Wasserball

30. November 2021

Wasserballer durch Corona erneut eingebremst

HSG Warnemünde wohl nicht vor April2022 in der 3.Liga aktiv

 

Die Wasserballer der HSG Warnemünde waren noch im Spätsommer voller Vorfreude auf die anstehende Saison, die im Januar2022 starten sollte. Die Herren um ihren neugewählten Kapitän Niklas Heese trainieren derzeit eifrig am „Corona-Comeback“, wurden und werden nun aber erneut durch die Pandemie ausgebremst. Von Liga-Seite liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, es sollte im Januar in die neue Saison gehen, doch nun verdichten sich die Anzeichen, dass man erst im Frühjahr und frühestens im April2022 in die verkürzte Saison starten würde, wenn es die Lage zulässt.

„Wir trainieren eigentlich auf den Januar hin, müssen unser Pensum nun aber neu auf den April und Mai ausrichten. Es ist natürlich etwas frustrierend immer wieder diese Verzögerungen in Kauf nehmen zu müssen aber das Virus nimmt keine Rücksicht auf den Wasserballkalender. Wir alle sind verantwortlich für die Eindämmung von Corona und wenn das geschafft ist, wollen wir endlich wieder gegen Keitum, Kiel, Lübeck und Co antreten,“ gibt sich Niklas Heese kämpferisch.

Der Kader der HSG I steht derweil bei knapp 18 Sportlern. Neben den bereits verkündeten Abgängen von Anton Erben und Konrad Meyer, werden auch Tim Wellnitz und Till-Lennart Reichel das Team verlassen. Beide gehen beruflich außerhalb von Rostock ihre Wege. Bei der HSG Warnemünde II, die erneut in der selben Liga als separates Team an Start gehen wird, stehen sogar 26 Spieler auf der Liste. Allerdings fügt HSGII-Kapitänin Jessica Hembus an: „Unter den 26 sind viele Wackelkandidaten, da werden nicht immer alle verfügbar sein.“ Die Warnemünde II kooperiert erneut mit Tri Sport Schwerin und schickt einen breit gemischten Kader ins Rennen. Kurzfristig ausgefallen ist in der Liga mit der SG Meldorf-Itzehoe gleich ein kompletter Verein. Etwas überraschend verkündeten sie ihren Rückzug für die aktuelle Saison vor wenigen Tagen. Wann diese allerdings wirklich zur Austragung kommt und ob es bei April/Mai2022 bleibt, ist in jedem Falle dem pandemischen Verlauf und den Verordnungen im Amateursport untergeordnet. Stand Ende November nehmen „nur“ noch fünf Teams in der Saison2022 in der 3.Liga teil: HSG Warnemünde I + II, sowie der TV Keitum, der SV Wiking Kiel und die SG Lübeck-Ahrensburg.

Text und Foto: J. Behlendorf (HSG Warnemünde)

25. November 2021

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock starten mit Silber beim Norddeutschen Pokal in die neue Saison. Die Rostocker fuhren nur mit einem Notaufgebot von zehn Spielern nach Hamburg ins Inselparkbad, davon sechs Spieler aus der U12 mit wenig Spielerfahrung. Aber auch die Konkurrenz konnte durch diverse Ausfälle nicht in optimaler Besetzung antreten. Das zeigte sich gleich in der ersten Partie gegen Hellas Hildesheim beim 25:4-Sieg.

Im zweiten Spiel ging es gegen Gastgeber HTB Hamburg ins Wasser. Nach schlechtem Start, machte der WSW aus einem 1:3 Rückstand bis zur Halbzeit ein 7:4. Nun verpassten die Ostseestädter das Spiel vorzeitig zu entscheiden, beispielsweise vergab Kapitän Marian Kob alle drei Strafwürfe gegen den starken HTB-Torwart. In der Schlussphase gingen die Hamburger drei Mal in Führung. Nur mit viel Glück gelang 16 Sekunden vor Abpfiff der 11:11 Endstand.

Am zweiten Wettkampftag gab es dann eine leichte Aufgabe gegen SC Neptun Cuxhaven (31:4) und eine schwere Aufgabe gegen Titelfavorit White Sharks Hannover. Da Hannover quasi als Landesauswahl Niedersachsen startet und zur Zeit auch das beste Team Deutschlands ist, war von den Mecklenburgern bei der 24:2 Niederlage keine große Gegenwehr möglich.

Trainerin Charlotte Richter: „Wir haben uns hier mit dem zweiten Platz eine sehr gute Ausgangslage für den DSV Pokal geschaffen. Unser Ziel ist das Erreichen der Vierer-Endrunde. Die U12-Spieler waren schwer begeistert, hier mit den Großen spielen zu dürfen und dann auch noch so erfolgreich. Unser bester Spieler Marian Kob wurde mit sagenhaften 42 Treffern Torschützenkönig.“

Der WSW spielte mit: Marian Kob (42 Tore), Marius Schimanski (11), Aleks Haak (9), Fiete Sweers (5), Anton Haak (2), Claas Lohmann, Johannes Breuel, Gavin Grimm, Leon Mügge, Ian Grimm

Foto: Blau 3 Marian Kob beim Torwurf

Text und Foto: U. Richter (WSW Rostock)

 

16. November 2021

U10-Wasserballer des WSW Rostock werden Zweiter beim Norddeutschen Mini-Liga-Cup in Wingst

 

Die U10-Wasserballer des WSW Rostock werden Zweiter beim Norddeutschen Mini-Liga-Cup in Wingst. In der Vorrunde starteten die Rostocker gegen den SV Georgsmarienhütte. In  der sehr ausgeglichenen Partie gewannen die Niedersachsen mit etwas Glück mit 5:4. Da nur drei von sechs Teams in die Endrunde kamen, stand der WSW nun schon unter großen Druck.  Doch mit dem 8:6 gegen ETV Hamburg, 5:2 gegen HTB Hamburg und 8:4 gegen Poseidon Hamburg bekam der WSW immer mehr Sicherheit ins Spiel und das Selbstbewusstsein stieg.

Mit den drei Siegen hintereinander stand schon vor dem letzten Spiel der Vorrunden gegen Titelverteidiger White Sharks Hannover die Finalteilnahme fest. Die Hannoveraner konnten zuletzt im Finale vor drei Jahren knapp besiegt werden. Mit dem diesjährigen Jahrgang 2011 war es jedoch eine klare Angelegenheit für die Rostocker. Sie siegten souverän mit 9:3.

In der Finalrunde ging es dann nochmal gegen Georgsmarienhütte und Hannover ins Wasser. Gegen die Sharks lief es wieder optimal für den WSW beim erneut klaren 6:1-Sieg. Die beiden stärksten Teams standen somit in der letzten Partie in einem richtigen Finale. Die Ostseestädter begannen stark und führten 2:0. Kurz vor der Halbzeit verlor der WSW den Faden und kassierte den 2:2-Ausgleich. Gleich nach der Pause gelang zwar noch der 3:2 Führungstreffer - dann verletzten sich gleich zwei WSW-Spieler leicht und konnten nicht mehr eingesetzt werden. Georgsmarienhütte nutzte den Vorteil eiskalt aus und siegte mit 6:3.

WSW Trainer Uwe Richter zeigte sich mit dem zweiten Platz hochzufrieden: „Unsere Kinder haben hier fast alle ihr erstes großes Turnier gespielt. Sehr gefreut habe ich mich neben den zweiten Platz auch über den Fair-Play-Preis. In dieser Wertung kam  der Cupgewinner nur auf den letzten Platz, weil er die Schiri-Ansetzungen manipuliert hatte.“

 

Foto im Laub vorne von links: Oskar Decker, Johannes Breuel, Lola Finze davor Janne Richter, Käthe Herrmann, Vivienne Roth, Laura Zopf

Foto im Laub hinten von links: Oskar Alm, Marit Schimanski, Emma Rieschke, Leon Mügge, Ian Grimm

Text und Bild: U. Richter (WSW Rostock)

08. November 2021

U14 Wasserballerinnen des WSW Rostock holen Bronze beim Deutschen Pokal in Rostock

 

Nach der U12 mixed im letzten Jahr ist das erst die zweite Medaille bei einer Deutschen Endrunde für unser Bundesland. Der WSW startete zum Auftakt gegen Chemnitz schlecht und wurde beim 36:3 förmlich überrollt. Die Gäste aus Sachsen trainieren etwa das dreifache Pensum pro Woche im Vergleich zu den Rostockerinnen und gehen an die Sportschule.

 Die Bronzemedaille konnte nur über einen Sieg gegen den ETV Hamburg in der zweiten Samstagspartie erreicht werden, weil kurz zuvor der SSV Esslingen sich vorzeitig den Titel sicherte, indem er Chemnitz mit 24:6 aus dem Becken fegte. Der ETV Hamburg wurde von den Mädchen von der Ostsee von Beginn an dominiert. 7:2 nach dem ersten Viertel und 17:3 zur Halbzeit waren die Zwischenergebnisse. In der zweiten Hälfte konnten alle Rostocker U12-Mädchen von der Wechselbank Einsatzzeit bekommen. Endergebnis 27:12 – Bronze gehörte dem WSW und der Jubel und die Freude waren groß.

 Zum Abschluss am Sonntag stand dann noch der Titelverteidiger SSV Esslingen auf dem Programm. Der WSW war sehr gut auf die superstarken Mädchen aus dem Süden eingestellt. Sie spielten mit Hilfe der neuen Torfrau Lilly Kröger im Angriff eine Überzahl. Centerspielerin Kateryna Miftakhova machte insgesamt sechs von sieben WSW-Treffer. Damit kam die gebürtige Ukrainerin mit insgesamt 18 Toren auf Platz zwei der Torschützinnen Liste. In der Abwehr waren die Rostockerinnen kompakt mit einer sehr tief stehenden Zonenverteidigung und ließen nur 25 Treffer zu – bei einer Spielzeit von 4x8 Minuten effektiv, wie bei den Frauen.

 Trainer Uwe Richter: „Wir sind schwer ins Turnier gekommen, haben dann aber hervorragende Leistungen gegen Hamburg und Esslingen abgeliefert. Besonders hervorzuheben ist, dass von unseren 13 Sportlerinnen neun aus der U12 kommen. Der Bundestrainer weibliche Jugend Sven Schulz wird nächste Woche eine unserer Spielerinnen in den NK2 Kader berufen. Wir sind sehr gespannt, wer es sein wird.“

 

Foto vorne von links: Emily Wilde, Marie Ziems, Lilly Kröger, Leni Westendorf, Kateryna Miftakhova, Ella Fuchs, Larissa Krehmke

Foto hinten von links: Marit Schimanski, Elisa Zopf, Thea Böhnke, Käthe Herrmann, Greta Pannier, Victoria Roth

 Text u. Foto: U. Richter (WSW rostock)

 

07. Oktober 2021

Marian Kob

Die U14-Wasserballer der Landesgruppe Nord holten beim Stamm-Pokal in Berlin nach einem denkwürdigen Comeback den zweiten Platz. Mit Marian Kob - Jahrgang 2008 - vom WSW Rostock wurde erstmalig ein Spieler aus M-V in die Nordauswahl berufen. Das von Marvin Wawoczny (Hannover) betreute Team der fünf norddeutschen Bundesländer trat mit lediglich vier Aktiven des bei diesem Turnier maßgeblichen Jahrgangs 2007 an und war damit die mit Abstand jüngste Mannschaft.

Der erste Gegner, die Auswahl der Landesgruppe Ost, hatte dagegen 14 Spieler des Jahrgangs 2007 dabei. Beim 4:26-Debakel hatte die Nord-U14 nicht die Spur einer Chance. „Der Erfolg der von André Laube (Potsdam) betreuten LGO-Vertretung (6:0 Punkte und 71:13 Tore) ist die höchste Überlegenheit eines Teams in der zwölfjährigen Geschichte  des bundesweiten Sichtungs- und Auswahlturniers gewesen.“ resümierte am Ende Nachwuchsbundestrainer Nebojsa Novoselac (Berlin).

Auch in der zweiten Partie gegen die Landesgruppe Süd lief es anfangs nicht rund. Zur Halbzeit stand es 0:4. Doch im dritten Viertel gingen die Dinger auf einmal alle rein und es stand vor dem Schlussabschnitt 4:4. Der Süden ging nochmal mit 6:5 in Führung. Doch dann kam der Auftritt des  Rostockers Marian Kob. Durch zwei schnelle Konter über die rechte Seite warf er den Norden mit 7:6 in Führung. Elf Sekunden vor Abpfiff hielt Nord-Torwart Eric Heinrich (Hannover) einen Strafwurf und machte damit die Sensation perfekt.

Zum Abschluss gab es einen weiteren knappen  7:6-Erfolg gegen die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen. In dieser Partie musste die LGN einen 3-Tore-Vorsprung über die Zeit bringen und sicherte sich damit die Silbermedaille.  Direkt im Anschluss des Stamm-Pokals gab es ein zweitägiges Wasserball-Camp an gleicher Stelle mit dem Bundesnachwuchstrainer. Dabei trainierten die Jugendlichen an verschiedenen Stationen taktische Aufgabenstellungen.

Text u. Foto: U. Richter WSW Rostock

 

Foto: Marian Kob vom WSW Rostock beim Training in der Neptunhalle

 

05. Oktober 2021

Marian Kob (mit weißer Kappe)

DM U14 Wasserball in Rostock

 

Bei der Deutschen Meisterschaft der U14 Wasserballer belegte der WSW Rostock den elften Platz. Beim Viererturnier in Rostock konnten nur die beiden besten Teams die restlichen
Plätze für das Viertelfinale erkämpfen. Das gelang den Gästen von Wasserfreunde Spandau Berlin und dem ASC Duisburg. Vervollständigt wird das Viertelfinale von Krefeld, Neukölln, Hannover, Potsdam, Cannstatt und Hamm.

Der WSW traf in der ersten Partie auf den ASC Duisburg. Bis zum Halbzeitstand von 3:4 hielten die Rostocker gut mit. Dann kam eine starke Phase der Duisburger, wo sie die Führung bis auf 10:4 ausbauen konnten.  Der Duisburger Trainer Popovic wechselte nun komplett durch, wodurch der WSW innerhalb von zwei Minuten auf 7:10 heran kam. Nun musste die erste Reihe der Duisburger wieder ins Wasser, um den Sieg zum Endstand von 13:7 abzusichern.

Nach drei Stunden Pause ging es dann gegen die Spandauer ins Becken. Der Berliner Trainer Laszlo Baksa, der gleichzeitig auch Torwart bei den „Profis“ von Spandau ist, ließ eine sehr aggressive Pressdeckung über das ganze Feld spielen. Die WSW-Wasserballer kamen damit nicht zurecht und verloren deutlich mit 22:7. Lediglich das letzte Viertel konnte der Gastgeber mit 4:4 erfreulicher gestalten.

Zum Abschluss gab es am Sonntag die Ansetzung gegen Nürnberg. Zu diesem Zeitpunkt stand das Ausscheiden von Nürnberg und Rostock bereits fest, da Spandau kurz zuvor Duisburg mit 8:6 besiegen konnte. Die Nürnberger hatten zum Turnierauftakt am Samstag mit einem 6:6 gegen Spandau für die einzige Überraschung des Wochenendes gesorgt.

In der Begegnung Rostock-Nürnberg hatte der WSW den besseren Start und führte zur ersten Pause mit 3:2. Im weiteren Spielverlauf erarbeiteten sich die Bayern eine 8:5-Führung bis zum letzten Viertel. Als der WSW 14 Sekunden vor Ende auf 8:9 verkürzte, kam nochmal Spannung auf. Doch Nürnberg machte mit dem 10:8-Siegtreffer alles klar.

WSW-Trainer Uwe Richter fasst zusammen: „Wir haben hier trotz zweimonatiger Zwangspause in der Vorbereitung eine sehr gute Leistung abgeliefert. Die Trainingsrückstände wurden gegen Spandau deutlich sichtbar. Besonders hervorheben möchte ich unser weibliches Sturmduo Lilly Kröger und Kateryna Miftakhova mit insgesamt 9 Treffern. Unser Center Marian Kob wurde mit 11 Toren zweitbester Torschütze und fährt am kommenden Wochenende mit der Nordauswahl zum Stammpokal nach Berlin mit anschließendem Sichtungslehrgang mit dem Bundestrainer.“

Text u. Foto: U. Richter (WSW Rostock)

22. September 2021

HSG Kapitän Klaus EInhorn spielt bald in Liga 1

Wasserballer mit vielen Personalumstellungen vor ungewisser Zukunft

HSG Warnemünde noch immer ohne Aussicht auf Ligaspiele

 

Für die Wasserballer der HSG Warnemünde läuft mittlerweile der zweite Monat des regulären Trainings. Nach den Sommerferien konnten unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen in der Neptunhalle alle HSG'ler aller Altersklassen wieder ins Becken steigen.

Für die ganz kleinen laufen nunmehr im 2.Jahr die Anfängerkurse im Schwimmen, wo ihnen von der Pike auf dass Schwimmen (inkl. Seepferdchen) und der Wasserball beigebracht wird. Die Senioren mussten nach 2020 nun erneut ihr Traditionsturnier aussetzen und ob es 2022 eine neue Ausgabe geben wird, ist derzeit ebenfalls ungewiss.

Bei den Herren haben sich die größten Veränderungen aufgetan. Der langjährige Trainer Jörg Behlendorf ist aus privaten Gründen ab August2021 vorerst zurückgetreten, somit ist die HSG nun auf der Suche nach einem neuen Coach. Dies gestaltet sich zum einen nicht leicht, zum anderen hat die HSG das Hauptproblem, dass immernoch kein Spielbetrieb im Norden in Sicht ist. „Die 3.Liga ist nachwievor ausgesetzt und keiner weiß, wann es mit den Duellen gegen Kiel, Keitum, Lübeck, Meldorf und möglichen neuen Teams wieder losgeht,“ sagt Ex-Coach Behlendorf, der der HSG jedoch noch als erfahrener Spieler zur Verfügung steht und im Sommer 2021 über dies auch zum neuen Landeswasserballwart für MV gewählt wurde.

In dieses „ligalose Vakuum“ stößt nun HSG-Kapitän Klaus Einhorn. Der gebürtige Fürstenwaldener und Ex-Spieler des Erstligisten OSC Potsdam, wird sich in der laufenden Saison dem Bundesligaaufsteiger Hamburger TB62 anschließen. „Sie haben mich gefragt und ich will das Abenteuer 1.Liga wagen. Mit der HSG sind ja leider keine Ligaspiele möglich, wahrscheinlich sogar bis zum Frühjahr2022 nicht und in dieser Zeit hat sich mir die Chance auf Bundesliga-Wasserball geboten. Ich trainiere ja auch so gut ich kann bei der HSG mit und werde auch für Warnemünde wieder spielen, sobald es möglich ist in 2022,“ sagt Klaus Einhorn. Die Hamburger haben nicht nur bei der HSG in der 3.Liga ihre Augen geworden, auch beim HSG-Kontrahenten Kiel konnten sie zwei Spieler zur neuen Erstligasaison abwerben.

Ebenfalls verlassen werden die HSG Torhüter Anton Erben und Offensivspieler Konrad Meyer. Erben wird zum dualen Studium nach Leipzig gehen und dort womöglich sich den Leipzigern anschließen, die in der 2.Liga-Ost agieren. Konrad Meyer, der vor der Corona-Pandemie 2019 und 2020 zu den besten der HSG-Herren gehörte, wird zum Studium nach Halle ziehen und sich definitiv den benachbarten Leipzigern zum Wasserball anschließen.

Trotz der vielen Veränderungen halten die Wasserballer der HSG weiter zusammen und tranieren eifrig für ihr Comeback. Auf mehrere Schultern verteilen die Aktiven ganz unbürokratisch die Anteile im Training an Kondition und Schwimmen, sowie Technik und Ball. Wenn es in 2021 bis Anfang 2022 leider doch keinen Ligabetrieb geben sollte, will man verstärkt auf Test- und Freundschaftsspiele setzen, um alle Wasserballer auch ein bisschen bei Laune zu halten und ihnen mehr als nur Trainingsspiele zu ermöglichen. Im Amateursport ist eben die Pandemie noch lange nicht ausgestanden.

Text und Foto: J. Behlendorf

                                                                                                                                                            

20. September 2021

Die U12-Wasserballer des WSW Rostock erreichen beim Norddeutschen  Pokal in Hildesheim das Halbfinale

 

Das stand bereits nach der ersten Partie gegen Außenseiter Poseidon Hamburg fest, welche die Rostocker mit 17:9 gewinnen konnten. Im zweiten Spiel der Vorrunde am Samstag unterlag der WSW deutlich mit 16:4 Gastgeber Hellas Hildesheim.

Der Gegner im Halbfinale war White Sharks Hannover. Da die Hannoveraner in der Vorrunde bereits mit einem 40:0 gegen Wolfenbüttel die Favoritenrolle geklärt hatten, galt es für die WSW-Wasserballer deutlich weniger Treffer zu kassieren. Mit dem erzielten 2:25 konnte Trainer Uwe Richter sehr zufrieden sein, da sein Team zur Hälfte aus U10 Spielern bestand.

 

Das Spiel um Platz drei stand als Schlusspunkt des Pokalturniers auf dem Programm. Das Überraschungsteam aus Wolfenbüttel hatte in der Vorrunde den Bundesliganachwuchs von HTB Hamburg aus dem Turnier geworfen. Die Rostocker erwischten im ersten Viertel einen glatten 0:4 Fehlstart. In den beiden nächsten Vierteln (jeweils 1:1) waren beide Teams gleichwertig. Zu Beginn des Schlussabschnitts kassierte der gegnerische Centerverteidiger seine dritte Rausstellung. Jetzt begann die große Aufholjagd des WSW. Tor um Tor holten die Ostseestädter auf und erzielten 55 Sekunden vor Ende den Anschlusstreffer zum 6:7. Jetzt versuchte Wolfenbüttel zusammen mit Hilfe des eigenen Torwarts den Ball zu halten.  Doch der verlor an der Mittellinie den Ball und WSW-Kapitän Anton Haak konnte aus 12m auf das leere Tor werfen.  Der Ball blieb jedoch vor dem rechten Pfosten auf dem Wasser liegen, statt zum Ausgleich ins Tor zu rutschen, was ein Strafwurfwerfen zur Folge gehabt hätte.

