durch das Fehlen ihrers Centers Hagen Decker, noch mithalten und glich dreimal aus (1:1, 2:2, 4:4), doch Warnemünde konnte in Überzahl durch das Tor von Konrad Meyer mit einer knappen 5:4-Führung in die 1.Pause gehen. Von nun an dominierte die HSG das Spiel nach Belieben und zog mit einem 7:2-Lauf davon. Mit einem beruhigendem 12:6 ging es ins Schlussviertel und Christian Koth zementierte per Doppelschlag zum 14:6 vorzeitig den so wertvollen Sieg gegen den bisher ebenfalls ungeschlagenen Verfolger Keitum. „Bis auf einige Schönheitsfehler funktionierten wir heute fantastisch und haben so die Tabellenführung eindrucksvoll verteidigt,“ sagte Interimstrainer Christian Strege nach der Partie.  Defensiv war es trotz der neun Gegentore eine sehr gute Leistung, da einzig Keitums Simon Schmiedel(5 Tore) die HSG wirklich herausfordern konnte und von den neun Toren waren es letztlich drei glückliche Heber, sowie drei 5m-Strafwürfe.

Neben den vier HSG-Dreifachtorschützen Reihs, Einhorn, Reitzig, Koth und dem treffsichersten Konrad Meyer(6 Tore), feierte heute Felix Schenk sein erfolgreiches HSG-Debüt. Der Rathenower Student weilt seit dieser Saison in Rostock und verstärkt Warnemünde. Er lieferte ein fehlerfreies 1.Spiel ab, ebenso wie Rückkehrer Jacob Groß, der aus beruflichen Gründen die ersten vier Partien verpasste.

Als nun dann das Spiel um 16.10Uhr abgepfiffen wurde, musste man sich zunächst die Augen reiben und erkannte, dass der 18:9(5:4, 4:1, 3:1, 6:3)-Triumph der HSG Warnemünde vollkommen verdient war. Damit hält man die Sylter vorerst auf Distanz und muss erst am 21.März zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Kiel reisen. Der Gegner wird der SV Wiking sein, die am Sonntag direkt vor dem HSG-Topduell gegen die SG Lübeck-Ahrensburg mit 14:2 siegreich blieben. Die HSG Warnemünde II muss am bereits am kommenden Samstag ebenfalls zu den Kielern anreisen und geht als Außenseiter ins Rennen um Punkte.  Text und Foto: Jörg Behlendorf                                                                                                                     

HSG I gegen Keitum: Philipp Steidler – Paul Helm, Adrian Reihs (3 Tore), Klaus Einhorn (3), Jacob Groß, Niklas Heese, Maurizio Reitzig (3), Roman Gruchow, Konrad Meyer (6), Christian Koth (3), Felix Schenk, Christopher Wende, Interimstrainer Christian Strege

03. März 2020

WSW Wasserballer verpassen in Hildesheim Bronze knapp

 

In der zweiten Begegnung des Tages gewannen die Rostocker souverän gegen Neptun Cuxhaven mit 13:7. Damit war Cuxhaven aus dem Rennen um Silber und Bronze raus. Nur die zwei letzten Gegner HTB Hamburg und Gastgeber Hellas Hildesheim konnten dem WSW noch in die Quere kommen. Das beste und spannendste Spiel der Meisterschaft bestritten der HTB Hamburg und der WSW Rostock am Sonntagmorgen. Den besseren Start hatten die Ostseestädter mit einem 6:2 zur ersten Pause. Der HTB kämpfte sich langsam wieder zurück und konnte zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels zum 10:10 ausgleichen. Nun wechselte die Führung hin und her. Die Hamburger gingen drei Minuten vor Ende sogar mit 14:12 in Führung. Das war aber noch nicht die Entscheidung, denn der WSW glich 15 Sekunden vor Ende per Strafwurf zum verdienten 15:15-Endstand aus.

Nach nur 90 Minuten Pause musste der WSW gegen den Gastgeber Hellas Hildesheim mindestens ein Unentschieden holen, um noch Bronze zu holen. Das war für die Rostocker an diesem Tag leider nicht möglich, weil der Kräfteverschleiß aus dem Krimi gegen Hamburg zu groß war. Hellas sicherte sich mit einem 14:4-Sieg Bronze. Trainer Uwe Richter: „Nach dem fünften Platz vom letzten Jahr war eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. Mein U14-Team hat inzwischen das Leistungsvermögen, um im Norden um die Vizemeisterschaft zu spielen. Ärgerlich ist, dass wir vor wenigen Wochen in der Punktspielrunde Hellas deutlich mit 14:9 in identischer Besetzung bezwungen haben und es heute leider nicht geklappt hat.“

 

