Wasserball

15. Mai 2019

Die Frauenwasserballerinnen des WSW Rostock übernehmen die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga

 Mit zwei Siegen gegen die Bundesligareserve von ETV Hamburg und Waspo 98 Hannover gelang den Rostockerinnen diese Überraschung. Zuerst wurde Waspo 98 auswärts mit 9:6 aus dem Becken geschickt. Es folgte ein Heimsieg gegen ETV Hamburg hauchdünn mit 4:3. Außerdem wurde Rostocks Angstgegner RSV Hannover im kleinen Becken in Hannover-Anderten sicher mit 12:6 besiegt. Bei nur noch zwei ausstehenden Partien Anfang September können die WSW-Wasserballerinnen dieses Jahr erstmalig den Meistertitel nach Rostock holen. Ein Aufstieg in die zur Zeit unterbesetzte 1. Bundeliga steht allerdings in den nächsten Jahren noch nicht in der Planung. Die Spielpause wird für die Teilnahme an diversen Turnieren in Hameln, Hamburg und Buxtehude genutzt. Höhepunkt 2019 wird ein Trainingslager in Ungarn sein.

Cheftrainer Sándor Vass: „Unsere Frauen haben in dieser Saison mehr Zugänge als Abgänge zu verzeichnen. Besonders freue ich mich, dass Lisa aus der eigenen Jugend es ins Frauenteam geschafft hat. Einige hochkarätige Neuzugänge haben bisher noch nicht gespielt. Wenn beispielsweise die sehr schnelle Alina zukünftig mit dabei ist, habe wir taktisch noch mehr Möglichkeiten.“

Die WSW-Frauen: Charlotte Sweers, Anne Krowke, Nicole Gerth, Maja Schröder, Nicole Vogt, Annemarie Müller, Josefine Schermer, Jessica Hembus, Emma Hamann, Mareike Specht, Kati Czelkalla, Lisa Jacobi, Alina Tristram, Sabine Jaschke, Katja Thiele, Stephanie Schwarz

Text u. Foto: Uwe Richter

14. Mai 2019

HSG-Siegerteam in Kiel

Dramatik Pur in Kiel mit Meisterleistung der HSG Warnemünde

Wasserballer entern die Kieler Landeshauptstadt mit würdigem Finalspiel-Sieg

 

Man hätte es nicht schöner malen können. Frei nach dem Motto „Pokal oder Hospital“ würde der Sieger der Drittligapartie Meister der Saison 2018/2019 werden.  Gastgeber SV Wiking Kiel empfing den Tabellenführer HSG Warnemünde. Kiel benötigte einen 6-Tore-Sieg, um Meister werden zu können, da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich herangezogen wird. Die HSG war bis dato noch ungeschlagen und siegte im Hinspiel 7:2 in Rostock.

Der SV Wiking startete nun brilliant in die Partie und ging im 1.Viertel mit 5:1 in Führung. Nicht nur die verdutzten HSG-Mannen schienen überrascht, doch HSG-Spielertrainer Jörg Behlendorf behielt mit seinem Team kühlen Kopf: „Wir begannen unterirdisch und sie profitierten von unseren Fehler, mir war schon klar dass wir nicht so schlecht waren, wie es die Situation darstellte.“ Durch die Tore von Christian Koth und Maurizio Reitzig verkürzte die HSG noch zur 1.Viertelpause auf 3:5. Im 2.Abschnitt spulte der Gast aus MV weiter sein Programm runter und glich zunächst durch ihren starken Kapitän Klaus Einhorn zum 5:5 aus und wenig später erzielte Einhorn auch die 1.Führung zum 6:5. Kiel drehte abermals die Partie und kämpfte sich mit dem Mute der Verzweiflung zurück, ging mit einer hauchdünnen und 7:6-Führung in die Halbzeit und hielt den Traum vom Titel weiter am Leben. Anfang des 3.Viertels gelang ihnen sogar der Treffer zum 8:6.

Warnemünde stellte zur Halbzeit aber einige taktische Feinheiten in der Defensive um und blieb in der Offensive stets geduldig. Da Kiel mit David Rathjen über einen gefährlichen Centerspieler (2015 noch für die HSG in der 2.Liga aktiv), zwei starke Linkshänder mit John Bräcker und Fynn Lenger verfügte, agierte man über eine flexible Zonenverteidigung und zog den Kielern so den Zahn. Zur Halbzeit wechselten zudem die Torhüter. Philipp Steidler parierte u.a. einen Strafwurf im 2.Viertel und übergab nun an Youngster Anton Erben. Auch dieser Wechsel sollte sich noch auszahlen und die HSG begann ihr bestes Wasserball zu zeigen. Zweiten Bällen und Chancen wurde erfolgreich nachgegangen und in der Verteidigung ließ man praktisch nichts mehr zu. Vier Tore in Folge für Warnemünde und so ging es mit einer 10:8-Führung ins Schlussviertel. Kiel konnte dem konstant hohen Tempo und der Effektivtität von Warnemünde nicht mehr folgen und verlor weiter an Boden. Klaus Einhorn legte einen vernichtenden Doppelpack zur 12:8-Vorentscheidung auf. Mit der Schlusssirene vergoldete Nachwuchsmann Adrian Reihs per Heber den Sieg auf den 14:9(3:5, 3:2, 4:1, 4:1)-Endstand, nachdem 20 Sekunden zuvor Torhüter Erben ebenfalls einen Strafwurf glänzend parierte. Kiel musste den verdienten Sieg anerkennen und Warnemünde feierte den Sieg zum Titelgewinn euphorisch. „Nach dem Stolperstart war es das erhoffte tolle Endspiel um den Titel gegen Kiel. Wir haben beide alles gegeben und man spürte den gegenseitigen Respekt im und außerhalb des Beckens. Es war ein würdiges Duell um den Titel und unsere Freude ist riesig. Es war ein richtig geiles Spiel mit vielen Aufs und Ab auf beiden Seiten,“ sagte HSG-Kapitän Klaus Einhorn. Er und Christian Koth waren mit je vier Toren die heutigen Garanten für den Auswärtssieg und vorzeitigen Titelgewinn der HSG Warnemünde.

Der Pflicht folgt nun am Freitag die Kür, wenn es am letzten Spieltag zum für die Tabelle bedeutungslosen Abschluss gegen die SG Lübeck-Ahrensburg kommt. „Wir nehmen auch das Spiel ernst und wollen die perfekte Saison ohne Punktverlust erreichen. Da uns einige Topleute fehlen werden, ist auch gegen Lübeck Vorsicht geboten.“ sagt Jörg Behlendorf zur Abschlusspartie am kommenden Freitagabend am 17.Mai.

 

HSG I in Kiel: Philipp Steidler (1.-16.), Anton Erben (17.-32.) - Paul Helm, Adrian Reihs (1 Tor), Klaus Einhorn (4), Daniel Thiele, Niklas Heese (1), Maurizio Reitzig (3), Roman Gruchow, Konrad Meyer (1), Christian Koth (4), Jörg Behlendorf, Ben Hüpenbecker, Betreuer Christopher Wende

 

Text u. Foto: J. Behlendorf

02. Mai 2019

Die U12-Wasserballer des WSW Rostock kommen beim Norddeutschen Pokal bis ins Finale

Am Samstag  trafen die Ostseestädter  auf den Gastgeber Hellas Hildesheim und auf Waspo 98 Hannover. Beider Partien gingen klar an den WSW Rostock mit 17:1 gegen Hellas und 14:1 gegen Waspo. Damit war die Qualifikation für den Deutschen Pokal (Platz 1-4) schon perfekt. Das Turnier mit den sechs besten Teams aus Norddeutschland  ging dann Sonntag für den WSW mit dem Halbfinale gegen HTB Hamburg weiter. Erst im letzten Viertel gelang hier der klare Sieg mit 10:5 nach einer hart umkämpften Partie.

Damit zog der WSW Rostock erstmalig in ein Norddeutsches Finale ein, was bisher noch keinem Team aus Mecklenburg-Vorpommern gelang. Der Gegner White Sharks Hannover konnte kürzlich in der überregionalen Jugendliga deutlich bezwungen werden. Doch das Finale dominierten die Sharks von Beginn an, was nach bisherigem Turnierverlauf nicht überraschte, weil sie pro Spiel mindestens 23 Toren warfen. Die Rostocker lieferten trotzdem eine solide Abwehrarbeit ab und konnten zum Schluss auch im Angriff Akzente zum 4:9-Endstand setzen.

WSW-Trainer Sándor Vass zum Abschneiden seines Teams. „Das ist unser bisher größter Erfolg und eine gute Ausgangsposition für den Deutschen Pokal. Schade finde ich, dass White Sharks mit einer Landesauswahl Niedersachsen antritt, obwohl der Wettbewerb eigentlich für Vereine ausgeschrieben ist.“

Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski (8 Tore), Kisztian Tsipf (1), Marian Kob (21),  Fiete Sweers (1),  Aleks Haak (3), Kateryna Miftakhova (4), Keno Brügge (1), Lilly Kröger (3), Victoriia Vassermann (1), Leni Westendorf, Finley von Samson-Himmelstjerna (2)

Teambild von links nach rechts: Trainer Sándor, Marius, Aleks, Finley, Keno, Marian, Lilliy, Fiete, Kati, Victoriia, Leni, Betreuer Uwe, Krisztian

 

Text und Bild: U. Richter

25. April 2019

Wasserballer der HSG kämpfen um den Titel in Liga Drei

 

Am Samstag geht es nach über einmonatiger Pause in die heiße Endphase der Saison. Am 16.März schlug die HSG I zu Hause den Tabellenletzten SG Lübeck-Ahrensburg mit 22:2 und zeigte anschließend beim Nordpokal trotz Niederlagen gegen die Zweitligateams Hildesheim und Hamburg sowie der 2.Mannschaft von Championsleague-Teilnehmer Waspo Hannover sehr gute Leistungen.

Nun beim Rückspiel gegen Keitum in Kiel geht es in der 3.Liga schon jetzt im Fernduell gegen Verfolger Wiking Kiel. „Keitum wird der schwere Gratmesser im Kampf um den Titel gegen Kiel. Keitum selbst hat bereits 3 Niederlagen und nur noch theoretischen Chancen auf die Meisterschaft. Wir können daher nur noch von Kiel abgefangen werden, zumal im Mai der Showdown gegen sie ansteht. Wir müssen  gegen Keitum alles abrufen und stellen uns auf schweres Stück Arbeit gegen die Sylter ein. Immerhin haben wir ihnen nach über 5 Jahren die erste Saisonpleite zu Beginn der Saison beigefügt, Sie sinnen auf Revanche,“ warnt Spielertrainer Jörg Behlendorf zur Ausgangslage. Bei einer Niederlage gegen Keitum, wäre man zum Siegen gegen Kiel verdammt, doch soweit soll es erst gar nicht kommen und natürlich spielt die HSG I gegen Keitum auf Sieg. Nachdem die Erste gegen Keitum ab 12.30Uhr in der Kieler Unihalle sich somit beweisen muss, folgt ihnen wenig später an Ort und Stelle  die Zweite der HSG Warnemünde, die ebenfalls gegen Keitum ins Becken steigt, dort aber als Außenseiter eher geringere Chancen auf Punkte hat. „Möglich ist es allemal jedoch wissen wir um das aktuelle Kräfteverhältnis,“ sagt HSG II-Kapitänin Jessica Hembus zur zweiten Samstagspartie um 15.30Uhr gegen den TV Keitum. Zwischen beiden Begegnungen trifft an diesem Wasserball-Tag Titelaspirant Wiking Kiel um 14Uhr auf die SG Meldorf-Itzehoe. Es können sich also alle Anwärter aus nächster Nähe analysieren.

Text u. Foto: Jörg Behlendorf

Restprogramm Warnemünde, Herren:

Sa., 27.04.2019, 12.30 Uhr in Kiel – HSG Warnemünde I – TV Keitum

Sa., 27.04.2019, 14.00 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – SG Meldorf-Itzehoe

Sa., 27.04.2019, 15.30 Uhr in Kiel – HSG Warnemünde II – TV Keitum

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So., 05.05.2019, 13.30 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – HSG Warnemünde II

So., 12.05.2019, 13.30 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – HSG Warnemünde I

Fr., 17.05.2019, 19.50 Uhr in Lübeck – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde I

 

10. April 2019

Wolfgang Richter mit 79 Jahren noch top in Form

Titel beim 26.Wasserball-Mastersturnier knapp verpasst

Seriensieger Magdeburg ergattert erneut den Pokalsieg mit 6:4 über Warnemünde

 

Beim diesjährigen Mastersturnier der HSG Warnemünde gab es erneut den Favoritensieg durch die SG Handwerk Magdeburg. In einem packenden und hartumkämpften Duell gegen Gastgeber Warnemünde behielten die Mannen von der Börde mit 4:6 die Oberhand. Am Ende des Turniertages sollte dies dn erneuten Titelgewinn bei der 26.Ausgabe des traditionsreichen Seniorenturniers, dem sogenannten Masterscup der HSG Warnemünde bedeuten.

Gespielt wurde bei verürzter Spieldauer von 2x5min effektiv im Modus Jeder gegen Jeden in der 50m-Neptunhalle. Dritte wurden die Berliner vom SV Neptun, die sich durch ein hauchdünnes 4:3 von Fürstenwalde behaupten konnten. Chemnitz verlor das Duell gegen Fürstenwalde knapp mit 4:5 und behielt dadurch die Rote Laterne im Turnier.

Nach insgesamt 10 Partien wurde der Masterscup wie gewohnt im Warnemünder Yachthafen zeremoniell abgeschlossen. Die Siegerehrung und abschließendes Klönen zwischen allen Teams brachten nochmals Hochstimmung bei allen Aktiven, die zumeist den Altersklassen Ü60 zugehörten, ausgenommen auch Organisatior und HSG-Urgestein Wolfgang Richter, der mit seinen 79Jahren !!! noch fleißig mitmischte und der HSG zu Silber half: „Es ist für mich schon sehr anstrengend zwischen den jungen 50-60jährigen Hüpfern mitzuhalten. Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger für mich. Aber ich beiße mich durch. Mal sehen ob ich bei der 27.Ausgabe mit 80 immernoch mitmachen kann. Das Turnier war auf jeden Fall wieder ein großer Erfolg für alle, nicht nur sportlich.“ resümierte Richter nach dem Erreichen des 2.Platzes hinter Sieger Magdeburg.

TEXT u. FOTO: Jörg Behlendorf

HSG-Team: Richert – Hoffmann (3Tore), Metzner (3), Richter (1), Hartleb, Höfer, Schulz, Schinke, Kühn (5), Gerth (1), Hembus (2), Klukas (4), Steinhardt

Endstand 26.Mastersturnier HSG Warnemünde 03_2019:

SG Handwerk Magdeburg          28:10 Tore          8:0 Punkte
HSG Warnemünde                     19:11                   6:2
SV Neptun Berlin                        10:13                  4:4
BSG Pneumant Fürstenwalde    13:22                  2:6

08. April 2019

NSV-Pokal im Fössbad

Warnemünde knapp geschlagen beim Nordpokal in Hannover

Herren-Wasserballer zeigen Top-Leistung beim Pokalturnier

 

Beim diesjährigen Nordpokal unterlag die HSG Warnemünde bei allen drei Partien und scheiterte somit in der Vorrunde. Gegen die Zweitligisten Hildesheim und Hamburg sowie gegen die zweite Mannschaft von Championsleague-Teilnehmer Waspo Hannover zeigte die HSG aber durchweg tolle Leistungen.

Den Anfang machte die Partie gegen den Gastgeber im Fössebad zu Hannover. Beide Teams zeigten eine tolle Defensive, so dass sich für Wasseballverhältnisse ein torarmes Spiel entwickelte. Schuld daran war auch HSG-Keeper Philipp Steidler, der mit vielen Glanzparaden seinem Gegenüber in Nichts nachstand. Zur Halbzeit lag die HSG leider bereits mit 1:6 zurück und biss sich weiterhin die Zähne an der Waspo-Abwehr aus. Im dritten Viertel fielen gleich gar keine Tore und das Schlussviertel gewann man durch zwei Tore von beiden Centern Jacob Groß und Adrian Reihs und schloss die Partie mit 3:6(0:2, 1:4, 0:0, 2:0) ab. Im engen Fössbad schaffte es die HSG zu selten, im Angriff Druck auszuüben. Beide Abwehrreihen um deren Keeper dominierten das Spiel. „Wir hatten unsere Chancen genauso wie der Gastgeber. Philipp hat wahnsinnig gehalten und das Ergebnis hätte auch zu unseren Gunsten mit 6:3 ausgehen können, das war schade. Wir haben toll gekämpft und knapp verloren,“ sagte Spielertrainer Jörg Behlendorf im Anschluss. Mit dem guten Gefühl ging es in die Turnierpause. Am Folgetag musste Warnemünde zweimal ins Wasser. Erst gegen den Hamburger TB62 und zum Abschluss gegen Turnierfavorit Hildesheim.

Nur zwei Teams qualifizierten sich bei dieser Pokalvorrunde für das Endturnier, bei dem bereits Poseidon Hamburg und Laatzen gesetzt sind. Gegen den Zweitligisten Hamburger TB rechnete sich Drittligist Warnemünde im Vorfeld einiges aus. Es war das erwartete Duell auf Augenhöhe und beide Teams gaben Vollgas. Hamburg ging 2:0 in Führung, Youngster Ben Hüpenbecker verkürzte nach 3 Minuten auf 1:2. Dann gab es eine verherende Schwächephase der HSG. Der Hamburger TB spielte seine Zweitligaerfahrung eisklat aus, war im Zweikampf cleverer und kochte die HSG im Schnellverfahren ab und zog auf 7:1 davon. 26 Sekunden vor der 1.Viertelpause verkürzte Christopher Wende in Überzahl nochmal auf 2:7, doch diesen Rückstand sollte die HSG gegen den HTB nicht mehr wett machen können. „Hier haben sie uns die Zähne gezogen. In der 3.Liga wird nich so gut und fair verteidigt. Sie haben uns stark unter Druck gesetzt uns viele Bälle abgenommen und eiskalt verwandelt. Sie waren über das gesamte Spiel einen Tick besser und haben in der 1.Halbzeit einfach effektiver gespielt,“ resümierte Jörg ehlendorf. Erst im dritten und vierten Viertel war die HSG wieder ebenbürtig und zeigte tolle Spielzüge. Am Ende unterlag Warnemünde verdient mit 7:16(2:7, 1:4, 2:2, 2:2), war aber näher dran, als es das Ergebnis zu vermitteln mochte.

Im letzten Spiel wollte man gegen den haushohen Favoriten Hildesheim nicht untergehen, hatten diese doch bisher 16:8 gegen Hamburg und 21:4 gegen Waspo II gewonnen. „Unter zwanzig Gegentore“ lautete daher die Devise von Defensivmann Maurizio Reitzig. Danach sah es nach der 1.Halbzeit leider nicht aus, als ein ernüchterndes 1:10 auf der Anzeigetafel zu sehen war. Adrian Reihs traf zum zwischenzeitlichen 1:7. Die Luft schien raus und die zwei kräfteraubenden Partien gegen Waspo II und Hamburg zeigten ihre Wirkung in den Reihen der Warnemünder. In der 2.Halbzeit ließ Hildesheim die HSG jedoch am Leben und schraubte merklich zurück, so dass die HSG am ende noch ein versöhnliches  4:14 (0:4, 1:6, 2:4, 1:0) erreichen konnte und zumindest das vorher ausgegebene Ziel von „unter Zwanzig“ packte. „Ja wir waren wirklich platt und haben trotzdem alles bis zum Ende versucht und uns auch selber belohnt,“ sagte Torhüter Steidler.

Warnemünde schied damit aus nutzte dieses Turnier aber als guten Gratmesser für die aktuelle Leistung, die man als Tabellenführer der 3.Liga abliefert. Es fehlten mit Klaus Einhorn, Christian Koth und Konrad Meyer ohnehin deren drei Besten, so dass es die gezeigten Leistungen noch aufwertete. Die Glükwünsche galten dem Gastgeber für die sehr gute Ausrichtung der Vorrunde, die man selber gerne in Rostock durchgeführt hätte und den Finalteilnehmern Poseidon Hamburg, Laatzen, Hamburger TB62 und Hildesheim.

Text und Foto: Jörg Behlendorf

01. April 2019

Marian Kob beim Torwurf

U12-Wasserballer des WSW Rostock qualifizieren sich für die Endrunde des Norddeutschen Pokals

In der Vorrundengruppe B schafften die U12 Wasserballer am Sonntag souverän die Qualifikation für die Endrunde des norddeutschen Pokalwettbewerbs. Waspo 98 Hannover war Ausrichter im Fössebad und gleichzeitig erster Gegner der Rostocker. Der WSW war gegen den Tabellenersten der Bezirksliga Hannover deutlich überlegen und gewann mit 21:1. Für ein sicheres Weiterkommen musste nach gut einer Stunde Pause auch der zweite Gegner - Neptun Cuxhaven - besiegt werden. Das gelang sogar ohne Gegentor mit 19:0. Im abschließenden Spiel sicherte sich Waspo 98 mit einem 10:4 gegen Cuxhaven den zweiten Startplatz dieser Vorrundengruppe. Außerdem mit dabei in der  Endrunde des NSV Pokals nach Ostern in Hildesheim sind Gastgeber Hellas Hildesheim, ETV Hamburg, HTB Hamburg und White Sharks Hannover.

 

Der WSW Rostock spielte mit:  Leni Westendorf, Marius Schimanski, Marian Kob, Aleks Haak, Kateryna Miftakhova, Keno Brügge, Lilly Kröger, Finley von Samson-Himmelstjerna, Fiete Sweers, Kristian Tsipf

 

Bilder (privat): Marian Kob beim Torwurf 

Uwe Richter

3. Liga: 12. März

HSG Warnemünde II mit Kantersieg in heimischer Neptunhalle

Wasserballer gewinnen mit 26:3 gegen die SG Meldorf-Itzehoe

 

Am Sonntag gelang der zweiten Mannschaft der HSG Warnemünde ein überlegener Kantersieg in der 3.Liga. Zum aktuellen Spieltag kam die SG Meldorf-Itzehoe in die Rostocker Neptunhalle.