 

Co-Trainerin Charlotte Richter zum kleinen Finale  ihres Teams: „Wir sind total begeistert, wie die Kinder bis zur letzten Sekunde gekämpft haben, obwohl es schon das vierte Spiel an diesem Wochenende war. Am Ende reichte auch der vierte Platz aus, um uns für den Deutschen Pokal zu qualifizieren. Besonders hervorheben möchte ich die Leistung von Victoria Roth, die in ihrem erst zweiten Turnier mit 12 Treffern unangefochten beste Rostocker Torschützin wurde.“

 

Der WSW spielte mit: Anton Haak, Johannes Breuel, Leon Mügge, Marit Schimanski, Marie Ziems, Victoria Roth, Ian Grimm, Käthe Herrmann, Thea Böhnke, Gustav Decker, Lilly Jähn, Fiete Sweers

 

Foto: Kapitän Anton Haak (rot 1 Torwart) schwört sein Team auf den nächsten Gegner ein.

Text u. Bild: U. Richter WSW Rostock

 

 

07. September 2021

Norddeutscher Vizemeister U-14

Die U14-Wasserballer des WSW Rostock holen souverän den Vizemeistertitel bei der Norddeutschen Meisterschaft in Cuxhaven. Zum Auftakt gegen Hellas Hildesheim merkte man den Rostockern die lange Spielpause nicht an. Der letzte Auftritt war am 18.10.2020 bei der Deutschen Meisterschaft in Potsdam. Schon zur ersten Viertelpause war die Partie mit 7:0 entschieden – am Ende stand es 18:3. Ein beachtliches Resultat, denn Hellas holte mit einer enormen Leistungssteigerung im Turnierverlauf Bronze.

In der Begegnung mit Gastgeber Neptun Cuxhaven lief auch alles nach Plan. Der WSW glänzte mit einer starken Defensive. Nach dem dritten Viertel stand es 11:0 und die jüngeren Spieler aus der U12 brachten die Partie sicher mit 14:4 zu Ende. Damit standen die Halbfinalansetzungen für den zweiten Wettkamptag fest: White Sharks Hannover gegen Hellas Hildesheim und HTB Hamburg gegen WSW Rostock.

Die Hamburger waren nicht der erwartete schwere Gegner. Über weite Strecken musste sich der HTB mühevoll über die Mittellinie kämpfen um in Tornähe zu kommen. Der WSW hingegen machte viele leichte Tore mit Kontern. Am Ende konnten die Stammspieler für das Finale geschont werden, denn die Leistungsunterschiede waren an diesem Tag zu groß (16:6).

Das Finale gegen White Sharks begann für die Ostseestädter hervorragend. Die WSW-Abwehr stand hinten eng mit einer Doppeldeckung des Centers. Das 1:0 für Rostock durch einen Strafwurf brachte den haushohen Favoriten aus dem Konzept. Erst zum Ende des ersten Abschnitts gelang das 1:1. Auch im zweiten Viertel war der WSW gleichwertig, musste allerdings beim  Stand von 2:2 eine harte Entscheidung des Schiris wegstecken. WSW-Spielmacher Marius Schimanski sah die rote Karte, weil er beim Schwimmen den Gegner mit dem Fuß im Gesicht traf. Bis zur Halbzeit warfen die Sharks noch zwei Tore. In der zweiten Hälfte setzte sich Hannover dank der besser besetzten Wechselbank deutlich ab und gewannen mit 19:7.

WSW-Trainer Uwe Richter zum Vizemeistertitel: „Wir sind super glücklich, dass wir hier mit einer überzeugenden Leistung wieder in den Spielbetrieb gestartet sind. Nach dem vierten Platz im Vorjahr ist diese Silbermedaille unser größter Erfolg in der U14 bisher. Es gibt noch gleich zwei weitere tolle Nachrichten: Wir dürfen am 25. und 26. September die Deutsche Meisterschaft in Rostock ausrichten und Marian Kob wurde in die Auswahl der fünf norddeutschen Bundesländer berufen. Damit ist er der erste männliche Nachwuchsspieler, der M-V beim Stamm-Pokal Anfang Oktober mit der Nordauswahl vertritt.“

 

Bild 1: Gruppenaufnahme im Waldfreibad Sahlenburg/ Cuxhaven

Vorne von links nach rechts: Lilly Kröger, Victoria Roth, Finley von Samson-Himmelstjerna, Anton Haak, Fiete Sweers, Kateryna Miftakhova,

hinten von links nach rechts: Leni Westendorf, Marian Kob, Keno Brügge, Steve Hamann, Franz Lantow, Marius Schimanski, Aleks Haak

Text und Bilder: U. Richter, WSW Rostock

 

31. August 2021

Marian Kob beim Wurf (letztes Punktspiel vor einem Jahr in Oxstedt gegen Cuxhaven)

Die U14-Wasserballer des WSW Rostock starten als erstes Team nach über zehnmonatiger Pause wieder in den Spielbetrieb. Die Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft steht im Waldfreibad Sahlenburg/ Cuxhaven auf dem Programm. Ziel der Rostocker ist es die erste Medaille in dieser Altersklasse nach M-V zu holen.  Neben Gastgeber Neptun Cuxhaven wird der WSW auf Hellas Hildesheim, HTB Hamburg, WSV Wolfenbüttel und die White Sharks Hannover treffen. Die Hannoveraner sind haushoher Favorit auf den Norddeutschen und den Deutschen Titel. Sie konnten seit Oktober 2020 durchgehend täglich trainieren und bereiteten sich kürzlich bei einem Turnier in Serbien auf die Höhepunkte in Deutschland vor. Die anderen fünf Teilnehmer können dagegen ihren gegenwärtigen Leistungsstand nur schwer abschätzen, weil monatelang kein Training möglich war.

21. Oktober 2020

HSG-Kapitän Klaus Einhorn

Nachbericht - Wasserballer mit bittersüßem 4.Rang beim NSV-POKAL 2020

HSG Warnemünde spielt in Topform gegen Zweitligisten und verpasst Bronze

 

Die Drittligisten der HSG Warnemünde haben den ganz großen Wurf bei der Pokalendrunde knapp verpasst. Gegen die Zweitligisten Laatzen, Hildesheim und Hamburg präsentierte sich Warnemünde in Topform und konnte mehr als nur mithalten. „Leider hat in jedem Spiel das kleine Quentchen gefehlt und gegen Hamburg haben wir lange die Hand an Bronze gehabt und am Ende im 5m-Werfen unglücklich verloren,“ sagte Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem Turnier.

An Tag 1 verlor man gegen den späteren Turniersieger aktuellen Tabellenführer der 2.Liga Nord Laatzen mit 8:15, wobei man im 2.Viertel zwischenzeitlich gar mit 4:3 führte. Vor allem HSG-Neuzugang Fabian Schulz konnte sich im homogenen Team auszeichnen. Der 31-Jährige gebürtige Leipziger und Ex-Hallenser hat sich aus dem Stand im Team integriert und ist ein echter Zugewinn der Mannschaft. Er brachte verdutzte Laatzener mit seinen 3 Treffern oft zum Staunen. Das es am Ende nicht zum Sieg langte, lag vor allem am Gäste-Center Weiß und Sturmtank Müller, die beide jeweils fünfmal trafen und so den Favoriten fast im Alleingang zum Auftaktsieg führten.

Gegen Hildesheim verlor man tags darauf mit 6:9, gab dabei das Startviertel mit 0:3 ab. „Wir haben zu Beginn oft gepennt und Hildesheim agierte eiskalt,“ sagte Kapitän Klaus Einhorn nach der Partie. Diesen Rückstand konnte man am Ende nicht mehr egalisieren, da ab dem 2.Viertel beide Teams auf Augenhöhe waren.

Im direkten Duell um Bronze kam es dann zum Showdown gegen Hamburg. Die HSG dominierte nicht überraschend die 1.Halbzeit, führte durch die Tore von Reitzig, Thiele und Einhorn mit 3:0. Ende des 2.Viertels hatte die HSG dann beim 5:2 zwei Überzahlchancen zum 6:2 auf der Hand, vergab diese leider. Hamburg rettete sich in die Halbzeitpause und kam wie ausgewechselt zurück, nahm als Zweitligist das Zepter in die Hand und konnte trotz der Tore von Behlendorf und Schulz vor der letzten Pause zum 7:7 ausgleichen. Warnemünde spielte in diesem Abschnitt etwas zu ungefährlich im Angriff und nicht konsequent in der Verteidigung. Dieser Schlendrian hielt auch noch zu Beginn des Schlussviertels an. Die Gäste aus Hamburg führten aus dem Nichts mit 9:7 und die HSG sah wie der sichere Verlierer aus. Nun mobilisierte die HSG die letzten Kräfte, mit Erfolg. Behlendorf traf doppelt und Kapitän Einhorn traf zur letzten Führung 10:9. Was nun folgte glich einem Herzschlagfinale im besten Pokalstil. Eine Minute vor dem Abpfiff glich HTB durch Bräcker aus. Im Folgeangriff erarbeitete sich die HSG einen Strafwurf zur möglichen Vorentscheidung. Spielertrainer Jörg Behlendorfs Wurf ging an die Latte und wenig später war die Partie vorbei, 10:10. Im anschließenden 5m-Werfen hatte Hamburg erneut das Glück auf seiner Seite und die HSG das Pech. Als 1.Schütze für die HSG verwarf Behlendorf und da in der Folge alle weiteren Werfer trafen, gewann der Hamburger TB hauchdünn und glücklich mit 15:13 nach 5m-Werfen. „Es tut mir unglaublich Leid fürs Team. Wir haben so ein tolles Turnier gespielt und sowohl Laatzen als auch Hildesheim sahen in uns den verdienten Dritten. Doch das Glück war heute auf Seiten der Hamburger, denen wir auch herzlich zum 3.Rang gratulierten,“ sagte ein sichtlich geknickter Spielertrainer Jörg Behlendorf von der HSG Warnemünde. HSG-Kapitän Klaus Einhorn ergänzte noch: „Wir haben alle toll geackert und uns leider nicht dafür belohnt. 5M-Werfen ist auch oft eine Glückssache, wir hätten schon während der regulären Spielzeit das Spiel entscheiden und gewinnen müssen. Schade das es nicht zu Bronze gereicht hat.“

Als Drittligist hat sich Warnemünde ohnehin teuer verkauft und gezeigt, dass man den Zweitligisten im Norden sehr wohl Paroli bieten kann. Erfolgreichste Torschützen war das Trio Spielertrainer Jörg Behlendorf, Kapitän Klaus Einhorn und SV Halle-Neuzugang Fabian Schulz mit je 6 Toren. Als Endrundenteilnehmer hat man sich zudem für die 1.Runde des DSV-Pokal2021 qualifiziert.

HSG beim NSV-Pokal:

Philipp Steidler – Paul Helm (2 Tore), Adrian Reihs, Klaus Einhorn (6), Enno Spiller, Niklas Heese, Maurizio Reitzig (4), Till L. Reichel (1), Filip Hohlfeld, Felix Schenk, Jörg Behlendorf (6), Daniel Thiele (2), Fabian Schulz (6)

                                                                                                                                                      Text u. Foto: Jörg Behlendorf

20. Oktober 2020

U14 Wasserballer starten mit drei deutlichen Niederlagen in die Deutsche Meisterschaft

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock starteten am Wochenende in Potsdam erstmals bei der Deutschen Meisterschaft. In der Runde der besten acht Teams konnten die Rostocker als krasser Außenseiter in keiner Partie auch nur annähernd Paroli bieten. Der erste Gegner Titelverteidiger SV Krefeld 72 spielte überraschend eine Raumdeckung und nutzte hauptsächlich Kontermöglichkeiten für den 17:5-Erfolg. In der zweiten Partie gegen White Sharks Hannover waren die Ostseestädter komplett überfordert, denn der Titelfavorit spielte eine extrem aggressive Pressdeckung über das komplette Spielfeld und über die gesamte Spielzeit. Lediglich Marian Kob, der kürzlich im Finalturnier der U12 unter die Top 7 Spieler Deutschlands gewählt wurde, konnte sich in den harten Zweikämpfen mehrmals durchsetzen und erzielte die beiden einzigen Treffer für Rostock. WSW Torwart Til Hippchen musste trotz mehrerer guter Paraden den Ball 33 Mal aus dem Netz holen.

Abschließend stand noch die Begegnung gegen den Gastgeber OSC Potsdam auf dem Programm. Im Vorfeld wurden die Potsdamer als „leichtester“ Kontrahent eingeschätzt. Doch schon bei der Vorstellung der Teams vor Spielbeginn musste diese Beurteilung zurück genommen werden, denn mehrere „Riesen“ aus Plauen (Dritter der Landesgruppe Ost) verstärkten das Team des OSC. Besondere Schwierigkeiten hatte die WSW-Verteidigung mit dem Center, der seine Gegenspieler wie Puppen aus dem Weg schob. Am Ende stand es 25:3 für den Gastgeber und Medaillenkandidaten für das Finalturnier in zwei Wochen.

WSW-Trainer Uwe Richter: „Bei der U14 sind die riesigen Unterschiede in den Trainingsumfängen sehr deutlich erkennbar. Wir können mit unseren drei Stunden Wassertraining pro Woche hier nicht mehr gegen die besten Spieler Deutschlands mithalten. Trotzdem freuen wir uns, dass wir in knapp zwei Wochen das Platzierungsturnier (Platz 5-8) in Rostock ausrichten dürfen. Mit dabei sind dann der ASC Duisburg, der 1. FC Nürnberg und der SV Krefeld 72.“

Der WSW Rostock spielte mit: Max Papenfuß, Finley von Samson-Himmelstjerna, Marian Kob (5 Tore), Keno Brügge (1), Kateryna Miftakhova (2), Victoria Vassermann, Lilly Kröger (1), Leni Westendorf, Tammo Sweers (1), Julius Pannier, Marius Schimanski, Til Hippchen

Foto privat: Gruppenfoto vor der letzten Partie im Sportpark Luftschiffhafen Potsdam -  von links nach rechts: Leni, Victoria, Leni, Julius, Max, Marius, Til, Kateryna, Tammo, Finley, Keno, Marian, Trainer Uwe Richter 

Text: U. Richter

15. Oktober 2020

U14 Wasserballer schaffen Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock qualifizierten sich erstmalig für die Deutsche Meisterschaft und treffen am Wochenende in Potsdam auf den Gastgeber OSC Potsdam, den Titelverteidiger SV Krefeld 72 und die White Sharks Hannover. Die Potsdamer haben sich als Zweiter in der Landesgruppe Ost hinter Titelfavorit Spandau 04 qualifiziert. Krefeld wurde Landesmeister von Nordrhein-Westfalen und Hannover gewann souverän die Norddeutsche Meisterschaft vor dem WSW Rostock.

In der zweiten Gruppe, die in Nürnberg spielt, wird das Teilnehmerfeld von insgesamt acht Teams durch SSV Esslingen, Spandau 04, ASC Duisburg und Gastgeber 1. FC Nürnberg komplettiert. Die Platzierungen (5-8) werden am 30.10. und 01.11.2020 wahrscheinlich in Rostock ausgespielt.

WSW-Trainer Uwe Richter: „Der Titelkampf wird zwischen Esslingen, Hannover, Krefeld und Spandau entschieden. Ich hoffe wir können zumindest zeitweise mit Nürnberg, Duisburg und Potsdam mithalten. Alles andere als der achte Platz wäre eine riesige Überraschung – zumal Centerverteidiger Ole Kopitzki nicht dabei sein kann.“

Foto privat: Keno Brügge (weiß 4) beim Torwurf im Vorbereitungsspiel gegen Neptun Cuxhaven

Text: U. Richter

07. Oktober 2020

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock holen beinahe Bronze beim Finalturnier um den Deutschen Pokal 2020 in Stuttgart - Bad Cannstatt

 

Die besten vier Teams Deutschlands trafen sich im Vereinsbad des SV Cannstatt an der Mombachquelle. Der Gastgeber war auch gleich der erste Gegner für die Rostocker. Mit dem neuen serbischen Trainer Djordje Miljokivic und Verstärkung vom SSV Esslingen galt Cannstatt für viele Insider als Favorit für den Pokalgewinn. Das konnten sie auch gleich mit einen 22:8 Sieg gegen den WSW unter Beweis stellen. Am Abend war dann Titelverteidiger WS Hannover der zweite Gegner für die Mecklenburger. Die Hannoveraner hatten ihren Auftakt mit einem 7:8 gegen Nürnberg vermasselt. Mit dem WSW hatten die Niedersachen dann beim 23:5 keine Probleme und wahrten sich dadurch noch eine kleine Chance für die erfolgreiche Titelverteidigung.

In der dritten Partie innerhalb von 24 Stunden traf Rostock dann auf den 1.FC Nürnberg. Nur mit einem Sieg konnte die Bronzemedaille noch nach M-V geholt werden. Gegen die Bayern zeigte der WSW die mit Abstand beste Turnierleistung. Bis ins dritte Viertel führte das Team von Trainer Uwe Richter mit 6:4. Die Mannschaft wuchs über sich hinaus und zeigte auf allen Positionen hervorragende Aktionen. Auch Marit Schimanski, die mit Abstand jüngste Spielerin des Turniers, kämpfte bärenstark für den WSW. Dann verließ der Schiedsrichter aus Gelsenkirchen seinen bisherigen Kurs und verteilte gleich fünf Zeitstrafen hintereinander gegen den WSW, allesamt für Nichtigkeiten. Nürnberg gelang es so in der Schlussphase mit 11:9 in Führung zu gehen. Neun Sekunden vor Ende konnte der WSW nur noch zum Endstand von 10:11 (3:2, 2:2, 2:3, 3:4) verkürzen. Dank einer tollen Idee der DSV-Offiziellen war das knappe Verpassen der Bronzemedaille für die Rostocker U12 kein Grund, sich lange zu ärgern - denn es gab auch für den vierten Platz wunderschöne Medaillen - in Kupfer.

Den Pott holte Gastgeber Cannstatt mit einem 12:11-Sieg gegen WS Hannover nach Fünfmeterwerfen. Vize wurde Nürnberg vor Hannover. WSW-Kapitän Marian Kob wurde mit 13 Treffern zweitbester Torschütze des Turniers. Das ist herausragend, da er in allen drei Spielen durchgehend von zwei bis drei Gegnern bearbeitet wurde.

WSW-Trainer Uwe Richter nach der Siegerehrung: „Ich bin von unserer großartigen Leistung gegen Nürnberg total begeistert. Wir spielten hier als einzige reine Vereinsmannschaft ohne externe Verstärkungen gegen die Landesauswahlteams von Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Marian Kob wird als bester und vielseitigster Spieler des Finalturniers gute Chancen für die Jugend-Nationalmannschaft haben.“

Der WSW spielte mit: Aleks Haak (2 Tore), Gavin Grimm, Marian Kob (13), Sönke Marx, Anton Haak, Victoria Vassermann, Marius Schimanski (8), Fiete Sweers, Emily Wilde und Marit Schimanski.

Text:  U. Richter

Foto:  privat

von links: Gavin, Marit, Marian, Emily, Marius, Anton, Aleks, Fiete, Victoria, Sönke, Trainer Uwe Richter

23. September 2020

Endlich wieder Wasserball un der Neptunschwimmhalle

Wasserballer als Außenseiter und Ausrichter beim NSV-POKAL 2020 - HSG Warnemünde I als Drittligist nach dem sportlichen Lockdown gegen Zweitligisten

Die noch kaum für möglich gehaltene Wendung im Wasserball im Norden ist eingetreten. Die Saison sowohl in der 2.Liga-Nord und auch in der 3.Liga mit der HSG als dortiger Tabellenführer wurden abgebrochen. Lange sah es im Wasserball nach Ebbe aus, doch aufgrund der guten Entwicklung und geringen Fallzahlen in MV und Norddeutschland, wurde neben den vielen Profisportarten auch dem Wasserball wieder Leben eingehaucht. Rundenleiter Marc Zirzow aus Hannover ist froh, dass zumindest der Pokalwettbewerb des norddeutschen Verbandes zur Austragung gelangt. Man kann es als eine Art Vorreiterrolle sehen. Dem Hygienekonzept des Landes MV, des Sportamtes Rostock und letztlich den Vorgaben in der Rostocker Neptunhalle ist es nun zu verdanken, dass der zweitätige Wettbewerb in Rostock stattfinden kann. Nicht mit dabei ist das Team von Neptun Cuxhaven, die ursprünglich beim NSV-Pokal meldeten aber nach Corona nun wegen Terminproblemen die Teilnahme zurückzogen. Somit bleibt der HSG noch die Mammutaufgabe der drei höherklassigen Zweitligisten Hamburg, Hildesheim und Titelfavorit Laatzen. An ihnen wird wohl kein Weg vorbei führen, sind sie doch bis zum Abbruch der 2.Liga-Nord bisher in jedem Spiel als Sieger aus dem Becken gestiegen. Jedoch sind die Karten gänzlich neu gemischt und Warnemünde fühlt sich in der Rolle des Underdogs recht wohl: „Wir können nur gewinnen. Wir haben noch im Juli zwei Wochen unter Einschränkungen trainieren können und nach dem Ferienende in MV wieder unter normalen Bedingungen echten Wasserball trainieren und spielen können. Wir fühlen uns daher recht gut vorbereitet, wissen aber um die Favoritenrollen unserer Gegner. Mit etwas Fortune schielen wir Richtung Bronze,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf, dem jedoch 4 wichtige Spieler fehlen werden. „Wir sind keine Vollprofis und als die Entscheidung zur Durchführung kam, hinter der wir auch voll stehen, mussten leider einige Spieler frühzeitig passen aber der Rest der Mannschaft ist motiviert und wir versuchen allen voran mit Kapitän Klaus Einhorn ein gutes Turnier zu spielen“, und Jörg Behlendorf ergänzt: „Es wird womöglich kurzfristig die ein oder andere Überraschung in unserem Kader geben. 13 sind pro Spiel einsetzbar. Für das Turnier darf ich jedoch 15 Spieler melden, wir werden sehen was passiert.“

Am Samstag geht es ab 15 Uhr los, zwei Duelle werden ausgetragen. Sonntag beginnt das Turnier ab 9.30 Morgens und hier können die Zuschauer vier Spiele sehen. An beiden Tagen sind Zuschauer & Presse erlaubt!!! Sie müssen sich, ähnlich dem Prozedere im Restaurants im Lande, in eine Anwesenheitsliste eintragen und während des Aufenthalts beim Turnier im Zuschauerbereich eine Mund-Nase-Maske tragen. Dies gilt im übrigen für Alle in der Neptunhalle, auch für die gerade nicht im Wasser befindlichen anderen Wasserballer. Der Eintritt ist kostenlos !