Der WSW spielte mit: Lina, Til, Marian (12 Tore), Keno (1), Kateryna (5), Ole (2), Lilly (5), Leni, Tammo (8), Julius (4), Finley (1), Krisztian, Franz

Bild: Franz Lantow (weiße Kappe) vom WSW Rostock setzt gegen White Sharks Hannover zum Torwurf an 

Text und Foto: U. Richter

3. Liga: 28. Februar

HSG zum Topspiel gegen Keitum im Exil in Kiel

Wasserballer zum schweren Auswärtsspiel im Kampf um Platz 1

 

Nachdem die Wasserballer von Drittligist HSG Warnemünde am Dienstag das Training der besonderen Art gegen die eigene Fussballabteilung des Vereins bestritt, stand beim Abschlusstraining am Donnerstag das anstehende Duell gegen Ligaverfolger TV Keitum im Fokus.

Die HSG ging bisher ungeschlagen aus ihren vier Partien hervor und Keitum blieb ebenfalls dreimal siegreich. Welche Serie nun reißen wird oder ob es gar eine Punkteteilung im Kieler Exil geben wird, ist völlig offen.

„Wir haben hart gearbeitet und vor allem im taktischen Bereich die Feinabstimmung gesucht. Konditionell sind wir sehr gut aufgestellt, da sollten wir von der ersten bis zur letzten Minute Volldampf geben können. Keitum ist nach dem knappen 10:8-Erfolg über Kiel nun etwas überraschend in die Rolle des ärgsten Verfolgers geschlüpft, zumindest aus Kieler Sicht und wir sind alarmiert, dass die Sylter uns alles abverlange werden. Ich rechne nicht mit einem klaren Erfolg für keine der beiden Teams.“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf. Endlich wieder mit an Bord ist Kapitän Klaus Einhorn und auch Jacob Groß. Beide waren zwei Monate beruflich verhindert, sind aber nachwievor große Stützen im Mauerwerk der HSG Warnemünde. „Diese beiden haben uns viermal gefehlt. Jetzt sind wir noch ein bisschen besser aufgestellt, das gibt der Mannschaft nochmal einen Extramotivationsschub. Wir wollen weiterhin an der Tabellenspitze bleiben. Dafür müssen wir Keitum besiegen,“ sagt Außenstürmer Niklas Heese vor dem Duell Erster gegen Zweiter am Sonntag. Gespielt wird in der Kieler Unihalle. Ein Treff auf halber Strecke für beide Teams. Der Anpfiff in der Kieler Unihalle ist 15Uhr.

                                                                                                                                                             TEXT u. Foto: Jörg Behlendorf

3. Liga: 22. Januar 2020

Wasserballaction gegen Kiel

HSG Warnemünde mit packendem Heimsieg gegen Kiel

Wasserballer siegen in der Rostocker Neptunhalle mit 6:4

 

Am Wochenende debütierte die HSG in der aktuellen Drittliga-Saison. Zu Gast in der heimischen Neptunhalle war mit dem SV Wiking Kiel der Vizemeister und wohl ärgste Verfolger der HSG Warnemünde in dieser Spielzeit.

Die Zuschauer sahen ein Spiel vieler vergebener Chancen, intensiver Defensivarbeit und spannungsgeladenen Zweikämpfen im Wasser. Es war wie erwartet kein Highscoregame, sondern mit nur 10 Toren ein eher ungewöhnlich niedriges Wasserballergebnis. Es sollten im Spiel daher beide Abwehrreihen und die Torhüter dominieren.

Im Startviertel dauerte es bis Mitte des Abschnitts, als Kiel in Überzahl 1:0 in Führung ging. Bereits im Gegenangriff konnte Paul Helm per sehenswertem Rückhandwurf ausgleichen und vier Sekunden vor dem 1.Pausenpfiff traf Christian Koth, ebenfalls in Überzahl, zur 2:1-Führung für Warnemünde.

Im 2.Viertel bestimmte die HSG weiterhin das Geschehen, hatte aber einerseits Glück, dass Kiel freie Chancen nicht nutzen konnte, andererseits vergab auch der Gastgeber einige Möglichkeiten, zog aber dennoch durch die Treffer von Konrad Meyer und Adrian Reihs auf 4:1 zur Halbzeit davon - bei weitem kein Ruhekissen. Im dritten Abschnitt hatte die HSG keinerlei Offensiv-Erfolg und man musste sich auf die Defensivarbeit verlassen. „Da passte vorne nichts mehr. Ein Glück hielt unsere Abwehr stand. Wir ließen nur ein Gegentor zu und konnten uns so ins Schlussviertel retten,“ resümierte Spielertrainer Jörg Behlendorf die Situation im Spiel.