Nachdem die Gäste am letzten Spieltag ihrerseits im Tabellenkeller gegen die SG Lübeck-Ahrensburg einen Sieg einfahren konnten, erwartete die HSG ein enges Match, doch weit gefehlt. Bereits im Startviertel ging es mit 4:1 in Richtung Siegerstraße. Im 2.Viertel folgte ein 5:0-Lauf der HSG II und so führte der Gastgeber zur Halbzeit mit 9:1. HSG-Kapitänin machte den 10.Treffer und Kristian Kühn traf zum 11:1 und schraubte die Führung somit in den zweistelligen Bereich.

Warnemünde spielte in Halbzeit Eins tatsächlich fahrig und vergab hier noch eine Vielzahl an Chancen. Die Gäste konnten durch eine Pressdeckung komplett aus dem Spiel genommen werden und kamen nur vereinzelt vors Tor der HSG. Hier wechselten sich Stephan Drawert und Stephan Behring je eine Halbzeit ab und blieben im Grunde beschäftigungslos. Nico Beuster (6) und Kristian Kühn (5) waren am Ende mit insgesamt 11 Toren die erfolgreichsten Schützen der HSG II. Den Schlusspunkt unter eine einseite Partie setzte Nicole Gerth von der HSG mit ihrem 2.Treffer zum 26:3(4:1, 5:0, 10:1, 7:1)-Endstand. „In Halbzeit zwei sind sie eingebrochen und wir haben unsere Chancen mehr und mehr genutzt. Schwimmerisch und technisch hatten wir klare Vorteile und so dann leichtes Spiel, was wir so nicht erwarteten. Dennnoch freuen wir uns über den klaren Heimsieg,“ sagte Routinier Tim Hoffmann. Ein Extralob verdiente sich auch der Lübecker Schiedrichter Potratz, der das Spiel solo leitete und dies auch souverän meisterte.

Die nächste schwere Aufgabe steht der HSG II bereits in wenigen Tagen bevor. Am Donnerstag folgt ab 19.30Uhr in der Neptunhalle das Derby gegen die eigene Erste, den aktuellen Tabellenführer der 3.Liga

 

TEXT u. Bild: Jörg Behlendorf

HSG II gegen Kiel: Drawert  (1.Halbzeit), Behring (2.Hz.) – Loba (1 Tor), Metzner (1), Hoffmann (3), Fiedler (1), Gerth (2), Jaschke (1), Hembus (1), Strege (2), Beuster (6), Kühn (5), Hüpenbecker (3)

3. Liga: 06. März 2019

 

Wasserballer behaupten Tabellenführung mit 7:2-Sieg über Kiel

HSG Warnemünde I besiegt Kiel, HSG II verliert hingegen Heimspiel mit 2:9

 

Am Wochenende fanden in der Rostocker Neptunhalle die Topspiele in der 3.Liga statt. Zuerst empfing der Tabellendritte HSG Warnemünde II den Zweiten SV Wiking Kiel und danach stand das Topduell zwischen der HSG Warnemünde I und den Gästen aus Kiel statt.

Die HSG II begann nervös und lag im 2.Viertel bereits mit 0:3 hinten, als in Überzahl endlich das 1.HSG-Tor durch Christopher Wende fiel. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause verkürzte Christian Strege nochmals auf 2:4, den Halbzeitstand. Es folgten jedoch zwei ernüchternde Spielviertel, in dem der Gastgeber keine Tore mehr erzielen konnte und am Ende klar mit 2:9(0:2, 2:2, 0:4, 0:1) verlor.

„9 Gegentore gegen Kiel ist ein guter Wert, jedoch waren unsere zwei Tore zu wenig. Kiel deckte uns Press und schon waren viele Spieler hilflos und ergaben sich der guten Deckungsarbeit der Gäste. Das war offensiv katastrophal in der 2.Hälfte. Daran müssen wir dringend arbeiten. Zumal wir im gesamten Spiel aus 8 Überzahlchancen nur einen einzigen Treffer erzielten. So gewinnt man keinen Blumentopf,“ analysierte HSG II-Trainer Steffen Klukas etwas angesäuert die Partie. Immerhin war die Abwehrarbeit gegen die agilen Kieler ein Lichtblick und zeigt auf, dass es gegen die Topteams der Liga eigentlich gehen kann. Dafür muss allerdings eine konstant gute Leistung abgerufen werden, wenn es am kommenden Sonntag gegen die SG Meldorf-Itzehoe um weitere Punkte im Kampf um Rang 3 in der Tabelle geht.

Im 2.Spiel des Tages nach einer Pause von 1h15min zwischen der HSG I und den Fördestädtern, ging es los wie die Feuerwehr. Youngster Ben Hüpenbecker feierte sein Debüt in der 1.Herrenmannschaft und traf gleich nach 19 Sekunden per Fernwurf krachend ins rechte Dreiangel, 1:0! Daniel Thiele legte in Überzahl wenig später zum 2:0 nach, ehe HSG-Kapitän Klaus Einhorn per Trickwurf auf 3:0 erhöhte. Nach der 1.Viertelpause entwickelte sich nun eher eine Abwehrschlacht, als ein Torfestival. Grund dafür war zwar auch die gute Defense beider Teams, vor allem vom Gastgeber, jedoch war es auch ein Spiel vieler vergebener Chancen auf beiden Seiten. „Man merkte uns Beiden die Nervösität schon an, die vor allem Kiel nie wirklich abschütteln konnte und so setzten wir uns Schritt für Schritt weiter ab,“ sagter HSG-Keeper Philipp Steidler. Zur Halbzeit führte die HSG mit 5:1 und geriet nur im 3.Viertel wirklich stark unter Druck. Das spiegelte auch das Zeitstrafenverhältnis im Spiel von 10:3 zu Ungunsten der HSG wider. Doch immerwieder hatten die Abwehrspezialisten Klaus Einhorn, Christian Koth und auch Paul Helm einen Arm dazwischen und hielten so Warnemünde in der Spur. „Wir hatten ein Paar schwierige Momente zu überstehen, haben aber kühlen Kopf bewahrt und unsere phasenweise Offensivschwäche durch grandiose Abwehrarbeit ausgeglichen. Dann kam auch noch hin und wieder Glück hinzu, als Kiel einige Riesenchancen liegen ließ. Wir haben das Topspiel verdient gewonnen und im Rückspiel Mitte Mai wird es sicherlich noch turbulenter und auf alle Fälle torreicher ablaufen. Davon bin ich überzeugt,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem 7:2-Heimsieg über den SV Wiking Kiel. Im Schlussviertel beim Stande von 6:2 machte Roman Gruchow mit seinem wuchtigen Tor zum 7:2 den Endstand zwei Minuten vor dem Abpfiff perfekt. Letzte verzweifelte Angriffe der Kieler verpufften. Daher war die Freude über die Festigung der Tabellenführung bei den Warnemündern nach Spielende riesengroß. Nun rangiert man mit zwei Punkten Vorsprung, als noch einziges ungeschlagenes Team, vor Kiel und der HSG II auf Tabellenplatz Eins in Liga Drei. Weiter geht es für die HSG I am 14.3. im vereinsinternen Derby in der 3.Liga am 14.3. und am 16.3. beim Heimspiel gegen die SG Lübeck-Ahrensburg.

TEXT u. Foto: Jörg Behlendorf

HSG II gegen Kiel: Drawert – Loba, Metzner, Hoffmann, Meissner, Fiedler, Gerth, Wende (1 Tor), Jaschke, Meyn, Hembus, Strege

HSG I gegen Kiel: Steidler – Helm, Groß, Einhorn (3 Tore), Thiele (1), Hüpenbecker (1), Reichel, Gruchow (1), Wende, Koth, Behlendorf (1), Briese

 

letzte Ergebnisse, Herren 3.Liga:

2.3.2019 – HSG Warnemünde II – SV Wiking Kiel  - 2:9

2.3.2019 – HSG Warnemünde I – SV Wiking Kiel – 7:2

3. Liga: 30. Januar 2019

Torben Meyn von der HSG 2

Wasserballer punkten Auswärts in Lübeck und Meldorf

HSG Warnemünde II siegt 17:6, HSG I gewinnt 18:6

 

Für beide Drittligisten war es ein erfolgreiches Wochenende. Die Zweite Mannschaft gewann am Freitagabend ihr Auswärtsspiel bei der SG Lübeck-Ahrensburg klar mit 17:6(3:0, 4:2, 7:0, 3:4). Am Sonntag folgte ihnen die Erste mit einem 18:6(2:1, 3:1, 6:1, 7:3)-Sieg.

Am Freitag legte die HSG II äußerst konzentriert los und konnte Gastgeber Lübeck lange in Schach halten. Torben Meyn traf zum 3:0 und der ersten Viertelpause. Im 2.Viertel fanden die Hausherren besser ins Spiel, getragen von ihrem heutigen Toptorschützen Jörg Hoppe, der insgesamt 4 Treffer erzielen konnte. Warnemünde hatte aber immer wieder die passenden Antworten parat und konnte mit einer 7:2-Führung in die Halbzeit gehen. Danach spielte man die Vorteile im technisch-schwimmerischen Bereich so toll aus, dass mit sieben Toren in Folge die Vorentscheidung fiel. Mit dem Treffer von Centerspieler Tim Hoffmann zum 14:3 ging es ins Schlussviertel. Die sehr gute Defensivarbeit stellte Warnemünde II nun teilweise ein, so dass die Lübecker ihrerseits noch etwas für das eigene Torekonto tun konnten. Den 17:6-Sieg der HSG II konnten sie jedoch nicht verhindern. „Wir haben mit 10 verschiedenen Torschützen heute sehr gut in der Kaderbreite gearbeitet. Das Ergebnis war deutlicher als der Spielverlauf. Ich freue mich fürs Team, dass wir gewonnen haben,“ sagte HSG II-Kapitänin Jessica Hembus .

Am Sonntag ging es für die Erste ins weit entfernte Meldorf nach Dithmarschen an die Nordseeküste. HSG-Spielertrainer Jörg Behlendorf war gewarnt, verlor man doch im Vorjahr völlig überraschend wie zurecht mit 8:11 bei Meldorf. Meldorf verfügt über ein enges Becken, in dem praktisch jeder ungenaue Pass ein Fehlpass wird, da das Spielgeschehen unglaublich eng ist. Mit einer gewissen Nervösität begannen dann beide Teams! Dem 2:0 durch Center Jacob Groß, folgte der 1:2-Anschlusstreffer von Meldorfs Bestem Sebastian Beyer, Viertelpause. Mit dieser knappen Führung im Rücken drückte die HSG nun mehr und mehr im Angriff und erspielte sich zahlreiche Chancen, konnte zur Halbzeit aber nur mit einer dünnen 5:2-Führung aufwarten. Die SG Meldorf-Itzehoe machte die Räume eng und konnte so viele Torchancen vereiteln. Nach einer kleinen Standpauke zur Halbzeit zog Warnemünde das Tempo im 3.Viertel nochmals an und Meldorf schien angeschlagen. Fünf Tore in Folge brachten die Gäste auf die Siegerstraße. „Das Spiel stand im 3.Viertel auf der Kippe und in den entscheidenen Zweikämpfen haben wir immer einen Arm dazwischen bekommen und gut in der Defensive ausgeholfen und so dann einfache Tore herausspielen können. Meldorf fehlten am Ende die Möglichkeiten und wie unsere Zweite am Freitag, war bei uns auch die Qualität in der Kaderbreite entscheidend. Wir sind mit nur 11 Spielern angereist und 9 verschiedene Torschützen konnten sichs auszeichnen. Meldorf hat stark gekämpft und wir hatten immer eine bessere Antwort. Ich bin absolut zufrieden mit der Leistung,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach der Partie. Er konnte heute nur auf zwei der sechs U18-Bundesligaspieler zurückgreifen und mit Christian Koth und Klaus Einhorn fehlten zudem die zwei besten HSG-Spieler. Daher konnte die HSG erleichtert mit der 11:3-Führung in die letzte Pause gehen. Hier unterliefen im Schlussviertel dann beiden Teams einige Flüchtigkeitsfehler, so dass das Ergebnis noch hochgeschraubt wurde. Den Schlusspunkt unter ein für die HSG Warnemünde erfolgreiches Wochenende setzte Christopher Wende mit seinem 2.Treffer zum 18:6-Endstand.

Beide Warnemünder Teams haben nun einen Monat Pause, ehe sie am 2.März wieder ins Ligageschehen eingreifen. Dann geht es in der 3.Liga gegen Kiel in der heimischen Neptunhalle.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG II in Lübeck: Behring – Reihs (4 Tore), Metzner (1), Hoffmann (3), Voss (1), Gerth (1), Hohlfeldt, Kühn (2), Birkhoff, Meyn (1), Meissner (1), Hembus (1), Strege (2)

HSG I in Meldorf: Steidler – Helm, Groß (1 Tor), Reitzig (3), Heese (3), Reihs (1), Gruchow (2), Meyer (4), Behlendorf (1), Thiele (1), Wende (2)

Text und Bild: Jörg Behlendorf

 

3. Liga: 22. Januar 2019

Warnemünde bringt Keitum erste Liga-Pleite seit fast 5 Jahren bei

Wasserballer der HSG Warnemünde I siegen 14:9, HSG II verliert 6:12

 

Nach dem HSG-Derby und 11:6-Sieg der „Ersten“ gegen die „Zweite“ vom vergangenen Donnerstag, stand die schwere Auswärtsaufgabe gegen den Titelverteidiger TV Keitum an.

Die Sylter hatten ihre letzte Liga-Niederlage am 5.4.2014 hinnehmen müssen. Damals gegen Warnemünde mit 6:17, bevor die HSG als Meister aufstieg und drei Jahre lang in der 2.Liga spielte. Am heutigen Spieltag sollte es nun  der HSG erneut gelingen, nach fast 5 Jahren, dem TV Keitum zu bezwingen. Ein fast vergessenes Gefühl für die Sylter. Zunächst legte die HSG jedoch einen Katastrophenstart hin und lag nach 5 Minuten bereits 0:3 hinten.  Erst dieser Rückstand weckte die HSG I auf. In einer hitzigen Partie, die souverän vom Schiedsrichtergespann Rohde-Eschrich geleitet wurde,  gab es diverse  Strafzeiten und dementsprechend viele Überzahlchancen für beide Teams. Warnemünde schaltete einen Gang höher und konnte bis zur 1.Viertelpause die Führung zum 4:3 zurückerlangen. Im 2.Viertel konnte Neuzugang Daniel Thiele vom Zweitligisten ASC Brandenburg auf 5:3 erhöhen und HSG-Youngster Konrad Meyer traf zum 6:3. Mit diesem 3-Tore-Vorsprung ging es dann mit der 7:4-Führung in die Halbzeitpause.

Die Gäste agierten aus einer tollen Zonenverteidigung heraus und fingen so viele Bälle der Keitumer ab. Die Gastgeber begannen zudem, immer mehr mit sich und den Schiedsrichterentscheidungen zu hadern und verloren so den Faden. Ausgerechnet zur Mitte des 3.Viertels stockte erneut der Motor der HSG und die Sylter kamen von 4:8 auf 8:10 heran, waren dem 9.Treffer näher als die HSG dem 11.Tor. Durch einen für Keitum völlig überraschenden Doppelschlag von Jörg Behlendorf, stand es eine Minute vor Ende des 3.Viertels 12:8 und die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Im Schlussviertel ließ die HSG keine ernsthafte Gefahr mehr aufkommen und brachte so den Gastgebern nach fast 5 Jahren wieder eine Niederlage bei. Den Schlusspunkt unter eine rasante, hartumkämpfte und intensive Partie setzte Maurizio Reitzig zum 14:9(4:3, 3:1, 5:4, 2:1)-Endstand. Jörg Behlendorf mit 5 und Konrad Meyer mit 3 Toren waren die erfolgreichsten Schützen der HSG Warnemünde I. „Wir haben das als Team fantastisch umgesetzt. Wir haben sie in der Abwehr abgekocht und im Angriff einfach mehr getroffen als Sie. Wir haben konstant durchgewechselt und waren so stets frisch und agil. Der breitere Kader war heute der Schlüssel zum Erfolg, getragen von der großartigen Abwehrleistung von Reitzig, Einhorn und Koth. Die Drei haben uns das Leben leicht und Keitum schwer gemacht. Ich bin rundum zufrieden,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem historisch anmutenden Erfolg über die Sylter.

Nach einer kurzen Pause stand im Anschluss gleich das Duell der HSG II gegen Keitum auf dem Plan. Die HSG II konnte ihre gesteckten Ziele und Erwartungen jedoch nicht erfüllen und lief dem 0:5 aus dem Startviertel das ganze Spiel über hinterher. Kapitänin Jessica Hembus erzielte zwar den 1:5-Anschluss, danach zog Keitum aber in cleverer Manier auf 8:1 davon und verwaltete danach geschickt die Führung. „Auf dem Papier waren wir bereits im 2.Viertel ebenbürtig, doch defakto haben wir im Angriff zu viel vergeben und in der Verteidigung Anfangs zu nachlässig gespielt, sagte Interimscoach Klaus Einhorn nach der 5:12(0:5, 2:3, 2:2, 1:2)-Niederlage der HSG II. Jörg Metzner war mit 2 Toren noch am treffsichersten. Doch gegen Hagen Decker und Simon Schmiedel, die beide jeweils 3 Tore und so zusammen die Hälfte der Keitumer Tore erzielten, fehlte Warnemünde II heute die Mittel. In der noch sehr schiefen Tabelle, führt nun die HSG I mit 6:0 Punkten vor Keitum (4:2) und der HSG II (4:4).

Text und Foto: Jörg Behlendorf

HSG I gegen Keitum: Anton Erben (1.+2.Viertel im Tor), Philipp Steidler (3.+4.) - Daniel Thiele (2 Tore), Kapitän Klaus Einhorn (2), Maurizio Reitzig (1), Till L. Reichel, Adrian Reihs, Filip Hohlfeld, Christopher Wende, Christian Koth (1), Spielertrainer Jörg Behlendorf (5), Konrad Meyer (3)

HSG II gegen Keitum: Stephan Behring – Adrian Reihs, Jörg Metzner (2 Tore), Filip Hohlfeld (1), Daniel Thiele (1), Nicole Gerth, Konrad Meyer, Kristian Kühn, Christopher Wende, Torben Meyn, Maurizio Reitzig, Jessica Hembus (1), Christian Strege

21. Januar 2019

Wasserball U14 Saisonstart Jugendliga Nordwest und Ankündigung Norddeutscher Pokal U14 in Rostock am 26. und 27. Januar 2019

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock starteten im Hamburger Inselparkbad erfolgreich in die neue Saison. Zum Auftakt ging es gegen den PSV Oldenburg ins Wasser. Beide Teams hatten in dieser Altersklasse bisher noch nicht gegeneinander gespielt. Auf ein vorsichtiges Abtasten verzichtete der WSW und entschied mit einem 7:0 im ersten Viertel frühzeitig die Partie. Am Ende stand es 18:1.

In der zweiten Partie hieß der Gegner Neptun Cuxhaven, der bisher in der U14 noch nicht bezwungen werden konnte. Zu Beginn dominierten die Abwehrreihen das Geschehen. Ab dem zweiten Viertel fielen dann auch Tore. Und zur Freude von Rostocks Trainer Sándor Vass für sein Team. Beim ungefährdeten 6:1-Sieg musste der überragende Rostocker Torwart Alban Aland nur ein Ball aus dem Netz holen, welches Cuxhaven bei einer Überzahlsituation erzielen konnten.

Trainer Vass bemängelte lediglich die schlechte Chancenverwertung - freute sich jedoch über die vorläufige Tabellenführung, weil die Topfavoriten von HTB Hamburg und Georgsmarienhütte sich die Punkte teilten. Nun gilt es der Mannschaft den letzten Feinschliff zu verpassen, um beim Norddeutschen Pokal der U14 am 26. und 27. Januar in der Rostocker 50m Halle auch einige Siege verbuchen zu können. Gespielt wird Sonnabend von 11-18 Uhr und Sonntag von 8:00-16:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der WSW Rostock spielte mit: Alban Aland, Mathilda Hoffmann, Duyke Maluch, Julius Pannier, Max Papenfuß, Ole Kopitzki, Tammo und Fiete Sweers, Lina und Marian Kob, Marius Schimanski, Andy Haak, Katharina Miftakhova

Text und Bild: Uwe Richter

17. Januar 2019

Wasserball U12 des WSW Rostock beim Turnier des OSC Potsdam Fünfter

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock folgten zum vierten Mal der Einladung des OSC Potsdam zum traditionellen Jugendturnier. In der Vorrunde trafen die Rostocker auf Brandenburg und Spandau 04 Berlin, dem amtierenden Deutschen Pokalsieger in dieser Altersklasse. Gegen Brandenburg lag der WSW lange mit 1:0 zurück, ehe das Spiel in den letzten 90 Sekunden noch gedreht werden konnte – Endstand 2:1. Dafür führten die Rostocker danach gegen Spandau mit 2:0, bis die Berliner drei Tore in Folge warfen. In der Schlussphase hatte Kapitän Marian Kob drei Mal die Chance zum 3:3 Ausgleich, was den Einzug in die Finalrunde bedeutet hätte. Der Ball wollte aber nicht rein und blieb immer wieder auf der Torlinie liegen, statt ins Tor zu treiben.


In der Platzierungsrunde ging es sehr spannende weiter. Gegen Neukölln verlor der WSW in einer sehr ausgeglichenen Partie unglücklich mit 2:1. Um den fünften Platz ging es dann zum Abschluss gegen Leipzig. Hier konnte der WSW endlich mal ein Spiel eindeutig dominieren und gewann mit 4:1, wobei alle Spieler zum Einsatz kamen. Das Turnier gewann Nürnberg vor Spandau und Potsdam.


Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski, Franz Lantow, Lilly Kröger, Marian Kob, Fiete Sweers, Katharina Miftakhova, Kistian Tsipf, Aleks und Anton Haak, Leni Westendorf, Oskar Masur, Keno Brügge

 

Foto: vorne von links: Oskar, Marian, Kristian, Anton, Fiete

hinten von links: Sàndor, Marius, Keno, Lilly, Franz, Finley, Aleks, Katharina 

 

10. Januar 2019

Klaus Eichhorn

Wasserballer feiern Auftakt nach Maß mit 21:4-Kantersieg

HSG I besiegt die SG Meldorf-Itzehoe und auch die Zweite legt Erfolg nach

 

Am 1.Spieltag lief für die HSG Warnemünde alles wie geschmiert. Die SG Meldorf-Itzehoe kam mit einer stark verjüngten Mannschaft in die Rostocker Neptunhalle und hatte gegen den Gastgeber nicht den Hauch einer Chance. Trotzdem auf einem verkürzten 23m-Feld gespielt wurde, konnte die HSG I einen echten Kantersieg mit 21:4(7:1, 5:1, 5:1, 4:1) feiern.

Den Auftakt der einseitigen Partie machte Roman Gruchow mit dem 1:0. Zum Ende des Startviertels ging es durch 2 Tore von Christian Koth mit 7:1 in die 1.Pause. In der Folge hätte das Ergebnis noch viel weiter in die Höhe geschraubt werden können, wenn nicht auf HSG-Seite noch leichte Abstimmungsprobleme und schlecht getimete Pässe aufgetreten wären. Im Tor stand Stammkeeper Philipp Steidler, der wegen eines Fingerbruchs noch nicht 100 Prozent fit war und daher zur Halbzeit daher Stefan Behring sein Debüt in der 3.Liga verschaffte. Beide machten ihre Sache hervorragend und mussten nur je zweimal hinter sich greifen. Überragender Akteur war ohnehin Klaus Einhorn. Der Kapitän der Warnemünder fiel über ein Jahr wegen einer Schulterverletzung aus und kämpfte sich mühsam seit August2018 zurück ins Team und war bei seinem ganz persönlichen Debüt mit 8 Toren unangefochtener Spieler des Tages. „Es hat wieder richtig Spaß gemacht und wir haben als Team auch sehr gut gespielt. Ich muss aber doch noch etwas mit meiner rechten Schulter aufpassen, bin derzeit vielleicht bei 85% aber ich bin einfach nur froh, wieder dabei zu sein.“

Der klare Heimsieg war im Vorfeld so nicht zu erwarten und stimmte die Verantwortlichen natürlich positiv, dass man in dieser Saison vielleicht wieder dem Serienmeister TV Keitum Paroli bieten könnte.

Direkt nach dem Spiel, ging die HSG Warnemünde II gegen die SG Lübeck-Ahrensburg ins Wasser und zeigte ebenfalls eine souveräne Leistung. „Die Zweite“ geht erneut in der selben Liga wie „die Erste“ ins Rennen und konnte mit dem 10:4-Auswärtssieg im alten Jahr bereits einen Sieg feiern und ließ nun den zweiten folgen. Zwar tat man sich in den ersten beiden Vierteln noch schwer und ging nur mt einer hauchzarten 4:0-Führung in die Viertel drei und vier, konnte dort aber dank der besseren Spielanlage den Weg zum 12:2(2:0, 2:0, 4:1, 4:1)-Heimsieg ebnen. Zu Beginn fanden die Gastgeber nur schwerlich einen Weg vorbei am Lübecker Torhüter und Ex-Warnemünder Tommy Weber. Die Gäste standen ihrerseits auch sehr gut in der Verteidigung und blieben trotz der Offensivschwäche mit dem knappen 0:4-Rückstand im Spiel. Als im dritten Viertel der Reihe nach Tim Hoffmann, Björn Voss und Jörg Metzner auf 7:0 erhöhten, waren die Weichen auf Sieg für die HSG II gestellt. Am Ende war HSG-Mann Nico Beuster mit 5 Toren bester Torschütze gegen die Spielgemeinschaft. „Es war eine geschlossene Teamleistung. Lübeck hielt gut dagegen aber wir fanden einen Weg, deren Abwehr auszuhebeln und haben aus einer felsenfesten Verteidigung heraus das Spiel gewonnen,“ sagte HSG-Trainer Steffen Klukas nach dem 2.Sieg im 2.Spiel seiner HSG II.

Für beide Warnemünder Teams kommt es dann am 17.1. zum Derby gegeneinander, ehe ebenfalls für beide zum Aufeinandertreffen gegen den Vorjahresmeister TV Keitum in Kiel am 19.Januar kommt.

Text und Bild: Jörg Behlendorf

 

HSG I gegen Meldorf-Itzhoe: P.Steidler (1.Halbzeit), S.Behring (2.Halbzeit im Tor) – P.Helm (1 Tor), K.Einhorn (8), J.-T.Briese (2), N.Heese, R.Gruchow (4), C.Wende, C.Koth (3), J.Behlendorf (3)

05. Dezember 2018

Christian Strege - Vierfachtorschütze zum Auftakt

HSG Warnemünde II mit Auftakt nach Maß in Meldorf

10:4-Auswärtserfolg an der Nordseeküste für Herren-Wasserballer

 

Die Herren der HSG Warnemünde II haben etwas überraschend den Liga-Auftakt der 3.Liga gewonnen. Gegen die im Vorfeld leicht favorisierte Spielgemeinschaft Meldorf-Itzehoe gewann das Team von Trainer Steffen Klukas mit 10:4(2:2, 1:0, 1:2, 6:0).

Dabei konnte die HSG erst im Schlussviertel ihre Stärken ausspielen und endlich die schwache Torausbeute der ersten drei Abschnitte abschütteln und mit einem 6:0-Lauf die Partie entscheiden.

Den Beginn machte Christian Strege. Er traf nach eineinhalb Minuten zur 1:0-Führung, doch Meldorfs Sebastian Beyer glich postwendend aus. „Wir hatten danach Chancen für zwei Spiele, haben aber im Abschluss eklatante Schwächen gezeigt und den Gastgeber so viel zu lange im Spiel gehalten“, monierte Klukas nach der Partie. Fast die gesamte Partie über Stand die Defensive um Keeper Stephan Drawert felsenfest und lies nur wenige Möglichkeiten der Meldorfer zu. Alle! Sieben Unterzahlsituationen überstand die HSG II ohne Gegentor. Meldorf musste seinerseits auf ihren besten Spieler Björn Aschmoneit verzichten und blieb so ohne wirkliche Durchschlagskraft. Doch die HSG II konnte daraus erst im Schlussviertel Kapital schlagen. Beim Stande von 4:4 ging es in den letzten Abschnitt und Michael Loba traf zur erneuten 5:4-Führung. Das komplette Spiel über sollten die Gastgeber kein einziges Mal führen, konnten jedoch dreimal ausgleichen. Jetzt saßen jedoch die Konter und Würfe von Warnemünde und durch Beuster und Strege zog der Gast auf 7:4 davon. Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Spieler breit. Als dann Kristian Kühn vier Minuten vor dem Abpfiff zum 8:4 einnetzte, war die Vorentscheidung gefallen. Er ist einer von 10 Schwerinern, die im gesamten Kader der HSG II zur Verfügung stehen und gemeinsam mit Warnemünde die dritten Saison kooperieren. Heute standen alleine Fünf von ihnen im Kader (Müller, Meyn, Voss, Kühn, Zahn) „Vielleicht können wir in der kommenden Saison wieder ein eigenes Team aus Schwerin melden, doch bis dahin geben wir alles mit den Warnemünder Jungs, auch um Spielpraxis zu sammeln und von Spiel zu Spiel an Erfahrung dazu zugewinnen,“ sagt Torschütze Kühn. Die Schlusspunkte setzte Vierfachtorschütze Christian Strege per Doppelschlag zum vielumjubelten 10:4-Auswärtssieg. „Tolle Defensive, toller Kampfgeist, großes Potential, gelungener Auftakt mit Schönheitsfehlern,“ lautete das Fazit von Trainer Steffen Klukas. Die nächsten Partien stehen dann erst im neuen Jahr an, dann steigt auch „die Erste“ von Warnemünde in den Spielbetrieb ein.

TEXT u. Bild: Jörg Behlendorf

HSG II in Meldorf:

Stephan Drawert – Michael Loba (1 Tor), Rüdiger Müller, Torben Meyn, Björn Voss, Jonte Tristan Briese, Nico Beuster (2), Kristian Kühn (1), Maurizio Reitzig (2), Axel Zahn, Christian Strege (4)

 

1.Termine, Herren 3.Liga:

2.12.2018 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde II – 4:10 (2:2, 0:1, 2:1, 0:6)

17.1.2019 – HSG Warnemünde I – HSG Warnemünde II (50m-Neptunhalle), 19.30Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde I (in Kiel), 16.15Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde II (in Kiel), 18Uhr

25.1.2019 – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde II (in Lübeck), 19.50Uhr

27.1.2019 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde I (in Meldorf), 13.30Uhr

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26. November 2018

Maurizio Reitzig

Berliner Neuzugang mit Bundesligaerfahrung für die HSG Warnemünde

Maurizio Reitzig verstärkt Drittligisten zur neuen Saison

 

Die HSG Warnemünde kann mit Maurizio Reitzig den nächsten Top-Zugang vermelden.  Der erst 19-Jährige spielte seit 2017 für den Bundesligisten SC Wedding Berlin und war dort in der Endphase der abgelaufenen Saison mehr als nur Ergänzungsspieler. „Ich habe bei Wedding am Ende viel Spielzeit bekommen und reichlich Bundesligaluft geschnuppert. Nun bin ich beruflich in Rostock gelandet und gespannt auf das neue Abenteuer mit Warnemünde in der 3.Liga,“ sagt Maurizio. Sinnigerweise wohnt er aktuell sogar im Stadtteil Warnemünde, hat daher einen etwas weiten Weg zum Training in der Neptunhalle, ist dort aber bereits jetzt einer der Teamleader mit seinen jungen Jahren. „Man sieht ihm einfach seine wasserballerischen Fähigkeiten an. Er ist nicht nur ein junger, sondern schon sehr gut ausgebildeter Spieler. Seine sportliche Vita ließt sich auch sehr verheißungsvoll und er wird uns daher sicherlich sportlich weiterbringen, was er menschlich bereits getan hat,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf. Reitzigs Lieblingsposition ist die Centerverteidigung und die linke Seite. Seine bisherigen persönlichen Erfolge sind der Gewinn des deutschen Pokals, der ostdeutschen Meisterschaft und des ostdeutschen Pokals, die er allesamt in der Jugend einheimste. Vielleicht folgt ja nun mit den Herren der HSG Warnemünde der Gewinn der Meisterschaft in der 3.Liga SH/MV.

Diese beginnt für die HSG erst im neuen Jahr mit dem Duell gegen die eigene 2.Mannschaft am 17.1.2019. „Die Zweite“ darf erneut in der selben Liga antreten und muss zu ihrem Auftakt am 2.12. zur SG Meldorf-Itzehoe an die Nordseeküste reisen. Der komplette Spielplan und der Ausblick auf die Saison 2018/2019 folgt in Kürze.

Bild und TEXT: Jörg Behlendorf

 

1.Termine, Herren 3.Liga:

2.12.2018 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde II (in Meldorf), 13.30Uhr

17.1.2019 – HSG Warnemünde I – HSG Warnemünde II (50m-Neptunhalle), 19.30Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde I (in Kiel), 16.15Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde II (in Kiel), 18Uhr

25.1.2019 – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde II (in Lübeck), 19.50Uhr

27.1.2019 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde I (in Meldorf), 13.30Uhr

20. November 2018

U10-Wasserballer des WSW Rostock gewinnen Norddeutschen Mini-Cup 2018

 

Der WSW Rostock gewinnt das wichtigste Turnier der jüngsten Altersklasse (Jahrgänge 2008 und jünger) in Wingst, Landkreis Cuxhaven. Die Rostocker trafen in der Vorrundengruppe B auf den HTB 62 Hamburg, ETV Hamburg und MTV Aurich. Zum Auftakt gegen den MTV Aurich machte der WSW mit einem 12:1 schnell klar, dass der einzige Vertreter aus MV in Topform angereist war. Auch der HTB Hamburg wurde deutlich mit 7:1 aus dem Becken geschickt. Zum Abschluss der Vorrunde wurde Außenseiter ETV Hamburg mit 20:0 bezwungen.

Für die Endrunde konnten sich außer den Rostockern die White Sharks aus Hannover, SV Georgsmarienhütte und der HTB Hamburg qualifizieren. Diese vier Teams spielten nun mit Hin—und Rückspiel den Meister aus. Gegen den Sieger der Vorrundengruppe A White Sharks Hannover wurde der WSW Rostock das erste Mal im Turnierverlauf richtig gefordert. Nach schnellem Rückstand und fragwürdigen  Entscheidungen des Schiedsrichters  verbreitete sich ungewohnte Unsicherheit im WSW-Team, was zur einzigen Niederlage des Turniers (3:5) führte. Im weiteren Verlauf konnte Trainer Sándor Vass  sein Team wieder auf Kurs bringen. Es folgten vier souveräne Siege gegen Georgsmarienhütte (10:3 und 11:2) und HTB Hamburg (12:4 und 13:1).

Über den inoffiziellen Norddeutschen Meister der U10 entschied nun das Finalspiel. Mit einem Sieg gegen die White Sharks Hannover konnte der WSW Dank des besseren Torverhältnisses noch Meister werden. Voll konzentriert und motiviert gelang den Rostockern eine herausragende Abwehrarbeit. Fiete Sweers, mit acht Jahren der jüngste Rostocker,  traf  beim einzigen Überzahlspiel zur 2:1 Halbzeitführung ins kurze Eck. Zuvor hatte Marius Schimanski die 1:0 Führung mit einem schönen Centertor erzielt. In der zweiten Hälfte erhöhte Kapitän Marian Kob zum 3:1 mit einem Distanzwurf. In den verbleibenden gut fünf Minuten machten die Hannoveraner enormen Druck. Es gelang ihnen aber nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3 Endstand.

WSW-Trainer Sándor Vass zum ersten Meistertitel auf norddeutscher Ebene: „Meine Mannschaft hat zum entscheidenden Zeitpunkt im Finale ihre Bestleistung abrufen können. Darauf bin ich enorm stolz. Das Leistungsniveau unter den ersten fünf Teams war trotz unserer deutlichen Siege sehr gut. Die Entwicklung des traditionsreichen Wingst-Turniers von einem Anfängerturnier zu einer hochklassigen Veranstaltung ist beeindruckend.“

 

Die zweite Mannschaft belegte den achten Platz. Hier spielten die jüngeren Jahrgänge des WSW, um für das nächste Jahr Erfahrungen zu sammeln. Die besten Ergebnisse waren ein 4:7 gegen Bremen/ Cuxhaven und ein 6:8 gegen ETV Hamburg.

Text und Bilder: U. Richter

Endstand:

  1.         WSW Rostock I              10:2 Punkte                      52:16 Tore
  2.         White Sharks Hannover 10:2                                  41:18
  3.         Georgsmarienhütte          3:9
  4.         HTB Hamburg                  1:11
  5.         MTV Aurich
  6.         Bremen/ Cuxhaven
  7.         ETV Hamburg
  8.         WSW Rostock II

 

Nachtrag Saisonfinale 3. Liga

Warnemünde geht mit einem 20:7-Erfolg als Vize in die Sommerpause

 

Der bereits als Vizemeister feststehende Zweitligaabsteiger HSG Warnemünde I hat die Saison in der 3.Liga erfolgreich beendet. Beim Gastspiel in Lübeck bei der SG Lübeck-Ahrensburg gab es einen klaren 20:7(5:1, 3:1, 6:2, 6:3)-Auswärtssieg.

Als Favorit ins Spiel gestartet, zogen die HSG-Herren sofort die Zügel an und auf 5:1 davon. Im 2.Viertel erarbeiteten sich die Gastgeber viele Chancen, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Fünffach-Torschütze und HSG-Kapitän Christian Koth schickte mit seinem Tor zum 8:2 beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Aus einer sicheren Abwehr heraus, fing man viele Bälle der Lübecker ab und konnte trotz der hohen eigenen Foulbelastung die Führung stetig ausbauen. Warnemündes Paul Helm, ebenfalls als Fünffach-Torschütze heute in Topform, sorgte praktisch für die Entscheidung mit seinem Treffer zum 14:3-Zwischenstand im 3.Abschnitt. Als dann noch Neuzugang Christopher Wende aus Gotha seinen ersten Treffer überhaupt beim 17:5 erzielte, war die Vorfreude auf den sehr versöhnlichen Saisonabschluss perfekt. Das Endergebnis wurde von beiden Teams noch auf 20:7 für Warnemünde hochgeschraubt. Denn auch Lübeck konnte offensiv mit 7 Toren überzeugen und war nur in der Abwehr viel zu anfällig. Ein großes Lob gebührt an dieser Stelle den Lübeckern und konkret Alexander Glathe. Aufgrund fehlender Schiedsrichter, stand die Durchführung der Partie lange Zeit auf der Kippe und als Spielertrainer des Heimvereins erklärte er sich bereit, als zweiter Schiedsrichter zu amtieren und so das letzte Ligaspiel überhaupt erst möglich zu machen. Conrad Skowronek vom Gastgeber markierte in der Partie schließlich den letzten Drittligatreffer der Saison 2017/2018. Keitum stand bereits als Meister fest, Warnemünde I ebenfalls als Vize. Dritter wurde SV Wiking Kiel nur dank des besseren Torverhältnisses vor der SG Meldorf-Itzehoe. Fünfter wurde die HSG Warnemünde II, die im Vergleich zur sieglosen Vorsaison immerhin fünfmal gewinnen konnte. In einer Saison in der es bei allen Spielen nur Gewinner oder Verlierer und nie ein Unentschieden gab, belegte die SG Lübeck-Ahrensburg den 6.Tabellenplatz.

 TEXT u.Bild  : Jörg Behlendorf

HSG I in Lübeck: Steidler (Torhüter) – Helm (5 Tore), Groß (2), Schröder, R.Plaeschke (2), Wende (1), Krause (1), Heese (3), Koth (5), Behlendorf (1), Wellnitz, Meyer

                                                                                              

Wassersport Warnow Rostock: (25. September 2018)

Marian Kob in Aktion

Norddeutsche Meisterschaften U-12

Die U12-Wasserballer des WSW Rostock holte am Wochenende die erste Medaille bei Norddeutschen Meisterschaften. Der WSW konnte dabei auch als Ausrichter mit optimalen Bedingungen in der 50m Halle glänzen.  Zum Auftakt gegen den Titelverteidiger White Sharks Hannover sahen die Zuschauer ein körperbetontes Spiel. Die Rostocker hielten in den Zweikämpfen stark dagegen  und verhinderten erfolgreich das schnelle Konterspiel der Hannoveraner. Leider blieben alle sechs Überzahlspiele des WSW erfolglos. Das war auch der Hauptgrund, weshalb sich die Sharks langsam aber sicher absetzen und die Partie am Ende mit 10:2 für sich entschieden konnten.

 

Im zweiten Spiel des ersten Wettkampftages ging es gegen Neptun Cuxhaven ins Wasser. Hier waren die Rostocker nun klarer Favorit und konnten sich ohne Probleme mit 10:4 durchsetzen.  Am Sonntag hieß der erste Gegner Waspo Hannover, gegen die der WSW Rostock bisher noch nie einen Sieg geholt hatte. Doch dieses Mal stand die Rostocker Abwehr sehr sicher und konnte sogar alle sieben Zeitstrafen ohne Gegentor überstehen.  Gleich drei Viertel entschieden die Gastgeber mit jeweils 2:0 für sich. Nur im zweiten Viertel gab es einen kleinen Hänger (1:2). Es reichte aber trotzdem zu einem souveränen 7:2 Sensationssieg, womit den Ostseestädtern die Bronzemedaille schon sicher war.

 

Nun gab es noch die Chance auf Silber. Gegen HTB Hamburg musste mindestens ein Unentschieden her. Nach einem krassen Fehlstart erkämpfte sich der WSW eine zwischenzeitliche 6:5 Führung. Zu viele Fehler gaben aber am Ende den Ausschlag für den 13:9 Sieg für den HTB. Der Vorstandschef des WSW Uwe Richter zeigte sich trotzdem sehr zufrieden mit dem Abschneiden der U12: „Wir sind super glücklich über diesen ersten Medaillengewinn für unseren Verein. Und natürlich auch darüber, dass wir mit Marian Kob den Torschützenkönig mit 16 Treffern in unseren Reihen haben.“

 

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers (5 Tore), Alban Aland, Ole Kopitzki (1), Kateryna Miftakhova (5), Lilly Kröger, Torben Gatniejewski (1), Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob (16), Leni Westendorf

Text: U. Richter

Foto: privat

Wassersport Warnow Rostock: (18. September 2018)

Die U12 des WSW Rostock startete dieses Jahr erstmalig auch in der Bezirksliga Hannover. Zehn Teams aus Hannover und Umgebung kämpften hier um den Titel. Nach einem ordentlichen dritten Platz für den WSW in der Hinrunde (Winterrunde) wurde die Rückrunde

                                     (Sommerrunde) in den Freibädern gespielt.

Die Rostocker Träume, noch in dieser Saison einen Angriff auf die beiden ersten Teams zu starten, konnten durch ein unglückliches 5:5 gegen Wolfenbüttel und ein 4:8 bei Waspo Hannover noch nicht ganz erfüllt werden. Dagegen waren die anderen fünf Spiele gegen die hinter dem WSW platzierten Vereine Selbstläufer: - Waspo Hannover II 13:1, - White Sharks Hannover II 9:1, - SpVg Laatzen 9:3, - RSV Hannover 22:1 und - Hellas Hildesheim 15:6. Im Spitzenspiel gegen die ungeschlagenen U12-Wasserballer von White Sharks Hannover verlor der WSW mit 12:3.

Trainer Sándor Vass zog kurz Bilanz: »Nach dem souveränen Titelgewinn in der Nordwestdeutschen Jugendliga, haben wir hier im Bezirk Hannover doch einige Niederlagen kassiert. Mein Team muss sich in den entscheidenden Spielen mehr konzentrieren.Am kommenden Wochenende bei der Norddeutschen Meisterschaft der U12 in Rostock können wir zeigen, dass wir es besser können. «

Hier die Ansetzungen des WSW Rostock für das kommende Wochenende (Norddeutsche Meisterschaft U12 in der 50m Halle – Eintritt frei, Zuschauer sind herzlich Willkommen): Samstag 13 Uhr White Sharks Hannover und 15 Uhr Neptun Cuxhaven. Sonntag 10 Uhr Waspo Hannover und 12 Uhr HTB 62 Hamburg.