Text und Bild: J. Behlendorf

22. September 2020

WSW Rostock U12

U12 Wasserballer ziehen beim Deutschen Pokal ins Finalturnier ein

 

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock haben sich beim Deutschen Pokal in Rostock mit einer sensationellen Leistung für das Finale der besten vier Teams Deutschlands qualifiziert. In der entscheidenden und sehr dramatischen Partie - coronabedingt ohne Zuschauer - konnte die SGW Brandenburg mit 14:12 (3:1, 3:4, 5:4, 1:3/ 2:0) nach Fünfmeterwerfen bezwungen werden. Der WSW erarbeitete sich im Spielverlauf mehrere Zwei-Tore-Führungen. Besonders Marius Schimanski glänzte dabei mit insgesamt sieben sehr platzierten Treffern. Jedoch kurz vor Abpfiff führte Brandenburg durch drei schnellen Toren in Folge mit 12:11 und sah wie der sichere Sieger aus. Erst wenige Sekunden vor Ende gelang dem WSW-Kapitän Marian Kob mit einem gekonnten Distanzwurf in die lange Ecke der rettende 12:12 Ausgleichstreffer für das Fünfmeterwerfen. Nun wechselte Center Marian Kob ins Tor und war der Held des Tages mit vier gehaltenen Strafwürfen und dem verwandelten ersten Wurf für Rostock. Dem WSW reichte aufgrund der starken Torwartleistung ein zweiter Treffer, den Marius Schimanski ganz cool versenkte. Nun brach der Siegesjubel bei den Ostseestädtern aus, wobei auch Trainer Uwe Richter ins Wasser befördert wurde (siehe Foto).

Er gab anschließend sein Fazit ab: „Wir sind überglücklich, weil wir als krasser Außenseiter nicht mit einem Erfolg gegen die sehr schwimmstarken Brandenburger gerechnet haben. Das war natürlich nur möglich, weil sich unser Team in allen Mannschaftsteilen enorm steigern konnte. Besonders hervorheben möchte ich die Leistungen der beiden Mädchen Victoria Vassermann und Emily Wilde, die einen riesigen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Co-Trainerin Charlotte Sweers zur Bedeutung dieses sportlichen Erfolgs: „Mit diesem Sieg haben wir für unser Bundesland und unseren Verein Wasserball-Geschichte geschrieben. Noch nie zuvor hat es eine Mannschaft aus M-V unter die besten acht Teams Deutschlands geschafft. Dass es nun sogar mindestens Platz vier wird und wir uns mit Stuttgart, Nürnberg und Hannover zum Finalturnier in zwei Wochen treffen, ist der totale Wahnsinn.“

Der WSW spielte mit: Aleks Haak, Gavin Grimm, Marian Kob, Daniel Maier, Sönke Marx, Fiete Sweers, Anton Haak, Angelina Bannow, Paul Otto, Emily Wilde, Victoria Vassermann, Marit Schimanski, Marius Schimanski.

Foto privat: von links: Sönke, Angelina, Paul, Gavin, Trainer Uwe Richter, dahinter Daniel und Fiete, weiter mit Marian, Aleks, Anton (hinten), Marit, Victoria, Marius, Emily

Text: U. Richter

16. September 2020

Das Mädchentrio aus dem Jahrgang 2007: von links Lilly, Kateryna, Leni

Wasserballer des WSW Rostock starten am Wochenende in den Spielbetrieb - gleich mit Saisonhöhepunkt im DSV Wettkampf

Nach nur wenigen Wochen Wasserballtraining werden im Jugendbereich die Deutsche Meisterschaft in der U14 und bei den Mädchen - sowie der Deutsche Pokal der U12 nachgeholt. Der WSW Rostock hat sich gleich in allen drei Wettbewerben qualifiziert und steht erstmalig jeweils unter den besten acht Teams Deutschlands in den Endrunden.  Am kommenden Wochenende richtet der WSW den DSV Pokal der U12 in Rostock aus. Mit dabei sind Brandenburg, Hannover und Erfurt. Wegen der strengen Auflagen im DSV Hygienekonzept sind in Rostock keine Zuschauer zugelassen. Die zweite  Gruppe spielt in Krefeld mit Esslingen, Cannstatt und Nürnberg. Am Wochenende 3. und 4. Oktober werden dann die Platzierungen in Stuttgart ausgespielt.

Die U14 fährt am 17./ 18. Oktober nach Potsdam und spielt dort gegen Krefeld, Esslingen und Potsdam. Außerdem in der U14 dabei sind Duisburg, Spandau, Hannover und Nürnberg. Zwei Wochen später reisen die Rostocker nach Nürnberg zur Endrunde. Die Mädchen starten dann Anfang November. Die Gegner sind Bochum, Chemnitz, Esslingen und Uerdingen.

Vereinsvorsitzender Uwe Richter zum Start seines Vereins in den DSV Endrunden: "Unser Ziel war es in 2020 eine Endrundenteilnahme zu erzielen. Das es nun gleich alle drei Teams, die im DSV an den Start gegangen sind, geschafft haben, ist für uns natürlich der bisher größte Erfolg. Da wir in allen drei Altersklassen als "Neuling" Außenseiter sind, würden wir es schon feiern, wenn uns ein bis zwei Siege in den anstehenden 16 Partien auf DSV Ebene gelingen würden."

Text: U. Richter

Foto: privat

 

3. Liga: 22. Juni

Corona-Trainings-Restart

Wasserballer beenden Corona-Saison mit zweiwöchigem Training

HSG Warnemünde I hakt Saison 2020 ab und blickt auf 2021

Für die Wasserballer ist es vorbei...Erster aber kein Titel...

Am 22.Juni beginnen in M-V die Ferien. Traditionell schließt dann auch die Rostocker Neptunhalle für die Wasserballer der HSG Warnemünde. Das jedoch kein Meistertitel mit in die Sommerpause genommen wurde liegt am an der omnipräsenten Corona-Pandemie.

Zunächst per Dekret wurde alle ausstehenden Spiele ab dem 14.3. abgesagt, ehe von Liga-Seite die Saison bereits am 6.5.2020 abgesagt wurde. Somit wird kein Meister gekürt, die Spiele wurden und werden nicht nachgeholt, ein Novum in der jüngeren Historie, wie in so vielen Sportarten derzeit.

„Wir hatten diese Saison alles im Griff, haben gegen unseren ärgsten Verfolger jeweils im Hinspiel gewonnen und in den Duellen gegeneinander haben sie Kiel und Keitum jeweils besiegt und somit der HSG eigentlich einen roten Teppich für die erfolgreiche Titelverteidigung ausgerollt. Doch dann kam Corona und für uns änderte sich alles,“ sagt HSG-Spielertrainer Jörg Behlendorf.

Als schon niemand mehr mit Lockerungen für die Kontaktsportart Wasserball vor der Sommerpaus rechnete, entschied die Politik und das Rostocker Sportamt, dass ab dem 8.6. noch einmal für zwei Wochen die Schwimmhalle öffnete. Mehr als ein Trainingstestlauf unter starken Restriktionen war nicht drin. „Wir konnten nur Schwimmtraining machen und in Kleingruppen bei Mindestabstand Ballfangen und Torwürfe. An klassisches Wasserball war leider nicht zu denken aber jeder hat die zwei Wochen genossen und hofft ab August auf mehr,“ sagt HSG-Kapitän Klaus Einhorn. Für die HSG II endete die Saison indes noch unbefriedigender, da man in der windschiefen Tabelle aufgrund der Ansetzungen bis zum Abbruch gar nur auf 3 Spiele kam. „Unsere Erste lag wenigstens auf dem Platz an der Sonne mit auch nur fünf Partien aber unsere 3 Spiele waren schon wenig und es war sehr schade, dass die Saison so endete,“ sagt HSG II-Kapitänin Jessica Hembus.

Zum Glück ist in der Pandemie-Zeit seit März niemand von der HSG erkrankt und unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen soll dies auch bis nach den Ferien so bleiben, wenn hoffentlich wieder alle Wasserballer in alter Frische in die Vorbereitung der dann neuen Saison 2020/2021 starten könnten.    

Text und Foto: J. Behlendorf                                                       

3. Liga: 04. März 2020

Ruhe vor dem Sturm in Kiel

Wasserballer demontieren Verfolger Keitum eindeutig

HSG Warnemünde gewinnt mit 18:9 am 5.Spieltag in Kiel

 

15Uhr, 5.Spieltag in der 3.Wasserball-Liga SH/MV, Abpiff um 16.10Uhr. Die HSG Warnemünde hat völlig überraschend und verdient ihren ärgsten Verfolger klar geschlagen. In Abwesenheit von Spielertrainer Jörg Behlendorf, er weilte bei seiner hochschwangeren Frau, brannte die HSG ein kleines Feuerwerk gegen den TV Keitum ab.

„Wir haben im Vorfeld uns ganz konkret auf Keitum vorbereitet und das hat sich perfekt ausgezahlt. Ich bin total stolz auf meine Jungs, dass sie so souverän gewonnen haben. Wir hatten vor dem Spiel ja spekuliert, dass es ein enges Match werden würde, aber nach dem Startviertel sorgten wir für klare Verhältnisse,“ sagte Jörg Behlendorf.

Zu Beginn konnte Keitum, geschwächt durch das Fehlen ihrers Centers Hagen Decker, noch mithalten und glich dreimal aus (1:1, 2:2, 4:4), doch Warnemünde konnte in Überzahl durch das Tor von Konrad Meyer mit einer knappen 5:4-Führung in die 1.Pause gehen. Von nun an dominierte die HSG das Spiel nach Belieben und zog mit einem 7:2-Lauf davon. Mit einem beruhigendem 12:6 ging es ins Schlussviertel und Christian Koth zementierte per Doppelschlag zum 14:6 vorzeitig den so wertvollen Sieg gegen den bisher ebenfalls ungeschlagenen Verfolger Keitum. „Bis auf einige Schönheitsfehler funktionierten wir heute fantastisch und haben so die Tabellenführung eindrucksvoll verteidigt,“ sagte Interimstrainer Christian Strege nach der Partie.  Defensiv war es trotz der neun Gegentore eine sehr gute Leistung, da einzig Keitums Simon Schmiedel(5 Tore) die HSG wirklich herausfordern konnte und von den neun Toren waren es letztlich drei glückliche Heber, sowie drei 5m-Strafwürfe.

Neben den vier HSG-Dreifachtorschützen Reihs, Einhorn, Reitzig, Koth und dem treffsichersten Konrad Meyer(6 Tore), feierte heute Felix Schenk sein erfolgreiches HSG-Debüt. Der Rathenower Student weilt seit dieser Saison in Rostock und verstärkt Warnemünde. Er lieferte ein fehlerfreies 1.Spiel ab, ebenso wie Rückkehrer Jacob Groß, der aus beruflichen Gründen die ersten vier Partien verpasste.

Als nun dann das Spiel um 16.10Uhr abgepfiffen wurde, musste man sich zunächst die Augen reiben und erkannte, dass der 18:9(5:4, 4:1, 3:1, 6:3)-Triumph der HSG Warnemünde vollkommen verdient war. Damit hält man die Sylter vorerst auf Distanz und muss erst am 21.März zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Kiel reisen. Der Gegner wird der SV Wiking sein, die am Sonntag direkt vor dem HSG-Topduell gegen die SG Lübeck-Ahrensburg mit 14:2 siegreich blieben. Die HSG Warnemünde II muss am bereits am kommenden Samstag ebenfalls zu den Kielern anreisen und geht als Außenseiter ins Rennen um Punkte.  Text und Foto: Jörg Behlendorf                                                                                                                     

HSG I gegen Keitum: Philipp Steidler – Paul Helm, Adrian Reihs (3 Tore), Klaus Einhorn (3), Jacob Groß, Niklas Heese, Maurizio Reitzig (3), Roman Gruchow, Konrad Meyer (6), Christian Koth (3), Felix Schenk, Christopher Wende, Interimstrainer Christian Strege

03. März 2020

WSW Wasserballer verpassen in Hildesheim Bronze knapp

 

In der zweiten Begegnung des Tages gewannen die Rostocker souverän gegen Neptun Cuxhaven mit 13:7. Damit war Cuxhaven aus dem Rennen um Silber und Bronze raus. Nur die zwei letzten Gegner HTB Hamburg und Gastgeber Hellas Hildesheim konnten dem WSW noch in die Quere kommen. Das beste und spannendste Spiel der Meisterschaft bestritten der HTB Hamburg und der WSW Rostock am Sonntagmorgen. Den besseren Start hatten die Ostseestädter mit einem 6:2 zur ersten Pause. Der HTB kämpfte sich langsam wieder zurück und konnte zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels zum 10:10 ausgleichen. Nun wechselte die Führung hin und her. Die Hamburger gingen drei Minuten vor Ende sogar mit 14:12 in Führung. Das war aber noch nicht die Entscheidung, denn der WSW glich 15 Sekunden vor Ende per Strafwurf zum verdienten 15:15-Endstand aus.

Nach nur 90 Minuten Pause musste der WSW gegen den Gastgeber Hellas Hildesheim mindestens ein Unentschieden holen, um noch Bronze zu holen. Das war für die Rostocker an diesem Tag leider nicht möglich, weil der Kräfteverschleiß aus dem Krimi gegen Hamburg zu groß war. Hellas sicherte sich mit einem 14:4-Sieg Bronze. Trainer Uwe Richter: „Nach dem fünften Platz vom letzten Jahr war eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. Mein U14-Team hat inzwischen das Leistungsvermögen, um im Norden um die Vizemeisterschaft zu spielen. Ärgerlich ist, dass wir vor wenigen Wochen in der Punktspielrunde Hellas deutlich mit 14:9 in identischer Besetzung bezwungen haben und es heute leider nicht geklappt hat.“

 

Der WSW spielte mit: Lina, Til, Marian (12 Tore), Keno (1), Kateryna (5), Ole (2), Lilly (5), Leni, Tammo (8), Julius (4), Finley (1), Krisztian, Franz

Bild: Franz Lantow (weiße Kappe) vom WSW Rostock setzt gegen White Sharks Hannover zum Torwurf an 

Text und Foto: U. Richter

3. Liga: 28. Februar

HSG zum Topspiel gegen Keitum im Exil in Kiel

Wasserballer zum schweren Auswärtsspiel im Kampf um Platz 1

 

Nachdem die Wasserballer von Drittligist HSG Warnemünde am Dienstag das Training der besonderen Art gegen die eigene Fussballabteilung des Vereins bestritt, stand beim Abschlusstraining am Donnerstag das anstehende Duell gegen Ligaverfolger TV Keitum im Fokus.

Die HSG ging bisher ungeschlagen aus ihren vier Partien hervor und Keitum blieb ebenfalls dreimal siegreich. Welche Serie nun reißen wird oder ob es gar eine Punkteteilung im Kieler Exil geben wird, ist völlig offen.

„Wir haben hart gearbeitet und vor allem im taktischen Bereich die Feinabstimmung gesucht. Konditionell sind wir sehr gut aufgestellt, da sollten wir von der ersten bis zur letzten Minute Volldampf geben können. Keitum ist nach dem knappen 10:8-Erfolg über Kiel nun etwas überraschend in die Rolle des ärgsten Verfolgers geschlüpft, zumindest aus Kieler Sicht und wir sind alarmiert, dass die Sylter uns alles abverlange werden. Ich rechne nicht mit einem klaren Erfolg für keine der beiden Teams.“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf. Endlich wieder mit an Bord ist Kapitän Klaus Einhorn und auch Jacob Groß. Beide waren zwei Monate beruflich verhindert, sind aber nachwievor große Stützen im Mauerwerk der HSG Warnemünde. „Diese beiden haben uns viermal gefehlt. Jetzt sind wir noch ein bisschen besser aufgestellt, das gibt der Mannschaft nochmal einen Extramotivationsschub. Wir wollen weiterhin an der Tabellenspitze bleiben. Dafür müssen wir Keitum besiegen,“ sagt Außenstürmer Niklas Heese vor dem Duell Erster gegen Zweiter am Sonntag. Gespielt wird in der Kieler Unihalle. Ein Treff auf halber Strecke für beide Teams. Der Anpfiff in der Kieler Unihalle ist 15Uhr.

                                                                                                                                                             TEXT u. Foto: Jörg Behlendorf

3. Liga: 22. Januar 2020

Wasserballaction gegen Kiel

HSG Warnemünde mit packendem Heimsieg gegen Kiel

Wasserballer siegen in der Rostocker Neptunhalle mit 6:4

 

Am Wochenende debütierte die HSG in der aktuellen Drittliga-Saison. Zu Gast in der heimischen Neptunhalle war mit dem SV Wiking Kiel der Vizemeister und wohl ärgste Verfolger der HSG Warnemünde in dieser Spielzeit.

Die Zuschauer sahen ein Spiel vieler vergebener Chancen, intensiver Defensivarbeit und spannungsgeladenen Zweikämpfen im Wasser. Es war wie erwartet kein Highscoregame, sondern mit nur 10 Toren ein eher ungewöhnlich niedriges Wasserballergebnis. Es sollten im Spiel daher beide Abwehrreihen und die Torhüter dominieren.

Im Startviertel dauerte es bis Mitte des Abschnitts, als Kiel in Überzahl 1:0 in Führung ging. Bereits im Gegenangriff konnte Paul Helm per sehenswertem Rückhandwurf ausgleichen und vier Sekunden vor dem 1.Pausenpfiff traf Christian Koth, ebenfalls in Überzahl, zur 2:1-Führung für Warnemünde.

Im 2.Viertel bestimmte die HSG weiterhin das Geschehen, hatte aber einerseits Glück, dass Kiel freie Chancen nicht nutzen konnte, andererseits vergab auch der Gastgeber einige Möglichkeiten, zog aber dennoch durch die Treffer von Konrad Meyer und Adrian Reihs auf 4:1 zur Halbzeit davon - bei weitem kein Ruhekissen. Im dritten Abschnitt hatte die HSG keinerlei Offensiv-Erfolg und man musste sich auf die Defensivarbeit verlassen. „Da passte vorne nichts mehr. Ein Glück hielt unsere Abwehr stand. Wir ließen nur ein Gegentor zu und konnten uns so ins Schlussviertel retten,“ resümierte Spielertrainer Jörg Behlendorf die Situation im Spiel.

Es war für beide Teams der sichtbare Saisonauftakt. Noch nicht alle Abläufe liefen reibungslos ab und die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, was den Zuschauern natürlich ein hochspannendes Spiel lieferte. Kein Team konnte früh die Entscheidung herbeiführen und so sollte das Duell bis zum Ende andauern.

Konrad Meyer traf nach einem vorbildlich vorgetragenen HSG-Konter zum 5:2, Kiel verkürzte zwei Minuten später auf 3:5. Noch etwas mehr als fünf Minuten standen auf der Spieluhr – im Wasserball kann das einer Ewigkeit gleichkommen und so fühlte es sich dann auch an. Erneut prallten beide Mannschaften an den gegnerischen Torhütern und Abwehrreihen ab, leisteten sich unnötige Ballverluste und rieben sich gegenseitig auf. Die Zeit war auf Seiten der HSG. Die Erlösung folgte 21 Sekunden vor dem Ende, als sich Youngster Adrian Reihs auf der Centerposition mit hoher Autorität durchtankte und zur 6:3-Vorentscheidung einnetzte. Den Schlusspunkte setzte Kiel mit dem Ertönen der Sirene zur 4:6-Ergebniskosmetik. „4 Gegentore von Kiel sind super aber 6 eigene Treffer sind zu wenig. Wir müssen weiter an der Abstimmung und Chancenausbeute arbeiten. Ein Extralob verdienten sich heute neben Reihs und Meyer auch meine beiden Keeper Steidler und Erben, die sich je eine Halbzeit teilten und sichere Rückhalte waren. Auf Kieler Seite hat es uns deren Keeper aber auch extrem schwer gemacht. Wir haben aus meiner Sicht dennoch verdient gewonnen und wollen weiter nachlegen,“ sagt Warnemündes Trainer Behlendorf nach dem 6:4(2:1, 2:0, 0:1, 2:2)-Heimsieg. Die Chance dazu kommt nun im Wochentakt. Bereits am Freitagabend (24.1. ab 19.50Uhr) reist die HSGI zur SG Lübeck-Ahrensburg, am Donnerstagabend(30.1., 19.30Uhr) geht es im vereinsinternen Derby gegen die eigene 2.Vertretung und am 2.Februar muss man die weite Reise zum SV Meldorf antreten, um das Punktekonto weiter aufzufüllen.       

Text u. Foto: J. Behlendorf       

 

HSG I gegen Kiel: Philipp Steidler (1.Halbzeit), Anton Erben (2.Hz) – Paul Helm (1 Tor), Adrian Reihs (2), Till Lennart Reichel, Rick Plaeschke, Niklas Heese, Maurizio Reitzig, Roman Gruchow, Konrad Meyer (2), Christian Koth (1), Jörg Behlendorf, Daniel Thiele                                     

 

 

3. Liga: 15. Januar 2020

HSG II in Meldorf

HSG Warnemünde II gewinnt Debütantenball in Meldorf mit 27:11

Wasserballer siegen überraschend hoch. HSG I vor Heimspielpremiere gegen Kiel

 

Die 2.Vertretung der HSG reiste am vergangenen Sonntag ins Ungewisse zum SV Meldorf Seals. „Wir wussten überhaupt nicht, wo wir stehen. Gleiches galt wohl auch für den Gastgeber,“ sagte HSG II-Trainer Steffen Klukas vor der Partie.