Es war für beide Teams der sichtbare Saisonauftakt. Noch nicht alle Abläufe liefen reibungslos ab und die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, was den Zuschauern natürlich ein hochspannendes Spiel lieferte. Kein Team konnte früh die Entscheidung herbeiführen und so sollte das Duell bis zum Ende andauern.

Konrad Meyer traf nach einem vorbildlich vorgetragenen HSG-Konter zum 5:2, Kiel verkürzte zwei Minuten später auf 3:5. Noch etwas mehr als fünf Minuten standen auf der Spieluhr – im Wasserball kann das einer Ewigkeit gleichkommen und so fühlte es sich dann auch an. Erneut prallten beide Mannschaften an den gegnerischen Torhütern und Abwehrreihen ab, leisteten sich unnötige Ballverluste und rieben sich gegenseitig auf. Die Zeit war auf Seiten der HSG. Die Erlösung folgte 21 Sekunden vor dem Ende, als sich Youngster Adrian Reihs auf der Centerposition mit hoher Autorität durchtankte und zur 6:3-Vorentscheidung einnetzte. Den Schlusspunkte setzte Kiel mit dem Ertönen der Sirene zur 4:6-Ergebniskosmetik. „4 Gegentore von Kiel sind super aber 6 eigene Treffer sind zu wenig. Wir müssen weiter an der Abstimmung und Chancenausbeute arbeiten. Ein Extralob verdienten sich heute neben Reihs und Meyer auch meine beiden Keeper Steidler und Erben, die sich je eine Halbzeit teilten und sichere Rückhalte waren. Auf Kieler Seite hat es uns deren Keeper aber auch extrem schwer gemacht. Wir haben aus meiner Sicht dennoch verdient gewonnen und wollen weiter nachlegen,“ sagt Warnemündes Trainer Behlendorf nach dem 6:4(2:1, 2:0, 0:1, 2:2)-Heimsieg. Die Chance dazu kommt nun im Wochentakt. Bereits am Freitagabend (24.1. ab 19.50Uhr) reist die HSGI zur SG Lübeck-Ahrensburg, am Donnerstagabend(30.1., 19.30Uhr) geht es im vereinsinternen Derby gegen die eigene 2.Vertretung und am 2.Februar muss man die weite Reise zum SV Meldorf antreten, um das Punktekonto weiter aufzufüllen.       

Text u. Foto: J. Behlendorf       

 

HSG I gegen Kiel: Philipp Steidler (1.Halbzeit), Anton Erben (2.Hz) – Paul Helm (1 Tor), Adrian Reihs (2), Till Lennart Reichel, Rick Plaeschke, Niklas Heese, Maurizio Reitzig, Roman Gruchow, Konrad Meyer (2), Christian Koth (1), Jörg Behlendorf, Daniel Thiele                                     

 

 

3. Liga: 15. Januar 2020

HSG II in Meldorf

HSG Warnemünde II gewinnt Debütantenball in Meldorf mit 27:11

Wasserballer siegen überraschend hoch. HSG I vor Heimspielpremiere gegen Kiel

 

Die 2.Vertretung der HSG reiste am vergangenen Sonntag ins Ungewisse zum SV Meldorf Seals. „Wir wussten überhaupt nicht, wo wir stehen. Gleiches galt wohl auch für den Gastgeber,“ sagte HSG II-Trainer Steffen Klukas vor der Partie.

Entsprechend munter ging es im 1.Viertel hin und her. Warnemündes Tim Hoffmann eröffnete die torreiche Partie zum 1:0 nach handgestoppten 23 Sekunden. Am Ende des 1.Abschnitts führte die HSG II mit 7:4. Im 2.Viertel legten die Gäste ihre Zurückhaltung ab und entschieden das Spiel frühzeitig mit ihrem 7:2-Lauf bis zum 14:6-Halbzeitstand. „Wir hatten unerwartet leichtes Spiel, da sie defensiv und auf der Torhüterposition nicht ganz so gut aufgestellt waren,“ sagte HSG-Kapitänin und Doppeltorschützin Jessica Hembus. So rückten im weiteren Spielverlauf andere Momente in den Vordergrund, gleichwohl man im 3.Viertel mit 8:1 sogar noch deutlicher davonzog. Gleich vier HSG-Spieler feierten ihr Debüt bei den Herren und am Ende trug sich mit Stephan Drawert sogar der Torhüter in die Torschützenliste ein.