 

Der WSW spielte im Bezirk Hannover mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Alban Aland, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Keno Brügge, Magnus Gatniejewski, Fiete Sweers
 
Tabelle Bezirksliga Hannover:
White Sharks Hannover 30:0 Punkte
Waspo 98 Hannover 24:6
WSW Rostock 21:9                              
Wolfenbütteler SV 15:15
White Sharks Hannover II 15:15
SpVg Laatzen 11:19
Waspo 98 Hannover II 6:24
Hellas Hildesheim 2:28
RSV Hannover nur Sommerrunde 0:16
Braunschweig nur Winterrunde

 

Text: U. Richter

Foto: privat

26. Juni 2018

In der nordwestdeutschen Jugendliga gewannen die U12-Wasserballer des WSW Rostock am Wochenende in Hamburg souverän die Endrunde. Die Rostocker zeigten in beiden Partien eine hochkonzentrierte Leistung. Centerspieler Ole Kopitzki war nach seinem Armbruch rechtzeitig wieder in Bestform und von den Gegnern kaum zu halten. Abwehrchef Tammo Sweers gelang es, die torgefährlichen Spieler der Gegner vollständig zu neutralisieren.

Im Halbfinale ging es gegen Neptun Cuxhaven bei nur 10 Grad Außentemperatur und Regenschauern ins zum Glück beheizte Wasser des Poseidon-Feibades. Schon zur Halbzeit beim Stand von 5:0 war die Partie entschieden, nun konnten die Rostocker Wechselspieler zeigen, dass sie in Topform sind. Am Ende hieß es 11:2 für den WSW. 

Die Freude auf das erhoffte Finale WSW gegen HTB 62 Hamburg war trotz des miesen Wetters riesig. Beide Teams hatten sich in den letzten Jahren immer wieder Duelle auf Augenhöhe geliefert, doch dieses Mal dominierten die Ostseestädter die Partie von Beginn an. Die WSW-Abwehr stand sicher, Torwart Marius Schimanski war hellwach. Das drückte auch das Zwischenergebnis nach dem dritten Viertel aus: 8:0. Nun konnten die komplette Rostocker Wechselbank nochmal ins Wasser am Ende siegte der WSW deutlich mit 10:3.

WSW-Trainer Sándor Vass: „Meine Spieler haben die ausgegebene Taktik heute hervorragend umgesetzt. In den entscheidenden Phasen kam der Gegner kaum zu Torchancen und unsere Angriffskombinationen waren durchaus sehenswert. Besonders hervorheben möchte ich Spielmacher Andy Haak, der mit seiner Übersicht immer wieder die richtigen Bälle spielte und selber enorm torgefährlich war.“

 

Der WSW spielte mit:

Marius Schimanski,  – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Fiete Sweers, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Andy Haak, Aleks Haak

 

Uwe Richter

 

11. Juni 2018

U12-Wasserballer des WSW Rostock klarer Favorit

In der nordwestdeutschen Jugendliga gewannen die U12-Wasserballer des WSW Rostock alle sechs Vorrundenspiele und sind nun klarer Favorit auf den Meistertitel. Das Finalturnier der besten vier Teams findet am 23. Juni in Hamburg statt. Die Saison begann mit zwei leichten Gegnern, die dem WSW die Möglichkeit gaben neue Spieler zu testen. Zum Auftakt hieß es ein 8:2 gegen PSV Oldenburg. Anschließend hatte der Rostocker Nachwuchs auch gegen ETV Hamburg keinerlei Probleme, das Spiel endete 9:2

Der zweite Spieltag der U12 fand erstmalig in Rostock statt. Es kamen die stärksten Gegner der Liga: HTB und Poseidon Hamburg.  Der WSW konnte in Bestbesetzung gegen HTB Hamburg mit 7:5 gewinnen und nur eine halbe Stunde später Poseidon Hamburg mit 13:1 bezwingen. Am letzten Spieltag ging es zuerst gegen Neptun Cuxhaven ins Wasser, der WSW gewann souverän mit 14:5. So lautete auch der Endstand gegen Georgsmarienhütte, den letzten Gegner der Vorrundengruppe. Das bedeutet für den WSW die Tabellenführung. Auch der Torschützenkönig kommt diese Saison aus Rostock: Youngster Marian Kob führt die Torschützenliste mit riesigem Abstand an - 21 Treffer in nur 4 Spielen – eine tolle Leistung!

Sándor Vass zum sehr guten Auftritt seines Teams: „Wir haben in den sechs Partien mit 22 Spielern fast unseren gesamten Kader getestet. Nun gilt es im Finale voll konzentriert zu sein, damit der erste Meistertitel des WSW gebührend gefeiert werden kann.“

Der WSW spielte mit:

Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna, Alban Aland  – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Fiete Sweers, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Andy Haak, Magnus Gatniejewski, Oskar Masur, Christian Tsipf, Aleks Haak, Tom Helmecke, Leni Westendorf, Keno Brügge

Text u. Bild: Uwe Richter

15. Mai 2018

Team wassersport Warnow

Platz 9 beim Deutschen Pokal  für U12 Wasserballer  

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock holten beim ersten Start gleich den neunten Platz beim Deutschen Pokal. In der Vorrundengruppe 4 in Berlin trafen die Rostocker auf den Ostdeutschen Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04, SV Weiden 1921 (Bayern) und auf WV Darmstadt 70 (Hessen). Nur der Sieger der Vorrundengruppe qualifizierte sich für die Endrunde. Schnell machte Spandau deutlich, dass dieser Platz nicht zur Diskussion stand. Die Übermacht der Spandauer wurde gleich im ersten Spiel gegen den WSW Rostock deutlich: 15:3. Dabei gab es bei den Berlinern nur zwei Ausnahmespieler, die in allen Belangen der Konkurrenz überlegen waren. Im zweiten und vierten Viertel kamen sie nicht zum Einsatz und prompt holte der WSW ein 1:1 und 2:0 heraus. 

In der zweiten Partie kamen die Rostocker dann zum erhofften ersten Erfolg beim 12:6 gegen Darmstadt. Max Papenfuß und Marian Kob konnten mit jeweils vier Treffern wesentlich dazu beitragen. Kritisch wurde es für den WSW nur kurzzeitig im dritten Viertel als Darmstadt drei Tore in Folge warf und auf 4:8 verkürzen konnte. Nach der Auszeit von WSW-Trainer Sandor Vass fingen sich seine Schützlinge wieder.

Zum Abschluss ging es um Platz zwei in der Vorrundengruppe gegen Weiden ins Wasser der Schöneberger Schwimmhalle. Die ausgeglichene Partie wurde erst zum Ende des dritten Viertels zu Gunsten von Weiden entschieden, als Rostock reihenweise die Ausgleichschance zum 5:5 leichtfertig vergab. SV Weiden dagegen setzte sich eiskalt durch zwei Konter noch vor der letzten Pause zum 7:4 ab. Dann musste Kateryna Miftakhova ihre Kappe wegen drei Fouls abnehmen und das Spiel ging am Ende mit 12:5 viel zu deutlich an den SV Weiden.

Fazit von Trainer Sandor Vass: „Wie erwartet haben sich die mit Abstand besten Teams: OSC Potsdam, SSV Esslingen, White Sharks Hannover und Spandau 04 Berlin für die Endrunde qualifiziert. Unser Team hatten schon mit der Qualifikation zum Deutschen Pokal einen tollen Erfolg gefeiert und konnte sich hier nochmal steigern und den neunten Platz zusammen mit Nürnberg, Plauen und Neukölln erkämpft. Nun geht es weiter mit den U12 und U14 Finals in den regionalen Jugendligen und nach den Sommerferien dann mit den Norddeutschen Meisterschaften in der U12 und U11 - hoffentlich in Rostock.“

WSW-U12 spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Alban Aland, Andy Haak, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob

Text: U. Richter;  Bild: Wassersport warnow RostocW

 

11. Mai 2018

F. Hohlfeld (vorn) undL. Klahn

HSG Warnemünde beim Heimauftritt der Jugendliga souverän

 

Die Wasserball-Jugend der HSG Warnemünde konnte zwei klare Heimerfolge in der Nordwest-Jugendliga feiern. An diesem Spieltag war die HSG endlich Gastgeber der U16. Sonst muss das Team von Trainer Reiner Seidel meist nach Bremen, Hamburg oder Meldorf reisen und konnte an diesem Wochenende nun in der heimischen Neptunhalle die Zuschauer entzücken. Angereist waren der SV Poseidon Hamburg, der Hamburger TB62 und die Mannschaft der SV Meldorf Seals. Der Spielplan sah für Warnemünde die Partien gegen beide Hamburger Teams vor.

Im ersten Duell ging es für das Team und Torhüter und Kapitän Anton Erben gegen den Hamburger TB62 ins Becken. Die HSG agierte aus einer sicheren Abwehr heraus und fuhr mit Sturmspitze Adrian Reihs im Startviertel einige Konter. Reihs traf dreimal  in Folge und legte den Grundstein für den klaren Heimerfolg. Im 2.Viertel fand der HTB besser ins Spiel, doch die HSG erhöhte weiter und ging mit einer 7:2-Führung in die Halbzeit. Im 3.Viertel gelang Warnemünde ein 6:0-Lauf, ehe die Hamburger noch einen Treffer zum 13:3 beisteuern konnten. Das Spiel war entschieden und im Schlussviertel zeigte der Gastgeber nochmal seine Überlegenheit und gewann mit 16:4(3:0, 4:2, 6:1, 3:1). Erfolgreichster HSG-Kanonier war Adrian Reihs mit 7 Treffern. Trainer Seidel war sichtlich zufrieden: „Wir haben in der Abwehr früh gestört und haben auch unsere schwimmerische Überlegenheit genutzt. Wir haben jedoch in vielen Momenten grobe Fehler gemacht, was das Zeitstrafenverhältnis von 8:0 zu unseren Ungunsten zeigt. Zum Glück standen wir auch in Unterzahl gut und haben den Hamburgern auch dort die Bälle abgeluchst.“

Im Duell gegen die Jugend von Bundesligist Poseidon Hamburg erwartete die HSG eine weitaus schwierigere Aufgabe. Getragen von ihrem Besten Tore Witte, der auch schon in der Zweitligamannschaft der Herren mitwirkt, konnten die Hamburger ihrerseits das 1.Spiel mit 16:2 gegen Meldorf gewinnen. Warnemünde war gewarnt und legte erneut einen Blitzstart hin. Zweimal Adrian Reihs und einmal Carlo Günzl erstickten mit ihren Treffern alle Bemühungen der Elbestädter im Keim. Dabei waren beide Teams auf Augenhöhe, doch hatte die HSG das Glück des Tüchtigen heute auf ihrer Seite. Im zweiten Viertel konnte Keeper Anton Erben erneut seinen Kasten sauber halten und Coach Seidel bestaunte weitere drei HSG-Tore. Mit 6:0 ging es in die Halbzeit. Danach verwaltete die HSG die Führung, Poseidons Witte verkürzte auf 1:6 und im Schlussviertel traf er erneut zum 2:6. Den Schlusspunkt unter eine grundsolide und sourveräne Leistung setzte Carlo Günzl zum 7:2(3:0, 3:0, 0:1, 1:1)-Heimsieg. „Das war wirklich toll. In der 1.Halbzeit haben wir alles richtig gemacht. Das 6:0 war die sichere Basis zum Triumpf über sehr gute Hamburger,“ sagte ein sichtlich erleichterte Trainer Seidel, der mit dem 7:2-Sieg in der Form nicht gerechnet hatte.

Weiter geht es für die U16 nun mit den Playoffs in der Meisterschaft, die erst Ende Juni ausgetragen und ausgelost werden.                                                                                             TEXT u. Bild : Jörg Behlendorf

 

HSG-U16-Jugend:

Anton Erben(Torhüter) – Matis Grundner, Richard Graetz, Ben Hüpenbecker (2 Tore), Filip Hohlfeld (4), Leon Klahn, Carlo Günzl (2), Adrian Reihs (10), Till Lennard Reichel (4), Trainer Reiner Seidel

 

U16-Spieltag der HSG:

SV Poseidon Hamburg – SV Meldorf Seals 16:2

Hamburger TB62 – HSG Warnemünde 4:16

Hamburger TB62 – SV Meldorf Seals 15:5

11. Mai 2018

NSV-Pokal (Spielszene)

NSV-Pokal – Aus der Traum vom Weiterkommen

 Drittligist HSG Warnemünde unterliegt beiden Zweitligisten

 

Die HSG Warnemünde hat in einer bisher sehr wechselhaften Ligasaison auch im Pokalwettbewerb eine schwache Leistung gezeigt und ist nach zwei Spielen gegen die höherklassigen Gegner aus Hildesheim und Hamburg klar gescheitert.

Als Drittligist und aktueller Tabellendritter wollte man als Ausrichter einer der norddeutschen Pokalvorrunden den Einzug ins Vierer-Endturnier packen. Gegen Hildesheim im 1.Spiel war kein Blumentopf zu holen und nach einer teilweise ernüchternden Leistung verlor man mit 3:17 (1:4, 0:5, 0:5, 2:3). Nach dem 1:3-Anschlusstreffer durch Niklas Heese verlor die HSG zusehends den Anschluss und eiskalte Hildesheimer gewannen bravourös. „Wir haben es Anfangs wirklich versucht und das 1.Viertel war noch okay. Als die Gäste dann im 2.Viertel praktisch jede Torchance nutzten und uns in der Abwehr immer wieder abtropfen ließen, haben wir in der 2.Halbzeit stark durchgewechselt, um die Kräfte für die Partie gegen Hamburg zu bündeln,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach der Niederlage. Es folgte das Duell zwischen Hamburg und Hildesheim, was die Niedersachsen nach drei dominanten Spielvierteln am Ende locker mit 16:7 gewannen. Das in deren Halbzeitpause der Hamburger Spieler Raoul G. vollkommen unnötig und unpassend, die zuschauenden Warnemünder Spieler als „scheiss Ossis“ bezeichnete, verdeutlichte schon im Vorfeld, welche Brisanz im anschließenden Spiel zwischen Hamburg und Warnemünde stecken würde.

Hildesheim hatte nun zwei Siege aus zwei Spielen, war sicher weiter und Hamburg oder Warnemünde würden folgen. Der Hamburger TB ging leicht favorisiert ins Spiel und verleihte diesem Anspruch auch Deutlichkeit mit einer überharten Spielweise. Die HSG geriet paradoxerweise dadurch schnell in Foulprobleme, da man sich von der Hamburger Spielart anstecken ließ und weniger clever vor den Schiedsrichtern agierte und zu sehr mit den äußeren Einflüssen haderte, als sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Denn in den ersten beiden Vierteln war es auch vom Spielstand her ein enger Kampf. Hamburg legte jeweils ein Tor vor, Warnemünde verkürzte oder glich aus. Hamburg führte 6:4, doch die HSG kam durch die Tore von Sebastian Schröder und Jörg Behlendorf auf 6:6 zurück. Hamburg zog erneut davon auf 8:6, Tom Plaeschke verkürzte auf 7:8. Ab hier gelang den Hamburgern ein 9:0-Lauf, der vom Ende des 2.Viertels bis eine Minute vor Schluss halten sollte. Paul Helm konnte nur noch Ergebniskosmetik zum 8:19 betreiben. Warnemünde schied aus, Hamburg war weiter. Unterm Strich reichte die eigene Leistung nicht aus, dennoch hatte die Art und Weise der Hamburger einen faden Beigeschmack, der allerdings auch nur von einigen Spielern ausgelöst wurde. „Sie sind eine junge engagierte Truppe, mit der wir uns eigentlich gut verstehen. Sie entschuldigten sich sogar für die ein-zwei Gestrigen im eigenen Team. Solche getätigten Aussagen vergiften aber unnötig die Atmosphäre und stehen einem sportlichen Gewinner leider nicht gut,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf mit Blick auf die Endrundenteilnehmer. Fast völlig untergegangen sind dabei das Debüt des 22-jährigen gebürtigen Gothaers Christopher Wende. In beiden Spielen übernahm er schnell Verantwortung, konnte das Ausscheiden jedoch auch nicht verhindern. Im 1.Spiel gegen Hildesheim war zudem im Schlussviertel Nachwuchskeeper Anton Erben im HSG-Kasten. Der erst 14-jährige machte seine Sache gut und zeigte großes Potential. In der Parallelgruppe kam Zweitligist Laatzen weiter, sowie Drittligist Keitum. Drittligist Cuxhaven blieb ebenso auf der Strecke wie die Warnemünder.         

Text u. Bild: J. behlendorf                             

NSV-Pokal

NSV-Pokal der Herren am Samstag in der Neptunhalle

- HSG Warnemünde will einen Sieg und in die nächste Runde-

Am kommenden Samstag steht der Saisonhöhepunkt der Herren an. Nachdem es in der Liga immer wieder Aufs und Abs gab, soll nun im norddeutschen Pokal vor heimischer Kulisse ein Sieg her. Als Zweitligaabsteiger kennt die HSG ihre Gegner noch allzu gut. Beim Dreierturnier empfängt man den SC Hellas Hildesheim und den Hamburger TB62. Zwei Teams qualifizieren sich für das Vierer-Endturnier, was gleichbedeutend mit der Teilnahme zum Deutschen Pokalwettbewerb 2018/2019 wäre. „Wir haben zuletzt auswärts geschwächelt und zu hause keine Konstanz bewiesen. Jetzt gilt es. Mein Team muss sich beweisen. Wenn wir am Samstag einen Sieg holen wollen, geht das nur über volle Konzentration und Willen. Hildesheim wird wohl außer Reichweite liegen, gegen Hamburg ist ein Erfolg möglich aber keinesfalls sicher. Beide Teams werden uns alles abverlangen, denn beide wollen ebenfalls das Endturnier und den DSV-Pokal buchen.“

Beim vorletzten Spieltag der 2.Liga-Nord, trafen Hamburg und Hildesheim aufeinander. Am 8.April gewann Hildesheim an der Elbe souverän mit 3:21. Dieses Ergebnis mag überdeutlich sein, zeigt jedoch klar die Tendenz und das reale Kräfteverhältnis, indem sich die HSG vom Spielvermögen her „irgendwo“ knapp hinter Hamburg sieht. „Es muss alles passen, wir werden alles geben für einen Sieg,“ sagt auch Stammtorhüter Philipp Steidler.

Den Beginnn der NSV-Pokal-Vorrunde machen Warnemünde und Hildesheim um 12.45 Uhr. Spiel zwei zwischen Hamburg und Hildesheim folgt um 15Uhr und den spannenden Abschluss bildet Spiel drei zwischen der HSG und Hamburg um 17Uhr. Zwei Teams kommen eine Runde weiter, der Dritte ist ausgeschieden. In der Parallelgruppe spielen Laatzen, Cuxhaven und der Sylter Gastgeber TV Keitum um die weiteren zwei Tickets.

Am Samstag fährt unterdessen auch die U14-Jugend von Trainer Reiner Seidel zu den Jugendligaspielen nach Hamburg. „Wir spielen gegen Cuxhaven und den Hamburger TB. Es geht vor allem um Spielpraxis der Jugendlichen in diesem Alter. Vielleicht kommen wir ja auch mit ein Paar Punkten zurück nach Rostock.“

Am Sonntag findet dann noch ein kostenloses Schnuppertraining für alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren in der 50m-Neptunhalle statt. Ab 10 Uhr bis 12 Uhr können sich Jung und Alt sowie Mädchen und Jungen im Wasserball ausprobieren. Einfach Schwimmsachen mitbringen  und mitmischen.                                                                             TEXT u. Bild : Jörg Behlendorf

 

Übersicht:

 

NSV-Pokal 21.4., 50m-Neptunhalle:

Spiel 1 – 12.45Uhr HSG Warnemünde – SC Hellas Hildesheim, Spiel 2 – 15Uhr Hamburger TB62 – Hildesheim, Spiel 3 – 17Uhr Warnemünde – Hamburg

 

 

U14-Jugend 21.4. in Hamburg gegen Neptun Cuxhaven & Hamburger TB62

 

 

19. April 2018

19. April 2018

HSG-Torhüter Jens Richert

25. Mastersturnier der HSG Warnemünde in Rostock

HSG Warnemünde wird wie im Vorjahr Dritter, Pokal erneut an Magdeburg

2018 ging der Masterspokal der 25.Ausgabe des Traditionsturniers der HSG Warnemünde wiederholt nach Magdeburg. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen anstatt 6, dieses Mal 5 Teams teil. Leipzig meldete nach 2017 ebenso wenig wie Düsseldorf. Neu mit an Bord war hingegen die BSG Pneumant Fürstenwalde, die sich am Samstag mit Berlin, Chemnitz, Magdeburg und Gastgeber Warnemünde duellierten.

Die Senioren boten wie gewohnt großen Sport. Tricks und Kabinettstückchen wechselten sich mit intensiven Zweikämpfen und sehenswerten Toren ab. Die Chemnitzer überließen allen Teams den Vortritt als Fünfter, hatten aber beispielsweise Berlin beim knappen 2:3 am Rande eines Punktverlusts. Mit dem gleichen Ergebnis verlor die HSG gegen die Hauptstädter und haderte mit den eigenen Chancen. Auch gegen Magdeburg gab es eine hauchzarte 3:4-Niederlage. „Wir haben gut gespielt und zweimal wirklich knapp verloren. Da war heute beinahe der Turniersieg drin aber die Magdeburger verteidigten ihr Abonnement auf den Pokalerfolg auch verdient. Es hat mal wieder großen Spaß gemacht, was auch alle Beteiligten bei der abendlichen Siegerehrung im Warnemünder Yachthafen uns bestätigten. Die 26.Auflage kann kommen,“ sagt Organisator Wolfgang Richter, der mit seinem Sohn Torsten gemeinsam mit der HSG den 3.Platz erkämpfte. Beim abschließenden Turnierspiel gegen Chemnitz konnte dieser Rang endgültig ergattert werden. Nach zögerlichem Beginn und einer 2:1-Führung der Chemnitzer, drehte die HSG die Partie zu ihren Gunsten und gewann klar. Im Spiel um den Turniersieg bezwang Magdeburg die Berliner mit 3:1. Die Partie war hart umkämpft, doch das Pendel schlug zur Seite des Cupverteidigers, die am Turnierende ihren Gesamterfolg frenetisch feierten.