Entsprechend munter ging es im 1.Viertel hin und her. Warnemündes Tim Hoffmann eröffnete die torreiche Partie zum 1:0 nach handgestoppten 23 Sekunden. Am Ende des 1.Abschnitts führte die HSG II mit 7:4. Im 2.Viertel legten die Gäste ihre Zurückhaltung ab und entschieden das Spiel frühzeitig mit ihrem 7:2-Lauf bis zum 14:6-Halbzeitstand. „Wir hatten unerwartet leichtes Spiel, da sie defensiv und auf der Torhüterposition nicht ganz so gut aufgestellt waren,“ sagte HSG-Kapitänin und Doppeltorschützin Jessica Hembus. So rückten im weiteren Spielverlauf andere Momente in den Vordergrund, gleichwohl man im 3.Viertel mit 8:1 sogar noch deutlicher davonzog. Gleich vier HSG-Spieler feierten ihr Debüt bei den Herren und am Ende trug sich mit Stephan Drawert sogar der Torhüter in die Torschützenliste ein.

Routinier Mirko Hartleb ging mit seinen zarten 52 Lenzen erstmals unter der HSG-Kappe ins Becken. Ihm folgten Neuzugang Ben Ramforth 24 Jahre(er kam vom Uniteam Leipzig nach Rostock) und Tim Reiners mit 22 Jahren. Jüngster HSG-Debütant war dann aber Enno Spiller. Der Wismaraner durchlief bisher alle Jugendabteilungen der HSG und absolvierte am Sonntag mit nur 15 Jahren bei den 2.Herren, dabei traf er auch in Überzahl zum 20:7-Zwischenstand. Mit einer beruhigenden 22:7-Führung ertönte der Anpfiff für das Schlussviertel. In der Schlussminute erarbeitete sich Warnemünde II eine Herausstellung zur Überzahl. Prompt nahm der HSGII-Coach eine Auszeit. Wie bereits im Vorfeld besprochen probte man nun eine „doppelte Überzahl“, indem Keeper Stephan Drawert beim Spielzug teilnimmt. Es lief sogar so gut, dass er einnetzte zum 26:11. Aus dem freien Spiel heraus ist dies ähnlich selten wie beim Fussball, Eishockey oder Handball. Den Schlusspunkt unter eine letzte einseitige Auswärtspartie setzte Jörg Metzner mit seinem 7.Treffer zum 27:11(7:4, 7:2, 8:1, 5:4)-Endstand. Er und Tim Hoffmann waren die Toptorschützen. 9 von 13 HSGII-Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Trainer Steffen Klukas war auch darüber sehr froh: „Wir haben über die gesamte Spieldauer das Geschehen bestimmt. Offensiv war das richtig toll, defensiv müssen wir gegen die Topteams der Liga aber noch wachsamer sein. Es war die erste Standortbestimmung und die ist uns geglückt, darauf können wir aufbauen.

Die HSG II hat nun vorgelegt und am kommenden Samstag folgt der Titelverteidiger HSG Warnemünde im Heimspieldebüt gegen den Vizemeister SV Wiking Kiel. Ab 14.30Uhr bei freiem Eintritt sinnt Kiel auf Revanche und will der „Ersten“ der HSG ein Bein stellen. „Wir sind gut vorbereitet und wissen im die Stärken der Kieler. Ihnen geht es aber nicht anders, insofern ist es das erhoffte Duell auf Augenhöhe. Auf solche Spiele fiebert man immer hin, um sie dann auch hoffentlich gewinnen zu können“, sagt Defensivspezialist Maurizo Reitzig von der HSG Warnemünde.                                    

Text und Bild: J. Behlendorf

HSG II in Meldorf: Stephan Drawert (Torhüter, 1 Tor) – Tim Hoffmann (7), Jörg Metzner (7), Michael Loba (2), Mirco Hartleb, Enrico Rabe (2), Kristian Kühn (3), Ben Ramforth (2), Tim Reiners, Enno Spiller (1), Torben Meyn, Jessica Hembus (2), Christian Strege (1), Trainer Steffen Klukas

13. Januar 2020

Erfolgreicher Saisonstart für WSW Rostock Wasserballer

Die Wasserballer des WSW Rostock übernehmen zum Saisonstart nach insgesamt 14 Partien und 13 Siegen mit alle fünf gestarteten Teams die Tabellenführungen in den norddeutschen Jugendligen. Im Bezirk Hannover gewann die U12 mit 14:8 gegen Waspo 98 Hannover und mit 14:10 gegen Hellas Hildesheim. Das sind zugleich auch die stärksten Konkurrenten im Kampf um Platz zwei. Klarer Favorit in allen Altersklassen sind die Wasserballer von White Sharks aus dem Bundesstützpunkt Hannover. Für die U14 des WSW war diese Begegnung auch die bisher einzige Niederlage. Aufgrund von insgesamt fünf Siegen setzte sich die Rostocker U14 trotzdem an die Tabellenspitze. Erstmals konnte dabei gegen den U14-Nachwuchs vom Champions-League –Achten Waspo 98 Hannover gewonnen werden (23:8). Weitere Erfolge gab es gegen Hellas Hildesheim (14:9), White Sharks Hannover II (9:3), Wolfenbüttel (12:2) und Lehrte (19:7).

In der Jugendliga Nordwest schickte der WSW Rostock die zweiten Teams der U12 und U14 an den Start. Die U12 gewann zum Auftakt gegen ETV Hamburg mit 11:8 und anschließend gegen Poseidon Hamburg mit 9:5. Die U14 setzte sich gegen SV Georgsmarienhütte mit 15:6 und gegen MTV Aurich mit 17:2 durch. Erstmals startete auch die U16 des WSW Rostock in den Punktspielbetrieb. Trotzdem der WSW - der fast mit einer kompletten U14 an den Start geht - in dieser Altersklasse als Außenseiter gilt, wurden die ersten beiden Partien gegen Poseidon Hamburg überraschend gewonnen.

Der WSW Rostock spielte in der U12 mit: Aleks, Marius, Marian, Victoria, Angelina, Sönke, Gavin, Paul, Ian, Amina, Matthis, Anton, Alexander, Ansgar, Daniel, Robin, Samira, Fiete, Emily, Marit - in der U14 und U16 mit: Tammo, Ole, Julius, Lina, Max, David, Til, Franz, Kateryna, Leni, Lilly, Keno, Finley, Fabienne, Johannes, Krisztian, Minh To, Kay, Lisa, Mathilda

Foto - Teambild beim Saisonstart im Oktober 2019: unten von links nach rechts: Julius, Anton, Kateryna, Fiete, Emily, Marius, Aleks, Marit, Kristzian – oben von links: Finley, Uwe (Vereinsvorsitzender) Kay, Franz, Ole, Tammo, Leni, Lina, Lilly, Victoria, Max, Marian, Andy, Sándor (Trainer)

Text und Foto: U. Richter

3. Liga: 10. Januar 2020)

HSG Warnemünde II startet in die neue Wasserballsaison

Ungewisse Auswärtsaufgabe in Meldorf an der Nordsee

 

Am Sonntag reist die HSG Warnemünde in der 3.Wasserball-Liga zum Auftakt ins weit entfernte Dithmarschen zu den SV Meldorf Seals. In der Vorsaison konnte man die Norddeutschen in der Tabelle noch knapp hinter sich halten. Wie es nun zum Beginn ausgeht, ist völlig offen. HSGII-Kapitänin Jessica Hembus dazu: „Sie und wir sind oft Wundertüten. Das kann immer in beide Richtungen gehen aber wir reisen schon als leichter Favorit zu ihnen an. Ich kann überhaupt nicht urteilen wie es ausgehen wird. Wir wollen aber gewinnen.“ Die HSG II reist mit einem vollen 13-Personen-Kader an. Im Abschlusstraining am Donnerstag mussten sogar einige Spieler die schwere Kost verdauen, es dieses Mal nicht in den Kader geschafft zu haben aber das sollte der Ansporn sein, sich über die Trainingsleistungen im 22er-Kader (bestehend aus Warnemündern und Schwerinern) für die nächsten Spiele anzubieten. Anpfiff im Meldorder Schwimmbad ist Sonntag 13.30Uhr bei freiem Eintritt für alle Zuschauer.

In der 3.Liga gehen erneut beide Teams der HSG Warnemünde als einzige Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern in den Herren-Spielbetrieb. Per Sondergenehmigung dürfen bei allen Teams auch Frauen mitmischen und per Sondergenehmigung darf ebenfalls die 2.Mannschaft der HSG in Ermangelung eines Ligenunterbaus in MV ebenfalls in der 3.Liga neben Titelverteidiger HSG Warnemünde I antreten.

Text und Foto: J. behlendorf

13. Dezember 2019

HSG Warnemünde mit Neuausrichtung und Testspieltag am Sonntag

Wasserballer haben die neue Saison vor der Brust

 

Seit dem 12.August ackert die HSG Warnemünde hart für die Mission Titelverteidigung in der 3.Liga der Herren. Auch deren 2.Mannschaft startet erneut in Ermangelung an Möglichkeiten in MV ebenfalls in der 3.Liga. Die einen Zusammenschluss des Verbandes Schleswig-Holstein und seit mehr als 10 Jahren letztlich nur durch die zwei Vereine aus Schwerin (letztmals 2009 als eigenständiger Verein) und der HSG Warnemünde darstellt.

„Von August bis Mitte Oktober haben wir dreimal wöchentlich pro Trainingseinheit 3-4 Kilometer absolviert und dann nach und nach den Schwerpunkt immer mehr auf Technik und Taktik gelegt. Zudem müssen die national wie international beschlossenen neuen Regeln gebetsmühlenartig eingearbeitet werden. Kontakte sind weiterhin erlaubt, jedoch werden Fouls während Torchancen noch häufiger bestraft als bisher,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf der 1.Herrenmannschaft. Hierzu absolvierte die HSG bereits zwei Testspiele gegen Ligakonkurrent Lübeck am 10.11. und nun folgt am Sonntag der nächste echte Härtetest gegen den Vizemeister der Vorsaison Kiel. „Wir werden zwei volle Spiele innerhalb von 3 Stunden absolvieren und dann auch noch gegen Kiel. Beide Vereine versprechen sich davon eine ideale Vorbereitung auf die im Januar startende 3.Ligasaison. Von 11.30Uhr bis 14.30Uhr können Zuschauer und Interessierte sich die Spiele  kostenlos anschauen.

Ebenso vor Ort sind die Jugendlichen Wasserballer vom TriSport Schwerin, die zusammen mit der HSG-Jugend  der U16-U12 ebenso für Spielpraxis sorgen. „Wir nutzen die Zeit für Training mit und ohne Ball sowie Testspiele beider Vereine,“ sagt Jugendtrainerin Jessica Hembus von der HSG Warnemünde. Zugleich belebt die HSG das vereinsinterne Angebot, indem ab dem 7.1.2020 ein Seepferdchenkurs für Schwimmanfänger und weiterführende Kurse für den Nachwuchs angeboten werden. „Ohne Nachwuchs läuft nichts. Wir hatten viele gute Jahre und wollen nun daran anknüpfen,“ sagt auch Jugendkoordinator Christian Strege, der gemeinsam mit Jessica Hembus sowohl die Anfängerkurse im neuen Jahr leitet, als auch mit der 2.Mannschaft gemeinsam in der 3.Liga aktiv ist.

TEXT: Jörg Behlendorf

 

17. September 2019

Die U12 des WSW Rostock wurde Norddeutscher Vizemeister im Wasserball

 

Bei der U12-Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft wurden die Wasserballer des WSW Rostock am Wochenende Vizemeister. Das ist nach der Bronzemedaille vom letzten Jahr der bisher größte Erfolg. Bei herrlichem Freibad Wetter mit bis zu 24°C trafen sich die besten fünf Teams aus Norddeutschland im Freibad JoWiese in Hildesheim. Im Modus jeder gegen jeden hatten alle Vereine zwei Spiele pro Tag zu bestreiten.

Für die Rostocker ging es in der Auftaktpartie gegen HTB Hamburg ins Wasser, der 2018 im Duell um den zweiten Platz erfolgreich war. Der WSW konnte sich mit 13:3 (2:1, 4:1, 7:1, 0:0) sicher durchsetzen.  Lediglich im ersten Viertel hatte der HTB gegenhalten können.  Noch besser lief es für den WSW gegen Waspo 98 Hannover. Im Pokal hatte der WSW noch große Schwierigkeiten mit diesem Gegner, nun aber gelang ein Kantersieg mit 19:6 (4:0, 5:3, 5:2, 5:1).

Am zweiten Wettkampftag kam es  zuerst zum Match gegen  Gastgeber Hellas 99 Hildesheim. WSW-Trainer Vass wollte hier spätestens bis zur Halbzeit eine Spielentscheidung erzwingen, denn Hildesheim hatte in der Punktspielrunde bis zum letzten Viertel mithalten können und den Ostseestädtern alles abverlangt. Der Start klappte hervorragend, bis zur Halbzeit stand es 7:1. Nun konnten die Wechselspieler übernehmen, um so die Stammkräfte für das Finale zu schonen. Der Endstand war 9:4 (4:0, 3:1, 1:1, 1:2) für den WSW.

Wie schon im Pokalwettbewerb hieß das Finale White Sharks Hannover gegen WSW Rostock. Für die Mecklenburger war klar, dass nur bei Bestleistung oder mehr ein Sieg möglich war.  Die Anfangsphase lief gut, bis die Sharks erste kleinere Fehler des WSW eiskalt mit Toren bestraften. Dem Titelfavoriten gelangen im weiteren Spielverlauf immer wieder einfache Tore zum ungefährdeten 12:2-Sieg  (3:1, 3:0, 4:0, 2:1).

WSW-Trainer Sàndor Vass zum Vizemeistertitel seines Teams: „Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit hier in Rostock, war das nun mein letzter Einsatz als Cheftrainer. Ich freue mich riesig, dass wir es im Norden auf Platz zwei geschafft haben und wir mit Marian und Kateryna  gleich zwei Akteure unter den besten drei Torschützen haben.“

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski (3 Tore), Finley v.Samson-Himmelstjerna (4), Aleks Haak (2) – Anton Haak, Marian Kob (18), Kateryna Mifthakova (14), Fiete Sweers, Leni Westendorf, Keno Brügge, Lilly Kröger (2), Victoriia Vassermann, Krisztián  Tsipf, Fabienne Bergfeldt

 

Foto: Trainer Vass am Beckenrand in der Viertelpause. Spieler von vorne: Kappe 13 Marius, 5 Kateryna, 7 Lilly, 4 Finley, 9 Keno, 3 Marian

Text und Foto: U. Richter

10. September 2019

WSW-Wasserball Frauen werden Vizemeister in der 2. Bundesliga Nord

 

Am Ende einer intensiven Saison finden sich die WSW Frauen auf dem zweiten Tabellenplatz der 2. Bundesliga Nord wieder. Die Entscheidung fiel am letzten Spieltag. Die Hamburger Titel-Konkurrentinnen vom ETV hatten sich, außer einer Niederlage gegen den WSW, keinen Fehler erlaubt. Dem WSW Rostock fehlten zwei Siege zur Meisterschaft - gegen RSV und Waspo 98 aus Hannover.

Das erste Match gegen die Rasensportfreunde Hannover lief sehr gut. Die WSW Mädels konnten dank der Unterstützung ihres neuen Capitanos Livio Cocozza mit sauberer Abwehrarbeit glänzen und auch im Angriff ihr Spiel sicher durchziehen. Nach dem dritten Viertel, beim Stand von 8:0, konnte das letzte Viertel sogar zum trainieren von Spielzügen genutzt werden. Mit diesem 9:2 Sieg im Rücken ging es dann weiter zu Waspo 98 ins Volksbad Hannover.

Hier sollte nun die Entscheidung fallen. In einer eng umkämpften Partie gelang es dem WSW zwar immer wieder heran zu kommen - Stand nach dem zweiten Viertel 3:3, es reichte aber leider nicht zum Sieg. Die Hannoveranerinnen nutzten ihre Chancen einfach besser. Mit dem Endstand von 5:8 waren die Tietelträume der Rostockerinnen für diese Saison zwar geplatzt, doch die Mannschaft freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Cheftrainer. Sie wird hart daran arbeiten, im nächsten Jahr vielleicht endlich ganz oben zu stehen. Trainer Livio Cocozza zu seinem ersten Einsatz für den WSW: "Wir haben gerade erst begonnen. Ich sehe in der Frauenmannschaft ein großes Potential und freue mich darauf, den WSW auf das nächste Level zu bringen."

Foto: Der WSW spielte mit: vorne von links Josefine Schermer, Lisa Jacobi, Jessica Hembus, Nicole Vogt, Annemarie Müller und hinten von links Trainer Livio Cocozza, Anne Krowke, Emma Hamann, Charlotte Sweers, Kati Czelkalla, Nicole Gerth, Maja Schröder, Alina Tristram (es fehlt Mareike Specht)

Text u. Foto: U. Richter

04. September 2019

Wassersport Warnow Rostock U14

Am Wochenende richtete der WSW Rostock die U14-Endrunde der Norddeutschen Wasserball Meisterschaft aus.

Der Gastgeber trat mit dem mit Abstand jüngsten Team gegen je zwei Vertretungen aus Hamburg und Hannover an. Daher hatte WSW-Trainer Sándor Vass auch nicht als Ziel die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft (1.-3. Platz) ausgegeben. Es sollte versucht werden, über möglichst große Teile der Partien mit den starken Gegnern mitzuhalten.

Los ging es im Auftaktmatch gegen Poseidon Hamburg. Nach schlechtem Start (1:5) kämpften sich die WSW-Wasserballer bis zum letzten Viertel auf 8:9 heran. In der Schlussphase machte Poseidon dann mit vielen Kontertoren den 15:11 Sieg perfekt. Gleich in der zweiten Partie trafen die Ostseestädter dann auf Titelverteidiger White Sharks Hannover. Die Sharks gewannen mit 15:6. Das letzte Viertel ging mit 3:0 an den WSW, als die Hannoveraner drei Stammspieler auf die Bank schickten.

Am zweiten Wettkampftag hieß der erste Gegner Waspo 98 Hannover, der mit einem kompletten 2005er Jahrgang antrat, wogegen die Rostocker nur eine Spielerin im ältesten Jahrgang dabei hatten. In der sehr ausgeglichenen Partie kam Waspo leider zu einigen leichten Toren und konnte sich so kontinuierlich einen Vorsprung erarbeiten. Dem WSW gelang im dritten Viertel ein 1:1 - am Ende gewann aber Waspo deutlich mit 14:5 und wurde Vizemeister.

In der letzten Begegnung ging es gegen den HTB Hamburg ins Wasser. Ähnlich wie gegen Poseidon kam der WSW nach schlechtem Start immer besser ins Spiel und konnte bis zu Beginn des letzten Viertels ein achtbares 7:11 vorweisen. Dann kamen alle Rostocker Wechselspieler ins Wasser und kassierten noch sieben Konter Tore. Der HTB holte die Bronzemedaille.

In der Torschützenliste konnten sich sieben WSW-Spielerinnen/ Spieler eintragen, wobei U11-Akteur Marian Kob mit elf Treffern auf dem vierten Platz landete. In zwei Wochen finden die Meisterschaften in der U12 in Hildesheim statt. Der WSW ist dann einer der Favoriten auf eine Medaille.

Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson-Himmelstjerna, Aleks Haak, Marian Kob (11 Tore), Kateryna Miftakova (2), Franz Lantow, Keno Brügge, Lilly Kröger (4), Mathilda Hoffmann (5), Lina Kob, Tammo Sweers (4), Julius Pannier, Max Papenfuß (2), Ole Kopitzki (1)

Text: U. Richter

Foto: Archiv WSW Rostock

 

26. August 2019

Wasserballer des Wassersport Warnow Rostock blicken auf erfolgreiche Saison

Nach dem Durchmarsch in der Nordwestdeutschen Jugendliga haben die U12-Wasserballer des WSW Rostock auch die größte Jugendliga des Nordens - im Großraum Hannover - gewonnen. Die Liga-Hinspiele wurden im Hallenbad von Hannover-Anderten mit Vorprogramm, bestehend aus Schwimmen und Werfen gespielt, wogegen die Rück- bzw. Sommerrunde in den Freibädern stattfand. Für den WSW Rostock als Gaststarter bedeutete das, vierzehn Auswärtsspiele mit vielen Reisestrapazen zu bestreiten.

Den Rostockern gelang zum Saisonstart ein sensationeller 15:11 Sieg gegen die White Sharks Hannover, die vor wenigen Wochen souverän Deutscher Pokalsieger in dieser Altersklasse wurden. Bis zum Rückspiel gegen die Sharks am letzten Spieltag im Freibad Leinhausen (25.8.) hatten beide Teams alle Partien gegen die anderen sechs Mannschaften gewonnen (Ergebnisse siehe unten). Der Tabellenführer aus Rostock war nun klarer Meisterschafts-Favorit, denn mit 26:0 Punkten und 194:59 Toren hatte sich der WSW ein um 28 Tore besseres Torverhältnis erarbeitet. Das war selbst für das zurzeit beste Team Deutschlands kaum noch einzuholen.

Rostocks ungarischer Cheftrainer Vass wollte von dieser Möglichkeit nichts wissen und versuchte mit verbessertem Centerspiel auch diese Partie zu gewinnen. Doch schon nach dem ersten Viertel (1:3) stand fest, dass dieses Ziel nicht erreicht werden konnte. Grund war ausgerechnet die ungeschickte und unglückliche Centerverteidigung der Hansestädter. Der Hannoveraner Schiedsrichter machte von Beginn an klar, dass jede Berührung des White-Sharks-Stürmers eine Zeitstrafe bedeutete. Die Sharks gewannen auch das zweite Viertel (3:0), ehe der WSW im dritten Abschnitt wenigstens ein 1:1 herausholen konnte. Im Schlussviertel durfte dann auch die zweite Reihe ins Wasser. Am Ende hieß es 11:3 für den Vizemeister aus Hannover.