Routinier Mirko Hartleb ging mit seinen zarten 52 Lenzen erstmals unter der HSG-Kappe ins Becken. Ihm folgten Neuzugang Ben Ramforth 24 Jahre(er kam vom Uniteam Leipzig nach Rostock) und Tim Reiners mit 22 Jahren. Jüngster HSG-Debütant war dann aber Enno Spiller. Der Wismaraner durchlief bisher alle Jugendabteilungen der HSG und absolvierte am Sonntag mit nur 15 Jahren bei den 2.Herren, dabei traf er auch in Überzahl zum 20:7-Zwischenstand. Mit einer beruhigenden 22:7-Führung ertönte der Anpfiff für das Schlussviertel. In der Schlussminute erarbeitete sich Warnemünde II eine Herausstellung zur Überzahl. Prompt nahm der HSGII-Coach eine Auszeit. Wie bereits im Vorfeld besprochen probte man nun eine „doppelte Überzahl“, indem Keeper Stephan Drawert beim Spielzug teilnimmt. Es lief sogar so gut, dass er einnetzte zum 26:11. Aus dem freien Spiel heraus ist dies ähnlich selten wie beim Fussball, Eishockey oder Handball. Den Schlusspunkt unter eine letzte einseitige Auswärtspartie setzte Jörg Metzner mit seinem 7.Treffer zum 27:11(7:4, 7:2, 8:1, 5:4)-Endstand. Er und Tim Hoffmann waren die Toptorschützen. 9 von 13 HSGII-Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Trainer Steffen Klukas war auch darüber sehr froh: „Wir haben über die gesamte Spieldauer das Geschehen bestimmt. Offensiv war das richtig toll, defensiv müssen wir gegen die Topteams der Liga aber noch wachsamer sein. Es war die erste Standortbestimmung und die ist uns geglückt, darauf können wir aufbauen.

Die HSG II hat nun vorgelegt und am kommenden Samstag folgt der Titelverteidiger HSG Warnemünde im Heimspieldebüt gegen den Vizemeister SV Wiking Kiel. Ab 14.30Uhr bei freiem Eintritt sinnt Kiel auf Revanche und will der „Ersten“ der HSG ein Bein stellen. „Wir sind gut vorbereitet und wissen im die Stärken der Kieler. Ihnen geht es aber nicht anders, insofern ist es das erhoffte Duell auf Augenhöhe. Auf solche Spiele fiebert man immer hin, um sie dann auch hoffentlich gewinnen zu können“, sagt Defensivspezialist Maurizo Reitzig von der HSG Warnemünde.                                    

Text und Bild: J. Behlendorf

HSG II in Meldorf: Stephan Drawert (Torhüter, 1 Tor) – Tim Hoffmann (7), Jörg Metzner (7), Michael Loba (2), Mirco Hartleb, Enrico Rabe (2), Kristian Kühn (3), Ben Ramforth (2), Tim Reiners, Enno Spiller (1), Torben Meyn, Jessica Hembus (2), Christian Strege (1), Trainer Steffen Klukas

13. Januar 2020

Erfolgreicher Saisonstart für WSW Rostock Wasserballer

Die Wasserballer des WSW Rostock übernehmen zum Saisonstart nach insgesamt 14 Partien und 13 Siegen mit alle fünf gestarteten Teams die Tabellenführungen in den norddeutschen Jugendligen. Im Bezirk Hannover gewann die U12 mit 14:8 gegen Waspo 98 Hannover und mit 14:10 gegen Hellas Hildesheim. Das sind zugleich auch die stärksten Konkurrenten im Kampf um Platz zwei. Klarer Favorit in allen Altersklassen sind die Wasserballer von White Sharks aus dem Bundesstützpunkt Hannover. Für die U14 des WSW war diese Begegnung auch die bisher einzige Niederlage. Aufgrund von insgesamt fünf Siegen setzte sich die Rostocker U14 trotzdem an die Tabellenspitze. Erstmals konnte dabei gegen den U14-Nachwuchs vom Champions-League –Achten Waspo 98 Hannover gewonnen werden (23:8). Weitere Erfolge gab es gegen Hellas Hildesheim (14:9), White Sharks Hannover II (9:3), Wolfenbüttel (12:2) und Lehrte (19:7).

In der Jugendliga Nordwest schickte der WSW Rostock die zweiten Teams der U12 und U14 an den Start. Die U12 gewann zum Auftakt gegen ETV Hamburg mit 11:8 und anschließend gegen Poseidon Hamburg mit 9:5. Die U14 setzte sich gegen SV Georgsmarienhütte mit 15:6 und gegen MTV Aurich mit 17:2 durch. Erstmals startete auch die U16 des WSW Rostock in den Punktspielbetrieb. Trotzdem der WSW - der fast mit einer kompletten U14 an den Start geht - in dieser Altersklasse als Außenseiter gilt, wurden die ersten beiden Partien gegen Poseidon Hamburg überraschend gewonnen.