Text u. Bild: Jörg Behlendorf                                                                                                                  

 

HSG-Masters 2018: J.Richert – E.Woelk, C.Steinhardt, W.Richter, T.Richter (3 Tore), T.Hoffmann (3), A.Zahn, K.Kühn (3), S.Klukas (1), N.Gerth, J.Hembus (2)

 

25.Mastersturnier der HSG Warnemünde in der 25m-Neptunhalle, Endstand 14.4.:

 

Ergebnisse HSG:  2:3 gegen Berlin, 5:2 gegen Chemnitz, 3:4 gegen Magdeburg, 2:1 gegen Fürstenwalde

 

1.SG Handwerk Magdeburg          8:0 Punkte

2.SV Neptun Berlin                        6:2

3.HSG Warnemünde                     4:4

4.BSG Pneumant Fürstenwalde    2:6

 

 

10. April 2018

Trainer S. Vass

WSW Rostock qualifiziert sich vorzeitig für den Deutschen Wasserballpokal in der U12

Der WSW Rostock qualifizierte sich schon am Samstag als Erster der Vorrundengruppe A vorzeitig für den Deutschen Wasserball Pokal in der U12. Im Eröffnungsspiel hatten die Gastgeber zunächst ein paar Startschwierigkeiten gegen Poseidon Hamburg, fanden aber mit der Zeit immer besser ins Spiel. Im letzten Viertel konnte sich der WSW dann entscheidend absetzen und gewann mit 9:4. Im zweiten Vorrundenspiel gegen Hellas Hildesheim stand es schon nach knapp fünf Minuten 6:0, sodass der WSW Rostock komplett durchwechseln konnte - am Ende wurde es ein 17:2. Damit war der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte perfekt, denn der dritte Platz in der Landesgruppe Nord war damit gesichert.

In der Endrunde der besten drei Vereine der norddeutschen Bundesländer trafen die Rostocker am Sonntag auf die beiden Teams aus dem Bundesstützpunkt Hannover: Waspo 98 und White Sharks. Gegen Waspo wurden die letzten drei Partien jeweils nur mit einem Tor verloren. Eng ging es auch dieses Mal los, die Hannoveraner führten zur Halbzeit etwas glücklich mit 2:1. Die zweite Halbzeit ging dann klar mit 3:0 an Hannover. Trainer Sándor Vass zog folgendes Fazit: „Tust du nichts, kriegst du nichts.“

Im letzten Spiel wartete nun der amtierende Norddeutsche Meister und klarer Favorit White Sharks Hannover auf den WSW. In der vollen Halle kam richtig Stimmung auf, denn die Rostocker führten in der Anfangsphase sogar mit 1:0 und 2:1. Die White Sharks zeigten Nerven und verloren zwei Viertel an den WSW. Am Ende reichte es zwar knapp für Hannover zum Endstand von 14:10. Trotz der zwei Niederlagen in der Endrunde waren Trainer und Zuschauer gerade mit der starken Leistung im letzten Spiel hoch zufrieden. Unsere U12er haben sich innerhalb kürzester Zeit enorm weiterentwickelt, die harte Arbeit der letzten Monate zahlt sich nun aus. Schon in fünf Wochen heißt es: auf zum Deutschen Pokal, wo Rostock erstmalig durch den WSW unter den besten 16 Mannschaften Deutschlands vertreten ist!

 

Der WSW spielte mit:

Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna, Alban Aland  – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Andy Haak

Text: U. Richter

Foto: privat

 

20. März 2018

Henning Krause

Zwei HSG-Teams bei zwei Heimsiegen mit zwei Gesichtern

Wasserballer gewinnen gegen Kiel und SG Lübeck-Ahrensburg

 

Am Samstag spielten beide Herrenteams zu Hause in der 3.Liga. Zuerst gewann die HSG I mit 14:7(3:1, 3:1, 3:3, 5:2) gegen den SV Wiking Kiel. Dabei zeigte die HSG über weite Strecken eine recht unmotivierte und überhebliche Spielweise. Mit der wohl schwächsten Saisonleistung gelang immerhin der Heimsieg.Tom Plaeschke gab nach über einem Jahr Abstinenz sein Comeback, markierte das 1:0 und insgesamt 4 Tore. Sein Farewell absolvierte Roman Gruchow, der vorerst 2 Wochen in Japan weilt, ehe er für weitere 2 Monate nach Südafrika geht und erst in der kommenden Saison wieder seine Kappe für die HSG schnüren kann. Er traf zur 6:2-Halbzeitführung. „Wir haben uns leider unserem Gegner angepasst und nicht unser eigenes Spiel aufgezogen. Heute ging das nochmal gut aber gerade letzte Woche haben wir gesehen, das man so ein Spiel auch verlieren kann beim 8:11 in Meldorf. Ich bin mit dem Sieg zufrieden aber mit der Spielweise und dem Auftreten der Mannschaft absolut unzufrieden. Die Youngster brauchen noch die Unterstützung der Arrivierten aber wenn diese zu lässig und überheblich agieren, dann sieht unser Spielaufbau furchtbar aus. Die Konzentration sank in den Keller. Die Pässe und Torabschlüsse waren nicht drittligareif und so haben wir Kiel bis ins Schlussviertel im Spiel gehalten. Wir müssen klaren Kopf bewahren und die unzähligen Chancen einfach reinmachen, dann geraten wir erst gar nicht in solche Probleme,“ moserte nicht nur Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem Heimsieg.

Im direkten Anschluss daran gewann die HSG II bravourös mit 17:0(1:0, 4:0, 7:0, 5:0) gegen couragierte Gäste der SG Lübeck-Ahrensburg. Das 1:0 von Jörg Metzner im Startviertel sollte lange Zeit das einzige Tor im Spiel bleiben. Lübecks Torhüter Alexander Glathe zeigte tolle Reflexe und der HSG-Angriff spielte zudem zu kompliziert und vergab auch zu viele Chancen. Im 2.Abschnitt löste sich erst langsam der Knoten und die ersatzgeschwächten Gäste kamen immer öfter einen Schwimmzug zu spät. Vor allem in Halbzeit zwei gelang dann den Gastgebern fast alles und den Lübeckern gar nichts mehr. Das 3.Viertel wurde mit 7:0 gewonnen und hätte noch höher ausfallen können, denn auch hier sind noch einige gute Torchancen liegen gelassen worden. Christian Strege erzielte 4 Treffer und setzten auch den Schlusspunkt zum eindrucksvollen 17:0-Heimerfolg. Die Youngster Reichel, Reihs und Hüpenbecker konnten in einem hervorragend eingestellten Team ebenfalls überzeugen. Keeper Stephan Drawert, der auch im 1.Spiel den etatmäßigen Keeper Steidler(erkrankt) ersetzte, parierte in beiden Partien je einen Strafwurf und war an diesem Tage bester Wasserballer in der Rostocker Neptunhalle.

Die Stimmung nach den 2 Heimsiegen könnte unterschiedlicher nicht sein, da die HSG I bisher oft enttäuschte  selten konstant ablieferte und die HSG II hingegen von positiver Überraschung zu Überraschung eilt.

Am 24.März reist die HSG II zu einem vorentscheidenden Spiel nach Itzehoe. Auswärts steht das Duell gegen die SG Meldorf-Itzehoe an. Beide Mannschaften sind in der Tabelle punktgleich und nur getrennt durch das Torverhältnis. Der Gewinner untermauert seine Ambitionen auf die Tabellenplätze Zwei und Drei. Daher wird ein enges und spannendes Match erwartet, im Itzehoer Schwimmzentrum am kommenden Samstagnachmittag.

                                                                                                                                             TEXT : Jörg Behlendorf

HSG1 gegen Kiel: Drawert - Helm (2 Tore), Groß (1), Plaeschke To. (4), Plaeschke Ri., Heese, Beuster (4), Gruchow (1), Briese, Koth (1), Behlendorf, Krause (1), Meyer

HSG 2 gegen SG Lübeck-Ahrensburg: Drawert - Hoffmann (3), Metzner (2), Loba (1), Voss, Reihs (2), Hüpenbecker (1), Fiedler (1), Jaschke, Reichel (1), Meyer (2), Hembus, Strege (4)                                                                                                                                   

06. März 2018

Erfolgscoach der 2. Steffen Klukas

Wasserballer gewinnen doppelt in der 3.Liga gegen Meldorf & Kiel

Am Samstag hatte die 1. und 2.Mannschaft der Wasserballer in der Oberliga je ein Heimspiel. Beide Teams dürfen in der selben Liga agieren, wie es einst auch schon Kiel oder vor Jahren auch einmal Warnemünde praktizierten. Zunächst spielte die HSG I gegen die SG Meldorf-Itzehoe und gewann nach souveräner 2.Halbzeit mit 19:7 (4:2, 6:4, 7:1, 2:0) und im Anschluss gewann die HSG II überraschend gegen den SV Wiking Kiel mit 14:5 (5:2, 2:0, 2:2, 5:1).

Im 1.Duell zeigte sich die HSG I anfangs noch stark verunsichert nach der Kiel-Pleite der Vorwoche und kam nur schwer in Gang. Ex-Bundesliga-Akteur Björn Aschmoneit hielt die Gäste kontinuierlich auf Tuchfühlung und schlussendlich markierte er alle 7 Meldorfer Tore. Zur Halbzeit führte die HSG „nur“ mit 10:6. Vor allem im 2.Viertel schienen beide Abwehrreihen bei 10 Toren und 6:4 viel zu fahrlässig. Erst im dritten Viertel besserte sich der Spielaufbau der Gastgeber und auch durch Konter wurde die HSG-Führung ausgebaut. Vor allem dank der starken Abwehrleistung von Kapitän Christian Koth gab es in der 2.Häfte keinen Zweifel am klaren Warnemünder Heimsieg. Erfolgreichster HSG-Schütze waren Konterspezialist Niklas Heese mit 4 und Roman Gruchow mit 3 Toren. Den Schlusspunkt setzte Nachwuchsspieler Sebastian Schröder mit seinem Treffer zum 19:7-Endstand. „Zu Beginn war es zerfahren aber wir sind geduldig geblieben und haben verdient gewonnen. Auch wenn wir „Aschi“ auf gegnerischer Seite nie wirklich in den Griff bekamen. Er macht halt seine Tore auch aus unmöglichen Situationen. Wir hatten bei 13 Spielern jedoch 10 verschiedene Torschützen, was heute unsere Qualität in der Kaderbreite gezeigt hat. Ich bin sehr zufrieden damit. Wenn alle an Bord sind, was schon zweimal nicht der Fall war, sind wir immer Favorit. Im Rückspiel kommende Woche sieht das schon wieder anders aus,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach der Partie. Am 11.3. folgt bereits das Rückspiel im Meldorfer Hallenbad.

Die zweite Mannschaft ging am Samstag ebenfalls als Sieger hervor. Gegen ersatzgeschwächte Kieler gewann das Team von Trainer Steffen Klukas mit 14:5 überraschend klar. Verkehrte Welt in der Liga. Vor 2 Wochen gewinnt Meldorf gegen Kiel, in der Vorwoche verlor „die Erste“ in Kiel mit 13:15 und nun der Heimerfolg „der Zweiten“ in der heimischen Neptunhalle. „Das ist ein klares Zeichen der Leistungsdichte der 3.Liga. Wir hatten heute auch alle Spieler an Bord und mit Stephan Drawert einen bärenstarken Rückhalt im Tor. Aber auch im Angriff war unsere Chancenauswertung sehr gut, so dass wir die Kieler Bemühungen im Keim ersticken konnten und vor allem im Schlussviertel schienen die Kieler zu verzweifeln. Ich bin überglücklich und etwas überrascht, dass wir diesen Heimsieg eingefahren haben,“ sagte Coach Klukas nach der Partie. Den Anfang machte Kapitänin Jessica Hembus mit dem 1:0 und mit etwas Wurfglück ging es bereits mit 5:1 in die 1.Viertelpause. Kiel haderte nicht nur mit der eigenen Leistung und fand nicht so recht den Zugriff ins Spiel. HSG II-Center Tim Hoffmann und Kanonier Jörg Metzner markierten im Spielverlauf je 4 Tore und sorgten so neben der selbtsicher auftretenden Warnemünder Kollektiv für die Entscheidung. Der Heimsieg war perfekt und die Mannschaft feierten diesen überschwänglich. In der Tabelle sind nun beide Warnemünder Teams erste Verfolger der Keitumer, die ihr Heimspiel gegen Lübeck wegen der Wetterlage auf Sylt absagen mussten.                                                                  TEXT : Jörg Behlendorf

 

HSG I gegen Meldorf: Steidler – Helm (2 Tore), Groß (1), Schröder (1), Ri. Plaeschke, Heese (4), Beuster (2), Gruchow (3), Briese (1), Behlendorf (2), Koth (2), Wellnitz (1), Hüpenbecker

 

HSG II gegen Kiel: Drawert – Hoffmann (4), Metzner (4), Loba (1), Voss, Reichel, Hüpenbecker (1), Fiedler (1), Jaschke (2), C.Günzl, Gruchow, Hembus (1), Strege

25. Januar 2018

Adrian Reihs greift an

HSG Warnemünde II mit wichtigem Auswärtssieg in Lübeck

 

In der 3.Liga hatte die „Erste“ der HSG Warnemünde vergangenes Wochenende spielfrei, die „Zweite“ musste hingegen doppelt ran. Am Freitagabend gewann die HSG II bravourös bei der SG Lübeck-Ahrensburg mit 14:10 (4:3, 3:2, 2:2, 5:3) und am Sonntag unterlag man an der Förde dem SV Wiking Kiel mit 4:10 (0:1, 1:2, 2:4, 1:3).

Gegen Lübeck entwickelte sich von der ersten Minute an ein stetiges Hin und Her. Kein Team konnte sich absetzen. Nachdem Lübeck durch Stefan Runge bereits 3:1 führte, verkürzte Jörg Metzner auf 2:3, ehe Michael Loba per Doppelschlag sogar die erste Führung zur 1.Viertelpause mit 4:3 herstellte. Von nun an legte die HSG stets vor, aber der Gastgeber blieb stets auf Tuchfühlung. Mit einer knappen 9:7-Führung ging es ins Schlussviertel. Warnemünde spielte couragiert, was auch Trainer Steffen Klukas erfreute: „Wir haben das Konzept von Anfang bis Ende durchgesetzt und durchgehalten. Youngster Anton Erben im Tor war der starke und nötige Rückhalt und alle jungen Spieler hielten gegen die robusteren Lübecker dagegen, zeigten keine Scheu und so hatten wir auch das Nötige Glück auf unserer Seite.“ Es passte einfach im Spiel und nachdem der 15jährige Adrian Reihs die Treffer zum 12:9 und 13:9 servierte, waren noch zwei Minuten zu spielen. Der Sieg war gesichert und den Schlusspunkt setzte Routinier und Centerspieler Tim Hoffmann zum 14:10-Endstand. Dies bedeutete den ersten Sieg seit der vorletzten Saison! Blieb man in der letzten Spielzeit noch ohne Punkt, so wurde die schwarze Serie nun beendet und die Freude darüber war riesig.

Mit der so gewonnenen Euphorie ging es am Sonntag nach Kiel. Gegen ausgeruhte Kieler hielt nun Warnemünde gut mit. Kiel war klarer Favorit, konnte aber selten Kapital aus den sich bietenden Chancen schlagen, die HSG ebenso wenig. So entwickelte sich eine torarme Partie. Zu Beginn des 3.Viertels traf Kiel zum 4:1. Konrad Meyer und Adrian Reihs verkürzten auf 3:4 und es schien weiter spannend zu bleiben. Kiel zog nun das Tempo etwas an und der HSG schwanden nach und nach die Kräfte, auch weil man im Gegensatz zum Freitag auf einige Spieler verzichten musste und so nicht in voller Besetzung spielen konnte. Kiel gelangen drei Treffer in Folge und zur letzten Pause stand es 3:7 aus HSG II-Sicht. Diesen Rückstand konnten die Gäste nicht mehr wett machen. Jessica Hembus gelang nur noch ein kosmetischer Treffer im Schlussabschnitt und so gewann Kiel mit 10:4. „Wir waren mal wieder nah dran, haben bisher in allen Saisonspielen gut gespielt. Der Mix aus Alt und Jung greift diese Saison besser und die Schweriner haben ja auch bei sich endlich wieder wasserballtaugliche Trainingsbedingungen und helfen, unser Spiel zu stabilisieren. Wir schauen nach vorne und wollen kommendes Wochenende vor heimischer Kulisse gegen die SG Meldorf-Itzehoe erneut um den Sieg kämpfen,“ gibt Trainer Klukas die Richtung vor. Am Samstag(27.1.) empfängt dann zunächst Zweitligaabsteiger HSG I die SG Lübeck-Ahrensburg ab 13.45Uhr, ehe „die Zweite“ ab 15Uhr gegen die Dithmarscher ins Becken steigen.

Die  Partien sind wie gewohnt kostenlos für die Zuschauer in der Rostocker Neptunhalle. Für beide HSG-Teams zählt nur ein Sieg. „Die Erste“ kann sich nach der nicht eingeplanten Keitum-Niederlage ohnehin keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Warnemünde II spielt indes ohne Druck auf und wird gegen Meldorf einen engen Kampf erwarten.                                                          TEXT : Jörg Behlendorf

 

HSG II in Lübeck & Kiel: Erben (Torhüter) – Hoffmann (2 Tore), Metzner (1), Loba (3), Kühn, Reihs (3), Hüpenbecker (1), Meyer (1), Hembus (3), Reichel, Strege (1), Voss (2), Fiedler, Gerth, Müller

Warnemünde im Spielaufbau gegen Keitum

Wasserballer mit Derby-Sieg und Keitum-Debakel

HSG Warnemünde II verliert zweimal, dennoch mit erhobenen Haupt

Am Donnerstagabend duellierten sich beide Teams der HSG Warnemünde in der 3.Liga. Als Zweitligaabsteiger hätte „die Erste“ das Spiel von Beginn an dominieren müssen. Doch weit gefehlt. Der HSG-Motor stotterte an allen Ecken und Enden und die HSG II hingegen, legte ein bravouröses Spiel hin.  Sabine Jaschke und Tim Hoffmann trafen zum 2:0. Zwar glich die HSG I zum 2:2 aus, doch Till Reichel traf zur verdienten wie gleichermaßen überraschenden 3:2-Führung der Reserve. Im zweiten Viertel leistete „die Zweite“ um ihren Keeper Stephan Drawert weiter erbitterten Widerstand, konnte aber die 4:3-Halbzeitführung nicht verhindern. Hinzu kam noch ein nicht gegebenes Rückhandtor von Rick Plaeschke für „die Erste“, der zwar ohne Tor blieb aber angesichts der privaten Ereignisse ein gutes Spiel ablieferte und mit dem Rückhandwurf sein Team aufweckte. Denn nun kam der Favorit ins Rollen und ließ auf dem Weg zum 1.Sieg im 1.Saisonspiel zwar jede Menge hochkarätige Chancen liegen, gewann am Ende aber klar mit 16:7 (2:3, 2:0, 6:2, 6:2). Erfolgreichste Werfer waren Nico Beuster mit vier und Jörg Behlendorf mit drei Treffern. Auf HSG-II-Seite traf Rüdiger Müller ebenfalls vierfach.

Dieser holprige HSG-I-Sieg war leider kein gutes Signal für das wichtige nächste Spiel am Samstag in Kiel. Es ging gegen den Titelverteidiger der 3.Liga, den TV Keitum. Leider verstolperte man hier die ersten beiden Viertel komplett und lag zur Halbzeit bereits aussichtslos mit 3:10 zurück. Erst in Halbzeit zwei begann man Wasserball zu spielen, was zumindest als gutes Zeichen für die anstehenden Duelle in der 3.Liga gewertet werden kann. Am Ende unterlag man den Syltern mit 8:15 (1:5, 2:5, 3:3, 2:2). im Anschluss an die Partie ging die zweite Mannschaft um Trainer Steffen Klukas gegen Keitum ins Becken und zeigte wie am Donnerstag eine tolle Leistung. Bis in die Schlussminuten lag die nächste faustdicke Überraschung in der Luft, als es nach den Anschlusstreffern von Jörg Metzner und Roman Gruchow zwei Minuten vor dem Ende 5:6 aus HSG II-Sicht stand. Keitum behielt jedoch den kühleren Kopf und schloss ein letztes Überzahlspiel erfolgreich zum 8:5-Endstand 4 Sekunden vor dem Abpfiff ab.

Warnemünde II steht zwar mit zwei Pleiten aus zwei Spielen da, jedoch mit erhobenen Haupt, wie Steffen Klukas meinte: „Donnerstag haben wir eigentlich keine Chance gehabt und toll gespielt. Gegen Keitum haben wir gut gestanden und hätten beinahe einen Punkt eingefahren, mit dem wir nie und nimmer gerechnet hatten. Die Form und die Einstellung stimmt. Bereits kommenden Freitag wollen wir gegen Lübeck Auswärts punkten.“

Einstellung und Form stimmt hingegen bei Warnemünde I mit Nichten. „Gegen unsere Zweite haben wir über weite Strecken überheblich und fahrlässig agiert. Gegen Keitum haben wir Anfangs ohne taktisches Konzept agiert, was Keitum hart bestraft hat. In Halbzeit Zwei haben wir in beiden Partien gezeigt, dass wir Wasserball spielen können. Wir müssen das einfach über eine komplette Spieldauer abrufen und auch in Liga-Drei uns volle vier Viertel strecken. Die Saison steht noch am Anfang und auch Keitum kann mal ein Ausrutscher passieren. Sie sind jetzt die Gejagten, dass nimmt uns etwas den Druck. Im Training werden wir die Zügel anziehen müssen,“ moniert Spielertrainer Jörg Behlendorf die aktuelle Situation.         