WSW-Trainer Sándor Vass: „Meine Mannschaft hat hier Großartiges geleistet. Als einziges Team aus ganz Deutschland konnten wir in dieser Saison gegen die White Sharks gewinnen. Es ist sicher auch mal eine Abwechslung, wenn nicht zehn Jahre lang in allen Altersklassen der Meister White Sharks Hannover heißt. Dafür sind uns auch unsere Gegner und viele Zuschauer der Liga sehr dankbar.“

WSW-Vorsitzender Uwe Richter: „Gratulation an des Team. Auch die U14 hat in dieser Jugendliga mit dem dritten Platz hinter White Sharks und Waspo 98 Hannover ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Wir waren hier mit einem jüngeren Jahrgang angetreten und konnten mit 18:10 Punkten fünf andere Teams hinter uns lassen. In der nächsten Saison werden wir auch in der U14 um die Meisterschaft mitspielen.“

Hier die restlichen U12 Ergebnisse: Wolfenbütteler SV 24:7 und 20:2; SpVg Laatzen 20:5 und 11:2; Waspo 98 Hannover 20:7 und 11:3; RSV Hannover 16:4 und 14:0; White Sharks Hannover II 12:11 und 11:5 und Hellas Hildesheim 9:1 und 9:1

Der WSW Rostock spielte in der U12 mit: Marius Schimanski, Finley von Samson-Himmelstjerna, Aleks Haak, Marian Kob, Kateryna Miftakova, Fiete Sweers, Franz Lantow, Leni Westendorf, Keno Brügge, Lilly Kröger, Victoriia Vassermann, , Oskar Masur, Fabienne Bergfeldt, Torben und Magnus Gatniejewski, Krisztián Tsipf,

Und in der U14 mit: Mathilda Hoffmann, Lina Kob, Tammo Sweers, Julius Pannier, Alban Aland, Max Papenfuß, Andy Haak, Ole Kopitzki

 

Foto: vordere Reihe von links: Finley, Aleks, Marian, Anton, Fiete, Marius, Julius, Victoriia

Hintere Reihe von links: Keno, Lina, Kateryna, Ole, Mathilda, Tammo, Lilly, Leni, Sándor

Text u. Foto: Uwe Richter

 

4. Juli 2019

Bronze für Mathilda Hoffmann bei Deutscher Meisterschaft

Mit Zweitstartrecht holte die Rostocker Wasserballerin Mathilda Hoffmann mit dem ETV Hamburg die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft der weiblichen U16. Mit nur 13 Jahren war Mathilda die jüngste Spielerin. Das Endturnier mit den besten fünf Teams aus Deutschland fand in Hamburg statt. Auftaktgegner war der SSV Esslingen. Beim ETV gab es einige Abstimmungsprobleme in der neu formierten Mannschaft, wodurch ein unnötige Punktverlust verbucht werden musste (9:9).

Zweiter Gegner war der erfolgreichste Verein in der weiblichen Jugend der letzten Jahre SC Chemnitz. Beim 12:4 Sieg von Chemnitz, war der ETV chancenlos. Um die letzte Medaillenchance ging es in der vorletzten Partie gegen SV Blau-Weiß Bochum ins Wasser. Der Eimsbütteler Turnverband setzte sich mit seiner besten Turnierleistung mit 11:9 durch. Abschließend gab es ein 6:16 gegen den neuen Meister von SV Bayer Uerdingen.

Mathilda Hoffman zum bisher größten Erfolg: „Nachdem ich den Einsatz beim Pokalwettbewerb im Frühjahr verpasst hatte, bin ich nun sehr glücklich über meinen Medaillengewinn. Beim ETV Hamburg konnte ich schon einige Tricks dazu lernen – z.B. von der Jugend-Nationalspielerin Selin Karakus.“

Mathilda hat auch in den kommenden Jahren die Möglichkeit beim ETV Hamburg in der U16 und U18 mit Zweitstartrecht zu spielen. Beim Heimverein, dem WSW Rostock holte sie kürzlich mit der gemischten U14 Bronze in der Jugendliga Nordwest. Schon in der nächsten Saison darf Mathilda dann auch bei den Frauen des WSW Rostock spielen, die in der zweiten Bundesliga zurzeit auf dem ersten Platz liegen.

Text: U. Richter; Foto privat

27. Juni 2019

Die U12 des WSW Rostock krönt perfekte Saison mit Titelverteidigung

 

In der Jugendliga Nord West glückte Rostocks erfolgreichem Wasserballverein zum zweiten Mal in Folge ein Durchmarsch: Der alte und neue Meister heißt WSW Rostock! Am Wochenende wurde im Freibad Oxstedt nahe Cuxhaven die Endrunde der U12 Jugendliga ausgespielt. Die Mannschaft aus Rostock konnte den hohen Erwartungen (bisher hatte der WSW noch keinen Punkt abgegeben) gerecht werden.

Nach vierstündiger Anreise ging es zuerst im Halbfinale gegen den MTV Aurich ins Wasser. Die Rostocker nutzten von Beginn an das ungewohnt kleine Spielfeld zu ihrem Vorteil und spielten ihre individuelle Überlegenheit voll aus. Beim Stand von 9:0 nach dem zweiten Viertel durfte die Reservebank übernehmen. Der Endstand von 20:0 für den WSW Rostock zeigte die hervorragende Mannschaftsleistung.  Auch im Finale gegen HTB Hamburg ließ der WSW nichts anbrennen. Das Angriffsduo Miftakova /Kob bot Schnelligkeit und sichere Ballbeherrschung und kam so zu vielen variantenreichen Abschlüssen. Nach dem zweiten Viertel (Stand 14:1) konnte Trainerlegende Sándor Vass abermals durchwechseln. Keeper Aleks Haak war hellwach und bot den Hamburger Angriffsbemühungen mit tollen Paraden Paroli. Beim Endstand von 17:3 sprang die gesamte Rostocker Mannschaft nebst Trainer ins Wasser und feierte den verdienten Sieg.

Mit sagenhaften 32 Treffern ist Kateryna Miftakova Torschützenkönigin der Liga. Die U12 des WSW Rostock schließt eine tolle Saison mit 16:0 Punkten und einem Torverhältnis von 129:18 ab, Trainer Sándor Vass dazu: „Unsere Spieler haben hart gearbeitet und sich dafür belohnt, gelingt es uns nun noch die Spitzenposition in der Regionalliga Hannover zu halten sind wir in diesem Jahr die Nummer Eins in Norddeutschland. Um deutschlandweit erfolgreich zu spielen benötigen wir jedoch dringend mehr Wasserzeiten.“

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski, Finley v.Samson-Himmelstjerna, Aleks Haak – Anton Haak, Marian Kob, Kateryna Miftakova, Fiete Sweers, Franz Lantow, Leni Westendorf, Keno Brügge, Lilly Kröger, Victoriia Vassermann, Krisztián  Tsipf, Oskar Masur, Emily Wilde, Fabienne Bergfeldt, Ansgar Wandschneider, Alexander Fadeev, Johannes Töllner, Matthis Krafft

Text und Foto: U. Richter

 

27. Mai 2019

Im Deutschen Wasserballpokal holte die U12 des WSW Rostock am Wochenende in Stuttgart den neunten Platz. Am ersten Wettkampftag traf der WSW auf die besten Teams aus den Landesgruppen Süd  (1. FC Nürnberg) und West (Rote Erde Hamm). Gegen Rote Erde Hamm kassierten die Rostocker acht Rausstellungen bei  der Centerverteidigung. Das war spielentscheidend und führte zur unnötig hohen Niederlage mit 13:7. Bester Spieler beim WSW war Kapitän Marian Kob mit drei sehenswerten Treffern von der Centerposition.

 

In der zweiten Partie erwischten die Rostocker einen sehr schlechten Start und lagen gegen Nürnberg zur Halbzeit mit 7:2 hinten. Dann startete die große Aufholjagd. Bis zur letzten Viertelpause konnte der WSW zum  8:8 ausgleichen. Durch zwei unglückliche Schiri Entscheidungen musste Marian Kob nach drei Fouls die Kappe absetzen.  Das Spiel war jetzt vollkommen offen. Große Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt. Nürnberg zog mit drei Treffern in Folge auf 11:8 davon. Der WSW konterte jetzt immer gefährlicher und hatte auch nach den Anschlusstreffern zum 10:11 die besseren Möglichkeiten. Leider reichte die Zeit nicht mehr aus, um ein 5m-Werfen zu erzwingen.

 

Im Spiel um Platz neun am Sonntag traf der WSW Rostock auf Gastgeber SV Cannstatt. Hier zeigten die Rostocker nun über das komplette Spiel ihre Stärken und gewannen klar und deutlich mit 14:5. Bestes Mädchen des Turniers wurde mit sieben Treffern Kateryna Miftakhova vom WSW Rostock (siehe Foto).

 

WSW-Trainer Sándor Vass: „Wir hatten gleich zwei von vier Landesgruppen Sieger in unserer Staffel. Mit weniger Pech bei der Auslosung hätten wir mindestens das Spiel um Platz sieben oder fünf erreichen können. Nun konzentrieren wir uns voll auf das Finalturnier der Jugendliga Nordwest in vier Wochen in Cuxhaven, wo wir zusammen mit HTB Hamburg, MTV Aurich und SV Georgsmarienhütte  in der Endrunde stehen.“

 

Der WSW Rostock spielte mit:  Marius Schimanski (5 Tore), Marian Kob (11),  Fiete Sweers,  Aleks Haak (1), Kateryna Miftakhova (7), Keno Brügge (1), Lilly Kröger (5), Leni Westendorf (1), Finley von Samson-Himmelstjerna

 

Foto privat: Kateryna beim Einwerfen vor dem Turnier

 

Uwe Richter

22. Mai - 3. Liga

HSG in Lübeck

Meister wahrt weiße Weste zum Abschluss in Lübeck

Wasserballer gewinnen am letzten Spieltag mit 19:8 an der Trave

 

Es war der Schlussakt der diesjährigen Wasserball-Saison der Herren in der 3.Liga. Am Freitagabend gastierte der vorzeitig feststehende Champion HSG Warnemünde I bei der SG Lübeck-Ahrensburg.

Geplakt von immensen Personalproblemen musste Spielertrainer Jörg Behlendorf im Kader erheblich rotieren. Es fehlten im Vergleich zur Vorwoche beim Sieg über Kiel die 6 Spieler Einhorn, Koth, Thiele, Helm, Erben und Meyer. „Alles Leistungsträger und deshalb hatte ich schon ein bisschen ein mulmiges Gefühl, als wir dann mit den restlichen 11 Spielern nach Lübeck sind. Anfangs taten wir uns auch dementsprechend schwer und sind erst kurz vor dem Ende des 2.Viertel richtig in die Partie gekommen. Lübeck hat das zu Beginn richtig gut gemacht. Mit der Leistung stehen sie da unten eigentlich zu Unrecht als punktloser Letzter da,“ analysierte Behlendorf den Beginn.

Lübecks Carsten Riege setze bereits zum 1:0 den 1.Nadelstich. Die HSG glich aus, ging in Führung doch die Gastgeber ließen sich partout nicht abschütteln. Was aber auch an der Unerfahrenheit einiger HSG-Spieler lag, die nun mehr Verantwortung übernehmen mussten als gewohnt. Im 2.Viertel lag Warnemünde „nur“ mit 6:4 in Front und konnte innerhalb von drei Minuten auf ein beruhigenderes 9:4 ausbauen. Im dritten Abschnitt hielt die HSG dann weiter das Tempo hoch und generierte so Konter um Konter. Auch saß nun die Abwehr um Keeper Philipp Steidler sattelfester. Zur Mitte des 3.Viertels machte Christopher Wende mit seinem Treffer zum 13:4 entgültig den Sack zu. Danach entwickelte sich noch ein munteres Schaulaufen und auf beiden Seiten fielen noch einige Tore. „Am Ende haben wir uns gegenseitig in der Abwehr nicht mehr wirklich weh getan, dadurch boten sich viele Lücken und Chancen.“ sagte HSG-Kapitän Philipp Steidler. Den Schlusspunkt und gleichbedeutend mit dem finalen Tor des Spiels und der Saison markierte Lübecks Aktivposten Carsten Riege zum 8:19(2:3, 2:6, 2:6, 2:4)-Endstand. Erfolgreichste Werfer der HSG waren dieses Mal die Youngster Filip Hohlfeldt und Adrian Reihs mit je 4 Toren.

Mit diesem eingeplanten Sieg, blieb Warnemünde in dieser Spielzeit komplett verlustpunktfrei und holte in der kleinen Liga aus 10 Spielen die Maximalpunktzahl und gewann jedes Spiel mit 5 oder meist mehr Toren Unterschied. „Jetzt ist jeglicher Druck weg, wir haben es geschafft. Unser Ziel war der Titel, dass es am Ende auf diese Weise gelingt, konnten wir nur hoffen. Ich bin stolz auf mein Team und alle Spieler.“ sagt Behlendorf zur Saison. Trotz des Titels wird diese Saison nicht der Aufstieg in die 2.Liga in Angriff genommen, da hier Kosten und Spielerniveau noch einmal ein anderes und viel höheres Level darstellen, als in Liga Drei. Daher gilt es in der Saison 2019/2020, die Meisterschaft erfolgreich zu verteidigen und die Ergänzungsspieler weiter an die Leistungsträger heranzuführen.

Text u. Bild:Jörg Behlendorf

HSG I in Lübeck: Philipp Steidler  - Filip Hohlfeldt (4 Tore), Adrian Reihs (4), Christian Strege (1), Christopher Wende (2), Maurizio Reitzig (2), Roman Gruchow (3), Jonte-T. Briese, Jörg Behlendorf (3), Ben Hüpenbecker, Tim Wellnitz

15. Mai 2019

Die Frauenwasserballerinnen des WSW Rostock übernehmen die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga

 Mit zwei Siegen gegen die Bundesligareserve von ETV Hamburg und Waspo 98 Hannover gelang den Rostockerinnen diese Überraschung. Zuerst wurde Waspo 98 auswärts mit 9:6 aus dem Becken geschickt. Es folgte ein Heimsieg gegen ETV Hamburg hauchdünn mit 4:3. Außerdem wurde Rostocks Angstgegner RSV Hannover im kleinen Becken in Hannover-Anderten sicher mit 12:6 besiegt. Bei nur noch zwei ausstehenden Partien Anfang September können die WSW-Wasserballerinnen dieses Jahr erstmalig den Meistertitel nach Rostock holen. Ein Aufstieg in die zur Zeit unterbesetzte 1. Bundeliga steht allerdings in den nächsten Jahren noch nicht in der Planung. Die Spielpause wird für die Teilnahme an diversen Turnieren in Hameln, Hamburg und Buxtehude genutzt. Höhepunkt 2019 wird ein Trainingslager in Ungarn sein.

Cheftrainer Sándor Vass: „Unsere Frauen haben in dieser Saison mehr Zugänge als Abgänge zu verzeichnen. Besonders freue ich mich, dass Lisa aus der eigenen Jugend es ins Frauenteam geschafft hat. Einige hochkarätige Neuzugänge haben bisher noch nicht gespielt. Wenn beispielsweise die sehr schnelle Alina zukünftig mit dabei ist, habe wir taktisch noch mehr Möglichkeiten.“

Die WSW-Frauen: Charlotte Sweers, Anne Krowke, Nicole Gerth, Maja Schröder, Nicole Vogt, Annemarie Müller, Josefine Schermer, Jessica Hembus, Emma Hamann, Mareike Specht, Kati Czelkalla, Lisa Jacobi, Alina Tristram, Sabine Jaschke, Katja Thiele, Stephanie Schwarz

Text u. Foto: Uwe Richter

14. Mai 2019

HSG-Siegerteam in Kiel

Dramatik Pur in Kiel mit Meisterleistung der HSG Warnemünde

Wasserballer entern die Kieler Landeshauptstadt mit würdigem Finalspiel-Sieg

 

Man hätte es nicht schöner malen können. Frei nach dem Motto „Pokal oder Hospital“ würde der Sieger der Drittligapartie Meister der Saison 2018/2019 werden.  Gastgeber SV Wiking Kiel empfing den Tabellenführer HSG Warnemünde. Kiel benötigte einen 6-Tore-Sieg, um Meister werden zu können, da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich herangezogen wird. Die HSG war bis dato noch ungeschlagen und siegte im Hinspiel 7:2 in Rostock.

Der SV Wiking startete nun brilliant in die Partie und ging im 1.Viertel mit 5:1 in Führung. Nicht nur die verdutzten HSG-Mannen schienen überrascht, doch HSG-Spielertrainer Jörg Behlendorf behielt mit seinem Team kühlen Kopf: „Wir begannen unterirdisch und sie profitierten von unseren Fehler, mir war schon klar dass wir nicht so schlecht waren, wie es die Situation darstellte.“ Durch die Tore von Christian Koth und Maurizio Reitzig verkürzte die HSG noch zur 1.Viertelpause auf 3:5. Im 2.Abschnitt spulte der Gast aus MV weiter sein Programm runter und glich zunächst durch ihren starken Kapitän Klaus Einhorn zum 5:5 aus und wenig später erzielte Einhorn auch die 1.Führung zum 6:5. Kiel drehte abermals die Partie und kämpfte sich mit dem Mute der Verzweiflung zurück, ging mit einer hauchdünnen und 7:6-Führung in die Halbzeit und hielt den Traum vom Titel weiter am Leben. Anfang des 3.Viertels gelang ihnen sogar der Treffer zum 8:6.

Warnemünde stellte zur Halbzeit aber einige taktische Feinheiten in der Defensive um und blieb in der Offensive stets geduldig. Da Kiel mit David Rathjen über einen gefährlichen Centerspieler (2015 noch für die HSG in der 2.Liga aktiv), zwei starke Linkshänder mit John Bräcker und Fynn Lenger verfügte, agierte man über eine flexible Zonenverteidigung und zog den Kielern so den Zahn. Zur Halbzeit wechselten zudem die Torhüter. Philipp Steidler parierte u.a. einen Strafwurf im 2.Viertel und übergab nun an Youngster Anton Erben. Auch dieser Wechsel sollte sich noch auszahlen und die HSG begann ihr bestes Wasserball zu zeigen. Zweiten Bällen und Chancen wurde erfolgreich nachgegangen und in der Verteidigung ließ man praktisch nichts mehr zu. Vier Tore in Folge für Warnemünde und so ging es mit einer 10:8-Führung ins Schlussviertel. Kiel konnte dem konstant hohen Tempo und der Effektivtität von Warnemünde nicht mehr folgen und verlor weiter an Boden. Klaus Einhorn legte einen vernichtenden Doppelpack zur 12:8-Vorentscheidung auf. Mit der Schlusssirene vergoldete Nachwuchsmann Adrian Reihs per Heber den Sieg auf den 14:9(3:5, 3:2, 4:1, 4:1)-Endstand, nachdem 20 Sekunden zuvor Torhüter Erben ebenfalls einen Strafwurf glänzend parierte. Kiel musste den verdienten Sieg anerkennen und Warnemünde feierte den Sieg zum Titelgewinn euphorisch. „Nach dem Stolperstart war es das erhoffte tolle Endspiel um den Titel gegen Kiel. Wir haben beide alles gegeben und man spürte den gegenseitigen Respekt im und außerhalb des Beckens. Es war ein würdiges Duell um den Titel und unsere Freude ist riesig. Es war ein richtig geiles Spiel mit vielen Aufs und Ab auf beiden Seiten,“ sagte HSG-Kapitän Klaus Einhorn. Er und Christian Koth waren mit je vier Toren die heutigen Garanten für den Auswärtssieg und vorzeitigen Titelgewinn der HSG Warnemünde.

Der Pflicht folgt nun am Freitag die Kür, wenn es am letzten Spieltag zum für die Tabelle bedeutungslosen Abschluss gegen die SG Lübeck-Ahrensburg kommt. „Wir nehmen auch das Spiel ernst und wollen die perfekte Saison ohne Punktverlust erreichen. Da uns einige Topleute fehlen werden, ist auch gegen Lübeck Vorsicht geboten.“ sagt Jörg Behlendorf zur Abschlusspartie am kommenden Freitagabend am 17.Mai.

 

HSG I in Kiel: Philipp Steidler (1.-16.), Anton Erben (17.-32.) - Paul Helm, Adrian Reihs (1 Tor), Klaus Einhorn (4), Daniel Thiele, Niklas Heese (1), Maurizio Reitzig (3), Roman Gruchow, Konrad Meyer (1), Christian Koth (4), Jörg Behlendorf, Ben Hüpenbecker, Betreuer Christopher Wende

 

Text u. Foto: J. Behlendorf

02. Mai 2019

Die U12-Wasserballer des WSW Rostock kommen beim Norddeutschen Pokal bis ins Finale

Am Samstag  trafen die Ostseestädter  auf den Gastgeber Hellas Hildesheim und auf Waspo 98 Hannover. Beider Partien gingen klar an den WSW Rostock mit 17:1 gegen Hellas und 14:1 gegen Waspo. Damit war die Qualifikation für den Deutschen Pokal (Platz 1-4) schon perfekt. Das Turnier mit den sechs besten Teams aus Norddeutschland  ging dann Sonntag für den WSW mit dem Halbfinale gegen HTB Hamburg weiter. Erst im letzten Viertel gelang hier der klare Sieg mit 10:5 nach einer hart umkämpften Partie.

Damit zog der WSW Rostock erstmalig in ein Norddeutsches Finale ein, was bisher noch keinem Team aus Mecklenburg-Vorpommern gelang. Der Gegner White Sharks Hannover konnte kürzlich in der überregionalen Jugendliga deutlich bezwungen werden. Doch das Finale dominierten die Sharks von Beginn an, was nach bisherigem Turnierverlauf nicht überraschte, weil sie pro Spiel mindestens 23 Toren warfen. Die Rostocker lieferten trotzdem eine solide Abwehrarbeit ab und konnten zum Schluss auch im Angriff Akzente zum 4:9-Endstand setzen.