Der WSW Rostock spielte in der U12 mit: Aleks, Marius, Marian, Victoria, Angelina, Sönke, Gavin, Paul, Ian, Amina, Matthis, Anton, Alexander, Ansgar, Daniel, Robin, Samira, Fiete, Emily, Marit - in der U14 und U16 mit: Tammo, Ole, Julius, Lina, Max, David, Til, Franz, Kateryna, Leni, Lilly, Keno, Finley, Fabienne, Johannes, Krisztian, Minh To, Kay, Lisa, Mathilda

Foto - Teambild beim Saisonstart im Oktober 2019: unten von links nach rechts: Julius, Anton, Kateryna, Fiete, Emily, Marius, Aleks, Marit, Kristzian – oben von links: Finley, Uwe (Vereinsvorsitzender) Kay, Franz, Ole, Tammo, Leni, Lina, Lilly, Victoria, Max, Marian, Andy, Sándor (Trainer)

Text und Foto: U. Richter

3. Liga: 10. Januar 2020)

HSG Warnemünde II startet in die neue Wasserballsaison

Ungewisse Auswärtsaufgabe in Meldorf an der Nordsee

 

Am Sonntag reist die HSG Warnemünde in der 3.Wasserball-Liga zum Auftakt ins weit entfernte Dithmarschen zu den SV Meldorf Seals. In der Vorsaison konnte man die Norddeutschen in der Tabelle noch knapp hinter sich halten. Wie es nun zum Beginn ausgeht, ist völlig offen. HSGII-Kapitänin Jessica Hembus dazu: „Sie und wir sind oft Wundertüten. Das kann immer in beide Richtungen gehen aber wir reisen schon als leichter Favorit zu ihnen an. Ich kann überhaupt nicht urteilen wie es ausgehen wird. Wir wollen aber gewinnen.“ Die HSG II reist mit einem vollen 13-Personen-Kader an. Im Abschlusstraining am Donnerstag mussten sogar einige Spieler die schwere Kost verdauen, es dieses Mal nicht in den Kader geschafft zu haben aber das sollte der Ansporn sein, sich über die Trainingsleistungen im 22er-Kader (bestehend aus Warnemündern und Schwerinern) für die nächsten Spiele anzubieten. Anpfiff im Meldorder Schwimmbad ist Sonntag 13.30Uhr bei freiem Eintritt für alle Zuschauer.

In der 3.Liga gehen erneut beide Teams der HSG Warnemünde als einzige Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern in den Herren-Spielbetrieb. Per Sondergenehmigung dürfen bei allen Teams auch Frauen mitmischen und per Sondergenehmigung darf ebenfalls die 2.Mannschaft der HSG in Ermangelung eines Ligenunterbaus in MV ebenfalls in der 3.Liga neben Titelverteidiger HSG Warnemünde I antreten.

Text und Foto: J. behlendorf

13. Dezember 2019

HSG Warnemünde mit Neuausrichtung und Testspieltag am Sonntag

Wasserballer haben die neue Saison vor der Brust

 

Seit dem 12.August ackert die HSG Warnemünde hart für die Mission Titelverteidigung in der 3.Liga der Herren. Auch deren 2.Mannschaft startet erneut in Ermangelung an Möglichkeiten in MV ebenfalls in der 3.Liga. Die einen Zusammenschluss des Verbandes Schleswig-Holstein und seit mehr als 10 Jahren letztlich nur durch die zwei Vereine aus Schwerin (letztmals 2009 als eigenständiger Verein) und der HSG Warnemünde darstellt.

„Von August bis Mitte Oktober haben wir dreimal wöchentlich pro Trainingseinheit 3-4 Kilometer absolviert und dann nach und nach den Schwerpunkt immer mehr auf Technik und Taktik gelegt. Zudem müssen die national wie international beschlossenen neuen Regeln gebetsmühlenartig eingearbeitet werden. Kontakte sind weiterhin erlaubt, jedoch werden Fouls während Torchancen noch häufiger bestraft als bisher,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf der 1.Herrenmannschaft. Hierzu absolvierte die HSG bereits zwei Testspiele gegen Ligakonkurrent Lübeck am 10.11. und nun folgt am Sonntag der nächste echte Härtetest gegen den Vizemeister der Vorsaison Kiel. „Wir werden zwei volle Spiele innerhalb von 3 Stunden absolvieren und dann auch noch gegen Kiel. Beide Vereine versprechen sich davon eine ideale Vorbereitung auf die im Januar startende 3.Ligasaison. Von 11.30Uhr bis 14.30Uhr können Zuschauer und Interessierte sich die Spiele  kostenlos anschauen.