In der noch frischen Saison und schiefen Tabelle steht Keitum bisher mit 3 Siegen und einer weißen Weste da. Alle anderen Teams starten erst im Laufe des Januars ins Geschehen ein, dann kann auch die Tabelle ein reales Bild vermitteln.                                                                   TEXT : Jörg Behlendorf

HSG I in 2 Spielen: Steidler (Torhüter) – Helm (2 Tore), Groß (2), Krause, Schröder, Rick Plaeschke, Heese, Beuster (6), Gruchow (3), Briese, Koth (2), Behlendorf (6), Wellnitz (2), Meyer (1), Reihs, Hüpenbecker

HSG II in 2 Spielen: Drawert, Erben, Richert (Torhüter) – Hoffmann (1 Tor), Müller (4), Metzner (2), Loba, Kühn (1), Reihs, Hüpenbecker, Schröder, Meyer, Gruchow (1), Hembus (1), Jaschke (1), Reichel (1), Strege, Voss, Schmedemann

Rick Plaeschke steigt für HSG I ins Wasser

Warnemünder Wasserballer starten mit Derby in 3.Liga

HSG Warnemünde in Gedanken woanders, dennoch steht der 1.Spieltag an

 

In der letzten Woche hielten kollektiv alle Rostocker Wasserballer die Luft an, als mit Rene Plaeschke, eine der Identifikationsfiguren des Wasserballs in der Hansestadt verstarb. So schnell einen die Realität einholt, holt einen auch der Spielplan in der 3.Liga Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern ein. Zur absoluten Unzeit duellieren sich nun zum 1.Spieltag am 11.1. die HSG I und die HSG II. Warnemünde startet mit Sondergenehmigung mit ihren beiden Teams in der selben Liga, nachdem sich „die Erste“ zur aktuellen Saison aus der 2.Liga-Nord mit dem 3.Rang vorerst verabschiedete. Sie gelten somit eine Liga tiefer als Titelkandidat gilt. Kampflos werden die Sylter des TV Keitum ihr Abonnement auf die Meisterschaft jedoch nicht abgeben. Auch die wiedererstarkten Kieler und die Wundertüte der SG Meldorf-Itzehoe werden ein Wörtchen mitreden. Sowohl die SG Lübeck-Ahrensburg, als auch die 2.Mannschaft von Warnemünde haben nur in kühnsten Träumen Außenseiterchancen.

Am diesem Donnerstag ab 19.30Uhr kommt beim Liga-Start besonders Rick Plaeschke eine Sonderrolle zu. Er hat signalisiert, trotz des Verlustes seines Vaters ins Becken zu steigen und genau dass zu tun, was wohl auch sein Vater sich gewünscht hätte – Wasserball spielen. Der Eintritt zu diesem in vielerlei Hinsicht besonderem Liga-Start ist wie gewohnt kostenlos, in der Rostocker Neptunhalle. Und gleich am Samstag des 13.1. reisen beide HSG-Vertretungen zum ersten Auswärtsauftritt nach Kiel. Es geht jeweils gegen den TV Keitum um 12.20Uhr ist Anpfiff für „die Erste“ und um 14.30Uhr spielt „die Zweite“ im Kieler Unibad gegen die Sylter Wasserballer.                                                                                                                                Text u. Bild J. Behlendorf

 

HSG-Torhüter Philipp Steidler

Warnemünde mit Testspielsieg in Lübeck und Neuaufbau in der 3.Liga

 

Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, die Herren der HSG Warnemünde ziehen sich nach dem 3.Platz in der 2.Liga-Nord zurück, um eine Liga tiefer den Neuaufbau in Angriff zu nehmen.

Es gab Umstellungen im Trainerteam, sowie erneut eine Fluktuation im Herrenteam. „Einige treten kürzer, andere sind nicht mehr dabei. Wir waren nicht schlecht in der 2.Liga aber für unser Ansinnen nicht gut genug, daher machen wir einen Schritt zurück, um langfristig wieder eine Liga noch oben schielen zu können. Die Bankspieler müssen nachrücken und an das Niveau unserer Topleute heranrücken, nur mit einer geschlossenen Leistung vom 1. bis zum 13.Spieler kann man im Bundesligaunterhaus bestehen. Daran arbeiten wir,“ sagt Jörg Behlendorf, der als Spielertrainer seinen Vorgänger Christian Koth abgelöst hat zur neuen Saison.

Als 1.Test absolvierte die HSG am Freitag bereits Freundschaftsspiel den neuen Ligakonkurrenten SG Lübeck-Ahrensburg. Mit einem klaren 14:7-Sieg bestand die HSG die Feuertaufe. „Vor allem unsere Jugendspieler Adrian Reihs und Ben Hüpenbecker haben sich mit Bravour geschlagen. Wir können zuversichtlich in die anstehende 3.Liga-Saison schauen,“ fügte Behlendorf an.

Los geht es allerdings erst im Januar 2018, und dann sogar per Sondergenehmigung mit zwei Herrenteams. Es sind genügend Spieler da, dass zwei Mannschaften in den Spielbetrieb geschickt werden können, um allen Damen und Herren im Team die Spielpraxis zu ermöglichen. Die Gegner werden der TV Keitum, der SV Wiking Kiel, die SG Meldorf-Itzehoe und die SG Lübeck-Ahrensburg sein. Zudem wird der Zweitliga-Absteiger Warnemünde auch am übergeordneten norddeutschen Wasserball-Pokal mitwirken, um sich womöglich wie in den Vorjahren für den deutschen Pokal 2018 zu qualifizieren, nachdem man in diesem Jahr in der 1.Runde an der SG Solingen-Wuppertal (3:13) ausschied.

TEXT und Foto: Jörg Behlendorf

1. Runde Deutscher Pokal (11. Oktober 2017)

Wasserball in der HRO

Warnemünder Wasserballer im Pokal ausgeschieden

Die Wasserballer der HSG Warnemünde sind in der 1.Runde des deutschen Pokals in der heimischen Neptunhalle ausgeschieden. Gegen die weitgereisten Gäste der SG Solingen-Wuppertal, unterlag man am Ende deutlich mit 3:13 (1:5, 0:2, 1:3, 1:3).

Es war das 1.Aufeinandertreffen beider Teams und es ging im Spiel ohne Federlesen los wie die Feuerwehr. Die Gäste trafen im 1.Angriff zum 1:0, den die HSG postwendend durch Roman Gruchow ausgleichen konnte. Danach setzte jedoch nur noch der Ex-Bundesligist Akzente und zog bis zur Halbzeit auf 7:1 davon. Zwar war die Führung verdient, doch verspielte Warnemünde 3 vielversprechende Überzahlgelegenheiten, die die HSG mit etwas mehr Fortune zu Toren hätten ummünzen müssen. „So haben wir vorne vergeben und hinten die Gegentore kassiert,“ sagte HSG-Kapitän Klaus Einhorn etwas zerknirscht. Er war es auch in Personalunion, der die Treffer Zwei und Drei für die HSG beisteuerte (2:7, 3:10). Der Gastgeber Warnemünde machte es den Solingern in der Tat zu leicht und so war das Endresultat von 3:13 etwas zu hoch, denn klar ist auch: „3 eigene Tore sind schlichtweg zu wenig. Sie haben eine gute Verteidigung gespielt und uns fehlten etwas die Ideen im Angriff. Wir haben das Spiel schon im 1.Viertel verloren, als die SG zu leichten Treffern kam und den Vorsprung dann in kleinen Schrittes ausbaute. Wir haben aber gezeigt, dass wir Wasserball spielen können und haben in der Summe gut gespielt,“ sagt der neue Spielertrainer Jörg Behlendorf, der ab dieser Saison seinen Vorgänger Christian Koth ablöst. Besonderes Pech hatte die HSG im doppelten Sinne. Zum einen verletzte sich Koth bereits im 1.Viertel und brach sich einen Zeh, konnte daraufhin nicht mehr eingreifen und zumAnderen konnte Stammspieler Paul Helm erst gar nicht dabei sein. Seine „Ausrede“ ist aber wohl die Schönste die passieren kann, denn an diesem Nachmittag wurde er Vater einer kerngesunden Tochter, ein möglicher Wasserballnachwuchs der Damenmannschaft ?

Mit der Niederlage und einem dennoch guten Gefühl, bereiten sich die Herren nun weiter auf die anstehnden Liga vor, die wohl erst im Dezember oder gar Januar2018 beginnen wird. Die SG Solingen-Wuppertal ist eine Runde weiter und trifft in der 2.Runde am 21.10. beim Heimspiel auf den SV Plauen.                                                                                                      TEXT und Foto: Jörg Behlendorf

 

Deutscher Pokalwettbewerb 2017/2018, Resultate 1. Runde 

Sonnabend, den 7. Oktober 2017
SG Schöneberg – SV Ludwigsburg 1:10 (0:1, 0:3, 1:1, 0:5)
SGW Brandenburg – SpVg Laatzen 11:8 (2:3, 2:0, 3:2, 4:3)
SC Hellas-99 Hildesheim – WU Magdeburg 12:14 (4:4, 2:3, 2:3, 4:4)
HSG Warnemünde – SG Solingen/ Wuppertal, Neptunhalle Rostock3:13 (1:5, 0:2, 1:3, 1:3)             Erster Frankfurter SC – Hamburger TB 1862 18:5 (2:1, 8:2, 3:2, 5:0)
SV Zwickau 04 – SG Stadtwerke München 12:11 (3:3, 3:1, 3:2, 3:5)
SV Weiden – SV Blau-Weiß Bochum 15:10 (4:3, 5:3, 2:2, 4:2)
SGW Leimen/Mannheim – SGW Rhenania/BW Poseidon Köln 8:18 (2:3, 1:3, 0:5, 5:7)

Auslosung 2. Runde

Sonnabend, den 21. Oktober 2017
Erster Frankfurter SC – SC Wedding
DJK Poseidon Duisburg – SV Weiden
SGW Brandenburg – Duisburger SV 98
SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal – SVV Plauen
SV Krefeld 72 – SC Neustadt
WU Magdeburg – SV Poseidon Hamburg
SV Zwickau 04 – SGW Rhenania/BW Poseidon Köln

 

2. Liga: 17. Mai 2017

Klaus Einhorn in Topform gegen Hamburg

Wasserballer siegen in Hamburg mit 9:5

 

Die Wasserballer der HSG Warnemünde haben das 1.Spiel der Best-of-Three-Serie mit 9:5(3:1, 1:0. 1:4, 4:0) für sich entschieden.  Verlor die HSG in der Saison noch beide Ligaspiele und zudem ein Spiel im Pokalwettbewerb, sollte heute endlich die Ernte eingefahren werden. Im Hamburger Inselpark-Bad zeigte die HSG eine tolle kämpferische Leistung, behielt die Nerven und gewann verdient.

Im 1.Viertel begannen beide Teams couragiert und der Gastgeber ging nach 3 Minuten mit 1:0 in Führung, aber Warnemünde schlug eindrucksvoll zurück. Auf Center erarbeite man sich Zeitstrafen gegen den Hamburger TB und diese nutze zuerst Niklas Heese zum 1:1-Ausgleich nach 4 Minuten und später Roman Gruchow mit Wucht zur 2:1-Führung. In der letzten Minute des ersten Abschnitts veredelte Klaus Einhorn einen Angriff zur 3:1-Pausenführung.

Die gute und konsequente Schiedsrichterleistung der Unparteiischen Noak+Matanovic produzierte insgesamt 21 Zeitstrafen auf beiden Seiten, doch beide Teams waren in der Offensive zu nervös, um daraus vernünftige Torquoten umzumünzen. Vor allem der HTB scheiterte immer wieder an der Warnemünder Unterzahlabwehr und am bestens aufgelegten HSG-Torhüter Philipp Steidler. Im 2.Viertel ging es ohne viel Zählbares hin und her und beide Mannschaften lieferten sich eine echten Zermürbungskampf im Duell um Bronze. Dem 4:1 für Warnemünde folgte wenig später ein Strafwurfpfiff für Hamburg. Doch Steidler parierte eiskalt und so ging es mit 4:1 in die Halbzeitpause.

Im 3.Viertel legte die HSG erneut nach und führte nun mit 5:1. So leicht wollte sich der Gastgeber jedoch nicht geschlagen geben und die wendigen und jungen Spieler von HTB kämpften sich bravourös zurück ins Spiel. Warnemünde fiel in dieser Phase wenig ein und Tor-um-Tor schmolz der Vorsprung, ehe Hamburg den viel umjubelten 5:5-Ausgleich markierte. Mit etwas Glück rettete sich die HSG in die letzten Viertelpause. Voll fokussiert und konzentriert ging Warnemünde ins Schlussviertel, anders als bisher gegen die Hamburger, verlor man nie die Nerven und besonn sich auf die eigenen Stärken, trotz einiger Aussetzer im Spiel.

„Wir haben auf diesen Moment hingearbeitet. Hamburg hat damit nicht gerechnet und entsprechend tief hingen ihre Köpfe nach dem Spiel. Vor dem Beginn der Serie war klar: wer weniger Fehler macht, wird gewinnen. Sie und wir spielen oft nicht konstant, aber wir haben heute 3 Viertel funktioniert, dass gab den Ausschlag zum am Ende klaren Auswärtssieg, den wir natürlich extrem genossen haben,“ sagte Spielertrainer Christian Koth, der trotz Erkältung sein Team heute im und außerhalb des Beckens voll unterstützte.

Im Schlussviertel waren nun die Visiere runter geklappt und 3 Minuten lang verzweifelten erneut beide Sturmreihen an der gegnerischen Defensive, doch dann kamen die starken Minuten von Klaus Einhorn. Mit all seiner Erfahrung (spielte mit dem OSC Potsdam bereits international) und Klasse brachte er sein Team auf die Siegerstraße. Erst traf er zur 6:5-Führung, um eine Minute später durch geschicktes Stellungsspiel in Überzahl zum 7:5 zu treffen. Hamburg taumelte und Roman Gruchow schloss einen Konter nach Einhorn-Pass zur 8:5-Vorentscheidung ab. Warnemünde jubelte bereits, Totenstille bei Hamburg. Die Spieluhr zeigte noch 3 Minuten an und die HSG ließ sich diesen schmackhaften Auswärtssieg nicht mehr nehmen. Paul Helm besiegelte den Erfolg mit seinem Tor zum 9:5-Endstand. Somit liegen nun alle Trümpfe in Händen von Warnemünde. Wer die Serie zuerst mit 2 Siegen abschließt, gewinnt Bronze und ist Dritter. Spiel 2 findet am 27.5. um 15Uhr statt. Sollte Hamburg ein 3.Spiel erzwingen, findet es am 28.5. ab 14uUr statt, beide Partien in der Rostocker Neptunhalle!!! Doch zunächst feierte das Team sich und seine Helden: einen starken Torhüter Philipp Steidler und einen Klaus Einhorn in Bestform und er sagte nach dem Sieg: „Wir haben als Team funktioniert und nun müssen wir noch einmal genauso cool aufspielen, dann schlagen wir Hamburg auch zu Hause in der Neptunhalle.“

Eine Gratulation geht indes auch nach Laatzen. Im rein niedersächsischen Finale zwischen Hildesheim und Laatzen, behielt die Sportliche Vereinigung Laatzen die Oberhand mit 2 Siegen und ist somit Nordmeister 2017.

HSG in Hamburg: Philipp Steidler - Paul Helm (1 Tor), Klaus Einhorn (4), Jacob Groß, Niklas Heese (1), Rick Plaeschke, Nico Beuster (1), Roman Gruchow (2), Christian Koth, Jörg Behlendorf, Tim Wellnitz

Text und Bild: Jörg Behlendorf

2. Liga: 21. März 2017

Nico Beuster traf viermal

Wasserballer bezwingen Hildesheim mit 8:5 in der Neptunhalle

 

Die HSG kann es doch noch! Endlich gelingt der erlösende und langersehnte 1.Saisonsieg. Ausgerchnet im letzten Spiel der Vorrunde meldet sich Warnemünde zurück in die Erfolgsspur.

Mit 8:5 (1:1, 2:2, 2:2, 3:0) bezwingt Warnemünde den Gast SC Hellas Hildesheim und sendet damit ein dickes Lebenszeichen an die Liga und alle Kritiker.

In einer knappen und stets packenden Partie war es ein unerwartetes Duell auf Augenhöhe. Hildesheim schielte bis Saisonmitte noch auf die Tabellenführung und die HSG vermochte seit zwei Jahren nicht mehr zu gewinnen. Heute sollte sich das Blatt jedoch wenden.

Nach 25 Sekunden schoss Hildesheim den ersten Angriff erfolgreich ab, Center Steven Brager (in der Torschützenliste immerhin aktuelle Vierter) traf zur 1:0-Führung. Warnemünde hielt aber dagegen und konnte seinerseits 10 Sekunden vor der 1.Viertelpause zum 1:1 durch Klaus Einhorn ausgleichen. Weder der Gastgeber noch Hildesheim, konnten sich nun absetzen und so blieb es bis ins Schlussviertel spannend. Dies zeigten die Zwischenstände von 3:3(2.Viertel) und 4:4 (3.Viertel). Die HSG  Warnemünde bestach heute durch eine geschlossen-gute Teamleistung. Bis ins 3.Viertel lief man dennoch knappen Rückständen hinterher, die man mühevoll ausgleichen konnte, ehe der heutige Vierfachtorschütze Nico Beuster zur ersten Führung beim Stande von 5:4 traf. Die Mannschaft realisierte was möglich war und man spürte, dass sich Warnemünde diesmal nicht die Butter vom Brot nehmen lassen würde. Denn am heutigen Spieltag schaffte es die HSG endlich mal, den bärenstarken Center von Hildesheim (Steven Brager) in Schach zu halten. Noch im Hinspiel beim 5:19 konnte alleine er sechsmal einnetzen, doch nicht heute. Im Schlussviertel hielt die HSG dem Druck stand, es ging mit 5:5 in die Schlussminuten. Hildesheim schien etwas die Luft auszugehen und die HSG überwand den guten Hildesheimer Torhüter doppelt zur 7:5-Führung. Die letzten Versuche der Gäste verpufften an der hervorragend eingestellten HSG-Abwehr und dann machte Spielertrainer Christian Koth 22sekunden vor dem Ende, mit seinem Tor zum 8:5, den ersten Heimsieg in der 2.Liga-Nord perfekt. Die hinkelsteingroße Last schien vom gesamten Team abzufallen, doch noch gewinnen zu können. Die Erleichterung und die Freude über den 8:5-Heimsieg waren riesengroß.

Das Fazit von Christian Koth fiel daher dementsprechend positiv aus: „Tolle Teamleistung in der Abwehr, angefangen vom Keeper Stephan Drawert über Klaus Einhorn, der erneut die große Säule in unserem Spiel war. Im Angriff trauten wir uns  endlich mehr zu und gewannen verdient gegen gute Hildesheimer. Endlich auch einmal 4 konstant gute Viertel ohne Kontrollverlust - Heimsieg, JAWOLL!“

Text und Bild: J. Behlendorf

 

HSG gegen Hildesheim: Stephan Drawert - Paul Helm (2 Tore), Jacob Groß, Klaus Einhorn (1), Niklas Heese, Nico Beuster (4), Roman Gruchow, Chrisitan Koth (1), Jörg Behlendorf, Tim Wellnitz

2. Liga: 14. März 2017

Inselparkhalle Hamburg

Wasserballer verlieren wichtiges Auswärtsspiel beim Hamburger TB mit 9:14

Am Sonntag ging für Warnemünde das wichtige Auswärtsspiel gegen den Hamburger TB verloren. Im Hinspiel gewann Hamburg in der Rostocker Neptunhalle knapp mit 11:12 und nun gewannen die Elbestädter ihrerseits zu Hause am Ende klar mit 14:9(3:4, 4:2, 2:2, 5:1).

Beide Teams waren ausgeglichen so gestaltete sich die Partie spannend. Warnemünde begann couragiert aber keines der zwei Teams konnte sich absetzen. Die Hamburger profitierten von vielen „zweiten Bällen“. „Wir konnten die ersten Angriffe und Würfe abwehren, doch die Abpraller machten die Hamburger rein,“ monierte HSG-Torhüter die Unachtsamkeiten seiner Vorderleute. Dennoch blieb die HSG im Spiel und ließ sich nicht abschütteln. Zur Mitte des Startviertels traf Tom Plaeschke in Überzahl zur 4:3-Führung. Im 2.Viertel glich HSG-Kapitän Jörg Behlendorf nach Konter und tollem Pass von Oliver Rieckhoff zum 6:6 aus und im 3.Viertel sollte der Treffer in Überzahl von Paul Helm leider die letzte Führung der Partie bedeuten. Im Schlussviertel kam es dann knüppeldick für die HSG. Zum einen haderte man mit den eigenen vergebenen Chancen und den unglücklichen Defensivleistungen und dann ließ man sich von der Hektik im und neben dem Wasser anstecken. „Einige verloren komplett die Konzentration und so zog HTB Tor um Tor davon, wovon wir uns nicht mehr erholten,“ sagte ein sichtlich enttäuschter HSG-Kapitän Jörg Behlendorf. Zwar konnte Roman Gruchow drei Minuten vor dem Ende nochmals auf 9:13 verkürzen, doch es fehlte die Zeit, um die Hamburger noch in Verlegenheit bringen zu können.