WSW-Trainer Sándor Vass zum Abschneiden seines Teams. „Das ist unser bisher größter Erfolg und eine gute Ausgangsposition für den Deutschen Pokal. Schade finde ich, dass White Sharks mit einer Landesauswahl Niedersachsen antritt, obwohl der Wettbewerb eigentlich für Vereine ausgeschrieben ist.“

Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski (8 Tore), Kisztian Tsipf (1), Marian Kob (21),  Fiete Sweers (1),  Aleks Haak (3), Kateryna Miftakhova (4), Keno Brügge (1), Lilly Kröger (3), Victoriia Vassermann (1), Leni Westendorf, Finley von Samson-Himmelstjerna (2)

Teambild von links nach rechts: Trainer Sándor, Marius, Aleks, Finley, Keno, Marian, Lilliy, Fiete, Kati, Victoriia, Leni, Betreuer Uwe, Krisztian

 

Text und Bild: U. Richter

25. April 2019

Wasserballer der HSG kämpfen um den Titel in Liga Drei

 

Am Samstag geht es nach über einmonatiger Pause in die heiße Endphase der Saison. Am 16.März schlug die HSG I zu Hause den Tabellenletzten SG Lübeck-Ahrensburg mit 22:2 und zeigte anschließend beim Nordpokal trotz Niederlagen gegen die Zweitligateams Hildesheim und Hamburg sowie der 2.Mannschaft von Championsleague-Teilnehmer Waspo Hannover sehr gute Leistungen.

Nun beim Rückspiel gegen Keitum in Kiel geht es in der 3.Liga schon jetzt im Fernduell gegen Verfolger Wiking Kiel. „Keitum wird der schwere Gratmesser im Kampf um den Titel gegen Kiel. Keitum selbst hat bereits 3 Niederlagen und nur noch theoretischen Chancen auf die Meisterschaft. Wir können daher nur noch von Kiel abgefangen werden, zumal im Mai der Showdown gegen sie ansteht. Wir müssen  gegen Keitum alles abrufen und stellen uns auf schweres Stück Arbeit gegen die Sylter ein. Immerhin haben wir ihnen nach über 5 Jahren die erste Saisonpleite zu Beginn der Saison beigefügt, Sie sinnen auf Revanche,“ warnt Spielertrainer Jörg Behlendorf zur Ausgangslage. Bei einer Niederlage gegen Keitum, wäre man zum Siegen gegen Kiel verdammt, doch soweit soll es erst gar nicht kommen und natürlich spielt die HSG I gegen Keitum auf Sieg. Nachdem die Erste gegen Keitum ab 12.30Uhr in der Kieler Unihalle sich somit beweisen muss, folgt ihnen wenig später an Ort und Stelle  die Zweite der HSG Warnemünde, die ebenfalls gegen Keitum ins Becken steigt, dort aber als Außenseiter eher geringere Chancen auf Punkte hat. „Möglich ist es allemal jedoch wissen wir um das aktuelle Kräfteverhältnis,“ sagt HSG II-Kapitänin Jessica Hembus zur zweiten Samstagspartie um 15.30Uhr gegen den TV Keitum. Zwischen beiden Begegnungen trifft an diesem Wasserball-Tag Titelaspirant Wiking Kiel um 14Uhr auf die SG Meldorf-Itzehoe. Es können sich also alle Anwärter aus nächster Nähe analysieren.

Text u. Foto: Jörg Behlendorf

Restprogramm Warnemünde, Herren:

Sa., 27.04.2019, 12.30 Uhr in Kiel – HSG Warnemünde I – TV Keitum

Sa., 27.04.2019, 14.00 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – SG Meldorf-Itzehoe

Sa., 27.04.2019, 15.30 Uhr in Kiel – HSG Warnemünde II – TV Keitum

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So., 05.05.2019, 13.30 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – HSG Warnemünde II

So., 12.05.2019, 13.30 Uhr in Kiel – SV Wiking Kiel – HSG Warnemünde I

Fr., 17.05.2019, 19.50 Uhr in Lübeck – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde I

 

10. April 2019

Wolfgang Richter mit 79 Jahren noch top in Form

Titel beim 26.Wasserball-Mastersturnier knapp verpasst

Seriensieger Magdeburg ergattert erneut den Pokalsieg mit 6:4 über Warnemünde

 

Beim diesjährigen Mastersturnier der HSG Warnemünde gab es erneut den Favoritensieg durch die SG Handwerk Magdeburg. In einem packenden und hartumkämpften Duell gegen Gastgeber Warnemünde behielten die Mannen von der Börde mit 4:6 die Oberhand. Am Ende des Turniertages sollte dies dn erneuten Titelgewinn bei der 26.Ausgabe des traditionsreichen Seniorenturniers, dem sogenannten Masterscup der HSG Warnemünde bedeuten.

Gespielt wurde bei verürzter Spieldauer von 2x5min effektiv im Modus Jeder gegen Jeden in der 50m-Neptunhalle. Dritte wurden die Berliner vom SV Neptun, die sich durch ein hauchdünnes 4:3 von Fürstenwalde behaupten konnten. Chemnitz verlor das Duell gegen Fürstenwalde knapp mit 4:5 und behielt dadurch die Rote Laterne im Turnier.

Nach insgesamt 10 Partien wurde der Masterscup wie gewohnt im Warnemünder Yachthafen zeremoniell abgeschlossen. Die Siegerehrung und abschließendes Klönen zwischen allen Teams brachten nochmals Hochstimmung bei allen Aktiven, die zumeist den Altersklassen Ü60 zugehörten, ausgenommen auch Organisatior und HSG-Urgestein Wolfgang Richter, der mit seinen 79Jahren !!! noch fleißig mitmischte und der HSG zu Silber half: „Es ist für mich schon sehr anstrengend zwischen den jungen 50-60jährigen Hüpfern mitzuhalten. Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger für mich. Aber ich beiße mich durch. Mal sehen ob ich bei der 27.Ausgabe mit 80 immernoch mitmachen kann. Das Turnier war auf jeden Fall wieder ein großer Erfolg für alle, nicht nur sportlich.“ resümierte Richter nach dem Erreichen des 2.Platzes hinter Sieger Magdeburg.

TEXT u. FOTO: Jörg Behlendorf

HSG-Team: Richert – Hoffmann (3Tore), Metzner (3), Richter (1), Hartleb, Höfer, Schulz, Schinke, Kühn (5), Gerth (1), Hembus (2), Klukas (4), Steinhardt

Endstand 26.Mastersturnier HSG Warnemünde 03_2019:

SG Handwerk Magdeburg          28:10 Tore          8:0 Punkte
HSG Warnemünde                     19:11                   6:2
SV Neptun Berlin                        10:13                  4:4
BSG Pneumant Fürstenwalde    13:22                  2:6

08. April 2019

NSV-Pokal im Fössbad

Warnemünde knapp geschlagen beim Nordpokal in Hannover

Herren-Wasserballer zeigen Top-Leistung beim Pokalturnier

 

Beim diesjährigen Nordpokal unterlag die HSG Warnemünde bei allen drei Partien und scheiterte somit in der Vorrunde. Gegen die Zweitligisten Hildesheim und Hamburg sowie gegen die zweite Mannschaft von Championsleague-Teilnehmer Waspo Hannover zeigte die HSG aber durchweg tolle Leistungen.

Den Anfang machte die Partie gegen den Gastgeber im Fössebad zu Hannover. Beide Teams zeigten eine tolle Defensive, so dass sich für Wasseballverhältnisse ein torarmes Spiel entwickelte. Schuld daran war auch HSG-Keeper Philipp Steidler, der mit vielen Glanzparaden seinem Gegenüber in Nichts nachstand. Zur Halbzeit lag die HSG leider bereits mit 1:6 zurück und biss sich weiterhin die Zähne an der Waspo-Abwehr aus. Im dritten Viertel fielen gleich gar keine Tore und das Schlussviertel gewann man durch zwei Tore von beiden Centern Jacob Groß und Adrian Reihs und schloss die Partie mit 3:6(0:2, 1:4, 0:0, 2:0) ab. Im engen Fössbad schaffte es die HSG zu selten, im Angriff Druck auszuüben. Beide Abwehrreihen um deren Keeper dominierten das Spiel. „Wir hatten unsere Chancen genauso wie der Gastgeber. Philipp hat wahnsinnig gehalten und das Ergebnis hätte auch zu unseren Gunsten mit 6:3 ausgehen können, das war schade. Wir haben toll gekämpft und knapp verloren,“ sagte Spielertrainer Jörg Behlendorf im Anschluss. Mit dem guten Gefühl ging es in die Turnierpause. Am Folgetag musste Warnemünde zweimal ins Wasser. Erst gegen den Hamburger TB62 und zum Abschluss gegen Turnierfavorit Hildesheim.

Nur zwei Teams qualifizierten sich bei dieser Pokalvorrunde für das Endturnier, bei dem bereits Poseidon Hamburg und Laatzen gesetzt sind. Gegen den Zweitligisten Hamburger TB rechnete sich Drittligist Warnemünde im Vorfeld einiges aus. Es war das erwartete Duell auf Augenhöhe und beide Teams gaben Vollgas. Hamburg ging 2:0 in Führung, Youngster Ben Hüpenbecker verkürzte nach 3 Minuten auf 1:2. Dann gab es eine verherende Schwächephase der HSG. Der Hamburger TB spielte seine Zweitligaerfahrung eisklat aus, war im Zweikampf cleverer und kochte die HSG im Schnellverfahren ab und zog auf 7:1 davon. 26 Sekunden vor der 1.Viertelpause verkürzte Christopher Wende in Überzahl nochmal auf 2:7, doch diesen Rückstand sollte die HSG gegen den HTB nicht mehr wett machen können. „Hier haben sie uns die Zähne gezogen. In der 3.Liga wird nich so gut und fair verteidigt. Sie haben uns stark unter Druck gesetzt uns viele Bälle abgenommen und eiskalt verwandelt. Sie waren über das gesamte Spiel einen Tick besser und haben in der 1.Halbzeit einfach effektiver gespielt,“ resümierte Jörg ehlendorf. Erst im dritten und vierten Viertel war die HSG wieder ebenbürtig und zeigte tolle Spielzüge. Am Ende unterlag Warnemünde verdient mit 7:16(2:7, 1:4, 2:2, 2:2), war aber näher dran, als es das Ergebnis zu vermitteln mochte.

Im letzten Spiel wollte man gegen den haushohen Favoriten Hildesheim nicht untergehen, hatten diese doch bisher 16:8 gegen Hamburg und 21:4 gegen Waspo II gewonnen. „Unter zwanzig Gegentore“ lautete daher die Devise von Defensivmann Maurizio Reitzig. Danach sah es nach der 1.Halbzeit leider nicht aus, als ein ernüchterndes 1:10 auf der Anzeigetafel zu sehen war. Adrian Reihs traf zum zwischenzeitlichen 1:7. Die Luft schien raus und die zwei kräfteraubenden Partien gegen Waspo II und Hamburg zeigten ihre Wirkung in den Reihen der Warnemünder. In der 2.Halbzeit ließ Hildesheim die HSG jedoch am Leben und schraubte merklich zurück, so dass die HSG am ende noch ein versöhnliches  4:14 (0:4, 1:6, 2:4, 1:0) erreichen konnte und zumindest das vorher ausgegebene Ziel von „unter Zwanzig“ packte. „Ja wir waren wirklich platt und haben trotzdem alles bis zum Ende versucht und uns auch selber belohnt,“ sagte Torhüter Steidler.

Warnemünde schied damit aus nutzte dieses Turnier aber als guten Gratmesser für die aktuelle Leistung, die man als Tabellenführer der 3.Liga abliefert. Es fehlten mit Klaus Einhorn, Christian Koth und Konrad Meyer ohnehin deren drei Besten, so dass es die gezeigten Leistungen noch aufwertete. Die Glükwünsche galten dem Gastgeber für die sehr gute Ausrichtung der Vorrunde, die man selber gerne in Rostock durchgeführt hätte und den Finalteilnehmern Poseidon Hamburg, Laatzen, Hamburger TB62 und Hildesheim.

Text und Foto: Jörg Behlendorf

01. April 2019

Marian Kob beim Torwurf

U12-Wasserballer des WSW Rostock qualifizieren sich für die Endrunde des Norddeutschen Pokals

In der Vorrundengruppe B schafften die U12 Wasserballer am Sonntag souverän die Qualifikation für die Endrunde des norddeutschen Pokalwettbewerbs. Waspo 98 Hannover war Ausrichter im Fössebad und gleichzeitig erster Gegner der Rostocker. Der WSW war gegen den Tabellenersten der Bezirksliga Hannover deutlich überlegen und gewann mit 21:1. Für ein sicheres Weiterkommen musste nach gut einer Stunde Pause auch der zweite Gegner - Neptun Cuxhaven - besiegt werden. Das gelang sogar ohne Gegentor mit 19:0. Im abschließenden Spiel sicherte sich Waspo 98 mit einem 10:4 gegen Cuxhaven den zweiten Startplatz dieser Vorrundengruppe. Außerdem mit dabei in der  Endrunde des NSV Pokals nach Ostern in Hildesheim sind Gastgeber Hellas Hildesheim, ETV Hamburg, HTB Hamburg und White Sharks Hannover.

 

Der WSW Rostock spielte mit:  Leni Westendorf, Marius Schimanski, Marian Kob, Aleks Haak, Kateryna Miftakhova, Keno Brügge, Lilly Kröger, Finley von Samson-Himmelstjerna, Fiete Sweers, Kristian Tsipf

 

Bilder (privat): Marian Kob beim Torwurf 

Uwe Richter

3. Liga: 12. März

HSG Warnemünde II mit Kantersieg in heimischer Neptunhalle

Wasserballer gewinnen mit 26:3 gegen die SG Meldorf-Itzehoe

 

Am Sonntag gelang der zweiten Mannschaft der HSG Warnemünde ein überlegener Kantersieg in der 3.Liga. Zum aktuellen Spieltag kam die SG Meldorf-Itzehoe in die Rostocker Neptunhalle.

Nachdem die Gäste am letzten Spieltag ihrerseits im Tabellenkeller gegen die SG Lübeck-Ahrensburg einen Sieg einfahren konnten, erwartete die HSG ein enges Match, doch weit gefehlt. Bereits im Startviertel ging es mit 4:1 in Richtung Siegerstraße. Im 2.Viertel folgte ein 5:0-Lauf der HSG II und so führte der Gastgeber zur Halbzeit mit 9:1. HSG-Kapitänin machte den 10.Treffer und Kristian Kühn traf zum 11:1 und schraubte die Führung somit in den zweistelligen Bereich.

Warnemünde spielte in Halbzeit Eins tatsächlich fahrig und vergab hier noch eine Vielzahl an Chancen. Die Gäste konnten durch eine Pressdeckung komplett aus dem Spiel genommen werden und kamen nur vereinzelt vors Tor der HSG. Hier wechselten sich Stephan Drawert und Stephan Behring je eine Halbzeit ab und blieben im Grunde beschäftigungslos. Nico Beuster (6) und Kristian Kühn (5) waren am Ende mit insgesamt 11 Toren die erfolgreichsten Schützen der HSG II. Den Schlusspunkt unter eine einseite Partie setzte Nicole Gerth von der HSG mit ihrem 2.Treffer zum 26:3(4:1, 5:0, 10:1, 7:1)-Endstand. „In Halbzeit zwei sind sie eingebrochen und wir haben unsere Chancen mehr und mehr genutzt. Schwimmerisch und technisch hatten wir klare Vorteile und so dann leichtes Spiel, was wir so nicht erwarteten. Dennnoch freuen wir uns über den klaren Heimsieg,“ sagte Routinier Tim Hoffmann. Ein Extralob verdiente sich auch der Lübecker Schiedrichter Potratz, der das Spiel solo leitete und dies auch souverän meisterte.

Die nächste schwere Aufgabe steht der HSG II bereits in wenigen Tagen bevor. Am Donnerstag folgt ab 19.30Uhr in der Neptunhalle das Derby gegen die eigene Erste, den aktuellen Tabellenführer der 3.Liga

 

TEXT u. Bild: Jörg Behlendorf

HSG II gegen Kiel: Drawert  (1.Halbzeit), Behring (2.Hz.) – Loba (1 Tor), Metzner (1), Hoffmann (3), Fiedler (1), Gerth (2), Jaschke (1), Hembus (1), Strege (2), Beuster (6), Kühn (5), Hüpenbecker (3)

3. Liga: 06. März 2019

 

Wasserballer behaupten Tabellenführung mit 7:2-Sieg über Kiel

HSG Warnemünde I besiegt Kiel, HSG II verliert hingegen Heimspiel mit 2:9

 

Am Wochenende fanden in der Rostocker Neptunhalle die Topspiele in der 3.Liga statt. Zuerst empfing der Tabellendritte HSG Warnemünde II den Zweiten SV Wiking Kiel und danach stand das Topduell zwischen der HSG Warnemünde I und den Gästen aus Kiel statt.

Die HSG II begann nervös und lag im 2.Viertel bereits mit 0:3 hinten, als in Überzahl endlich das 1.HSG-Tor durch Christopher Wende fiel. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause verkürzte Christian Strege nochmals auf 2:4, den Halbzeitstand. Es folgten jedoch zwei ernüchternde Spielviertel, in dem der Gastgeber keine Tore mehr erzielen konnte und am Ende klar mit 2:9(0:2, 2:2, 0:4, 0:1) verlor.

„9 Gegentore gegen Kiel ist ein guter Wert, jedoch waren unsere zwei Tore zu wenig. Kiel deckte uns Press und schon waren viele Spieler hilflos und ergaben sich der guten Deckungsarbeit der Gäste. Das war offensiv katastrophal in der 2.Hälfte. Daran müssen wir dringend arbeiten. Zumal wir im gesamten Spiel aus 8 Überzahlchancen nur einen einzigen Treffer erzielten. So gewinnt man keinen Blumentopf,“ analysierte HSG II-Trainer Steffen Klukas etwas angesäuert die Partie. Immerhin war die Abwehrarbeit gegen die agilen Kieler ein Lichtblick und zeigt auf, dass es gegen die Topteams der Liga eigentlich gehen kann. Dafür muss allerdings eine konstant gute Leistung abgerufen werden, wenn es am kommenden Sonntag gegen die SG Meldorf-Itzehoe um weitere Punkte im Kampf um Rang 3 in der Tabelle geht.

Im 2.Spiel des Tages nach einer Pause von 1h15min zwischen der HSG I und den Fördestädtern, ging es los wie die Feuerwehr. Youngster Ben Hüpenbecker feierte sein Debüt in der 1.Herrenmannschaft und traf gleich nach 19 Sekunden per Fernwurf krachend ins rechte Dreiangel, 1:0! Daniel Thiele legte in Überzahl wenig später zum 2:0 nach, ehe HSG-Kapitän Klaus Einhorn per Trickwurf auf 3:0 erhöhte. Nach der 1.Viertelpause entwickelte sich nun eher eine Abwehrschlacht, als ein Torfestival. Grund dafür war zwar auch die gute Defense beider Teams, vor allem vom Gastgeber, jedoch war es auch ein Spiel vieler vergebener Chancen auf beiden Seiten. „Man merkte uns Beiden die Nervösität schon an, die vor allem Kiel nie wirklich abschütteln konnte und so setzten wir uns Schritt für Schritt weiter ab,“ sagter HSG-Keeper Philipp Steidler. Zur Halbzeit führte die HSG mit 5:1 und geriet nur im 3.Viertel wirklich stark unter Druck. Das spiegelte auch das Zeitstrafenverhältnis im Spiel von 10:3 zu Ungunsten der HSG wider. Doch immerwieder hatten die Abwehrspezialisten Klaus Einhorn, Christian Koth und auch Paul Helm einen Arm dazwischen und hielten so Warnemünde in der Spur. „Wir hatten ein Paar schwierige Momente zu überstehen, haben aber kühlen Kopf bewahrt und unsere phasenweise Offensivschwäche durch grandiose Abwehrarbeit ausgeglichen. Dann kam auch noch hin und wieder Glück hinzu, als Kiel einige Riesenchancen liegen ließ. Wir haben das Topspiel verdient gewonnen und im Rückspiel Mitte Mai wird es sicherlich noch turbulenter und auf alle Fälle torreicher ablaufen. Davon bin ich überzeugt,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem 7:2-Heimsieg über den SV Wiking Kiel. Im Schlussviertel beim Stande von 6:2 machte Roman Gruchow mit seinem wuchtigen Tor zum 7:2 den Endstand zwei Minuten vor dem Abpfiff perfekt. Letzte verzweifelte Angriffe der Kieler verpufften. Daher war die Freude über die Festigung der Tabellenführung bei den Warnemündern nach Spielende riesengroß. Nun rangiert man mit zwei Punkten Vorsprung, als noch einziges ungeschlagenes Team, vor Kiel und der HSG II auf Tabellenplatz Eins in Liga Drei. Weiter geht es für die HSG I am 14.3. im vereinsinternen Derby in der 3.Liga am 14.3. und am 16.3. beim Heimspiel gegen die SG Lübeck-Ahrensburg.

TEXT u. Foto: Jörg Behlendorf

HSG II gegen Kiel: Drawert – Loba, Metzner, Hoffmann, Meissner, Fiedler, Gerth, Wende (1 Tor), Jaschke, Meyn, Hembus, Strege

HSG I gegen Kiel: Steidler – Helm, Groß, Einhorn (3 Tore), Thiele (1), Hüpenbecker (1), Reichel, Gruchow (1), Wende, Koth, Behlendorf (1), Briese

 

letzte Ergebnisse, Herren 3.Liga:

2.3.2019 – HSG Warnemünde II – SV Wiking Kiel  - 2:9

2.3.2019 – HSG Warnemünde I – SV Wiking Kiel – 7:2

3. Liga: 30. Januar 2019

Torben Meyn von der HSG 2

Wasserballer punkten Auswärts in Lübeck und Meldorf

HSG Warnemünde II siegt 17:6, HSG I gewinnt 18:6

 

Für beide Drittligisten war es ein erfolgreiches Wochenende. Die Zweite Mannschaft gewann am Freitagabend ihr Auswärtsspiel bei der SG Lübeck-Ahrensburg klar mit 17:6(3:0, 4:2, 7:0, 3:4). Am Sonntag folgte ihnen die Erste mit einem 18:6(2:1, 3:1, 6:1, 7:3)-Sieg.