Ebenso vor Ort sind die Jugendlichen Wasserballer vom TriSport Schwerin, die zusammen mit der HSG-Jugend  der U16-U12 ebenso für Spielpraxis sorgen. „Wir nutzen die Zeit für Training mit und ohne Ball sowie Testspiele beider Vereine,“ sagt Jugendtrainerin Jessica Hembus von der HSG Warnemünde. Zugleich belebt die HSG das vereinsinterne Angebot, indem ab dem 7.1.2020 ein Seepferdchenkurs für Schwimmanfänger und weiterführende Kurse für den Nachwuchs angeboten werden. „Ohne Nachwuchs läuft nichts. Wir hatten viele gute Jahre und wollen nun daran anknüpfen,“ sagt auch Jugendkoordinator Christian Strege, der gemeinsam mit Jessica Hembus sowohl die Anfängerkurse im neuen Jahr leitet, als auch mit der 2.Mannschaft gemeinsam in der 3.Liga aktiv ist.

TEXT: Jörg Behlendorf

 

17. September 2019

Die U12 des WSW Rostock wurde Norddeutscher Vizemeister im Wasserball

 

Bei der U12-Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft wurden die Wasserballer des WSW Rostock am Wochenende Vizemeister. Das ist nach der Bronzemedaille vom letzten Jahr der bisher größte Erfolg. Bei herrlichem Freibad Wetter mit bis zu 24°C trafen sich die besten fünf Teams aus Norddeutschland im Freibad JoWiese in Hildesheim. Im Modus jeder gegen jeden hatten alle Vereine zwei Spiele pro Tag zu bestreiten.

Für die Rostocker ging es in der Auftaktpartie gegen HTB Hamburg ins Wasser, der 2018 im Duell um den zweiten Platz erfolgreich war. Der WSW konnte sich mit 13:3 (2:1, 4:1, 7:1, 0:0) sicher durchsetzen.  Lediglich im ersten Viertel hatte der HTB gegenhalten können.  Noch besser lief es für den WSW gegen Waspo 98 Hannover. Im Pokal hatte der WSW noch große Schwierigkeiten mit diesem Gegner, nun aber gelang ein Kantersieg mit 19:6 (4:0, 5:3, 5:2, 5:1).

Am zweiten Wettkampftag kam es  zuerst zum Match gegen  Gastgeber Hellas 99 Hildesheim. WSW-Trainer Vass wollte hier spätestens bis zur Halbzeit eine Spielentscheidung erzwingen, denn Hildesheim hatte in der Punktspielrunde bis zum letzten Viertel mithalten können und den Ostseestädtern alles abverlangt. Der Start klappte hervorragend, bis zur Halbzeit stand es 7:1. Nun konnten die Wechselspieler übernehmen, um so die Stammkräfte für das Finale zu schonen. Der Endstand war 9:4 (4:0, 3:1, 1:1, 1:2) für den WSW.

Wie schon im Pokalwettbewerb hieß das Finale White Sharks Hannover gegen WSW Rostock. Für die Mecklenburger war klar, dass nur bei Bestleistung oder mehr ein Sieg möglich war.  Die Anfangsphase lief gut, bis die Sharks erste kleinere Fehler des WSW eiskalt mit Toren bestraften. Dem Titelfavoriten gelangen im weiteren Spielverlauf immer wieder einfache Tore zum ungefährdeten 12:2-Sieg  (3:1, 3:0, 4:0, 2:1).

WSW-Trainer Sàndor Vass zum Vizemeistertitel seines Teams: „Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit hier in Rostock, war das nun mein letzter Einsatz als Cheftrainer. Ich freue mich riesig, dass wir es im Norden auf Platz zwei geschafft haben und wir mit Marian und Kateryna  gleich zwei Akteure unter den besten drei Torschützen haben.“

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski (3 Tore), Finley v.Samson-Himmelstjerna (4), Aleks Haak (2) – Anton Haak, Marian Kob (18), Kateryna Mifthakova (14), Fiete Sweers, Leni Westendorf, Keno Brügge, Lilly Kröger (2), Victoriia Vassermann, Krisztián  Tsipf, Fabienne Bergfeldt

 

Foto: Trainer Vass am Beckenrand in der Viertelpause. Spieler von vorne: Kappe 13 Marius, 5 Kateryna, 7 Lilly, 4 Finley, 9 Keno, 3 Marian

Text und Foto: U. Richter

10. September 2019

WSW-Wasserball Frauen werden Vizemeister in der 2. Bundesliga Nord

 

Am Ende einer intensiven Saison finden sich die WSW Frauen auf dem zweiten Tabellenplatz der 2. Bundesliga Nord wieder. Die Entscheidung fiel am letzten Spieltag. Die Hamburger Titel-Konkurrentinnen vom ETV hatten sich, außer einer Niederlage gegen den WSW, keinen Fehler erlaubt. Dem WSW Rostock fehlten zwei Siege zur Meisterschaft - gegen RSV und Waspo 98 aus Hannover.