Da für Warnemünde nur noch ein Spiel in der Vorrunde ansteht, ist ebenso klar, dass Warnemünde die Rote Laterne nicht mehr abgeben wird und Hamburg den 6.Tabellenplatz sicher hat. Am kommenden Sonntag empfängt die HSG zum Abschluss Hildesheim am 19.3., ehe die Liga in einen kollektiven ein-monatigen Dornröschenschlaf fällt. Zu den Playoffs beginnt alles bei Null und die zweiten Teams von Hannover und Poseidon Hamburg steigen aus, da sie nicht aufstiegsberechtigt für die 1.Liga sind. Die vier Vereine Warnemünde, Laatzen, Hildesheim und der Hamburger TB kämpfen dann in Playoff-Halbfinals im Modus Best-of-Three um den Einzug ins Finale und die Meisterkür. Da auch der Bronzerang ausgespielt wird, hat die HSG immer noch alle Möglichkeiten, dann wohl gegen Hamburg, die Saison versöhnlich und aufgrund des Modus die Saison sogar auf Platz 3 abzuschließen. „Die Hannoveraner Teams sind mit Abstand die Besten der Liga, aber wir haben uns den Modus nicht ausgesucht. Im Gegenteil, er spielt uns ja sogar in die Karten die bisher verkorkste Saison noch rumzureißen und Dritter zu werden,“ sagt Spielertrainer Christian Koth

                                                                                                                                                             TEXT: Jörg Behlendorf

HSG gegen HTB:

Jens Richert – Jacob Gross, Niklas Heese, Roman Gruchow (2), Christian Koth (2), Jörg Behlendorf (1), Rick Plaeschke, Tom Plaeschke (2), Nico Beuster (1), Paul Helm (1), Oliver Rieckhoff

aktuelle & nächste Spiele HSG, 2.Liga-Nord, 11.Spieltag:

12.3., Hamburger TB62 – HSG Warnemünde – 14:9

12.3., White Sharks Hannover II – Waspo Hannover II - 17:9

12.3., SpVg Laatzen – SV Poseidon Hamburg II – 25:6

19.3., HSG Warnemünde – SCH Hildesheim, 15Uhr, Neptunhalle

Text und Bild J. Behlendorf

Jonas Kirschnowski

Bundesliga-Trio zerlegt Warnemünde, Hanse-TV kommt

 

Erneut blieb für die HSG Warnemünde in der 2.Liga-Nord nur der Gewinn an Erfahrung, als ein Punktgewinn. Am 9.Spieltag unterlag man der Bundesliga-Reserve von Poseidon Hamburg mit 5:18 (1:5, 0:3, 2:5, 2:5). Im Bundesliga-Kader der Gäste stehen eine Reihe von Überhangspieler und Leistungsträger, aus Warnemünder Sicht leider auch in der 2.Mannschaft als Gegner der HSG spielberechtigt. Das Trio um den Amerikaner Jacob Marsh, Sturmtank Michael Hahn, sowie Routinier Mathias Goritzka schenkten der HSG 15 der 18 Hamburger Tore ein.

„Allein die 3 haben so große Qualität. In der Bundesliga schärft jede Partie die Fähigkeiten um ein Vielfaches und sie haben diese heute eindrucksvoll abgerufen. Uns plagte eine große Erkältungswelle und es fehlten 4 Spieler. Beruflich verhindert waren weitere 3 Spieler. Das soll alles keine Ausrede sein, aber es ist Fakt, dass uns so 7 wichtige Spieler fehlten, die man nicht ohne Weiteres ersetzen kann. Die Mannschaft hat dennoch gut gespielt und auch einige gute Chancen liegen gelassen,“ sagte Interimscoach Rene Plaeschke nach dem Spiel.

Erneut war die Offensive die Achillesferse. Die HSG stand zwar in der Abwehr ordentlich, war aber im Angriff zu berechenbar und wurde einige Male ausgekontert. Im 1.Viertel traf Christian Koth zum 1:2-Anschluss und mit 1:8 ging es bereits vorentscheidend in die zweite Spielhälfte.  Bis dahin hatte auch Jonas Kirschnowski, letzte Saison noch kappenschnürend für Warnemünde, seine ersten beiden Saisontore in der 2.Liga für Hamburg markiert. Im 3.Viertel hatte er sogar die Chance auf den 3.Treffer, doch HSG-Keeper Philipp Steidler vereitelte souverän den 5m-Strafwurf. Die Treffer markierten ohnehin andere. Hamburgs Jacob Marsh traf achtmal, Mathias Goritzka viermal und Michael Hahn dreimal. Das Trio erledigte die HSG, woran auch sehenswerte Einzelaktionen von Warnemündes Maximilian Wulff, der gehaltene Strafwurf oder einige gelungenen Defensivaktionen der HSG kaum etwas ändern konnten. Am Ende stand ein gerechtes aber zu hohes 5:18-Endergebnis aus Warnemünder Sicht zu Buche. In den Parallelspielen gewann Waspo Hannover II in Hildesheim mit 8:15 und der Hamburger TB verlor daheim gegen die WS Hannover II mit 3:21, Laatzen hatte spielfrei.

Warnemünde steckt zwar aktuell im Tabellenkeller fest, doch aufgrund des Modus der Vorrunde und anschließenden Playoffs, ist in den Folgemonaten noch alles möglich. Am kommenden Wochenende hat man endlich einmal spielfrei und kann einmal im Trainingswochenende am 18.2., sowie in den eigentlichen Trainingseinheiten in der Woche an taktischen Elementen und Angriffssituationen arbeiten.

Eine willkommene Abwechslung bietet dabei auch der Gastauftritt von Hansa-TV bei den Wasserballern. „Hansa bietet seinen Fans ein abwechslungsreiches mediales Programm und im Rahmen ihrer Serie, kommen am Dienstag (14.2.) die Torhüter Eric Behrens und Samuel Aubele vom FC Hansa-Profikader vorbei und probieren sich im Wasserball-Gehäuse aus. Für alle Beteiligten sicherlich ein spaßiges Erlebnis und wir Wasserballer freuen uns auf die Fussballer,“ sagt HSG-Keeper Philipp Steidler.

                                                                                                                                                             TEXT: Jörg Behlendorf

HSG gegen SVP Hamburg II:

Philipp Steidler – Paul Helm,  Jacob Groß, Tim Wellnitz, Niklas Heese, Roman Gruchow (2 Tore), Robin Hollinski, Christian Koth (2), Jörg Behlendorf, Maximilian Wulff (1), Oliver Rieckhoff, Trainer Rene Plaeschke

 

aktuelle & nächste Spiele HSG, 2.Liga-Nord:

9.Spieltag:

Hildesheim – Waspo Hannover II - 8:15

Hamburger TB62 – White Sharks Hannover II - 3:21

HSG Warmünde – SV Poseidon Hamburg II – 5:18

SpVg Laatzen spielfrei,

Roman Grunow passt auf Klaus Einhorn

HSG Warnemünde flattern im Schlussviertel die Nerven gegen Hamburger TB62

 

Leere Gesichter, blankes Entsetzen und hängende Köpfe. Der aufmunternde Applaus der gutbesetzten Neptunhalle konnte an der Verfassung der Zweitligawasserballer der HSG Warnemünde kaum etwas ändern.

Am Sonntag sahen die Zuschauer ein Duell auf Augenhöhe in der 2.Liga-Nord zwischen Gastgeber Warnemünde und den Elbestädtern des Hamburger TB62. Die Hamburger gewannen am Ende völlig überraschend wie auch konsequent mit 12:11 in der Neptunhalle. Die HSG-Pleite war jedoch ausgemacht. Die Rostocker bestimmten die Partie, waren die aktivere Mannschaft, führten fast über die komplette Spieldauer und gaben im Schlussviertel den eingeplanten Heimsieg noch aus den Händen.

Zu Beginn tasteten sich beide Teams noch ab und gingen mit einem 3:3 in die 1.Pause. Doch es zeigte sich bereits hier und auch im weiteren Spielverlauf, dass die HSG ihre Chancen schlecht nutzte, im Angriff zu einfallslos agierte und die Hamburger nadelstichartig ihre wenigen Chancen nutzten. Zumeist gab es kleine Unachtsamkeiten in der Warnemünder Abwehr und die Flügelspieler des HTB netzten ein. Nach einer 6:3-Führung stand es nur 6:5 zur Halbzeit. Zu Beginn des Schlussabschnitts führte die HSG mit 9:7 und hätte die Führung nur über die Zeit bringen können, doch das Kollektiv funktionierte nicht mehr. „Als Trainer kannst du ja nicht reinspringen und es anders machen. Ich gebe die Richtung vor und Kapitän Christian Koth hat auch im letzten Time-Out angemahnt, dass wir die Angriffe ruhig und bestimmt ausspielen sollen, aber wenn dann in den folgenden Überzahlsituationen wild raufgeworfen wird und Hamburg zu Konter eingeladen wird, in der Verteidigung übermotiviert zu Werke gegangen wird, dann lädt man jeden Gegner zum Gewinnen ein. Das war absolut bitter und so unfassbar unnötig, aber am Ende war es aufgrund unserer Spielweise auch eine verdiente Niederlage,“ gab HSG-Trainer Jörg Behlendorf zerknirscht zu Protokoll und fügt fort: „Es gibt nichts am 11:12 zu  beschönigen, jetzt müssen wir die Köpfe frei kriegen und wir werden die nächsten Siegchancen auch nutzen. Vielleicht war es auch der richtige Zeitpunkt, damit allen klar wird, dass ohne hartes Training und volle Fokussierung im Spiel, man gegen Niemanden in der 2.Liga gewinnt, auch nicht gegen den HTB62.“ Die beiden besten im Team waren einmal mehr Keeper Philipp Steidler und Klaus Einhorn, der auch mit 3 Treffern erfolgreichster Torschütze der HSG war.

Im Anschluss verlor auch der Drittligist sang- und klanglos seinen Saisonauftakt gegen Kiel mit 2:13. Nur im Startviertel hielt die HSG II dagegen, Tim Hoffmann markierte auf Center sogar das 1:0. Kiel ließ sich davon nicht beeindrucken und spielte danach seinen Stiefel souverän runter und drängte die HSG-Offensive vom eigenen Tor ab, so dass kaum Torgefahr entstand. „Kiel spielte cleverer und wir haben einfachste Dinge wie Ballvortrag, Aufbauspiel und Verschieben in der Defensivarbeit vermissen lassen. Es war das 1.Spiel der Mannschaft in dieser Formation. Kiel hingegen war eingespielt und hatte verdient gewonnen. Mund abwischen und weiter geht’s,“ sagt HSGII-Coach Steffen Klukas.                                                                                                              TEXT: Jörg Behlendorf

 

HSG gegen HTB62: Steidler – Helm, Groß, Einhorn (3 Tore), R.Plaeschke, T.Plaeschke (2), Heese, Beuster (1), Gruchow (2), Koth (2), Wulff (1), Schröder, Rieckhoff

 

HSG II gegen Kiel: Drawert – Müller, Kühn, Briese, Groß, Heese, Hoffmann (1 Tor), Wellnitz, T.Plaeschke, Meyer, Krause,  Schröder, Rieckhoff (1)

 

nächste Spiele HSG, 2.Liga-Nord:

4.Spieltag, 8.1.2017, HSG Warnemünde – WS Hannover II – Spiel verlegt, Nachholtermin 4.3.2017 !

7.Spieltag, 29.01.17, SC Hellas Hildesheim - HSG Warnemünde – 15Uhr

8.Spieltag, 05.02.17, HSG Warnemünde               - SpVg Laatzen – 15Uhr, Neptunhalle, Eintritt Frei !

 

Termine HSG II, 3.Liga:

1.Spieltag, 22.1., HSG Warnemünde II – SV Wiking Kiel – 2:13 (1:1, 0:5, 0:3, 1:4)

2.Spieltag, 27.1., SG Lübeck-Ahrensburg – HSG II

3.Spieltag, 26.2., HSG II – SG Meldorf-Itzehoe

Deutscher Wasserballpokal 1. Pokalrunde 29. Oktober 2016

Nico Beuster erzielt das Tor des Tages

HSG Warnemünde unterliegt nach mutigem Auftritt den Bayern mit 5:19

Am Samstagnachmittag gegen 16Uhr ertönte die Sirene und der Abpfiff zum deutschen Wasserball-Pokal in der Rostocker Neptunschwimmhalle. Zweitligist HSG Warnemünde empfing den Bundesligisten SV Würzburg 05. Scheinbar verließen nur Sieger das Becken, denn in allen Gesichtern glänzte ein wenig Freude. Die Bayern hatten zwar mit 19:5 gewonnen, doch auch die Warnemünder konnten stolz auf ihre Leistung sein. Einen Bundesligisten hat die HSG nämlich nicht alle Tage vor der Nase.

Als um 15Uhr das Spiel begann, zeigten die Würzburger sofort ihre Klasse und zogen schnell auf 4:0 davon, doch Warnemünde legte die Scheu ab und begann seinerseits Wasserball zu spielen. Der europapokalerfahrene Klaus Einhorn (damals mit dem OSC Potsdam) verkürzte sehenswert auf 1:4 und steuerte eine Minute vor der 1.Viertelpause noch den 2:5-Anschlusstreffer bei. Im 2.Abschnitt gelang vor allem der HSG im Angriff zu wenig und der Gästekeeper fischte alle Bälle ab, so dass es mit einem vorentscheidenden 2:10-Rückstand aus Warnemünder Sicht in die Halbzeitpause ging.

Betreuer Rene Plaeschke und Spielertrainer Christian Koth mahnten gleichermaßen an, dass die Angriffszeit besser genutzt werden müsse und dass man in der Verteidigung den starken Würzburger Center besser doppeln müsse. „Wir haben phasenweise sehr guten Wasserball gespielt, schöne Kombinationen gezeigt und immer wieder den Torabschluss gesucht, doch die Bayern waren eben eine Klasse besser, dass mussten wir einfach anerkennen und so konnten wir ohne Druck agieren und haben im Kollektiv unser Bestes gegeben. Es waren 3-4 Kontertore zu viel und ebenso viele Großchancen haben wir auch liegen gelassen. Die Niederlage geht in Ordnung aber die Differenz von 14 Treffern hätten wir nicht zulassen dürfen,“ sagte ein dennoch sichtlich zufriedener Spielertrainer Christian Koth nach dem Spiel.

Immerhin funktionierte sein Team in Halbzeit zwei deutlich besser. Klaus Einhorn erzielte seinen dritten Treffer zum 3:11-Zwischenstand. Kapitän Jörg Behlendorf netzte nach toller Vorarbeit von Nico Beuster zum 4:14 ein und im Schlussviertel belohnte Nico Beuster sich und sein Team mit dem Tor des Tages. Als die Angriffszeit noch 1 Sekunde anzeigte, überraschte er per Heber aus rechter Position den Würzburger Keeper zum 5:17. Dass am Ende die Gäste nur noch auf den 5:19(2:5, 0:5, 2:5, 1:4)-Endstand erhöhten, lag auch am guten Warnemünder Keeper Philipp Steidler. Für beide Teams endete somit die 1.Pokalrunde versöhnlich.

Zumindest an dieser Stelle, endeten vorerst auch zwei Spielerkarrieren bei der HSG. Alexander Schulz ackerte ein letztes Mal auf Center. Er absolvierte sein Staatsexamen in Medizin und verlässt die HSG in Richtung Berlin. Etwas weiter weg verschlägt es zunächst Youngster Fabian Collin. Der Abiturient geht für ein halbes Jahr nach Neuseeland. Beiden Spielern steht selbstverständlich die Tür zur Rückkehr jederzeit offen. Für den Rest der Warnemünder, geht es nach diesem Wasserball-Leckerbissen nun zurück in die Vorbereitung auf die anstehende 2.Liga-Nord-Saison, die am 1.Dezemberwochenende beginnt. „Es liegt noch ein bissl Arbeit vor uns, aber wir sind guter Dinge für die neue Spielzeit,“ sagt Warnemündes Außenstürmer Niklas Heese. Der deutsche Pokal ist somit Geschichte und der Fokus gilt der 2.Liga-Nord, mit den zukünftigen Gegnern Laatzen, Waspo Hannover II , White Sharks Hannover II, Hildesheim, Poseidon Hamburg II und Hamburger TB62.

TEXT : Jörg Behlendorf

HSG gegen Würzburg:

Keeper Philipp Steidler – Paul Helm, Fabian Collin, Klaus Einhorn (3 Tore), Rick Plaeschke, Niklas Heese, Tim Wellnitz, Roman Gruchow, Nico Beuster (1), Spielertrainer Christian Koth, Kapitän Jörg Behlendorf (1), Jacob Groß, Alexander Schulz, Betreuer Rene Plaeschke

 

1.Pokalrunde im Überblick, allesamt am 29.10.2016:
HSG Warnemünde (2.Liga-Nord) – SV Würzburg 05 (1.Liga) – 5:19

SV Ludwigsburg – SGW Dresden – 15:12
SGW Brandenburg – SV Lünen 08 – 11:10 (mit Ex-Warnemünder Alexander Zick beim Brandenburg)
SpVg Laatzen – SG Stadtwerke München – 13:12
DJK Poseidon Duisburg II – SV Poseidon Hamburg – 2:23 (mit Ex-Warnemünder Hannes Helm bei Hamburg)
WSV Vorwärts Ludwigshafen – SC Hellas-99 Hildesheim – 14:13
WU Magdeburg – Düsseldorfer SC – 11:7
SV Blau-Weiß Bochum – SG Schöneberg – 15:5

 

2.Runde, deutscher Wasserballpokal am 12.11.:

u.a., SV Weiden – SV Würzburg 05

Paul Helm am Ball

Wasserballer im Pokal gegen Erstligaaufsteiger Würzburg

HSG Warnemünde startet Samstag mit Kracher-Los in die Pflichtspielsaison 2016/2017

 

Endlich ist es wieder soweit. 2 Monate harte Vorbereitungszeit sind vorbei. Und ein weiterer Monat folgt gar noch. Unterbrochen wird dieser Prozess ausgerechnet mit dem Saisonhighlight gleich zu Beginn der Pflichtspielsaison. Im deutschen Pokal trifft die HSG Warnemünde als Zweitligist mit Heimrecht auf den Bundesliga-Aufsteiger des SV Würzburg 05. Die Würzburger folgten dem HSG-Konkurrenten Poseidon Hamburg(Meister 2.Liga-Nord 2016) beim Aufstiegsturnier in die 1.Liga. Damals im Juli verloren die Nordbayern noch mit 5:11 und bei einem Vorbereitungsturnier schafften sie ein 6:6 gegen Hamburg vor wenigen Wochen. „Ich habe sie damals live beim Aufstiegsturnier gesehen und sie verloren damals unglücklich gegen Hamburg, insofern konnte ich schon genügend Rückschlüsse zum tatsächlichen Vermögen der Würzburger ziehen und am letzten Wochenende verloren sie zwar ihren Bundesligaauftakt gegen Plauen mit 8:14, aber das zeigt schon, dass sie bärenstark sind. Sie sind eine schnelle robuste und clevere Mannschaft. Wir sind da klarer Underdog, keine Frage. Daher werden wir das Spiel genießen und hoffentlich können wir sie lange genug ärgern,“ sagt HSG-Coach Christian Koth über den Gegner am kommenden Samstag. Am 29.10. empfängt die HSG den SVW ab 15Uhr bei freiem Eintritt in der Neptunhalle.

Zwar verlief die aktuelle Vorbereitung etwas holprig. Immer wieder fehlten Spieler krankheits- oder berufsbedingt, so dass man nicht so oft wie gewünscht in kompletter Kaderstärke trainieren konnte, aber der Kern des Teams ist motiviert und gewillt. Immerhin bekommt man nicht alle Tage einen Bundesligist im Pokal zugelost. Im Vorjahr schied man nach langer Anreise beim SV Ludwigsburg in der 1.Pokalrunde aus und 2014 unterlag man in einem echten Pokaldrama dem SV Zwickau. In diesem Jahr liegt allerdings die Favoritenrolle eindeutig beim Gast, so dass ein drittes Ausscheiden in der 1.Pokalrunde in Serie keine Schande wäre. Ganz im Gegenteil, alles andere wäre eine Riesen-Sensation.

Beim letzten Härtetest in zwei Testspielen gegen Neptun Cuxhaven vor drei Wochen, gelang noch nicht alles und gegen Würzburg erwartet Coach Koth das ebenso nicht. Was er aber erwartet, ist Einsatz und Kampfeswille, so wie man es bisher fast immer in der heimischen Neptunhalle zu zeigen im Stande war. Mit Laatzen und Hildesheim, sind noch zwei weitere Warnemünde-Rivalen der 2.Liga-Nord-Staffel im Pokalrennen. Die Laatzener empfangen München, Hildesheim reist nach Ludwigshafen und der Rostocker und Ex-Warnemünder Hannes Helm, spielt mit seinem SV Poseidon Hamburg Auswärts in Duisburg. Die Sieger der 1.Pokalrunde können kaum durchatmen, da bereits am 12.11. die 2.Runde ausgetragen wird, in der dann 8 weitere Erstligisten in den Wettbewerb einsteigen werden.

TEXT : Jörg Behlendorf

 

1.Pokalrunde im Überblick, allesamt am 29.10.2016:
HSG Warnemünde (2.Liga-Nord) – SV Würzburg 05 (1.Liga) - 15uhr – Neptunhalle, Eintritt frei !
SV Ludwigsburg – SGW Dresden
SGW Brandenburg – SV Lünen 08
SpVg Laatzen – SG Stadtwerke München
DJK Poseidon Duisburg II – SV Poseidon Hamburg
WSV Vorwärts Ludwigshafen – SC Hellas-99 Hildesheim
WU Magdeburg – Düsseldorfer SC
SV Blau-Weiß Bochum – SG Schöneberg

 

Die Topteams der 1.Liga der Vorsaison haben noch ein Freilos und steigen erst in der 2., respektive der 3.Runde in den Deutschen Pokalwettbewerb ein.

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18. Oktober 2016

HSG-Urgestein: Wolfgang Richter

Wasserballer bei Masters-EM im kroatischen Rijeka

 

HSG Warnemünde entsendete zu den diesjährigen Europameisterschaften der Masters-Wasserballer 
nach Rijeka in Kroatien zwei Spieler. In den Altersklassen AK30+ bis AK65+ duellierten sich mehrere Hundert Sportler an der Adria-Küste. 
Im Masters-Bereich starten Vereinsmannschaften anstelle von Nationalteams, so dass sich Rüdiger Müller dem SV Neptun Köpenick in der AK60+ anschloss und HSG-Urgestein Wolfgang Richter sprang erneut mit dem SV Poseidon Hamburg in der AK65+ insBecken. 
Rüdiger Müller mit seinen Köpenickern legten gleichim ersten Spiel mit einem überraschenden 7:4-Sieg gegen die Kombination Cannstatt/Hamburg den Grundstein für das Finalspiel um den BronzePlatz. Nach weiteren guten Leistungen in den Gruppenspielen wurde leider die Partie gegen SC Kalev Tallin aus Estland mit 2:4 verloren und so der Medaille mit Rang 4 knapp verfehlt. 
Wolfgang Richter war indes mit seinem Team PoseidonHamburg EM-Titelverteidiger in der AK65+. Bereits  im  ersten  Spiel  der  Vorrunde  trafen  sie  auf die  kleine  Weltauswahl  des  amtierenden Weltmeisters H2O-Polo Piestany aus der Slowakei . Doch Hamburg, seines Zeichens immerhin auch Vizeweltmeister  konnte  in  einer  hochklassigen  Partie  gegen  die  altbekannten  Gegner  sehr  gut mithalten. Durch eine Unaufmerksamkeit 0,6Sekunden  vor Spielende, beim Stande von 5:5, gelang den  Slowaken  der  glückliche  Siegtreffer  zum  5:6.  In den  weiteren   drei  Vorrundenspielen  wurden klare  Ergebnisse  erzielt.