Am Freitag legte die HSG II äußerst konzentriert los und konnte Gastgeber Lübeck lange in Schach halten. Torben Meyn traf zum 3:0 und der ersten Viertelpause. Im 2.Viertel fanden die Hausherren besser ins Spiel, getragen von ihrem heutigen Toptorschützen Jörg Hoppe, der insgesamt 4 Treffer erzielen konnte. Warnemünde hatte aber immer wieder die passenden Antworten parat und konnte mit einer 7:2-Führung in die Halbzeit gehen. Danach spielte man die Vorteile im technisch-schwimmerischen Bereich so toll aus, dass mit sieben Toren in Folge die Vorentscheidung fiel. Mit dem Treffer von Centerspieler Tim Hoffmann zum 14:3 ging es ins Schlussviertel. Die sehr gute Defensivarbeit stellte Warnemünde II nun teilweise ein, so dass die Lübecker ihrerseits noch etwas für das eigene Torekonto tun konnten. Den 17:6-Sieg der HSG II konnten sie jedoch nicht verhindern. „Wir haben mit 10 verschiedenen Torschützen heute sehr gut in der Kaderbreite gearbeitet. Das Ergebnis war deutlicher als der Spielverlauf. Ich freue mich fürs Team, dass wir gewonnen haben,“ sagte HSG II-Kapitänin Jessica Hembus .

Am Sonntag ging es für die Erste ins weit entfernte Meldorf nach Dithmarschen an die Nordseeküste. HSG-Spielertrainer Jörg Behlendorf war gewarnt, verlor man doch im Vorjahr völlig überraschend wie zurecht mit 8:11 bei Meldorf. Meldorf verfügt über ein enges Becken, in dem praktisch jeder ungenaue Pass ein Fehlpass wird, da das Spielgeschehen unglaublich eng ist. Mit einer gewissen Nervösität begannen dann beide Teams! Dem 2:0 durch Center Jacob Groß, folgte der 1:2-Anschlusstreffer von Meldorfs Bestem Sebastian Beyer, Viertelpause. Mit dieser knappen Führung im Rücken drückte die HSG nun mehr und mehr im Angriff und erspielte sich zahlreiche Chancen, konnte zur Halbzeit aber nur mit einer dünnen 5:2-Führung aufwarten. Die SG Meldorf-Itzehoe machte die Räume eng und konnte so viele Torchancen vereiteln. Nach einer kleinen Standpauke zur Halbzeit zog Warnemünde das Tempo im 3.Viertel nochmals an und Meldorf schien angeschlagen. Fünf Tore in Folge brachten die Gäste auf die Siegerstraße. „Das Spiel stand im 3.Viertel auf der Kippe und in den entscheidenen Zweikämpfen haben wir immer einen Arm dazwischen bekommen und gut in der Defensive ausgeholfen und so dann einfache Tore herausspielen können. Meldorf fehlten am Ende die Möglichkeiten und wie unsere Zweite am Freitag, war bei uns auch die Qualität in der Kaderbreite entscheidend. Wir sind mit nur 11 Spielern angereist und 9 verschiedene Torschützen konnten sichs auszeichnen. Meldorf hat stark gekämpft und wir hatten immer eine bessere Antwort. Ich bin absolut zufrieden mit der Leistung,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach der Partie. Er konnte heute nur auf zwei der sechs U18-Bundesligaspieler zurückgreifen und mit Christian Koth und Klaus Einhorn fehlten zudem die zwei besten HSG-Spieler. Daher konnte die HSG erleichtert mit der 11:3-Führung in die letzte Pause gehen. Hier unterliefen im Schlussviertel dann beiden Teams einige Flüchtigkeitsfehler, so dass das Ergebnis noch hochgeschraubt wurde. Den Schlusspunkt unter ein für die HSG Warnemünde erfolgreiches Wochenende setzte Christopher Wende mit seinem 2.Treffer zum 18:6-Endstand.

Beide Warnemünder Teams haben nun einen Monat Pause, ehe sie am 2.März wieder ins Ligageschehen eingreifen. Dann geht es in der 3.Liga gegen Kiel in der heimischen Neptunhalle.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG II in Lübeck: Behring – Reihs (4 Tore), Metzner (1), Hoffmann (3), Voss (1), Gerth (1), Hohlfeldt, Kühn (2), Birkhoff, Meyn (1), Meissner (1), Hembus (1), Strege (2)

HSG I in Meldorf: Steidler – Helm, Groß (1 Tor), Reitzig (3), Heese (3), Reihs (1), Gruchow (2), Meyer (4), Behlendorf (1), Thiele (1), Wende (2)

Text und Bild: Jörg Behlendorf

 

3. Liga: 22. Januar 2019

Warnemünde bringt Keitum erste Liga-Pleite seit fast 5 Jahren bei

Wasserballer der HSG Warnemünde I siegen 14:9, HSG II verliert 6:12

 

Nach dem HSG-Derby und 11:6-Sieg der „Ersten“ gegen die „Zweite“ vom vergangenen Donnerstag, stand die schwere Auswärtsaufgabe gegen den Titelverteidiger TV Keitum an.

Die Sylter hatten ihre letzte Liga-Niederlage am 5.4.2014 hinnehmen müssen. Damals gegen Warnemünde mit 6:17, bevor die HSG als Meister aufstieg und drei Jahre lang in der 2.Liga spielte. Am heutigen Spieltag sollte es nun  der HSG erneut gelingen, nach fast 5 Jahren, dem TV Keitum zu bezwingen. Ein fast vergessenes Gefühl für die Sylter. Zunächst legte die HSG jedoch einen Katastrophenstart hin und lag nach 5 Minuten bereits 0:3 hinten.  Erst dieser Rückstand weckte die HSG I auf. In einer hitzigen Partie, die souverän vom Schiedsrichtergespann Rohde-Eschrich geleitet wurde,  gab es diverse  Strafzeiten und dementsprechend viele Überzahlchancen für beide Teams. Warnemünde schaltete einen Gang höher und konnte bis zur 1.Viertelpause die Führung zum 4:3 zurückerlangen. Im 2.Viertel konnte Neuzugang Daniel Thiele vom Zweitligisten ASC Brandenburg auf 5:3 erhöhen und HSG-Youngster Konrad Meyer traf zum 6:3. Mit diesem 3-Tore-Vorsprung ging es dann mit der 7:4-Führung in die Halbzeitpause.

Die Gäste agierten aus einer tollen Zonenverteidigung heraus und fingen so viele Bälle der Keitumer ab. Die Gastgeber begannen zudem, immer mehr mit sich und den Schiedsrichterentscheidungen zu hadern und verloren so den Faden. Ausgerechnet zur Mitte des 3.Viertels stockte erneut der Motor der HSG und die Sylter kamen von 4:8 auf 8:10 heran, waren dem 9.Treffer näher als die HSG dem 11.Tor. Durch einen für Keitum völlig überraschenden Doppelschlag von Jörg Behlendorf, stand es eine Minute vor Ende des 3.Viertels 12:8 und die Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Im Schlussviertel ließ die HSG keine ernsthafte Gefahr mehr aufkommen und brachte so den Gastgebern nach fast 5 Jahren wieder eine Niederlage bei. Den Schlusspunkt unter eine rasante, hartumkämpfte und intensive Partie setzte Maurizio Reitzig zum 14:9(4:3, 3:1, 5:4, 2:1)-Endstand. Jörg Behlendorf mit 5 und Konrad Meyer mit 3 Toren waren die erfolgreichsten Schützen der HSG Warnemünde I. „Wir haben das als Team fantastisch umgesetzt. Wir haben sie in der Abwehr abgekocht und im Angriff einfach mehr getroffen als Sie. Wir haben konstant durchgewechselt und waren so stets frisch und agil. Der breitere Kader war heute der Schlüssel zum Erfolg, getragen von der großartigen Abwehrleistung von Reitzig, Einhorn und Koth. Die Drei haben uns das Leben leicht und Keitum schwer gemacht. Ich bin rundum zufrieden,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf nach dem historisch anmutenden Erfolg über die Sylter.

Nach einer kurzen Pause stand im Anschluss gleich das Duell der HSG II gegen Keitum auf dem Plan. Die HSG II konnte ihre gesteckten Ziele und Erwartungen jedoch nicht erfüllen und lief dem 0:5 aus dem Startviertel das ganze Spiel über hinterher. Kapitänin Jessica Hembus erzielte zwar den 1:5-Anschluss, danach zog Keitum aber in cleverer Manier auf 8:1 davon und verwaltete danach geschickt die Führung. „Auf dem Papier waren wir bereits im 2.Viertel ebenbürtig, doch defakto haben wir im Angriff zu viel vergeben und in der Verteidigung Anfangs zu nachlässig gespielt, sagte Interimscoach Klaus Einhorn nach der 5:12(0:5, 2:3, 2:2, 1:2)-Niederlage der HSG II. Jörg Metzner war mit 2 Toren noch am treffsichersten. Doch gegen Hagen Decker und Simon Schmiedel, die beide jeweils 3 Tore und so zusammen die Hälfte der Keitumer Tore erzielten, fehlte Warnemünde II heute die Mittel. In der noch sehr schiefen Tabelle, führt nun die HSG I mit 6:0 Punkten vor Keitum (4:2) und der HSG II (4:4).

Text und Foto: Jörg Behlendorf

HSG I gegen Keitum: Anton Erben (1.+2.Viertel im Tor), Philipp Steidler (3.+4.) - Daniel Thiele (2 Tore), Kapitän Klaus Einhorn (2), Maurizio Reitzig (1), Till L. Reichel, Adrian Reihs, Filip Hohlfeld, Christopher Wende, Christian Koth (1), Spielertrainer Jörg Behlendorf (5), Konrad Meyer (3)

HSG II gegen Keitum: Stephan Behring – Adrian Reihs, Jörg Metzner (2 Tore), Filip Hohlfeld (1), Daniel Thiele (1), Nicole Gerth, Konrad Meyer, Kristian Kühn, Christopher Wende, Torben Meyn, Maurizio Reitzig, Jessica Hembus (1), Christian Strege

21. Januar 2019

Wasserball U14 Saisonstart Jugendliga Nordwest und Ankündigung Norddeutscher Pokal U14 in Rostock am 26. und 27. Januar 2019

Die U14 Wasserballer des WSW Rostock starteten im Hamburger Inselparkbad erfolgreich in die neue Saison. Zum Auftakt ging es gegen den PSV Oldenburg ins Wasser. Beide Teams hatten in dieser Altersklasse bisher noch nicht gegeneinander gespielt. Auf ein vorsichtiges Abtasten verzichtete der WSW und entschied mit einem 7:0 im ersten Viertel frühzeitig die Partie. Am Ende stand es 18:1.

In der zweiten Partie hieß der Gegner Neptun Cuxhaven, der bisher in der U14 noch nicht bezwungen werden konnte. Zu Beginn dominierten die Abwehrreihen das Geschehen. Ab dem zweiten Viertel fielen dann auch Tore. Und zur Freude von Rostocks Trainer Sándor Vass für sein Team. Beim ungefährdeten 6:1-Sieg musste der überragende Rostocker Torwart Alban Aland nur ein Ball aus dem Netz holen, welches Cuxhaven bei einer Überzahlsituation erzielen konnten.

Trainer Vass bemängelte lediglich die schlechte Chancenverwertung - freute sich jedoch über die vorläufige Tabellenführung, weil die Topfavoriten von HTB Hamburg und Georgsmarienhütte sich die Punkte teilten. Nun gilt es der Mannschaft den letzten Feinschliff zu verpassen, um beim Norddeutschen Pokal der U14 am 26. und 27. Januar in der Rostocker 50m Halle auch einige Siege verbuchen zu können. Gespielt wird Sonnabend von 11-18 Uhr und Sonntag von 8:00-16:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der WSW Rostock spielte mit: Alban Aland, Mathilda Hoffmann, Duyke Maluch, Julius Pannier, Max Papenfuß, Ole Kopitzki, Tammo und Fiete Sweers, Lina und Marian Kob, Marius Schimanski, Andy Haak, Katharina Miftakhova

Text und Bild: Uwe Richter

17. Januar 2019

Wasserball U12 des WSW Rostock beim Turnier des OSC Potsdam Fünfter

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock folgten zum vierten Mal der Einladung des OSC Potsdam zum traditionellen Jugendturnier. In der Vorrunde trafen die Rostocker auf Brandenburg und Spandau 04 Berlin, dem amtierenden Deutschen Pokalsieger in dieser Altersklasse. Gegen Brandenburg lag der WSW lange mit 1:0 zurück, ehe das Spiel in den letzten 90 Sekunden noch gedreht werden konnte – Endstand 2:1. Dafür führten die Rostocker danach gegen Spandau mit 2:0, bis die Berliner drei Tore in Folge warfen. In der Schlussphase hatte Kapitän Marian Kob drei Mal die Chance zum 3:3 Ausgleich, was den Einzug in die Finalrunde bedeutet hätte. Der Ball wollte aber nicht rein und blieb immer wieder auf der Torlinie liegen, statt ins Tor zu treiben.


In der Platzierungsrunde ging es sehr spannende weiter. Gegen Neukölln verlor der WSW in einer sehr ausgeglichenen Partie unglücklich mit 2:1. Um den fünften Platz ging es dann zum Abschluss gegen Leipzig. Hier konnte der WSW endlich mal ein Spiel eindeutig dominieren und gewann mit 4:1, wobei alle Spieler zum Einsatz kamen. Das Turnier gewann Nürnberg vor Spandau und Potsdam.


Der WSW Rostock spielte mit: Marius Schimanski, Franz Lantow, Lilly Kröger, Marian Kob, Fiete Sweers, Katharina Miftakhova, Kistian Tsipf, Aleks und Anton Haak, Leni Westendorf, Oskar Masur, Keno Brügge

 

Foto: vorne von links: Oskar, Marian, Kristian, Anton, Fiete

hinten von links: Sàndor, Marius, Keno, Lilly, Franz, Finley, Aleks, Katharina 

 

10. Januar 2019

Klaus Eichhorn

Wasserballer feiern Auftakt nach Maß mit 21:4-Kantersieg

HSG I besiegt die SG Meldorf-Itzehoe und auch die Zweite legt Erfolg nach

 

Am 1.Spieltag lief für die HSG Warnemünde alles wie geschmiert. Die SG Meldorf-Itzehoe kam mit einer stark verjüngten Mannschaft in die Rostocker Neptunhalle und hatte gegen den Gastgeber nicht den Hauch einer Chance. Trotzdem auf einem verkürzten 23m-Feld gespielt wurde, konnte die HSG I einen echten Kantersieg mit 21:4(7:1, 5:1, 5:1, 4:1) feiern.

Den Auftakt der einseitigen Partie machte Roman Gruchow mit dem 1:0. Zum Ende des Startviertels ging es durch 2 Tore von Christian Koth mit 7:1 in die 1.Pause. In der Folge hätte das Ergebnis noch viel weiter in die Höhe geschraubt werden können, wenn nicht auf HSG-Seite noch leichte Abstimmungsprobleme und schlecht getimete Pässe aufgetreten wären. Im Tor stand Stammkeeper Philipp Steidler, der wegen eines Fingerbruchs noch nicht 100 Prozent fit war und daher zur Halbzeit daher Stefan Behring sein Debüt in der 3.Liga verschaffte. Beide machten ihre Sache hervorragend und mussten nur je zweimal hinter sich greifen. Überragender Akteur war ohnehin Klaus Einhorn. Der Kapitän der Warnemünder fiel über ein Jahr wegen einer Schulterverletzung aus und kämpfte sich mühsam seit August2018 zurück ins Team und war bei seinem ganz persönlichen Debüt mit 8 Toren unangefochtener Spieler des Tages. „Es hat wieder richtig Spaß gemacht und wir haben als Team auch sehr gut gespielt. Ich muss aber doch noch etwas mit meiner rechten Schulter aufpassen, bin derzeit vielleicht bei 85% aber ich bin einfach nur froh, wieder dabei zu sein.“

Der klare Heimsieg war im Vorfeld so nicht zu erwarten und stimmte die Verantwortlichen natürlich positiv, dass man in dieser Saison vielleicht wieder dem Serienmeister TV Keitum Paroli bieten könnte.

Direkt nach dem Spiel, ging die HSG Warnemünde II gegen die SG Lübeck-Ahrensburg ins Wasser und zeigte ebenfalls eine souveräne Leistung. „Die Zweite“ geht erneut in der selben Liga wie „die Erste“ ins Rennen und konnte mit dem 10:4-Auswärtssieg im alten Jahr bereits einen Sieg feiern und ließ nun den zweiten folgen. Zwar tat man sich in den ersten beiden Vierteln noch schwer und ging nur mt einer hauchzarten 4:0-Führung in die Viertel drei und vier, konnte dort aber dank der besseren Spielanlage den Weg zum 12:2(2:0, 2:0, 4:1, 4:1)-Heimsieg ebnen. Zu Beginn fanden die Gastgeber nur schwerlich einen Weg vorbei am Lübecker Torhüter und Ex-Warnemünder Tommy Weber. Die Gäste standen ihrerseits auch sehr gut in der Verteidigung und blieben trotz der Offensivschwäche mit dem knappen 0:4-Rückstand im Spiel. Als im dritten Viertel der Reihe nach Tim Hoffmann, Björn Voss und Jörg Metzner auf 7:0 erhöhten, waren die Weichen auf Sieg für die HSG II gestellt. Am Ende war HSG-Mann Nico Beuster mit 5 Toren bester Torschütze gegen die Spielgemeinschaft. „Es war eine geschlossene Teamleistung. Lübeck hielt gut dagegen aber wir fanden einen Weg, deren Abwehr auszuhebeln und haben aus einer felsenfesten Verteidigung heraus das Spiel gewonnen,“ sagte HSG-Trainer Steffen Klukas nach dem 2.Sieg im 2.Spiel seiner HSG II.

Für beide Warnemünder Teams kommt es dann am 17.1. zum Derby gegeneinander, ehe ebenfalls für beide zum Aufeinandertreffen gegen den Vorjahresmeister TV Keitum in Kiel am 19.Januar kommt.

Text und Bild: Jörg Behlendorf

 

HSG I gegen Meldorf-Itzhoe: P.Steidler (1.Halbzeit), S.Behring (2.Halbzeit im Tor) – P.Helm (1 Tor), K.Einhorn (8), J.-T.Briese (2), N.Heese, R.Gruchow (4), C.Wende, C.Koth (3), J.Behlendorf (3)

05. Dezember 2018

Christian Strege - Vierfachtorschütze zum Auftakt

HSG Warnemünde II mit Auftakt nach Maß in Meldorf

10:4-Auswärtserfolg an der Nordseeküste für Herren-Wasserballer

 

Die Herren der HSG Warnemünde II haben etwas überraschend den Liga-Auftakt der 3.Liga gewonnen. Gegen die im Vorfeld leicht favorisierte Spielgemeinschaft Meldorf-Itzehoe gewann das Team von Trainer Steffen Klukas mit 10:4(2:2, 1:0, 1:2, 6:0).

Dabei konnte die HSG erst im Schlussviertel ihre Stärken ausspielen und endlich die schwache Torausbeute der ersten drei Abschnitte abschütteln und mit einem 6:0-Lauf die Partie entscheiden.

Den Beginn machte Christian Strege. Er traf nach eineinhalb Minuten zur 1:0-Führung, doch Meldorfs Sebastian Beyer glich postwendend aus. „Wir hatten danach Chancen für zwei Spiele, haben aber im Abschluss eklatante Schwächen gezeigt und den Gastgeber so viel zu lange im Spiel gehalten“, monierte Klukas nach der Partie. Fast die gesamte Partie über Stand die Defensive um Keeper Stephan Drawert felsenfest und lies nur wenige Möglichkeiten der Meldorfer zu. Alle! Sieben Unterzahlsituationen überstand die HSG II ohne Gegentor. Meldorf musste seinerseits auf ihren besten Spieler Björn Aschmoneit verzichten und blieb so ohne wirkliche Durchschlagskraft. Doch die HSG II konnte daraus erst im Schlussviertel Kapital schlagen. Beim Stande von 4:4 ging es in den letzten Abschnitt und Michael Loba traf zur erneuten 5:4-Führung. Das komplette Spiel über sollten die Gastgeber kein einziges Mal führen, konnten jedoch dreimal ausgleichen. Jetzt saßen jedoch die Konter und Würfe von Warnemünde und durch Beuster und Strege zog der Gast auf 7:4 davon. Erleichterung machte sich in den Gesichtern der Spieler breit. Als dann Kristian Kühn vier Minuten vor dem Abpfiff zum 8:4 einnetzte, war die Vorentscheidung gefallen. Er ist einer von 10 Schwerinern, die im gesamten Kader der HSG II zur Verfügung stehen und gemeinsam mit Warnemünde die dritten Saison kooperieren. Heute standen alleine Fünf von ihnen im Kader (Müller, Meyn, Voss, Kühn, Zahn) „Vielleicht können wir in der kommenden Saison wieder ein eigenes Team aus Schwerin melden, doch bis dahin geben wir alles mit den Warnemünder Jungs, auch um Spielpraxis zu sammeln und von Spiel zu Spiel an Erfahrung dazu zugewinnen,“ sagt Torschütze Kühn. Die Schlusspunkte setzte Vierfachtorschütze Christian Strege per Doppelschlag zum vielumjubelten 10:4-Auswärtssieg. „Tolle Defensive, toller Kampfgeist, großes Potential, gelungener Auftakt mit Schönheitsfehlern,“ lautete das Fazit von Trainer Steffen Klukas. Die nächsten Partien stehen dann erst im neuen Jahr an, dann steigt auch „die Erste“ von Warnemünde in den Spielbetrieb ein.