Das erste Match gegen die Rasensportfreunde Hannover lief sehr gut. Die WSW Mädels konnten dank der Unterstützung ihres neuen Capitanos Livio Cocozza mit sauberer Abwehrarbeit glänzen und auch im Angriff ihr Spiel sicher durchziehen. Nach dem dritten Viertel, beim Stand von 8:0, konnte das letzte Viertel sogar zum trainieren von Spielzügen genutzt werden. Mit diesem 9:2 Sieg im Rücken ging es dann weiter zu Waspo 98 ins Volksbad Hannover.

Hier sollte nun die Entscheidung fallen. In einer eng umkämpften Partie gelang es dem WSW zwar immer wieder heran zu kommen - Stand nach dem zweiten Viertel 3:3, es reichte aber leider nicht zum Sieg. Die Hannoveranerinnen nutzten ihre Chancen einfach besser. Mit dem Endstand von 5:8 waren die Tietelträume der Rostockerinnen für diese Saison zwar geplatzt, doch die Mannschaft freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Cheftrainer. Sie wird hart daran arbeiten, im nächsten Jahr vielleicht endlich ganz oben zu stehen. Trainer Livio Cocozza zu seinem ersten Einsatz für den WSW: "Wir haben gerade erst begonnen. Ich sehe in der Frauenmannschaft ein großes Potential und freue mich darauf, den WSW auf das nächste Level zu bringen."

Foto: Der WSW spielte mit: vorne von links Josefine Schermer, Lisa Jacobi, Jessica Hembus, Nicole Vogt, Annemarie Müller und hinten von links Trainer Livio Cocozza, Anne Krowke, Emma Hamann, Charlotte Sweers, Kati Czelkalla, Nicole Gerth, Maja Schröder, Alina Tristram (es fehlt Mareike Specht)

Text u. Foto: U. Richter

04. September 2019

Wassersport Warnow Rostock U14

Am Wochenende richtete der WSW Rostock die U14-Endrunde der Norddeutschen Wasserball Meisterschaft aus.

Der Gastgeber trat mit dem mit Abstand jüngsten Team gegen je zwei Vertretungen aus Hamburg und Hannover an. Daher hatte WSW-Trainer Sándor Vass auch nicht als Ziel die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft (1.-3. Platz) ausgegeben. Es sollte versucht werden, über möglichst große Teile der Partien mit den starken Gegnern mitzuhalten.

Los ging es im Auftaktmatch gegen Poseidon Hamburg. Nach schlechtem Start (1:5) kämpften sich die WSW-Wasserballer bis zum letzten Viertel auf 8:9 heran. In der Schlussphase machte Poseidon dann mit vielen Kontertoren den 15:11 Sieg perfekt. Gleich in der zweiten Partie trafen die Ostseestädter dann auf Titelverteidiger White Sharks Hannover. Die Sharks gewannen mit 15:6. Das letzte Viertel ging mit 3:0 an den WSW, als die Hannoveraner drei Stammspieler auf die Bank schickten.

Am zweiten Wettkampftag hieß der erste Gegner Waspo 98 Hannover, der mit einem kompletten 2005er Jahrgang antrat, wogegen die Rostocker nur eine Spielerin im ältesten Jahrgang dabei hatten. In der sehr ausgeglichenen Partie kam Waspo leider zu einigen leichten Toren und konnte sich so kontinuierlich einen Vorsprung erarbeiten. Dem WSW gelang im dritten Viertel ein 1:1 - am Ende gewann aber Waspo deutlich mit 14:5 und wurde Vizemeister.

In der letzten Begegnung ging es gegen den HTB Hamburg ins Wasser. Ähnlich wie gegen Poseidon kam der WSW nach schlechtem Start immer besser ins Spiel und konnte bis zu Beginn des letzten Viertels ein achtbares 7:11 vorweisen. Dann kamen alle Rostocker Wechselspieler ins Wasser und kassierten noch sieben Konter Tore. Der HTB holte die Bronzemedaille.

In der Torschützenliste konnten sich sieben WSW-Spielerinnen/ Spieler eintragen, wobei U11-Akteur Marian Kob mit elf Treffern auf dem vierten Platz landete. In zwei Wochen finden die Meisterschaften in der U12 in Hildesheim statt. Der WSW ist dann einer der Favoriten auf eine Medaille.

Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson-Himmelstjerna, Aleks Haak, Marian Kob (11 Tore), Kateryna Miftakova (2), Franz Lantow, Keno Brügge, Lilly Kröger (4), Mathilda Hoffmann (5), Lina Kob, Tammo Sweers (4), Julius Pannier, Max Papenfuß (2), Ole Kopitzki (1)

Text: U. Richter

Foto: Archiv WSW Rostock

 

26. August 2019

Wasserballer des Wassersport Warnow Rostock blicken auf erfolgreiche Saison

Nach dem Durchmarsch in der Nordwestdeutschen Jugendliga haben die U12-Wasserballer des WSW Rostock auch die größte Jugendliga des Nordens - im Großraum Hannover - gewonnen. Die Liga-Hinspiele wurden im Hallenbad von Hannover-Anderten mit Vorprogramm, bestehend aus Schwimmen und Werfen gespielt, wogegen die Rück- bzw. Sommerrunde in den Freibädern stattfand. Für den WSW Rostock als Gaststarter bedeutete das, vierzehn Auswärtsspiele mit vielen Reisestrapazen zu bestreiten.

Den Rostockern gelang zum Saisonstart ein sensationeller 15:11 Sieg gegen die White Sharks Hannover, die vor wenigen Wochen souverän Deutscher Pokalsieger in dieser Altersklasse wurden. Bis zum Rückspiel gegen die Sharks am letzten Spieltag im Freibad Leinhausen (25.8.) hatten beide Teams alle Partien gegen die anderen sechs Mannschaften gewonnen (Ergebnisse siehe unten). Der Tabellenführer aus Rostock war nun klarer Meisterschafts-Favorit, denn mit 26:0 Punkten und 194:59 Toren hatte sich der WSW ein um 28 Tore besseres Torverhältnis erarbeitet. Das war selbst für das zurzeit beste Team Deutschlands kaum noch einzuholen.

Rostocks ungarischer Cheftrainer Vass wollte von dieser Möglichkeit nichts wissen und versuchte mit verbessertem Centerspiel auch diese Partie zu gewinnen. Doch schon nach dem ersten Viertel (1:3) stand fest, dass dieses Ziel nicht erreicht werden konnte. Grund war ausgerechnet die ungeschickte und unglückliche Centerverteidigung der Hansestädter. Der Hannoveraner Schiedsrichter machte von Beginn an klar, dass jede Berührung des White-Sharks-Stürmers eine Zeitstrafe bedeutete. Die Sharks gewannen auch das zweite Viertel (3:0), ehe der WSW im dritten Abschnitt wenigstens ein 1:1 herausholen konnte. Im Schlussviertel durfte dann auch die zweite Reihe ins Wasser. Am Ende hieß es 11:3 für den Vizemeister aus Hannover.

WSW-Trainer Sándor Vass: „Meine Mannschaft hat hier Großartiges geleistet. Als einziges Team aus ganz Deutschland konnten wir in dieser Saison gegen die White Sharks gewinnen. Es ist sicher auch mal eine Abwechslung, wenn nicht zehn Jahre lang in allen Altersklassen der Meister White Sharks Hannover heißt. Dafür sind uns auch unsere Gegner und viele Zuschauer der Liga sehr dankbar.“

WSW-Vorsitzender Uwe Richter: „Gratulation an des Team. Auch die U14 hat in dieser Jugendliga mit dem dritten Platz hinter White Sharks und Waspo 98 Hannover ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Wir waren hier mit einem jüngeren Jahrgang angetreten und konnten mit 18:10 Punkten fünf andere Teams hinter uns lassen. In der nächsten Saison werden wir auch in der U14 um die Meisterschaft mitspielen.“

Hier die restlichen U12 Ergebnisse: Wolfenbütteler SV 24:7 und 20:2; SpVg Laatzen 20:5 und 11:2; Waspo 98 Hannover 20:7 und 11:3; RSV Hannover 16:4 und 14:0; White Sharks Hannover II 12:11 und 11:5 und Hellas Hildesheim 9:1 und 9:1

Der WSW Rostock spielte in der U12 mit: Marius Schimanski, Finley von Samson-Himmelstjerna, Aleks Haak, Marian Kob, Kateryna Miftakova, Fiete Sweers, Franz Lantow, Leni Westendorf, Keno Brügge, Lilly Kröger, Victoriia Vassermann, , Oskar Masur, Fabienne Bergfeldt, Torben und Magnus Gatniejewski, Krisztián Tsipf,

Und in der U14 mit: Mathilda Hoffmann, Lina Kob, Tammo Sweers, Julius Pannier, Alban Aland, Max Papenfuß, Andy Haak, Ole Kopitzki

 

Foto: vordere Reihe von links: Finley, Aleks, Marian, Anton, Fiete, Marius, Julius, Victoriia

Hintere Reihe von links: Keno, Lina, Kateryna, Ole, Mathilda, Tammo, Lilly, Leni, Sándor

Text u. Foto: Uwe Richter