Mit  7:1  besiegte  man  die  Finnen  von  Helsingfors,  5:3  gewann  Hamburg zweimal im deutsch-deutschen Duell gegen Cannstatt AK70+ und Cannstatt AK65+.

Leider erwischten die Hamburger um Wolfgang Richter am 5.Turniertag einen rabenschwarzen Tag und unterlag den vermeintlich schwächeren Italienern vom RN Bogliasco nach einer 2:0-Führung mit 2:6 Toren. 
Damit  verpassten  man  das  Finale  und  trat  im  Spiel  um  Bronze  gegen  den  amtieren deutschen Meister Cannstatt an. Mit dem Willen der Wiedergutmachung fand Poseidon wieder in die Spur und deklassierte  nach  den  Zwischenständen  von  6:0  und  7:0  die  Stuttgarter,  die  am  Ende  zwar  noch verkürzen  konnten,  aber  der  SV  Poseidon  Hamburg  gewann  klar  mit  7:4  und  feierte  die Bronzemedaille frenetisch. 

Text und Bild: J. Behlendorf

Ankündigung Saisonstart

2016/2017

Youngster Ben Höpenbecker

HSG Warnemündes Wasserballer nach den Ferien wieder im Training

 

Die Sommerferien sind vorbei, die Neptunschwimmhalle öffnet wieder seine Pforten und so steigen auch die Wasserballer der HSG Warnemünde wieder ins kühle Nass.

Allen voran die Herren fiebern ihrer 3.Saison in der 2.Bundesliga entgegen, mussten aber auch in der Sommerpause einen weiteren Abgang hinnehmen. Im August wechselte der 18-jährige Jonas Kirschnowski zum Bundesliga-Aufsteiger und Ex-Ligakonkurrenten SV Poseidon Hamburg. Zu diesem Abenteuer 1.Liga wünscht der Verein Jonas alles Gute und drückt ihm die Daumen, dass er dort dem Leistungsdruck stand hält und sich durchsetzen wird. Derweil trifft die HSG in der 2.Liga erneut auf die 2.Mannschaften der Bundesligisten Waspo Hannover und White Sharks Hannover, sowie dem ehemaligen Erstligisten Laatzen und weiteren Schwergewichten. „Es wird erneut nicht leicht und es steht nun nebem dem deutschen Pokal erst einmal bis Mitte November eine intensive Vorbereitung an“, sagt Spielertrainer Christian Koth. Um in der 2.Liga-Nord zu bestehen, wäre dabei die Vergabe einer 3.Trainingszeit durch das Sportamt Rostock sehr hilfreich, da die Kontrahenten allesamt pro Woche 4-5mal in ihren Vereinen Wasserzeiten genießen. Zur kommenden Saison stellt man sich indes noch breiter auf und schickt wieder eine 2.Mannschaft eine Liga tiefer in der Oberliga ins Rennen. Routiniers und Youngster (Jahrgänge 00+01) sollen hier gemeinsam Spielpraxis erhalten und den Spaß am Wasserball ausleben und man schielt auch ein wenig auf einen Podestplatz in der Oberliga.

In der Jugend werden wieder HSG-Teams der Altersklassen U15, U13 und sporadisch auch U11 am Spielbetrieb in der Nordwest-Jugendliga absolvieren. Hierzu reist man mangels Gegner in MV bis nach Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Ohne die Sponsoren und enthusiastischen Eltern wäre dieses Engagement auch nicht möglich. In den Altersklassen strebt man erneut Podestplätze an.  Bei den Masters (Senioren) hat sich durch fünf Neuzugänge ein stabilerer Mannschaftskreis als in den Vorjahren gebildet und so strebt man beim diesjährigen 24.Seniorencup in Rostock am 1.April 2017 wieder eine bessere Platzierung als Rang 5 an, beides ist kein Aprilscherz. Darüber hinaus wollen Wolfgang Richter und Co sich abermals mit ihren Vereinsteams für die deutsche Meisterschaft, sowie eventuell für die EM und WM qualifizieren.

Die neue Saison kann ab Montag beginnen. Vor allem Jugendliche sind stets willkommen, immer Dienstags von 18-19Uhr in der 25m-Halle und Donnerstags von zur selben Zeit in der 50m-Halle der Neptunschwimmhalle, können Neulinge sich im Wasserball ausprobieren und die älteste Olympische Mannschaftssportart der Neuzeit erlernen.

TEXT : Jörg Behlendorf

 

Weitere News und Infos zur Trainingszeiten u.a. unter:

www.wasserball-rostock.de

Wasserball 2. Liga: Saisonabschluss

Warnemünde bei Nordpokal-Endrunde in Hamburg mit guten Ergebnissen Vierter

 

Bereits in der Vorwoche beendete die HSG Warnemünde die Zweitligasaison beim Auswärtsauftritt in Hildesheim. Nun stand mit der Endrunde zum norddeutschen Pokal das wirkliche Saisonfinale vor der Tür. Im Hamburger Freibad am Olloweg standen für die HSG an zwei Tagen drei Partien auf dem Programm.

Am Samstag ging es gegen Laatzen und Hamburg und am Sonntag stand das abschließende Duell gegen Hildesheim an. „Wir waren gut vorbereitet und wollten und mussten uns um Längen besser präsentieren, als in den vorangegangenen Auswärtsauftritten in der Zweitliga-Saison. Zwar gingen alle 3 Partien verloren, doch haben wir phasenweise guten Wasserball gezeigt und die Ergebnisse anständig gestalten können. Wir können mit der Endrunde zufrieden sein, immerhin sind für den großen deutschen Pokal in der nächsten Saison qualifiziert,“ sagte Spielertrainer Christian Koth nach dem Turnier.

Im 1.Spiel gegen Laatzen sah es anfangs richtig gut aus, bis ins 2.Viertel hinein lag man nur knapp mit 3:4 hinten, ehe die Niedersachsen um ihren Toptorschützen Tobias Müller endlich mehr aus ihren Chancen machten und auf 3:9 davon zogen. Dieser Lauf entschied die Partie, die am Ende mit 5:12(2:4, 1:4, 2:3, 0:2) verloren ging. Die HSG stand defensiv recht ordentlich, verpasste es aber, dem Druck der Laatzener Verteidigung im Angriff das richtige Ventil entgegenzusetzen. Im 2.Spiel gegen Hamburg war von Beginn an eigentlich alles klar, doch weit gefehlt, Hamburg biss sich die Zähne am guten HSG-Keeper Philipp Steidler aus und führte zur 1.Pause „nur“ mit 2:0. Im 2.Viertel erwiesen sie sich dann doch als Favorit und bauten die Führung auf 7:0 aus. In Halbzeit Zwei nahmen die Hamburger dann scheinbar einen Gang raus und die HSG fand besser ins Spiel, nutzten die Chancen und so verlor man die 2.Halbzeit nur knapp mit 6:9, aber das Spiel leider insgesamt mit 6:16(0:2, 0:5, 3:5, 3:4). Bereits hier wurde das Warnemünder Spiel von Klaus Einhorn getragen. Gegen Laatzen traf er bereits einmal, gegen Hamburg waren es deren 3 Treffer. Im letzten Spiel der HSG-Saison setzte er gegen Hildesheim nochmal 3 Treffer drauf und wurde so mit seinen 7 Toren zweitbester Torschütze bei der diesjährigen Pokalendrunde. Knapp hinter dem Laatzener Tobias Müller (9) und noch vor dem Zweitligatorschützen Patrick Weik (6) von Meister Hamburg. Allerdings konnte Einhorn die 5:12(0:2, 1:3, 3:4, 1:3)-Pleite gegen Hildesheim dennoch nicht verhindern. Einem Stotterstart hechelte die HSG hinterher und robbte sich sehr mühsam von 1:5 auf 3:5 heran, vergab dann die große  Konterchance auf das 4:5 und kassierte im Gegenzug das 3:6 im 3.Viertel. Am Ende fehlte die Kraft und die abgezockten Hildesheimer sicherten sich den Sieg und den Bronzerang im Pokal. Im Finale um den Nordpokal trennten sich Laatzen und Hamburg 8:8-Unentschieden und dank des besseren Torverhältnisses, machte Hamburg das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg perfekt. Warnemünde belegte Rang 4 und war mit der Leistung beim Nordpokal insgesamt zufrieden. „Wir hatten auch Abseits des Beckens unseren Spaß und die Spiele waren in Ordnung. Als Außenseiter können wir schon etwas zufrieden sein,“ sagte am Ende HSG-Mann Paul Helm, der seinem Zwillingsbruder und Torhüter Hannes Helm von Poseidon Hamburg zu den 2 Titeln gratulierte.

Für Warnemünde geht indes das Training in einem etwas lockeren Rahmen noch bis zum Beginn der Sommerferien bis zum 21.Juli weiter. Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene können sich im Schnuppertraining immer Dienstags ab 18Uhr in der Neptunschwimmhalle im Wasserball versuchen.

TEXT : Jörg Behlendorf

 

HSG-Team beim Nordpokal:

Philipp Steidler (Torhüter) – Paul Helm (2 Tore), Fabian Collin, Klaus Einhorn (7), Sebastian Schröder, Maximilian Wulff (2), Henning Krause (1), Roman Gruchow, Tim Wellnitz, Christian Koth (2), Jörg Behlendorf (1), Robin Hollinski (1 Tor)

Am vergangenen Wochenende überraschte die U13 der HSG Warnemünde sich selbst und die Gegner beim internationalen Jugendturnier im schwedischen Höganäs mit einem fantastischen 2.Rang.

Ausrichter VP Ängelholm lud nördlich von Helsingborg Teams aus Schweden, Dänemark, Norwegen und als einzigen deutschen Vertreter die HSG Warnemünde ein. Einen Tag vor Abreise erfuhr dann die HSG zu allem Übel, dass aufgrund zu geringer Resonanz, das Turnier als U15-Turnier durchgeführt wird und somit reiste die Mannschaft von Trainer Christian Strege, der die Mannschaft nach dem berufsbedingten Abgang der bisherigen Trainerin Stefanie Janke seit 2 Wochen trainierte mit stark gedämpften Erwartungen nach Skandinavien. Freitag früh um 7Uhr ging es mit der Fähre los und am Sonntagabend um 20Uhr legte man in Rostock wieder an.

Alle Gegner waren wie erwähnt durchweg älter und dementsprechend kräftiger. So musste die HSG über Taktik und Willen die Spiele angehen. Am Samstag im ersten Spiel, gelang das hervorragend und mit dem nie gefährdeten 12:2-Auftaktsieg gegen Ljungby setzte die HSG ein 1.Zeichen, Ben Hüpenbecker traf dabei fünfmal. Gegen Stockholm 3 verlor die HSG leider knapp mit 4:6 und lief dabei konstant einem Rückstand gegen die U15 der Schweden hinterher. Auch der gute Torhüter Anton Erben, der sogar ein Tor erzielte konnte die Pleite nicht verhindern. Die HSG gab nie auf und verdiente sich mit der mannschaftlich geschlossenen Leistung viel Lob von mehreren gegnerischen Trainern, trotz knapper Niederlage. Im letzten Vorrundenspiel ging es aufgrund der anderen Gruppenergebnisse um den möglichen Finaleinzug gegen Stockholm 2. Die Schweden hatten zwei bärenstarke Jugendliche in ihren Reihen, über die das gesamte Spiel lief, doch auch hier konnte Warnemünde die nächste Sensation perfekt machen und durch eine tolle Teamleistung mit 6:2 gewinnen. Auch dank Fünffachtorschütze Filip Hohlfeldt stand man somit im Finale gegen den Gastgeber VP Ängelholm. HSG-Trainer Strege sagte im Anschluss: „Unsere junge Truppe versuchte sich zu wehren, aber lag Schnell nach den ersten 10 Minuten mit 4:0 hinten. Dabei spielte die Nervosität des Finales auch eine Rolle. Doch in der zweiten Hälfte zeigten wir guten Wasserball und versuchten uns heran zu kämpfen. Doch die Kräfte ließen nach und wir mussten uns am Ende mit 6:1 geschlagen geben. Keine Schande, ganz im Gegenteil. Unsere U13 hat ein tolles Turnier gespielt und den U15-Teams Paroli geboten und völlig zu Recht im Finale den Silber gewonnen.“ Den Ehrentreffer im Finale erzielte Ben Hüpenbecker und nach einem kurzen Moment feierte dann die HSG Warnemünde den zweiten Platz. Lob gab es dazu auch vom HSG-Vereinsvorsitzenden und Wasserballwart Wolfgang Richter: „Das ist eine wirklich starke Leistung gewesen. Christian Strege hat mit den Jugendlichen das veredelt, was seine Vorgängerin Stefanie Janke als U13-Trainerin geleistet hat. Jetzt gilt es aber, den Erfolg aus Schweden mit ins Training zu nehmen und weiter konstant an Kondition und Technik zu arbeiten, damit wir weiterhin so eine Qualität in der Jugend beibehalten können.“

Ergebnisse der HSG Warnemünde in Höganäs (Schweden):

Ljungby - HSG Warnemünde 2:12

Stockholm 3 - HSG Warnemünde 6:4

Stockholm 2 - HSG Warnemünde 2:6

Finale - Ängelholm VP - HSG Warnemünde 6:1

Mannschaft in Höganäs:

Anton Erben(Torwart, 1Tor), Richard Graetz, Ben Hüpenbecker(8), Filip Hohlfeld(13), Timon Erben, Florian Dörschner(1), Jannes Stynka, Trainer Christian Strege, Mannschaftsbegleiter Peter Erben

im Bild: Hinten von Links nach Rechts: Anton Erben, Filip Hohlfeld, Ben Hüpenbecker, Richard Graetz, Christian Strege, Vorne von L. n. R.: Jannes Stynka, Timon Erben, Florian Dörschner

Text und Foto: J. Behelnorf

HSG Wasserballer streichen Ersatzgeschwächt Pokalsegel

Es hat nicht sollen sein. Die HSG Warnemünde verliert in der 1.Pokalrunde und scheidet aus. Gegen den SV Ludwigsburg setzte es eine 10:21(1:5, 2:6, 5:5, 2:5)-Niederlage. Die HSG reiste stark ersatzgeschwächt an (6 Spieler fehlten) und konnte den Hausherren immerhin im 3.Viertel sehr gut Paroli bieten.

Beim Stande von 1:3 aus HSG-Sicht ging es vielversprechend in die letzte Minute des Startviertels. Hier war die HSG leider innerhalb kürzester Zeit zweimal nicht wachsam genug, so dass es mit 1:5 in die Pause ging. Im zweiten Viertel glich sich das Bild. 

Warnemünde war offensiv bemüht und erarbeite sich auch Chancen, war aber in der Spielumkehr von Angriff auf Abwehr zu lückenhaft. Die Freiräume nutze Ludwigsburg eiskalt und so waren im Grunde schon zur Halbzeit alle Messen gesungen. Das 3:11 war etwas ernüchternd, denn man fing sich 4-5Tore zu leicht und verpasste auch 2-3 Großchancen. Nicht auszudenken was geschehen wäre, hätte man den Spielverlauf besser gestalten können. Doch all der Konjunktiv half nichts. Zwar belohnte man sich im Offensivspiel mit 5 Toren, doch blieb die Abwehr weiterhin zu löchrig. Das Tor des Tages erzielte dabei Robin Hollinski, der aus spitzem Winkel in Höhe der Ecke den Keeper von Ludwigsburg überraschte und brachial zum zwischenzeitlichen 4:14 verkürzte. Das 5:5 in 3.Viertel machte Mut und zeigte das Potential des Teams. Warnemünde ließ sich nie entmutigen, trotz der schlussendlichen 10:21-Niederlage.

„Wir sind mit einem Minikader heute von Beginn an chancenlos gewesen, haben uns dafür aber anständig verkauft. Sechs verschiedene Torschützen in unseren Reihen haben gezeigt, dass wir offensiv ordentliche Leistungen gebracht haben aber gegen die quirligen Gastgeber hat es heute in der Defensive nicht gepasst, schade,“ resümierte Spielertrainer Christian Koth das Ausscheiden. Er selbst war mit vier Toren erfolgreichster HSG-Torschütze. Ein Lob gilt auch dem Schiedsrichter-Gespann Frau Maus & Herrn Spiegel. Beide lieferten eine sehr gute Leistung am Beckenrand ab. Ein kleiner Wehrmutstropfen war allerdings, dass sie Warnemünde in der Schlusssekunde einen aus HSG-Sicht eindeutigen 5m-Strafwurf verwehrten. Dessen ungeachtet trübte das Ergebnis die Stimmung im Team nur kurz und man machte sich direkt am Abend wieder auf den Heimweg an die Ostseeküste.

Die Warnemünde-Bezwinger Ludwigsburg hatten wieder Losglück und in der 2.Runde erneut Heimrecht gegen Chemnitz. Eine riesige Sensation schaffte derweil der Drittligist Iserlohn, die den Bundesligaaufsteiger Fulda mit 11:9 ausschalteten. 

HSG Warnemünde im Pokal in Ludwigsburg:

Philipp Steidler – Robin Hollinski (1 Tor), Francisco Pirichinsky, Klaus Einhorn (1), Roman Gruchow (1), Fabian Collin, Spielertrainer Christian Koth (4), Kapitän Jörg Behlendorf (1), Henning Krause (2)

 

Bild und Text: J. Behlendorf

 

HSG-Wasserballer wandelten in der Sommerpause auf Abwegen

 

Während der Sommerferien in MV nutzten einige Wasserballer der HSG Warnemünde die freie Zeit, um sich abseits ihrer Sportart in Form zu halten. Klaus Einhorn nahm Ende Juli am Warnowschwimmen teil und belegte im Rostocker Stadthafen über die 2,2km im Freiwasser einen guten 8.Rang. Nur eine Woche später gingen er und Nico Beuster beim Müritzschwimmen über 1,95km an den Start. Hier wurde Klaus Einhorn Sechster und Nico Beuster schaffte es als Dritter sogar aufs Podest. Für ihn und Spielertrainer Christian Koth ging dann die Reise weiter in die walisische Hafenstadt Swansea, zur Rettungsschwimmer-Europameisterschaft.

Im Sommer hat die ehrenamtliche Arbeit der DLRG in Mecklenburg-Vorpommern Hochkonjunktur. Sie sichert eine Vielzahl von Stränden und Veranstaltungen ab. Trotz dieser Auslastung, ist sie auch ein Sportverein, der den Rettungssport ernsthaft betreibt. Den Wettkampfhöhepunkt bildete dieses Jahr die besagte EM in Wales, bei denen neben vielen Deutschen mit Beuster und Koth zwei Rostocker Athleten am Start waren. Die Meisterschaften gingen über zwei Wochen (1.-15.8.), wobei in der ersten Woche nur Nationalteams und in der zweiten Woche die Vereinsmannschaften mit den Einzelathleten am Start waren. Es wurden Wettbewerbe im Schwimmbecken und am Strand ausgetragen. Die Rostocker Jungs starteten nur im Freiwasser, wobei sie hier die üblichen Rettungsschwimmerübungen am Strand und in der Brandung absolvierten.

Christian Koth konnte sich beim 90m Strandsprint bis in das Halbfinale vorlaufen, wo er sich nur knapp der Konkurrenz aus Spanien und Frankreich geschlagen geben musste. Koth konnte auch in der Disziplin Beach-Flags überzeugen. Hier liegen die Läufer auf dem Bauch mit den Füßen zu Stäben, den Flags. Es gibt immer eine Flag weniger als Läufer, wer keine Flagge bekommt scheidet aus. Hier konnte Koth vier Laufrunden überstehen und musste nur auf Grund eines unfairen Manövers eines Konkurrenten ausscheiden. Nico Beuster konnte in der Königsdisziplin Ocean-Man überzeugen. Es ist der Rettungstriathlon, es wird nacheinander geschwommen, Rettungsbrett und Rettungskajak gefahren. Beuster kam ohne größere Schwierigkeiten ins Halbfinale. Dort schrammte als 7. unglücklich um eine Position am Finale der Top12 aus. „Ich bin mit dem Rennen durchauszufrieden, die Bedingungen kamen mir in den Vorläufen mehr entgegen als im Halbfinale.“ sagte Beuster und sprach damit die stets wechselnden Bedingungen am Strand von Swansea an. Die Gezeiten zogen das Wasser 200m weit rein und raus, so dass sich die Wettkämpfer verschiedene Situationen einstellen mussten. Beide Athleten waren auch im Surf-Race, also dem Brandungsschwimmen (ca. 600m) aktiv. Hier schieden beide Athleten knapp im Halbfinale aus. Christian Koth verpasste das Finale um gerade mal 3 Plätze als 19. seines Vorlaufes.

Für beide Athleten war es der erste große internationale Vergleich, an dem knapp 300 Teilnehmer aus ganz Europa um die Rettungsschwimmerehre kämpften. „Die Interaktion mit den anderen Athleten war ein wichtiger Nebeneffekt für uns, Trainings- u. Wettkampfmethoden zu beobachten und mit anderen ins Gespräch kommen bringt uns und auch den Rettungssport in Rostock nachhaltig nach vorne.“ Konstatierte Koth nach dem Wettkampf, der sicher einige Erfahrungen ins anstehende Training der Zweitligawasserballer der HSG Warnemünde einfließen lässt. Die sechs Wochen Ferien sind vorbei, die Neptunhalle hat seit Montag(31.8.) wieder geöffnet und so geht das Training aller Altersklassen von Warnemünde in die neue Saison 2015/2016.

 

Text und Foto: Jörg Behlendorf