TEXT u. Bild: Jörg Behlendorf

HSG II in Meldorf:

Stephan Drawert – Michael Loba (1 Tor), Rüdiger Müller, Torben Meyn, Björn Voss, Jonte Tristan Briese, Nico Beuster (2), Kristian Kühn (1), Maurizio Reitzig (2), Axel Zahn, Christian Strege (4)

 

1.Termine, Herren 3.Liga:

2.12.2018 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde II – 4:10 (2:2, 0:1, 2:1, 0:6)

17.1.2019 – HSG Warnemünde I – HSG Warnemünde II (50m-Neptunhalle), 19.30Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde I (in Kiel), 16.15Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde II (in Kiel), 18Uhr

25.1.2019 – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde II (in Lübeck), 19.50Uhr

27.1.2019 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde I (in Meldorf), 13.30Uhr

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26. November 2018

Maurizio Reitzig

Berliner Neuzugang mit Bundesligaerfahrung für die HSG Warnemünde

Maurizio Reitzig verstärkt Drittligisten zur neuen Saison

 

Die HSG Warnemünde kann mit Maurizio Reitzig den nächsten Top-Zugang vermelden.  Der erst 19-Jährige spielte seit 2017 für den Bundesligisten SC Wedding Berlin und war dort in der Endphase der abgelaufenen Saison mehr als nur Ergänzungsspieler. „Ich habe bei Wedding am Ende viel Spielzeit bekommen und reichlich Bundesligaluft geschnuppert. Nun bin ich beruflich in Rostock gelandet und gespannt auf das neue Abenteuer mit Warnemünde in der 3.Liga,“ sagt Maurizio. Sinnigerweise wohnt er aktuell sogar im Stadtteil Warnemünde, hat daher einen etwas weiten Weg zum Training in der Neptunhalle, ist dort aber bereits jetzt einer der Teamleader mit seinen jungen Jahren. „Man sieht ihm einfach seine wasserballerischen Fähigkeiten an. Er ist nicht nur ein junger, sondern schon sehr gut ausgebildeter Spieler. Seine sportliche Vita ließt sich auch sehr verheißungsvoll und er wird uns daher sicherlich sportlich weiterbringen, was er menschlich bereits getan hat,“ sagt Spielertrainer Jörg Behlendorf. Reitzigs Lieblingsposition ist die Centerverteidigung und die linke Seite. Seine bisherigen persönlichen Erfolge sind der Gewinn des deutschen Pokals, der ostdeutschen Meisterschaft und des ostdeutschen Pokals, die er allesamt in der Jugend einheimste. Vielleicht folgt ja nun mit den Herren der HSG Warnemünde der Gewinn der Meisterschaft in der 3.Liga SH/MV.

Diese beginnt für die HSG erst im neuen Jahr mit dem Duell gegen die eigene 2.Mannschaft am 17.1.2019. „Die Zweite“ darf erneut in der selben Liga antreten und muss zu ihrem Auftakt am 2.12. zur SG Meldorf-Itzehoe an die Nordseeküste reisen. Der komplette Spielplan und der Ausblick auf die Saison 2018/2019 folgt in Kürze.

Bild und TEXT: Jörg Behlendorf

 

1.Termine, Herren 3.Liga:

2.12.2018 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde II (in Meldorf), 13.30Uhr

17.1.2019 – HSG Warnemünde I – HSG Warnemünde II (50m-Neptunhalle), 19.30Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde I (in Kiel), 16.15Uhr

19.1.2019 – TV Keitum – HSG Warnemünde II (in Kiel), 18Uhr

25.1.2019 – SG Lübeck-Ahrensburg – HSG Warnemünde II (in Lübeck), 19.50Uhr

27.1.2019 – SG Meldorf-Itzehoe – HSG Warnemünde I (in Meldorf), 13.30Uhr

20. November 2018

U10-Wasserballer des WSW Rostock gewinnen Norddeutschen Mini-Cup 2018

 

Der WSW Rostock gewinnt das wichtigste Turnier der jüngsten Altersklasse (Jahrgänge 2008 und jünger) in Wingst, Landkreis Cuxhaven. Die Rostocker trafen in der Vorrundengruppe B auf den HTB 62 Hamburg, ETV Hamburg und MTV Aurich. Zum Auftakt gegen den MTV Aurich machte der WSW mit einem 12:1 schnell klar, dass der einzige Vertreter aus MV in Topform angereist war. Auch der HTB Hamburg wurde deutlich mit 7:1 aus dem Becken geschickt. Zum Abschluss der Vorrunde wurde Außenseiter ETV Hamburg mit 20:0 bezwungen.

Für die Endrunde konnten sich außer den Rostockern die White Sharks aus Hannover, SV Georgsmarienhütte und der HTB Hamburg qualifizieren. Diese vier Teams spielten nun mit Hin—und Rückspiel den Meister aus. Gegen den Sieger der Vorrundengruppe A White Sharks Hannover wurde der WSW Rostock das erste Mal im Turnierverlauf richtig gefordert. Nach schnellem Rückstand und fragwürdigen  Entscheidungen des Schiedsrichters  verbreitete sich ungewohnte Unsicherheit im WSW-Team, was zur einzigen Niederlage des Turniers (3:5) führte. Im weiteren Verlauf konnte Trainer Sándor Vass  sein Team wieder auf Kurs bringen. Es folgten vier souveräne Siege gegen Georgsmarienhütte (10:3 und 11:2) und HTB Hamburg (12:4 und 13:1).

Über den inoffiziellen Norddeutschen Meister der U10 entschied nun das Finalspiel. Mit einem Sieg gegen die White Sharks Hannover konnte der WSW Dank des besseren Torverhältnisses noch Meister werden. Voll konzentriert und motiviert gelang den Rostockern eine herausragende Abwehrarbeit. Fiete Sweers, mit acht Jahren der jüngste Rostocker,  traf  beim einzigen Überzahlspiel zur 2:1 Halbzeitführung ins kurze Eck. Zuvor hatte Marius Schimanski die 1:0 Führung mit einem schönen Centertor erzielt. In der zweiten Hälfte erhöhte Kapitän Marian Kob zum 3:1 mit einem Distanzwurf. In den verbleibenden gut fünf Minuten machten die Hannoveraner enormen Druck. Es gelang ihnen aber nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3 Endstand.

WSW-Trainer Sándor Vass zum ersten Meistertitel auf norddeutscher Ebene: „Meine Mannschaft hat zum entscheidenden Zeitpunkt im Finale ihre Bestleistung abrufen können. Darauf bin ich enorm stolz. Das Leistungsniveau unter den ersten fünf Teams war trotz unserer deutlichen Siege sehr gut. Die Entwicklung des traditionsreichen Wingst-Turniers von einem Anfängerturnier zu einer hochklassigen Veranstaltung ist beeindruckend.“

 

Die zweite Mannschaft belegte den achten Platz. Hier spielten die jüngeren Jahrgänge des WSW, um für das nächste Jahr Erfahrungen zu sammeln. Die besten Ergebnisse waren ein 4:7 gegen Bremen/ Cuxhaven und ein 6:8 gegen ETV Hamburg.

Text und Bilder: U. Richter

Endstand:

  1.         WSW Rostock I              10:2 Punkte                      52:16 Tore
  2.         White Sharks Hannover 10:2                                  41:18
  3.         Georgsmarienhütte          3:9
  4.         HTB Hamburg                  1:11
  5.         MTV Aurich
  6.         Bremen/ Cuxhaven
  7.         ETV Hamburg
  8.         WSW Rostock II

 

Nachtrag Saisonfinale 3. Liga

Warnemünde geht mit einem 20:7-Erfolg als Vize in die Sommerpause

 

Der bereits als Vizemeister feststehende Zweitligaabsteiger HSG Warnemünde I hat die Saison in der 3.Liga erfolgreich beendet. Beim Gastspiel in Lübeck bei der SG Lübeck-Ahrensburg gab es einen klaren 20:7(5:1, 3:1, 6:2, 6:3)-Auswärtssieg.

Als Favorit ins Spiel gestartet, zogen die HSG-Herren sofort die Zügel an und auf 5:1 davon. Im 2.Viertel erarbeiteten sich die Gastgeber viele Chancen, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Fünffach-Torschütze und HSG-Kapitän Christian Koth schickte mit seinem Tor zum 8:2 beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Aus einer sicheren Abwehr heraus, fing man viele Bälle der Lübecker ab und konnte trotz der hohen eigenen Foulbelastung die Führung stetig ausbauen. Warnemündes Paul Helm, ebenfalls als Fünffach-Torschütze heute in Topform, sorgte praktisch für die Entscheidung mit seinem Treffer zum 14:3-Zwischenstand im 3.Abschnitt. Als dann noch Neuzugang Christopher Wende aus Gotha seinen ersten Treffer überhaupt beim 17:5 erzielte, war die Vorfreude auf den sehr versöhnlichen Saisonabschluss perfekt. Das Endergebnis wurde von beiden Teams noch auf 20:7 für Warnemünde hochgeschraubt. Denn auch Lübeck konnte offensiv mit 7 Toren überzeugen und war nur in der Abwehr viel zu anfällig. Ein großes Lob gebührt an dieser Stelle den Lübeckern und konkret Alexander Glathe. Aufgrund fehlender Schiedsrichter, stand die Durchführung der Partie lange Zeit auf der Kippe und als Spielertrainer des Heimvereins erklärte er sich bereit, als zweiter Schiedsrichter zu amtieren und so das letzte Ligaspiel überhaupt erst möglich zu machen. Conrad Skowronek vom Gastgeber markierte in der Partie schließlich den letzten Drittligatreffer der Saison 2017/2018. Keitum stand bereits als Meister fest, Warnemünde I ebenfalls als Vize. Dritter wurde SV Wiking Kiel nur dank des besseren Torverhältnisses vor der SG Meldorf-Itzehoe. Fünfter wurde die HSG Warnemünde II, die im Vergleich zur sieglosen Vorsaison immerhin fünfmal gewinnen konnte. In einer Saison in der es bei allen Spielen nur Gewinner oder Verlierer und nie ein Unentschieden gab, belegte die SG Lübeck-Ahrensburg den 6.Tabellenplatz.

 TEXT u.Bild  : Jörg Behlendorf

HSG I in Lübeck: Steidler (Torhüter) – Helm (5 Tore), Groß (2), Schröder, R.Plaeschke (2), Wende (1), Krause (1), Heese (3), Koth (5), Behlendorf (1), Wellnitz, Meyer

                                                                                              

Wassersport Warnow Rostock: (25. September 2018)

Marian Kob in Aktion

Norddeutsche Meisterschaften U-12

Die U12-Wasserballer des WSW Rostock holte am Wochenende die erste Medaille bei Norddeutschen Meisterschaften. Der WSW konnte dabei auch als Ausrichter mit optimalen Bedingungen in der 50m Halle glänzen.  Zum Auftakt gegen den Titelverteidiger White Sharks Hannover sahen die Zuschauer ein körperbetontes Spiel. Die Rostocker hielten in den Zweikämpfen stark dagegen  und verhinderten erfolgreich das schnelle Konterspiel der Hannoveraner. Leider blieben alle sechs Überzahlspiele des WSW erfolglos. Das war auch der Hauptgrund, weshalb sich die Sharks langsam aber sicher absetzen und die Partie am Ende mit 10:2 für sich entschieden konnten.

 

Im zweiten Spiel des ersten Wettkampftages ging es gegen Neptun Cuxhaven ins Wasser. Hier waren die Rostocker nun klarer Favorit und konnten sich ohne Probleme mit 10:4 durchsetzen.  Am Sonntag hieß der erste Gegner Waspo Hannover, gegen die der WSW Rostock bisher noch nie einen Sieg geholt hatte. Doch dieses Mal stand die Rostocker Abwehr sehr sicher und konnte sogar alle sieben Zeitstrafen ohne Gegentor überstehen.  Gleich drei Viertel entschieden die Gastgeber mit jeweils 2:0 für sich. Nur im zweiten Viertel gab es einen kleinen Hänger (1:2). Es reichte aber trotzdem zu einem souveränen 7:2 Sensationssieg, womit den Ostseestädtern die Bronzemedaille schon sicher war.

 

Nun gab es noch die Chance auf Silber. Gegen HTB Hamburg musste mindestens ein Unentschieden her. Nach einem krassen Fehlstart erkämpfte sich der WSW eine zwischenzeitliche 6:5 Führung. Zu viele Fehler gaben aber am Ende den Ausschlag für den 13:9 Sieg für den HTB. Der Vorstandschef des WSW Uwe Richter zeigte sich trotzdem sehr zufrieden mit dem Abschneiden der U12: „Wir sind super glücklich über diesen ersten Medaillengewinn für unseren Verein. Und natürlich auch darüber, dass wir mit Marian Kob den Torschützenkönig mit 16 Treffern in unseren Reihen haben.“

 

Der WSW spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers (5 Tore), Alban Aland, Ole Kopitzki (1), Kateryna Miftakhova (5), Lilly Kröger, Torben Gatniejewski (1), Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob (16), Leni Westendorf

Text: U. Richter

Foto: privat

Wassersport Warnow Rostock: (18. September 2018)

Die U12 des WSW Rostock startete dieses Jahr erstmalig auch in der Bezirksliga Hannover. Zehn Teams aus Hannover und Umgebung kämpften hier um den Titel. Nach einem ordentlichen dritten Platz für den WSW in der Hinrunde (Winterrunde) wurde die Rückrunde

                                     (Sommerrunde) in den Freibädern gespielt.

Die Rostocker Träume, noch in dieser Saison einen Angriff auf die beiden ersten Teams zu starten, konnten durch ein unglückliches 5:5 gegen Wolfenbüttel und ein 4:8 bei Waspo Hannover noch nicht ganz erfüllt werden. Dagegen waren die anderen fünf Spiele gegen die hinter dem WSW platzierten Vereine Selbstläufer: - Waspo Hannover II 13:1, - White Sharks Hannover II 9:1, - SpVg Laatzen 9:3, - RSV Hannover 22:1 und - Hellas Hildesheim 15:6. Im Spitzenspiel gegen die ungeschlagenen U12-Wasserballer von White Sharks Hannover verlor der WSW mit 12:3.

Trainer Sándor Vass zog kurz Bilanz: »Nach dem souveränen Titelgewinn in der Nordwestdeutschen Jugendliga, haben wir hier im Bezirk Hannover doch einige Niederlagen kassiert. Mein Team muss sich in den entscheidenden Spielen mehr konzentrieren.Am kommenden Wochenende bei der Norddeutschen Meisterschaft der U12 in Rostock können wir zeigen, dass wir es besser können. «

Hier die Ansetzungen des WSW Rostock für das kommende Wochenende (Norddeutsche Meisterschaft U12 in der 50m Halle – Eintritt frei, Zuschauer sind herzlich Willkommen): Samstag 13 Uhr White Sharks Hannover und 15 Uhr Neptun Cuxhaven. Sonntag 10 Uhr Waspo Hannover und 12 Uhr HTB 62 Hamburg.

 

Der WSW spielte im Bezirk Hannover mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Alban Aland, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Keno Brügge, Magnus Gatniejewski, Fiete Sweers
 
Tabelle Bezirksliga Hannover:
White Sharks Hannover 30:0 Punkte
Waspo 98 Hannover 24:6
WSW Rostock 21:9                              
Wolfenbütteler SV 15:15
White Sharks Hannover II 15:15
SpVg Laatzen 11:19
Waspo 98 Hannover II 6:24
Hellas Hildesheim 2:28
RSV Hannover nur Sommerrunde 0:16
Braunschweig nur Winterrunde

 

Text: U. Richter

Foto: privat

26. Juni 2018

In der nordwestdeutschen Jugendliga gewannen die U12-Wasserballer des WSW Rostock am Wochenende in Hamburg souverän die Endrunde. Die Rostocker zeigten in beiden Partien eine hochkonzentrierte Leistung. Centerspieler Ole Kopitzki war nach seinem Armbruch rechtzeitig wieder in Bestform und von den Gegnern kaum zu halten. Abwehrchef Tammo Sweers gelang es, die torgefährlichen Spieler der Gegner vollständig zu neutralisieren.

Im Halbfinale ging es gegen Neptun Cuxhaven bei nur 10 Grad Außentemperatur und Regenschauern ins zum Glück beheizte Wasser des Poseidon-Feibades. Schon zur Halbzeit beim Stand von 5:0 war die Partie entschieden, nun konnten die Rostocker Wechselspieler zeigen, dass sie in Topform sind. Am Ende hieß es 11:2 für den WSW. 

Die Freude auf das erhoffte Finale WSW gegen HTB 62 Hamburg war trotz des miesen Wetters riesig. Beide Teams hatten sich in den letzten Jahren immer wieder Duelle auf Augenhöhe geliefert, doch dieses Mal dominierten die Ostseestädter die Partie von Beginn an. Die WSW-Abwehr stand sicher, Torwart Marius Schimanski war hellwach. Das drückte auch das Zwischenergebnis nach dem dritten Viertel aus: 8:0. Nun konnten die komplette Rostocker Wechselbank nochmal ins Wasser am Ende siegte der WSW deutlich mit 10:3.

WSW-Trainer Sándor Vass: „Meine Spieler haben die ausgegebene Taktik heute hervorragend umgesetzt. In den entscheidenden Phasen kam der Gegner kaum zu Torchancen und unsere Angriffskombinationen waren durchaus sehenswert. Besonders hervorheben möchte ich Spielmacher Andy Haak, der mit seiner Übersicht immer wieder die richtigen Bälle spielte und selber enorm torgefährlich war.“

 

Der WSW spielte mit:

Marius Schimanski,  – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Fiete Sweers, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Andy Haak, Aleks Haak

 

Uwe Richter

 

11. Juni 2018

U12-Wasserballer des WSW Rostock klarer Favorit

In der nordwestdeutschen Jugendliga gewannen die U12-Wasserballer des WSW Rostock alle sechs Vorrundenspiele und sind nun klarer Favorit auf den Meistertitel. Das Finalturnier der besten vier Teams findet am 23. Juni in Hamburg statt. Die Saison begann mit zwei leichten Gegnern, die dem WSW die Möglichkeit gaben neue Spieler zu testen. Zum Auftakt hieß es ein 8:2 gegen PSV Oldenburg. Anschließend hatte der Rostocker Nachwuchs auch gegen ETV Hamburg keinerlei Probleme, das Spiel endete 9:2

Der zweite Spieltag der U12 fand erstmalig in Rostock statt. Es kamen die stärksten Gegner der Liga: HTB und Poseidon Hamburg.  Der WSW konnte in Bestbesetzung gegen HTB Hamburg mit 7:5 gewinnen und nur eine halbe Stunde später Poseidon Hamburg mit 13:1 bezwingen. Am letzten Spieltag ging es zuerst gegen Neptun Cuxhaven ins Wasser, der WSW gewann souverän mit 14:5. So lautete auch der Endstand gegen Georgsmarienhütte, den letzten Gegner der Vorrundengruppe. Das bedeutet für den WSW die Tabellenführung. Auch der Torschützenkönig kommt diese Saison aus Rostock: Youngster Marian Kob führt die Torschützenliste mit riesigem Abstand an - 21 Treffer in nur 4 Spielen – eine tolle Leistung!

Sándor Vass zum sehr guten Auftritt seines Teams: „Wir haben in den sechs Partien mit 22 Spielern fast unseren gesamten Kader getestet. Nun gilt es im Finale voll konzentriert zu sein, damit der erste Meistertitel des WSW gebührend gefeiert werden kann.“

Der WSW spielte mit:

Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna, Alban Aland  – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Fiete Sweers, Ole Kopitzki, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Franz Lantow, Torben Gatniejewski, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob, Andy Haak, Magnus Gatniejewski, Oskar Masur, Christian Tsipf, Aleks Haak, Tom Helmecke, Leni Westendorf, Keno Brügge

Text u. Bild: Uwe Richter

15. Mai 2018

Team wassersport Warnow

Platz 9 beim Deutschen Pokal  für U12 Wasserballer  

Die U12 Wasserballer des WSW Rostock holten beim ersten Start gleich den neunten Platz beim Deutschen Pokal. In der Vorrundengruppe 4 in Berlin trafen die Rostocker auf den Ostdeutschen Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04, SV Weiden 1921 (Bayern) und auf WV Darmstadt 70 (Hessen). Nur der Sieger der Vorrundengruppe qualifizierte sich für die Endrunde. Schnell machte Spandau deutlich, dass dieser Platz nicht zur Diskussion stand. Die Übermacht der Spandauer wurde gleich im ersten Spiel gegen den WSW Rostock deutlich: 15:3. Dabei gab es bei den Berlinern nur zwei Ausnahmespieler, die in allen Belangen der Konkurrenz überlegen waren. Im zweiten und vierten Viertel kamen sie nicht zum Einsatz und prompt holte der WSW ein 1:1 und 2:0 heraus. 

In der zweiten Partie kamen die Rostocker dann zum erhofften ersten Erfolg beim 12:6 gegen Darmstadt. Max Papenfuß und Marian Kob konnten mit jeweils vier Treffern wesentlich dazu beitragen. Kritisch wurde es für den WSW nur kurzzeitig im dritten Viertel als Darmstadt drei Tore in Folge warf und auf 4:8 verkürzen konnte. Nach der Auszeit von WSW-Trainer Sandor Vass fingen sich seine Schützlinge wieder.

Zum Abschluss ging es um Platz zwei in der Vorrundengruppe gegen Weiden ins Wasser der Schöneberger Schwimmhalle. Die ausgeglichene Partie wurde erst zum Ende des dritten Viertels zu Gunsten von Weiden entschieden, als Rostock reihenweise die Ausgleichschance zum 5:5 leichtfertig vergab. SV Weiden dagegen setzte sich eiskalt durch zwei Konter noch vor der letzten Pause zum 7:4 ab. Dann musste Kateryna Miftakhova ihre Kappe wegen drei Fouls abnehmen und das Spiel ging am Ende mit 12:5 viel zu deutlich an den SV Weiden.

Fazit von Trainer Sandor Vass: „Wie erwartet haben sich die mit Abstand besten Teams: OSC Potsdam, SSV Esslingen, White Sharks Hannover und Spandau 04 Berlin für die Endrunde qualifiziert. Unser Team hatten schon mit der Qualifikation zum Deutschen Pokal einen tollen Erfolg gefeiert und konnte sich hier nochmal steigern und den neunten Platz zusammen mit Nürnberg, Plauen und Neukölln erkämpft. Nun geht es weiter mit den U12 und U14 Finals in den regionalen Jugendligen und nach den Sommerferien dann mit den Norddeutschen Meisterschaften in der U12 und U11 - hoffentlich in Rostock.“

WSW-U12 spielte mit: Marius Schimanski, Finley von Samson Himmelstjerna – Max Papenfuß, Tammo Sweers, Alban Aland, Andy Haak, Kateryna Miftakhova, Lilly Kröger, Lina Kob, Julius Pannier, Marian Kob

Text: U. Richter;  Bild: Wassersport warnow RostocW